Zwischen Trost und Fremde. Die Präsenz des Mondes in „Mondesaufgang“ (1844) und „Durchwachte Nacht“ (1845) von Annette von Droste-Hülshoff


Seminararbeit, 2013
23 Seiten, Note: 1,0

Leseprobe

Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Naturbegriff und Einordnung der Gedichte

3. Das Motiv des Mondes

4. Natur und Empfindungen vor Mondaufgang
4.1 Natur und Empfindungen vor Mondaufgang in „Mondesaufgang“
4.2 Natur und Empfindungen vor Mondaufgang in „Durchwachte Nacht“

5. Die Präsenz des Mondes
5.1 Die Präsenz des Mondes in „Mondesaufgang“
5.2 Die Präsenz des Mondes in „Durchwachte Nacht“

6. Verhältnis zwischen Mond und Sonne
6.1 Verhältnis zwischen Mond und Sonne in „Mondesaufgang“
6.2 Verhältnis zwischen Mond und Sonne in „Durchwachte Nacht“

7. Fazit

Literaturverzeichnis

1. Einleitung

Der Mond sowie andere Himmelkörper beschäftigen und faszinieren die Menschheit bis heute. Deshalb setzen sich seit jeher Autoren und Autorinnen mit den Gestirnen literarisch auseinander.

„Mondesaufgang“ und „Durchwachte Nacht“ sind Gedichte von Annette von Droste-Hülshoff, die in zeitlicher Nähe zueinander entstanden sind, und in denen die Nacht und insbesondere der Mond eine zentrale Stellung einnimmt.

Diese Seminararbeit untersucht, inwiefern die Präsenz des Mondes die lyrischen Sprecher des jeweiligen Gedichts beeinflusst. Es wird die These untersucht, dass der Mond bei „Mondesaufgang“ eine Harmonisierung und Versöhnung mit sich selbst und der Welt bewirkt und bei „Durchwachte Nacht“, dass das lyrische Ich zur Ruhe kommt. Dabei wird besonderes Augenmerk auf die Empfindungen und Naturwahrnehmungen des jeweiligen lyrischen Sprechers gelegt.

Bei der Gegenüberstellung der Gedichte steht „Mondesaufgang“ im Fokus, da die (sich verändernde) Naturwahrnehmung deutlich komplexer unter dem Einfluss des Mondes ist, sodass „Durchwachte Nacht“ in Passagen vergleichend hinzugezogen wird.

Für den Einstieg in die Thematik wird in dieser Arbeit zunächst eine Einordnung der Gedichte vorgenommen und der Naturbegriff festgelegt, der im weiteren Verlauf verwendet wird. Des Weiteren wird das Motiv des Mondes in der Literatur in allgemeiner Form und speziell während des 19. Jahrhunderts erläutert.

Anschließend werden die Natur und die Empfindungen der lyrischen Ichs vor Auftreten des Mondes und während seines Daseins vergleichend analysiert und interpretiert. Im letzten Abschnitt des Vergleichs wird das Verhältnis zwischen Mond und Sonne herausgearbeitet, das in beiden Gedichten vorzufinden (und auf ähnliche Weise beschrieben) ist.

Im Fazit werden die Ergebnisse resümiert und abschließend die Frage nach dem Einfluss und der Wirkung des Mondes auf die lyrischen Sprecher beantwortet.

2. Naturbegriff und Einordnung der Gedichte

Wenn im Verlauf dieser Arbeit der Begriff Natur verwendet wird, so ist er ganzheitlich gemeint und es fallen folgende Komponenten darunter:

- Raum (Landschaften, Seen, Flüsse, Gebirge, Erde, Himmel)
- Belebte Natur (Tierreich und Pflanzenwelt)
- Phänomene (Naturzyklen wie Tag/Nacht, Ebbe/Flut, Jahreszeiten, Wetter)
- Elemente (Feuer, Wasser, Eis, Luft)

In beiden Gedichten ist Natur nicht nur Gegenstand, sondern darüber hinaus Indiz für die Stimmung und Empfindung des lyrischen Ich. Diese Spiegelung wird sichtbar im Vers „Matt bin ich, matt wie die Natur!“ (V. 19) in „Durchwachte Nacht“. In „Mondesaufgang“ ist es darüber hinaus der subjektive Blick auf die Natur, der die Gefühle und Gedanken des lyrischen Ich enthüllt, und die es laut Peter André Bloch in die Natur projiziere1.

Beide Gedichte können als Naturlyrik verstanden werden, da in beiden der deutliche thematische Bezug zur Natur2 gegeben ist. Zudem sagen sie etwas über die Stimmung des Augenblicks aus und geben die Gefühle des lyrischen Ich preis. „Mondesaufgang“ wird von Ulrich Kittstein3 und Peter André Bloch4 als Naturgedicht eingeordnet.

