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Sprache als Faktor für Inklusion und Exklusion. Anlehnung an die Berufsfelder Pflege und Soziale Arbeit

Titel: Sprache als Faktor für Inklusion und Exklusion. Anlehnung an die Berufsfelder Pflege und Soziale Arbeit

Präsentation , 2016 , 15 Seiten , Note: 1,0

Autor:in: Bachelor of Science Benjamin Schmidt (Autor:in)

Pflegewissenschaft - Pflegemanagement
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Zusammenfassung Leseprobe Details

Die Definition von Behinderung wird in dieser Präsentation verdeutlicht. Die Bedeutung von Sprache als Faktor für Inklusion und Exklusion wird deutlich hervorgehoben mittels qualitativer Forschung (Interview, beobachtende Teilnahme). Es erfolgte eine Datenerhebung, Datenauswertung und Interpretation der Ergebnisse. Der Ausblick und die Reflexion beschreiben wie Exklusion dauerhaft vermieden werden kann.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1 Problematik, Fragestellung

2 Definition Behinderung, Bedeutung Sprache und Inklusion/ Exklusion

3 Datenerhebung

4 Datenauswertung

5 Interpretation

6 Ergebnisse, Ausblick, Reflexion

Zielsetzung & Themen

Die Arbeit untersucht, inwiefern Sprache an der Frankfurt University of Applied Sciences als Faktor für Inklusion oder Exklusion bei Studierenden mit Beeinträchtigungen wirkt und welche Barrieren dabei bestehen.

  • Analyse von Inklusions- und Exklusionsmechanismen an Hochschulen
  • Untersuchung der Situation von Studierenden mit LRS, Depressionen, Migrationshintergrund und Gehörlosigkeit
  • Evaluation der Wirksamkeit von Nachteilsausgleichen
  • Identifikation von Barrieren in der Kommunikation und im Hochschulalltag
  • Entwicklung von Lösungsansätzen für eine inklusivere Hochschulkultur

Auszug aus dem Buch

Bedeutung der Sprache als Faktor für Inklusion/ Exklusion:

Menschen bewerten, etikettieren oder stigmatisieren andere Personen mittels Sprache (Spirig 2001, 83f).

Wenn Menschen Missstände benennen können, haben sie die Möglichkeit diese zu verändern.

Soll Inklusion an der Fra UAS gelingen, so müssen Missstände im Kontext Sprache angesprochen und verändert werden (Bartholomeyczik 1997, 11).

Bei Einverständnis (Vermeidung Benachteiligung) zwischen Betroffenen und Umfeld → führt Sprache die Benachteiligten zur sozialen Mitte

Neben Berührung ist Sprache das wichtigste Werkzeug in der Pflege und sozialen Arbeit

→ Ausdruck der Professionalität (Spiller 2000, 1)

Zusammenfassung der Kapitel

1 Problematik, Fragestellung: Dieses Kapitel führt in die Relevanz der Sprache als Schlüssel zur Welt ein und definiert die zentrale Forschungsfrage sowie die angewandten Methoden.

2 Definition Behinderung, Bedeutung Sprache und Inklusion/ Exklusion: Hier werden theoretische Grundlagen zu Inklusion und Exklusion erarbeitet und die spezifischen Barrieren für die Zielgruppen identifiziert.

3 Datenerhebung: Dieses Kapitel erläutert den Prozess der Leitfadenerstellung und die Durchführung der verschiedenen qualitativen Erhebungsmethoden wie Interviews und teilnehmende Beobachtung.

4 Datenauswertung: Die erhobenen Daten werden mittels Inhaltsanalyse nach Mayring ausgewertet, um zentrale Kategorien und Faktoren für Inklusion und Exklusion zu gewinnen.

5 Interpretation: Die Ergebnisse werden für die vier untersuchten Bereiche (LRS, Depressionen, Migrationshintergrund, Gehörlosigkeit) detailliert interpretiert und zusammengefasst.

6 Ergebnisse, Ausblick, Reflexion: Abschließend werden die Erkenntnisse reflektiert und konkrete Lösungsansätze sowie Empfehlungen für die Hochschule und das Berufsfeld diskutiert.

Schlüsselwörter

Sprache, Inklusion, Exklusion, Behinderung, Lese-Rechtschreib-Schwäche, Depressionen, Migrationshintergrund, Gehörlosigkeit, Nachteilsausgleich, Hochschule, Qualitative Forschung, Kommunikation, Stigmatisierung, Teilhabe, Barrierefreiheit

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser wissenschaftlichen Arbeit?

Die Arbeit befasst sich mit der Rolle von Sprache als Inklusions- oder Exklusionsfaktor im akademischen Kontext an der Frankfurt University of Applied Sciences.

Welche zentralen Themenfelder werden behandelt?

Die Themenfelder umfassen die Auswirkungen von Sprache auf die soziale Teilhabe von Studierenden mit Behinderungen oder besonderen Unterstützungsbedarfen.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Ziel ist es zu ergründen, wie Sprachgebrauch und hochschulische Kommunikation dazu beitragen, Studierende entweder einzubeziehen oder auszugrenzen.

Welche wissenschaftliche Methodik wurde genutzt?

Es wurden qualitative Methoden angewandt, darunter Experteninterviews, schriftliche Befragungen und teilnehmende Beobachtungen.

Was ist der Kerninhalt des Hauptteils?

Der Hauptteil analysiert die Situation von Studierenden mit LRS, Depressionen, Migrationshintergrund und Gehörlosigkeit und bewertet die aktuelle Umsetzung von Nachteilsausgleichen.

Welche Begriffe charakterisieren die Arbeit am besten?

Die Arbeit wird durch Begriffe wie Inklusion, Barrierefreiheit, Nachteilsausgleich und Kommunikation charakterisiert.

Warum spielt der „Nachteilsausgleich“ eine so zentrale Rolle in den Ergebnissen?

Er ist zentral, da die Studie aufzeigt, dass viele Studierende diesen aufgrund von Unwissenheit, Scham oder mangelnder Akzeptanz durch Lehrende nicht in Anspruch nehmen.

Welche Rolle spielt die „Scham“ bei den betroffenen Studierenden?

Scham wird als ein wesentlicher psychologischer Faktor identifiziert, der dazu führt, dass Studierende ihre Beeinträchtigungen verheimlichen und auf notwendige Unterstützung verzichten.

Welches Fazit zieht der Autor in Bezug auf die Hochschule?

Der Autor fordert mehr Sensibilisierung, den Abbau von Tabus und eine systematische Evaluation, um echte Chancengleichheit zu gewährleisten.

Ende der Leseprobe aus 15 Seiten  - nach oben

Details

Titel
Sprache als Faktor für Inklusion und Exklusion. Anlehnung an die Berufsfelder Pflege und Soziale Arbeit
Hochschule
Frankfurt University of Applied Sciences, ehem. Fachhochschule Frankfurt am Main  (Fachbereich Pflege und Soziale Arbeit)
Veranstaltung
Studium Generale
Note
1,0
Autor
Bachelor of Science Benjamin Schmidt (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2016
Seiten
15
Katalognummer
V459353
ISBN (eBook)
9783668904422
ISBN (Buch)
9783668904439
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Inklusion Exklusion Sprache Behinderung Benachteiligung Sprachprobleme Lese-Rechtschreibe-Schwäche Gehörlos Depression Menschen mit Migrationshindergrund
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Bachelor of Science Benjamin Schmidt (Autor:in), 2016, Sprache als Faktor für Inklusion und Exklusion. Anlehnung an die Berufsfelder Pflege und Soziale Arbeit, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/459353
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Leseprobe aus  15  Seiten
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