Die Ausarbeitung entwirft ein Gruppentraining aus dem Bereich der Wirbelsäulengymnastik. Dabei beschäftigt sie sich mit den motorischen Fähigkeiten im Kursbereich (Kraft, Ausdauer, Beweglichkeit, Koordination), externe Bedingungen einer Kurseinheit, sowie einer Kursplananalyse.
Im Anschluss folgt die Planung einer Wirbelsäulengymnastik in folgenden Schritten: Zielgruppe, Material und Stundenplanung.
Inhaltsverzeichnis
1 MOTORISCHE FÄHIGKEITEN IM KURSBEREICH
1.1 Kraft
1.2 Ausdauer
1.3 Beweglichkeit
1.4 Koordination
2 EXTERNE BEDINGUNGEN EINER KURSEINHEIT
3 KURSPLANANALYSE
4 PLANUNG EINER WIRBELSÄULENGYMNASTIK
4.1 Zielgruppe
4.2 Material
4.3 Stundenplanung
4.4 Begründung
Zielsetzung & Themen
Die vorliegende Arbeit befasst sich mit der Planung und Analyse von Kurseinheiten im Fitnessbereich. Ziel ist es, ein fundiertes Verständnis für die motorischen Grundlagen (Kraft, Ausdauer, Beweglichkeit, Koordination) zu schaffen, diese in den Kontext externer Rahmenbedingungen zu setzen und anhand einer Kursplananalyse sowie der beispielhaften Ausarbeitung einer Wirbelsäulengymnastik praktische Anwendungsmöglichkeiten aufzuzeigen.
- Grundlagen der motorischen Fähigkeiten
- Relevanz externer Rahmenbedingungen für die Kursplanung
- Methodische Analyse eines bestehenden Studio-Kursplans
- Praktische Erstellung eines Kursdesigns für Wirbelsäulengymnastik
- Optimierung von Trainingsreihenfolgen und Gruppenbetreuung
Auszug aus dem Buch
4.4 Begründung
Die Reihenfolge der Übungen im Hauptteil wurde hauptsächlich nach dem Prinzip „let it flow“ festgelegt. Dieses besagt, dass alle Übungen mit einem gewissen Schwung (flow) nacheinander trainiert werden können. Im Beispiel der dargestellten Wirbelsäulengymnastik, wird mit 2 Übungen im Stand begonnen.
Danach begeben sich die Teilnehmer auf die Knie, für die kommenden 2 Übungen. Nach dem Unterarmstütz, in welchem der Körper komplett gestreckt über dem Boden ist, wird dieser auf den Boden abgelegt.
Nun folgen zwei weitere Übungen auf dem Boden, einmal in Rückenlage und einmal im Seitstütz.
Die Idee dahinter ist, dass man zwischen den Übungen nicht ständig aufstehen und wieder zu Boden gehen muss. Alle Übungen können flüssig nacheinander ausgeführt werden, ohne die Körperposition zu stark zu verändern.
Um den Hauptteil insgesamt etwas abwechslungsreicher zu gestalten, wurde außerdem versucht, zwei ähnliche Übungen nicht direkt nacheinander zu setzten. So wird der Unterarmstütz, eine statische Übung, eher in der Mitte trainiert und der Seitzstütz (ebenso statisch) am Ende.
Von der Komplexität her wurden die Übungen nicht speziell sortiert. Alle Übungen relativ einfach und somit verständlich.
Zusammenfassung der Kapitel
1 MOTORISCHE FÄHIGKEITEN IM KURSBEREICH: Es werden die Grundlagen der Kraft, Ausdauer, Beweglichkeit und Koordination erläutert sowie durch Übungsbeispiele für den Kursbereich ergänzt.
2 EXTERNE BEDINGUNGEN EINER KURSEINHEIT: Das Kapitel thematisiert organisatorische Rahmenbedingungen wie Raumwahl, Ausstattung, Klima, Zielgruppenanalyse und Zielsetzung für eine optimale Kursdurchführung.
3 KURSPLANANALYSE: Ein konkreter Kursplan wird hinsichtlich Öffnungszeiten, Kurszeiten, Leistungslevels und zeitlicher Gültigkeit kritisch evaluiert und Optimierungspotenziale aufgezeigt.
4 PLANUNG EINER WIRBELSÄULENGYMNASTIK: In diesem Kapitel wird ein spezifisches Kurskonzept inklusive Zielgruppendefinition, Materialliste, detailliertem Stundenplan und fachlicher Begründung erstellt.
Schlüsselwörter
Gruppentraining, Fitnessökonomie, Kursplanung, Krafttraining, Ausdauertraining, Beweglichkeit, Koordination, Wirbelsäulengymnastik, Kursplananalyse, Trainingslehre, motorische Fähigkeiten, Trainingsplanung, Athletik, Sportwissenschaft, Kursbetreuung.
Häufig gestellte Fragen
Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?
Die Arbeit behandelt die sportwissenschaftlichen Grundlagen für das Gruppentraining und deren praktische Anwendung bei der Planung und Analyse von Fitness-Kurseinheiten.
Was sind die zentralen Themenfelder?
Zentrale Themen sind die motorischen Hauptfähigkeiten, die Bedeutung externer Rahmenbedingungen sowie die methodische Kursplanung und -analyse.
Was ist das primäre Ziel der Arbeit?
Das Ziel ist es, die Zusammenhänge zwischen sportmotorischen Anforderungen und der organisatorischen Planung eines Kursangebots theoretisch zu begründen und praktisch anzuwenden.
Welche wissenschaftlichen Methoden werden verwendet?
Die Arbeit nutzt eine Literaturanalyse der gängigen Trainingslehre sowie eine strukturierte Analyse- und Planungsmethode für die Kursgestaltung.
Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?
Der Hauptteil gliedert sich in die theoretische Erarbeitung motorischer Fähigkeiten, die Bewertung externer Bedingungen, die Analyse eines realen Kursplans und die methodische Planung einer Wirbelsäulengymnastik.
Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?
Die Arbeit wird durch Begriffe wie Gruppentraining, Kursplanung, motorische Fähigkeiten und Wirbelsäulengymnastik maßgeblich charakterisiert.
Warum ist die "let it flow"-Methode in der Wirbelsäulengymnastik wichtig?
Sie sorgt für einen flüssigen Ablauf ohne ständige Positionswechsel, was den Zeitverlust minimiert und die Trainingsqualität für die Teilnehmer steigert.
Welche Kritikpunkte werden am Kursplan des Studios geäußert?
Der Kursplan leidet unter dem Fehlen von Wochenendkursen, unlogischen Zeitlücken, fehlender Leistungsdifferenzierung und der mangelnden Angabe eines Gültigkeitszeitraums.
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- Dominik Conrad (Autor), 2017, Gruppentraining I. Planung einer Wirbelsäulengymnastik, Múnich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/459397