Allerdings werden abhängig von der Betrachtungsweise die Gedichte in der Sekundärliteratur anders klassifiziert – je nachdem welcher Aspekt in den Vordergrund gerückt wird.

So versteht Rolf-Bernhard Essig „Durchwachte Nacht“ als ein „Fenstergedicht“5 – diese Bezeichnung wird in Kapitel 4.2 näher erläutert, wenn dort unter anderem der Sprecherstandort für die Analyse der Naturwahrnehmung einbezogen wird. Herbert Kraft interpretiert „Durchwachte Nacht“ als ein „individuelles und ein historisches Einsamkeitsgedicht“6.

In Ronald Schneiders Werk über Annette von Droste-Hülshoff werden „Mondesaufgang“ und „Durchwachte Nacht“ nicht der dort vorhandenen Rubrik der Naturlyrik, sondern der Persönlichen Lyrik zugeteilt. Er begründet diese Einordnung damit, dass der Inhalt in eine konkrete und reale Erfahrung eingebettet sei7.

Diese vielfältige Klassifizierung der Gedichte widerspricht sich keinesfalls, sondern fügt dem reinen Naturgedicht weitere Facetten hinzu und zeigt die Themen- und Deutungsvielfalt an, die in ihnen vorhanden ist.

Diese Vielfalt wird außerdem im Symbolgehalt der Gedichte deutlich. Beide lyrischen Texte sind reich an literarischen Symbolen, die mehrere und oftmals gegensätzliche Lesarten zulassen und unter anderem Themen wie Religion, Trost, Versöhnung und Tod nahelegen.

Um die Stringenz innerhalb dieser Arbeit zu wahren, wird auf die religiöse Deutung der Gedichte verzichtet und stattdessen der Trost- und Versöhnungsgedanke fokussiert. Außerdem wird an ausgewählten Passagen die ambivalente Symbolik zwischen Leben, Tod und der Begegnung mit dem Mond aufgezeigt.

3. Das Motiv des Mondes

Die Darstellung und Verarbeitung eines Motives in der Literatur wandelt sich typischerweise abhängig von Autor, Genre, Zeit und literarischer Strömung. Die Facetten, die ein Motiv umfasst, zeigen sich am Mond beispielsweise in der Darstellung als „Zuflucht des Einsamen“8 oder gegenteilig – zu Beginn des 20. Jahrhunderts – als Bedrohung9.

Relevant im Blick auf die zu untersuchenden Gedichte ist der Mond als „Stimmungsmotiv, das […] in lyrischen Texten zur Dominante werden kann“10. Diese Bedeutung trifft für beide Gedichte zu; darüber hinaus ist der Mond in der Literatur als „Trostsymbol“11 bekannt.

Der Mond stelle für den Einsamen den Mitwisser seiner Leiden dar: „Er scheint nah und vertraut und ist doch weit fort, unerreichbar und ungerührt“12. Dieses ambivalente Verhältnis der Nähe und Ferne bzw. Fremde gegenüber des Mondes ist insbesondere bei „Mondesaufgang“ von zentraler Bedeutung.

In der Lyrik des 19. Jahrhunderts dominiere der Mond als Zuflucht und werde mehrfach beschrieben mit den Attributen „silbern, weiß, mild, sanft, zitternd, fromm […]“13. Dieser Tradition folgen sowohl „Mondesaufgang“ als auch „Durchwachte Nacht“, da beide einen Teil der aufgeführten Adjektive verwenden:

- „Durchwachte Nacht“:

„Hervor des Mondes Silbergondel schwimmt, / verzitternd auf der Gasse blauem Stahle“ (V. 51-52)

- „Mondesaufgang“:

„du mildes Licht“ (V. 2) und „frommes Licht“ (V. 34)

In beiden Gedichten ist die Natur Ausdruck der Empfindungen des lyrischen Ich – das ist laut Elisabeth Frenzel ebenfalls ein typisches Merkmal der Lyrik im 19. Jahrhundert: Ein „Naturerlebnis wird immer wieder stellvertretend für Erlebnisse des Herzens gesetzt oder mit ihnen in Einklang gebracht“14.

4. Natur und Empfindungen vor Mondaufgang

Beide Gedichte stellen vordergründig einen Naturprozess dar. In „Mondesaufgang“ ist es, wie der Titel bereits ankündigt, der Vorgang des aufgehenden Mondes, der geschildert wird. „Durchwachte Nacht“ hingegen erstreckt sich über einen längeren Zeitraum von zehn Uhr abends bis vier Uhr morgens – von Sonnenuntergang bis -aufgang.

