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Falldarstellung mit entsprechender Pflegediagnostik

Krankengeschichte einer Bewohnerin im Pflegeheim

Titel: Falldarstellung mit entsprechender Pflegediagnostik

Akademische Arbeit , 2014 , 29 Seiten , Note: 1,0

Autor:in: Benjamin Schmidt (Autor:in)

Pflegewissenschaft - Sonstiges
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Zusammenfassung Leseprobe Details

Diese Arbeit zeigt die Falldarstellung einer Pflegeheim-Bewohnerin mit entsprechender Pflegediagnostik.

Anlass des folgenden Praxisorders ist der praktische Einsatz im Heim. Dieser Einsatz ist an die Leistung gebunden, eine Falldarstellung anzufertigen. Diese Falldarstellung bezieht sich auf die Bewohnerin, welche schon im letzten Einsatz von dem Studenten versorgt wurde. Der Assessmentbogen von Marjory Gordon soll angewendet werden. Die funktionellen Gesundheits- und Verhaltensmuster, hauptsächlich "Aktivität und Bewegung" sowie "Kognition und Perzeption" sollen in Bezug auf die Bewohnerin beschrieben werden.

Es erfolgt eine Erklärung darüber, welche Gründe es für die Aufnahme der Bewohnerin ins Pflegeheim gegeben hat. Anschließend wird die bisherige Entwicklung der Pflegesituation und Krankengeschichte (Health History) beschrieben. Hier findet auch die Selbsteinschätzung der Betroffenen statt. Subjektive Angaben (Beobachtungen und Interpretationen) sowie objektive Angaben (Messgeräte und Assessmentinstrumente) werden aufgeführt. Angehörige und Pflegekräfte werden befragt, und ein Pflegebericht wird dargestellt. Der Student begründet sein Handeln mit entsprechender Fachliteratur. Am Ende des Praxisordners gibt der Student eine Erklärung ab, was ihm leichtgefallen ist und wo es Schwierigkeiten gegeben hat. Er macht eine Einschätzung, welche neuen Kenntnisse, Fähigkeiten und Fertigkeiten erlernt wurden und welche Ziele er sich für das neue Semester setzt.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1 Beschreibung der Aufgabe

2. Informationssammlung

2.1 Grund für die Aufnahme und Health History

2.2 Assessmentbogen nach Marjory Gordon

3. Die Falldarstellung

3.1 Fähigkeiten und Fertigkeiten der Bewohnerin

3.2 Unterstützungsbedarf der Bewohnerin

3.3 Erleben der persönlichen Situation

3.4 Relevante Krankheitssymptome für die momentane Situation

3.5 Medizinische Diagnosen

3.6 Medikamente, Neben- und Wechselwirkungen

4 Reflexiver Anteil und Ausblick

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit zielt darauf ab, eine detaillierte pflegefachliche Falldarstellung einer Bewohnerin zu erstellen, um deren individuellen Unterstützungsbedarf sowie den aktuellen Gesundheitszustand unter Anwendung pflegewissenschaftlicher Assessments (nach Marjory Gordon und MMSE) systematisch zu erfassen und zu reflektieren.

  • Anwendung des Assessmentbogens nach Marjory Gordon zur Erfassung funktionaler Gesundheitsmuster.
  • Detaillierte Analyse der krankheitsspezifischen Symptome und medizinischen Diagnosen.
  • Einschätzung der Selbstpflegefähigkeiten und des Grades der Hilfsbedürftigkeit.
  • Reflexion des pflegerischen Handelns und Identifikation von Optimierungsmöglichkeiten in der Betreuung.
  • Auswertung der medikamentösen Therapie hinsichtlich Wirkung, Neben- und Wechselwirkungen.

Auszug aus dem Buch

3. Die Falldarstellung

Frau A. führt ihre Getränke und Speisen selbstständig zum Mund. Sie hat keine Schluckstörungen oder Probleme beim Kauen der Nahrung. Sie trinkt Wasser, Tee, Kaffee und Saft (ca. 1,0-1,5 L am Tag). Spezielle Vorlieben oder Abneigungen hat sie weder beim Essen noch beim Trinken. Ihre Mahlzeiten isst sie nicht immer komplett auf. Sie nimmt die Mahlzeiten fertig portioniert, meist mit Löffel oder Gabel auf. Obst oder fertig portionierte Brötchen isst sie aus der Hand. Ihr Körpergewicht ist seit längerem Zeitraum stabil. Sie hat oben wie unten Vollprothesen. Frau A. nimmt unter verbaler Anleitung die Prothesen aus ihrem Mund und setzt sie später wieder ein. Sie hat eine trockene, faltige Altershaut mit Altersflecken. Der Hautturgor ist normal. Siehe Hautanalyse. Zum Schutz der Kleidung trägt sie ein Vorhängetuch.

Frau A. fährt oft mit dem Rollstuhl über den Wohnbereich, indem sie ihre Füße einsetzt. Sie nimmt gerne an der Gymnastikgruppe und am Singkreis teil. Sie ist gerne in Gesellschaft und geht mit den Angehörigen spazieren. Sie kann kurz am Waschbecken stehen ca. 30 sec. Im Bett bewegt sie sich mit der Aufrichthilfe selbstständig. Am Bett ist ein geteiltes Bettgitter angebracht, damit Frau A. das Bett jederzeit verlassen kann. Sie besitzt ein Niedrigflurbett. Sitzend im Rollstuhl bewegt sie den Oberkörper und entlastet so ihr Gesäß. Siehe Bewegungsanalyse 1. Einsatz Unterhemd und Pullover kann Frau A. unter verbaler Anleitung bis über den Kopf ziehen. Frau A. kann ihr Gesicht und ihren Oberkörper meist selbst unter verbaler Anleitung waschen. Manchmal müssen Impulse gesetzt werden. Gleiches gilt für das Abtrocknen und Eincremen. Sie kann ihre Haare unter verbaler Anleitung kämmen.

