Neue Konzepte für Wissensmanagement


Hausarbeit, 2017
16 Seiten, Note: 2,3

Leseprobe

Gliederung

Grundlagen
Was ist ein Konzept?
Was versteht man unter Wissen und Wissensmanagement?
In welche Arten kann man Wissen gliedern?
Was versteht man unter Wissensinformation und Lernprozess?
Welche Bausteine gibt es im Wissensmanagement?
Stand der Technik – Fünf wegweisende Konzepte für neues Wissensmanagement

Erörterung der 5 Konzepte
Wissensziele
Wissensidentifikation
Wissensteilung
Wissenserwerb und Wissensentwicklung
Wissensbewahrung und Wissensnutzung
Wissensbewertung
Schlussfolgerung

Zusammenfassung

Literaturverzeichnis

Grundlagen

Im folgenden Assignment sollen „Fünf wegweisende Konzepte für neues Wissensmanagement“ von Manfred Engeser vorgestellt und kritisch betrachtet werden.

Hierfür werden zunächst einige Begrifflichkeiten erklärt.

Was ist ein Konzept?

Ein Konzept ist ein skizzenhafter, stichwortartiger Entwurf oder auch eine Rohfassung eines Textes, einer Rede oder Ähnlichem. Es kann auch ein klar umrissener Plan oder ein Programm für ein Vorhaben sein, das eine Idee abstrahiert formuliert.

In diesem Fall sind die fünf Konzepte Programme für ein Vorhaben, wie Wissensmanagement im Unternehmen umgesetzt werden kann.

Was versteht man unter Wissen und Wissensmanagement?

Wissen ist „Die Gesamtheit der Kenntnisse und Fähigkeiten, die Individuen zur Lösung von Problemen einsetzen“. [Springer Gabler Verlag (Herausgeber), Gabler Wirtschaftslexikon, Stichwort: Wissen]

Es basiert auf Daten und Informationen und ist an eine Person gebunden. Durch Interpretation von Informationen und deren Verknüpfung mit bereits vorhandenem Wissen, wird neues Wissen gebildet. Dabei befasst sich das Wissensmanagement „mit dem Erwerb, der Entwicklung, dem Transfer, der Speicherung sowie der Nutzung von Wissen.“ [Springer Gabler Verlag (Herausgeber), Gabler Wirtschaftslexikon, Stichwort: Wissensmanagement] Oder, wie K. Mertins und H. Seidel es beschreiben, um die Gesamtheit aller Verfahren, Methoden, Instrumenten und Werkzeuge. Dabei soll ein systematischer Umgang mit Wissen und die Erreichung der Unternehmensziele ermöglicht werden.

In welche Arten kann man Wissen gliedern?

Rudimentär für das Wissensmanagement ist das Wissen selbst.

Grundlegend unterscheidet man explizites und implizites Wissen.

Explizites Wissen stellt spezifisches oder methodisches Wissen dar. Es ist demnach logisch nachvollziehbar und reproduzierbar. Durch eine formale, systematische Sprache, wie Zeichen, Daten und Informationen, kann explizites Wissen vermittelt werden.

Dem gegenüber steht das implizite Wissen, welches verborgen und mit einer subjektiven Note versehen, nur schwer vermittelbar ist.

Eine weitere Differenzierung von Wissen findet man in den Gruppen des individuellen und kollektiven Wissens.

Individuelles Wissen ist stets an eine Person gebunden und bezieht den persönlichen Erfahrungshorizont mit ein.

Kollektives Wissen hingegen, wie beispielsweise organisatorisches Wissen, stellt dabei nicht die Summe des individuellen Wissens dar, sondern vielmehr die Beziehungen zwischen individuellem Wissen. Erst durch eine koordinierte Zusammenarbeit entsteht somit kollektives, organisatorisches Wissen.

Führt man eine horizontale Unterscheidung von Wissen ein, das heißt Wissen über Kunden, Produkte, Fach- und Methodenwissen, Wissen über die eigene Organisation, Partner, Normen und Gesetze sowie Richtlinien und Patente, so rückt die Vielfältigkeit und Information des Wissens in den Vordergrund. Die vertikale Unterscheidung, wäre dabei der Wissenstand oder der Grad der Wissensinformation.