Gemeinsam ist beiden Gedichten, dass das lyrische Ich sich und die Natur zunächst ohne den Mond erlebt. Da bei beiden jeweils zusammen mit dem Dasein des Mondes äußere und innere Veränderungen einhergehen, werden zunächst die Natur und das Ich ohne den Mond analysiert. In Kapitel 5 werden die Natur und die Wahrnehmung des lyrischen Ich während der Präsenz des Mondes betrachtet und mit den nun folgenden Beobachtungen ohne Mond verglichen.

4.1 Natur und Empfindungen vor Mondaufgang in „Mondesaufgang“

Das lyrische Ich steht in Erwartung des Mondes auf einem Balkon – der erhobene Sprecherstandort im Freien ermöglicht einen guten Ausblick auf die Natur und in die Ferne. Die Richtungsangaben „hoch über mir“ (V. 3), „neben mir“ (V. 9) „tief unter mir“ (V. 10) treten in Kombination mit Naturszenerie auf, sodass es scheint, als ob der Sprecher auf dem Balkon in die Natur hineinragt und vollkommen von ihr umgeben und eingenommen ist.

Das Gedicht lässt sich nach Clemens Heselhaus thematisch in drei Abschnitte gliedern: Erwartung (Strophe 1-2) – Bedrohung (Strophe 3-4) – Erfüllung (Strophe 5-6)15.

Die Zeit ohne den Mond ist gekennzeichnet durch das Warten auf ihn. In diesen ersten beiden Strophen lassen insbesondere die Wahl der Adjektive und Verben eine ruhige, zufriedene und gedämpfte Stimmung entstehen: warten, mild, trüb, schimmern, dämmern, taumeln, treiben, selig.

Dieses Bild wird idyllischer, wenn in der zweiten Strophe – wie Robert Sklenár es beschreibt – zunächst die Welt der Pflanzen thematisiert wird, bis sich die Perspektive allmählich der Tierwelt zuwendet.16 Weiterhin sieht er in den erwähnten Motten und Glühwürmchen positive Repräsentanten von tierischen Nachtgestalten.17

Die ruhige Nacht wandelt sich jedoch ab der dritten Strophe mit zunehmender Dunkelheit („Das Dunkel stieg, die Schatten drangen ein“, V. 17). Das lyrische Ich nimmt die Natur nun als Bedrohung wahr, was erneut in der Wortwahl und deren negativen Konnotation zum Ausdruck kommt: sündig, sinken, hart, finster, zischeln, verloren, verkümmert, einsam. Das Unheimliche der Nacht steigert sich dann, wenn neben dem Visuellen die Natur in ihrer Akustik beschrieben wird: Die „Zweige zischelten an meinem Fuß“ (V. 25) und erscheinen „wie Warnungsflüstern“ (V. 26). Peter André Bloch zeigt an diesem Beispiel die Diskrepanz zwischen objektiver und subjektiver Naturwahrnehmung:

„Objektiv handelt es sich um das Rascheln der Zweige unten; subjektiv löst das Zischeln assoziativ die Vorstellung der Schlange, des Sündenfalls, des Todes aus, die magisch als drohende, beängstigende Elemente der Natur innewohnen scheinen.“18

Ein weiteres Beispiel dieser Art ist das „Volksgemurmel vor dem Tribunale“ (V. 28), dass das lyrische Ich in einem Summen hört.

Diese Beobachtungen zeigen, dass die Naturwahrnehmungen in „Mondesaufgang“ stets subjektiv gefärbt sind; Ulrich Kittstein bezeichnet dies als „persönliche Eindrücke, Emotionen und Assoziationen des Sprechers“19. Die persönliche Perspektive des lyrischen Ich ist zudem erkennbar an den vielen Vergleichswörtern, wenn es um die Naturwahrnehmung geht (gleich, wie, als, schien).

[...]


1 Vgl. Bloch, Peter André: Leitgestirne. Außenwelt und Innenwelt in den Gedichten „Am Feste der H. drey Könige” und „Mondesaufgang“ der Annette von Droste-Hülshoff. In: Christliche Literatur im Aufbruch: Im Zeichen Gertrud von le Forts. Hrsg. von Lothar Bossle u. Joël Pottier. Würzburg: Creator-Verlag 1988. S. 169.

2 Vgl. [Art.] Naturlyrik. In: Metzler-Literatur-Lexikon. Hrsg. von Günther und Irmgard Schweikle.

Stuttgart/Weimar: Verlag J.B. Metzler 1990. S. 322.

