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Steigerung der Lebensqualität von Senioren durch Arzneimitteltherapiesicherheit

Titel: Steigerung der Lebensqualität von Senioren durch Arzneimitteltherapiesicherheit

Hausarbeit , 2018 , 20 Seiten , Note: 1,3

Autor:in: Kevin Rheinfelder (Autor:in)

Gesundheit - Sonstiges
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Zusammenfassung Leseprobe Details

Die letzten Jahre haben gezeigt, wie wichtig die Zusammenarbeit zwischen den einzelnen Beteiligten im Gesundheitswesen, die am Prozess der Arzneimitteltherapie von Patienten beteiligt sind, ist. Nur durch diese Zusammenarbeit ist es möglich, die Risiken dieser Therapie zu erkennen und zu minimieren.

Dies gestaltet sich dahingehend als große Herausforderung, da die Akteure nicht zwingend voneinander und von der gegenseitigen Behandlungsstrategie wissen. Wenn man beispielsweise einen Patienten versorgt, der sowohl beim Hausarzt, als auch bei verschiedenen Fachärzten (Neurologe, Urologe, etc.) in medizinischer Behandlung ist, so werden die jeweiligen Ärzte die Medikamente für ihre eigene Therapie anordnen, ohne zu wissen, welche Präparate der Patient unter Umständen bereits nimmt. Somit ist auch nicht klar, welche Wechselwirkungen sich durch die einzelnen Therapien ergeben. Einzig das Pflegepersonal, welches die Medikamente verabreicht, hat die Übersicht über die gesamte Medikation, jedoch nicht den ausreichenden pharmakologischen Hintergrund zur Beurteilung des Zusammenwirkens der Medikamente. Hier stellt sich also der Apotheker als wichtiges Bindeglied zwischen verordnenden Ärzten und verabreichenden Pflegepersonen dar. Aber auch hier stellt sich die Frage, was passiert, wenn der Patient seine Rezepte nicht immer in der gleichen Apotheke einlöst? Eine komplette Übersicht der Medikation ist dann auch dem Apotheker nicht mehr möglich.

Die MADRIC – Studie verweist darauf, dass es bei Patienten mit neun und mehr Wirkstoffen in etwa 2,3 Mal so häufig eine ungewünschte Arzneimittelwirkung (UAW) auftritt, wie bei Menschen mit weniger Medikamenten. Die Folgen dieser unerwünschten Arzneimittelwirkungen beliefen sich im Jahr 2012 in der Bundesrepublik Deutschland auf 1,3 Milliarden Euro.

Ziel muss es also sein, Fehler soweit wie möglich auszumerzen, um die Lebensqualität der Menschen im Alter so hoch wie möglich zu halten. Um dieses Ziel zu erreichen, muss primär geschaut werden, warum Fehler in der Therapie entstehen und wie diese zu vermeiden sind.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

TEIL A: Einleitung

Ausgangssituation

Einleitung

TEIL B: Methodisches Vorgehen

TEIL C: Darstellung der Ergebnisse

TEIL D: Diskussion

Resümee

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit untersucht die Herausforderungen der Arzneimitteltherapiesicherheit (AMTS) in der ambulanten Alten- und Krankenpflege. Ziel ist es, die Komplexität der Medikationsprozesse aufzuzeigen, Fehlerquellen bei der Vergabe zu identifizieren und Lösungsansätze zu diskutieren, um die Lebensqualität der Patienten nachhaltig zu sichern.

  • Multiprofessionelle Zusammenarbeit zwischen Ärzten, Apothekern und Pflegepersonal
  • Risikofaktoren und Ursachen für Medikationsfehler im häuslichen Umfeld
  • Einfluss der Vergütungsstrukturen durch Kostenträger auf die Versorgungsqualität
  • Vergleich und Bewertung technischer Hilfsmittel zur Medikationssicherung
  • Implementierung standardisierter Regeln zur Steigerung der Sicherheit

Auszug aus dem Buch

Einleitung

Die letzten Jahre haben gezeigt, wie wichtig die Zusammenarbeit zwischen den einzelnen Beteiligten im Gesundheitswesen, die am Prozess der Arzneimitteltherapie von Patienten beteiligt sind, ist (vgl. Kandelhardt, Schnurrer 2009). Nur durch diese Zusammenarbeit ist es möglich, die Risiken dieser Therapie zu erkennen und zu minimieren.

