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Wie funktioniert Lobbyismus?

Título: Wie funktioniert Lobbyismus?

Trabajo Escrito , 2017 , 21 Páginas , Calificación: 1,7

Autor:in: Lola Reiter (Autor)

Economía de las empresas - Administración de empresas, gestión, organización
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Lobbyismus wird heutzutage als die stille fünfte Gewalt bezeichnet. Lange Zeit wurde es als Betrug angesehen, doch mittlerweile haben sich Arbeitsstruktur und Arbeitsstil im Lobbyismus so sehr gewandelt und weiterentwickelt, dass Lobbyismus mittlerweile als professionell gelten kann. Doch welchen Zweck erfüllt diese Maßnahme zur Vermittlung der Interessen in der Politik?

Zur Beantwortung dieser Frage wird der Begriff Lobbying ausführlich definiert und es wird diskutiert, wie Lobbying zu Stande kommt. Zudem wird die Frage beantwortet, welche Rollen Lobbying in der Gesellschaft einnimmt. Schließlich wird einen Überblick über die Arten und Akteure sowie die Instrumente von Lobbying gegeben.

Extracto


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Was ist Lobbying

2.1 Definition

2.2 Lobbying und Interessenvertretung

2.3 Lobbying als Tauschprozess

3. Arten - Akteure - Instrumente von Lobbying

3.1 Arten

3.2 Akteure

3.3 Instrumente

4. Fallbeispiel: Hebammen in Deutschland

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit untersucht die Struktur, Akteure und Funktionsweisen des Lobbyismus in Deutschland, um aufzuzeigen, wie unterschiedliche Interessengruppen politischen Einfluss ausüben und welche Rolle dieser Tauschprozess in der modernen Gesellschaft einnimmt.

  • Definition und Abgrenzung von Lobbying und Interessenvertretung
  • Analyse der Akteursgruppen (Verbände, Unternehmen, Agenturen)
  • Untersuchung zentraler Lobbying-Instrumente wie Informationsmanagement und persönliche Kontakte
  • Empirische Betrachtung anhand des Fallbeispiels des Deutschen Hebammenverbandes
  • Reflektion der demokratischen Legitimität und Transparenz von Lobbytätigkeiten

Auszug aus dem Buch

3.3 Instrumente

Ein wichtiges Instrument von Lobbying ist Kommunikation. Die meist verwendeten bzw. notwendigen Handwerkszeuge des Lobbyisten sind Informationssammlung, -Auswertung und -Weitergabe, persönliche Kontakte, Gespräche mit Entscheidungsträgern, Netzwerkbildung sowie Briefe und Petitionen.

Das gesamte Feld des Informationsmanagements mit den "Monitoring" und "Issues" lautenden Schlagwörtern steht im Vorfeld des aktiven Lobbying. Wichtige Themen und Sachverhalte zu identifizieren, zu verfolgen und zu verwalten ist im ersten Schritt besonders wichtig. Um ein bestimmtes Anliegen voranzubringen, erfolgt im weiteren die Identifikation der Adressaten sowie die Festlegung einer Strategie. Das persönliche Gespräch, welches über persönliche Kontakte oder schriftliche Informationen und Stellungnahmen eines der zentralen Lobbyingsinstrumente ist, wird erst im Anschluss im Rahmen des aktiven Lobbyings eingesetzt. Lobbying sowie Informationsaustausch kann nur bei bestehenden stabilen persönlichen Kontaktnetzwerken funktionieren. Diese persönlichen Kontakte sind ein Elixier, um zu überleben. Die Kontakte legen einen großen Wert sowohl auf individuelle und zuverlässige Kommunikation als auch auf exakte Auskünfte und glaubhafte Argumentation, die sie zwischen einander durch Treffen beim Mittagessen, durch Gespräche oder ähnliche Gelgenheiten erzeugen und herausstellen. Die Lobbyisten schwören weiterhin auf diese Basis ihrer Tätigkeit.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Diese Einleitung führt in die Relevanz des Lobbyismus als „stille fünfte Gewalt“ ein und beschreibt den Wandel der Akteurslandschaft in Berlin seit dem Regierungsumzug.