3 Vgl. Kittstein, Ulrich: „Mein Wissen mußte meinen Glauben tödten“. Annette von Droste-Hülshoff: Am dritten Sonntage nach Ostern – Mondesaufgang. In: Deutsche Naturlyrik. Ihre Geschichte in Einzelanalysen. Darmstadt: WBG 2009. S. 144.

4 Vgl. Bloch, Peter André: Leitgestirne. Außenwelt und Innenwelt in den Gedichten “Am Feste der H. drey Könige” und „Mondesaufgang“ der Annette von Droste-Hülshoff. In: Christliche Literatur im Aufbruch: Im Zeichen Gertrud von le Forts. Hrsg. von Lothar Bossle u. Joël Pottier. Würzburg: Creator-Verlag 1988. S. 160.

5 Essig, Rolf-Bernhard: Nachtwachen. Von Friedrich Rückert und Annette von Droste-Hülshoff. In:

Gestörte Idylle. Vergleichende Interpretationen zur Lyrik Friedrich Rückerts. Hrsg. von Max-Rainer Uhrig.Würzburg: Ergon Verlag 1995. S. S. 81.

6 Kraft, Herbert: Annette von Droste-Hülshoff. Reinbek: Rowohlt 1996. S. 123.

7 Vgl. Schneider, Ronald: Annette von Droste-Hülshoff. 2. Auflage. Stuttgart/Weimar: Verlag J.B. Metzler 1995. S. 141.

8 [Art.] Mond. In: Motive der Weltliteratur. Ein Lexikon dichtungsgeschichtlicher Längsschnitte. Hrsg. von Elisabeth Frenzel. 6. Auflage. Stuttgart: Kröner 2008. S. 545.

9 Vgl. Ebd. S. 546.

10 Ebd. S. 539.

11 [Art.] Mond. In: Metzler Lexikon literarischer Symbole. Hrsg. von Günter Butzer und Joachim Jacob. Stuttgart/Weimar: Verlag J.B. Metzler. 2008. S. 233.

12 [Art.] Mond. In: Motive der Weltliteratur. Ein Lexikon dichtungsgeschichtlicher Längsschnitte. Hrsg. von Elisabeth Frenzel. 6. Auflage. Stuttgart: Kröner 2008. S. 537.

13 Ebd. S. 545.

14 [Art.] Mond. In: Motive der Weltliteratur. Ein Lexikon dichtungsgeschichtlicher Längsschnitte. Hrsg. von Elisabeth Frenzel. 6. Auflage. Stuttgart: Kröner 2008. S. 546.

15 Heselhaus, Clemens: Annette von Droste-Hülshoff: „Mondesaufgang“. In: Die deutsche Lyrik. Form und Geschichte. Interpretationen, Bd. 2. Hrsg. von Benno von Wiese. Düsseldorf: August Bagel 1974. S. 176.

16 Vgl. Sklenár, Robert: The centrality of the civic image in Droste's “Mondesaufgang”. In: Droste-Jahrbuch 3 (1991-1996), Paderborn: Schöhning 1997. S. 129

17 Vgl. Ebd. S. 129.

18 Bloch, Peter André: Leitgestirne. Außenwelt und Innenwelt in den Gedichten „Am Feste der H. drey Könige” und „Mondesaufgang“ der Annette von Droste-Hülshoff. In: Christliche Literatur im Aufbruch: Im Zeichen Gertrud von le Forts. Hrsg. von Lothar Bossle u. Joël Pottier. Würzburg: Creator-Verlag 1988. S. 165.

19 Kittstein, Ulrich: „Mein Wissen mußte meinen Glauben tödten". Annette von Droste-Hülshoff: Am dritten Sonntage nach Ostern – Mondesaufgang. In: Deutsche Naturlyrik. Ihre Geschichte in Einzelanalysen. Darmstadt: WBG 2009. S. 147.

Ende der Leseprobe aus 23 Seiten

Details

Titel
Zwischen Trost und Fremde. Die Präsenz des Mondes in „Mondesaufgang“ (1844) und „Durchwachte Nacht“ (1845) von Annette von Droste-Hülshoff
Hochschule
Justus-Liebig-Universität Gießen  (Germanistik)
Note
1,0
Autor
Jahr
2013
Seiten
23
Katalognummer
V459643
ISBN (eBook)
9783668901902
ISBN (Buch)
9783668901919
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Annette von Droste-Hülshoff, Lyrik, Gedichtanalyse
Arbeit zitieren
Ann-Christin Helmke (Autor), 2013, Zwischen Trost und Fremde. Die Präsenz des Mondes in „Mondesaufgang“ (1844) und „Durchwachte Nacht“ (1845) von Annette von Droste-Hülshoff, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/459643

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