Dies gestaltet sich dahingehend als große Herausforderung, da die Akteure nicht zwingend voneinander und von der gegenseitigen Behandlungsstrategie wissen. Wenn man beispielsweise einen Patienten versorgt, der sowohl beim Hausarzt, als auch bei verschiedenen Fachärzten (Neurologe, Urologe, etc.) in medizinischer Behandlung ist, so werden die jeweiligen Ärzte die Medikamente für ihre eigene Therapie anordnen, ohne zu wissen, welche Präparate der Patient unter Umständen bereits nimmt. Somit ist auch nicht klar, welche Wechselwirkungen sich durch die einzelnen Therapien ergeben. Einzig das Pflegepersonal, welches die Medikamente verabreicht, hat die Übersicht über die gesamte Medikation, jedoch nicht den ausreichenden pharmakologischen Hintergrund zur Beurteilung des Zusammenwirkens der Medikamente. Hier stellt sich also der Apotheker als wichtiges Bindeglied zwischen verordnenden Ärzten und verabreichenden Pflegepersonen dar.

Zusammenfassung der Kapitel

TEIL A: Einleitung: Beschreibt die Ausgangssituation im ambulanten Pflegedienst und führt in die Problematik der Arzneimitteltherapiesicherheit sowie die Rolle der beteiligten Akteure ein.

TEIL B: Methodisches Vorgehen: Erläutert den Prozess der Literaturrecherche sowie die Identifikation relevanter Suchbegriffe und Quellen für die Hausarbeit.

TEIL C: Darstellung der Ergebnisse: Analysiert aktuelle Herausforderungen wie den demografischen Wandel, Kostendruck der Krankenkassen und zeigt Strategien sowie technische Hilfsmittel zur Fehlervermeidung auf.

TEIL D: Diskussion: Reflektiert die Ergebnisse unter Einbezug der Notwendigkeit einer interdisziplinären Zusammenarbeit und der Aufwertung des Pflegeberufs im Gesamtkonzept der Arzneimitteltherapie.

Resümee: Zieht ein Fazit über den Erkenntnisgewinn für die pflegerische Leitungspraxis und den Lernerfolg bei der wissenschaftlichen Recherche.

Schlüsselwörter

Arzneimitteltherapiesicherheit, AMTS, ambulante Pflege, Medikamentenvergabe, Pharmakovigilanz, Lebensqualität, Medikationsfehler, Pflegedienst, Arzneimittelversorgung, Gesundheitswesen, Interdisziplinäre Zusammenarbeit, Medikationsplan, Patientenversorgung, Risikoanalyse, Prävention.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit befasst sich mit der Arzneimitteltherapiesicherheit in der ambulanten Pflege und untersucht, wie die Medikationsversorgung bei multimorbiden Patienten sicherer gestaltet werden kann.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Die Schwerpunkte liegen auf der Risikominimierung bei der Medikamentengabe, der Rolle der interprofessionellen Kommunikation und der Bedeutung technischer Unterstützungssysteme.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Ziel ist es, Fehlerquellen in der Arzneimitteltherapie zu identifizieren und Ansätze zu entwickeln, um die Patientensicherheit und Lebensqualität im Alter zu steigern.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Arbeit basiert auf einer strukturierten Literaturrecherche sowie der Analyse von Fachkonzepten, Studien und Prozessen der Arzneimittelversorgung.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Im Hauptteil werden unter anderem die Ursachen für Medikationsfehler, die Herausforderungen durch Kostenträger sowie der Vergleich von Hilfsmitteln wie dem MediFalter und dem MediTimer diskutiert.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Wesentliche Begriffe sind Arzneimitteltherapiesicherheit (AMTS), ambulante Pflege, Medikationsfehler und Pharmakovigilanz.

Welche Bedeutung kommt der "10-R-Regel" zu?

Die 10-R-Regel dient als erweiterter Standard in der Pflege, um die Sicherheit bei der Medikamentengabe durch umfassendere Kontrollschritte, einschließlich Dokumentation und Entsorgung, zu erhöhen.

Warum ist das Projekt "CariSave" für die Arbeit relevant?

Das Projekt dient als Beispiel für ein Konzept zur interdisziplinären Gewährleistung der Arzneimitteltherapiesicherheit in der ambulanten Pflege und lieferte wichtige Daten für die Untersuchung.

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Details

Titel
Steigerung der Lebensqualität von Senioren durch Arzneimitteltherapiesicherheit
Hochschule
Hamburger Fern-Hochschule
Note
1,3
Autor
Kevin Rheinfelder (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2018
Seiten
20
Katalognummer
V459315
ISBN (eBook)
9783668878617
ISBN (Buch)
9783668878624
Sprache
Deutsch
Schlagworte
AMTS ambulante Pflege Lebensqualität meditimer ambulant pflege medikamentenmanagement wechselwirkung nebenwirkung
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Kevin Rheinfelder (Autor:in), 2018, Steigerung der Lebensqualität von Senioren durch Arzneimitteltherapiesicherheit, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/459315
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Leseprobe aus  20  Seiten
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