2. Was ist Lobbying: Dieses Kapitel definiert den Begriff des Lobbying, grenzt ihn von der allgemeinen Interessenvertretung ab und analysiert ihn als sozio-politischen Tauschprozess.

3. Arten - Akteure - Instrumente von Lobbying: Hier werden die verschiedenen Typen von Interessengruppen, die handelnden Akteure wie Unternehmen und Agenturen sowie die praktischen Methoden der Einflussnahme detailliert vorgestellt.

4. Fallbeispiel: Hebammen in Deutschland: Anhand dieses konkreten Beispiels wird verdeutlicht, wie Verbände durch verschiedene Lobbying-Strategien versuchen, auf ihre prekäre Situation aufmerksam zu machen und politische Entscheidungen zu beeinflussen.

Schlüsselwörter

Lobbyismus, Interessenvertretung, Politikberatung, Entscheidungsfindung, Tauschprozess, Lobbyisten, Regierungsarbeit, Interessenverbände, Public Affairs, Einflussnahme, Strategie, Gesetzgebung, Transparenz, Kommunikationsinstrumente, Berlin

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Seminararbeit behandelt den Lobbyismus in Deutschland, seine Entwicklung zur professionellen Einflussnahme sowie die damit verbundenen Akteure, Strategien und Instrumente.

Welche zentralen Themenfelder werden bearbeitet?

Zentrale Themen sind die theoretische Definition von Lobbying, der Unterschied zwischen Verbandsarbeit und professionellem Lobbying, der Tauschcharakter von politischen Informationen sowie die praktischen Methoden der Einflussnahme.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Das Ziel ist es, die Funktionsweisen und Akteure des Lobbyismus zu durchleuchten und durch ein Fallbeispiel zu verdeutlichen, wie Interessengruppen versuchen, in einem hochkomplexen politischen Umfeld ihre Ziele zu erreichen.

Welche wissenschaftliche Methode liegt der Arbeit zugrunde?

Die Arbeit basiert auf einer Literaturanalyse und einer deskriptiven Auswertung, die durch ein konkretes Fallbeispiel des Deutschen Hebammenverbandes gestützt wird.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Im Hauptteil werden zunächst die Begrifflichkeiten und theoretischen Grundlagen geklärt, gefolgt von einer systematischen Darstellung der Lobby-Akteure und deren spezifischen Arbeitsmitteln.

Welche Begriffe charakterisieren die Arbeit am stärksten?

Besonders prägend sind Begriffe wie „Tauschprozess“, „Informelle Einflussnahme“, „Professionalisierung“ und „Interessengruppen-Management“.

Warum wird das Fallbeispiel der Hebammen angeführt?

Das Beispiel dient dazu, die theoretisch beschriebenen Instrumente des Lobbyings – wie Petitionen, One-to-One-Gespräche und die Suche nach Allianzen – an einem realen, gesellschaftlich relevanten Konflikt beispielhaft zu illustrieren.

Welche Rolle spielt die „Triple-I-Regel“?

Die „Triple-I-Regel“ definiert die Kernaufgaben des Lobbyings: Interessenvertretung, Informationsaustausch und die informelle Vorgehensweise, die oft im Verborgenen stattfindet.

Final del extracto de 21 páginas  - subir

Detalles

Título
Wie funktioniert Lobbyismus?
Universidad
Heilbronn University
Calificación
1,7
Autor
Lola Reiter (Autor)
Año de publicación
2017
Páginas
21
No. de catálogo
V459446
ISBN (Ebook)
9783668899988
ISBN (Libro)
9783668899995
Idioma
Alemán
Etiqueta
Lobbying
Seguridad del producto
GRIN Publishing Ltd.
Citar trabajo
Lola Reiter (Autor), 2017, Wie funktioniert Lobbyismus?, Múnich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/459446
Leer eBook
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