Was versteht man unter Wissensinformation und Lernprozess?

Betrachtet man nicht nur die Wissensinformation und ihre Übertragung, sondern bezieht die Verarbeitung dieses Wissens also den Lernprozess mit ein, so kann man folgende vier Phasen betrachten:

1.) Wahrnehmung der Realität
2.) Reflektion
3.) Daraus abgeleitetes Verhalten
4.) Konkrete Entwicklung von Handlungsalternativen

Beim kollektiven Lernen kommen zudem noch die Wechselwirkungen zwischen den Individuen und dem Kollektiv hinzu.

Möchte man diese Lernprozesse fördern, so kann man sich an den Bausteinen des Wissensmanagements orientieren.

Welche Bausteine gibt es im Wissensmanagement?

Grundsätzlich gibt es acht Bausteine im Wissensmanagement:

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

[8 Wissensbausteine, Probst et al.]

Wissensziele: Es muss klar definiert werden, welche Ziele erreicht werden sollen. Zum Beispiel normative (Barrieren des Wissensaustausches beseitigen), strategische (Kompetenzen für zukünftig relevant Märkte entwickeln) oder operative (Wissen aktiv einsetzen, um neue Konzepte zu entwickeln) Ziele.

Wissensidentifikation: Um Transparenz über bereits vorhandenes Wissen zu schaffen, muss das interne Wissen identifiziert werden.

Wissenserwerb: externes Wissen importieren zum Beispiel durch Kooperationen

Wissensentwicklung: neue Fähigkeiten und Kompetenzen entwickeln, indem die Kreativität, zum Beispiel durch freie Ressourcen zur Weiterbildung, gefördert wird.

Wissens(ver)teilung: Durch interne Aus- und Weiterbildungen sowie Kommunikation soll das individuelle Wissen zunehmend dem Kollektiv angeeignet werden.

Wissensbewahrung: Durch Softwarelösungen und Intranet-Portale sollen Wissensarchive zur Speicherung von Wissen geschaffen werden.

Wissensnutzung: Da Wissen veraltet, muss es anwendungsfreundlich und aktuell gespeichert und genutzt werden können, um stets aktuelles Wissen zu kommunizieren und somit auch effektiv zu nutzen.

Wissensbewertung: Auf strategischer Ebene erfolgt die Bewertung, inwieweit die Erfüllung der Wissensziele eingetroffen ist. Da es keine allgemeingültige Methodik hierfür gibt, wird oft ein Vorher-Nachher Vergleich der Situation (Kompetenzprofile, BSC, Kulturanalyse, Mitarbeiterbefragung, …) herangezogen.

Stand der Technik – Fünf wegweisende Konzepte für neues Wissensmanagement

Nun sollen die oben erklärten Begrifflichkeiten in den Kontext der fünf Konzepte für neues Wissensmanagement eingeordnet werden. Wie Lutz Leuendorf, Professor für Wissensmanagement von der Hochschule Furtwangen, zu sagen pflegte - „Nur geteiltes Wissen ist wertvolles Wissen“ [Engeser, Manfred (2010): Fünf wegweisende Konzepte für neues Wissensmanagement, Lutz Leuendorf]. So kommt es dazu, dass Organisationen immer mehr Wert auf das Wissen der Mitarbeiter legen, um es sinnvoll einsetzen, fördern und vermehren zu können. Folglich tüfteln Unternehmen zunehmend an Konzepten, um die Wissensziele umzusetzen. In der folgenden Tabelle sind die fünf Konzepte des neuen Wissensmanagements gegenübergestellt.

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

Ende der Leseprobe aus 16 Seiten

Details

Titel
Neue Konzepte für Wissensmanagement
Hochschule
AKAD University, ehem. AKAD Fachhochschule Stuttgart
Note
2,3
Autor
Jahr
2017
Seiten
16
Katalognummer
V459433
ISBN (eBook)
9783668910195
ISBN (Buch)
9783668910201
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Wissensmanagement
Arbeit zitieren
Jasmin Stapelfeldt (Autor), 2017, Neue Konzepte für Wissensmanagement, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/459433

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