Zusammenfassung der Kapitel

1 Beschreibung der Aufgabe: Definition des Anlasses für die Falldarstellung im Rahmen des Moduls 3 sowie Erläuterung der methodischen Vorgehensweise bei der Informationssammlung.

2. Informationssammlung: Zusammenstellung relevanter biographischer Daten, der Krankengeschichte (Health History) sowie Erläuterung der Anwendung des Assessments nach Marjory Gordon.

3. Die Falldarstellung: Umfassende Analyse der körperlichen und geistigen Fähigkeiten, des Unterstützungsbedarfs, der persönlichen Lebenssituation, der Krankheitssymptome sowie der medikamentösen Therapie der Bewohnerin.

4 Reflexiver Anteil und Ausblick: Kritische Reflexion der durchgeführten pflegerischen Maßnahmen und Identifikation zukünftiger Ziele für die weitere pflegerische Betreuung und Planung.

Schlüsselwörter

Falldarstellung, Pflegediagnostik, Vaskuläre Demenz, Assessment nach Marjory Gordon, Altenpflege, Unterstützungsbedarf, Sturzprophylaxe, Polyarthrose, Medikamentenmanagement, Pflegeplanung, Selbstpflegefähigkeit, Lebensqualität, Gerontopsychiatrie, Mobilisation, Kontrakturprophylaxe.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit stellt eine detaillierte Falldarstellung einer Bewohnerin in einem Pflegeheim dar, wobei der Fokus auf ihrer pflegerischen Versorgung und dem individuellen Unterstützungsbedarf liegt.

Was sind die zentralen Themenfelder der Analyse?

Die zentralen Themen sind die funktionellen Gesundheitsmuster, die Auswirkungen der demenziellen Erkrankung, die medikamentöse Therapie und die Förderung der Selbstständigkeit im Alltag.

Was ist das primäre Ziel oder die Forschungsfrage?

Ziel ist es, den aktuellen Gesundheits- und Pflegezustand der Bewohnerin anhand pflegewissenschaftlicher Standards zu erfassen, Defizite zu benennen und pflegerische Maßnahmen zu begründen.

Welche wissenschaftliche Methode wurde verwendet?

Der Student nutzt den Assessmentbogen nach Marjory Gordon, MMSE-Testungen sowie Beobachtungen, um die pflegefachlichen Daten systematisch zu erheben.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die Darstellung der Fähigkeiten, den Unterstützungsbedarf, die subjektive Wahrnehmung der Bewohnerin, relevante Krankheitssymptome sowie eine pharmakologische Analyse.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Die Arbeit wird durch Begriffe wie Falldarstellung, Pflegediagnostik, Demenz, Assessment, Selbstpflegefähigkeit und Sturzprophylaxe geprägt.

Wie geht die Bewohnerin mit ihrer demenziellen Erkrankung um?

Obwohl sie manchmal Orientierungsschwierigkeiten hat und unruhig wird, zeigt sie eine positive Grundeinstellung zum Leben und sucht aktiv Gesellschaft, insbesondere beim Singen.

Warum wird die aktuelle medikamentöse Therapie kritisch betrachtet?

Der Student analysiert die Medikamente kritisch hinsichtlich möglicher Wechselwirkungen, Sturzrisiken und der Notwendigkeit einer regelmäßigen Überprüfung durch den Hausarzt.

Welche Rolle spielt die Angehörigenarbeit in diesem Fall?

Die Angehörigen sind eine wichtige Ressource für die Bewohnerin, wobei der Student den Austausch mit ihnen und dem Pflegepersonal als essenziell für eine ganzheitliche Versorgung identifiziert.

Welches Fazit zieht der Student aus seinem Praxiseinsatz?

Der Student betont die Notwendigkeit eines ganzheitlichen Demenzkonzepts für den Wohnbereich und plant, die Pflegeplanung in Zukunft noch stärker mit NANDA-Pflegediagnosen zu verknüpfen.

Ende der Leseprobe aus 29 Seiten  - nach oben

Details

Titel
Falldarstellung mit entsprechender Pflegediagnostik
Untertitel
Krankengeschichte einer Bewohnerin im Pflegeheim
Hochschule
Frankfurt University of Applied Sciences, ehem. Fachhochschule Frankfurt am Main  (Fachbereich Pflege und Soziale Arbeit)
Veranstaltung
Naturwissenschaftliche Grundlagen
Note
1,0
Autor
Benjamin Schmidt (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2014
Seiten
29
Katalognummer
V459358
ISBN (eBook)
9783668911840
ISBN (Buch)
9783668911857
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Falldarstellung Praktischer Einsatz Pflegediagnostik Assessmentinstrumente Marjory Gordon Health History Gesundheitsmuster Verhaltensmuster
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Benjamin Schmidt (Autor:in), 2014, Falldarstellung mit entsprechender Pflegediagnostik, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/459358
Blick ins Buch
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Leseprobe aus  29  Seiten
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