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Kann das gesteigerte Entwicklungsengagement Chinas in Afrika die Bildungschancen und Schulpolitik in Subsahara-Afrika beeinflussen? Inwieweit verändern sich dadurch die Chancen für Dropouts?

Titre: Kann das gesteigerte Entwicklungsengagement Chinas in Afrika die Bildungschancen und Schulpolitik in Subsahara-Afrika beeinflussen? Inwieweit verändern sich dadurch die Chancen für Dropouts?

Dossier / Travail de Séminaire , 2018 , 19 Pages , Note: 1,2

Autor:in: Lukas Wick (Auteur)

Sociologie - Système social et Structure sociale
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Diese Ausarbeitung soll der Frage nachgehen, ob das gesteigerte Entwicklungsengagement Chinas in Afrika, spezieller in Subsahara-Afrika, die Schulpolitik und Bildungschancen dort beeinflussen kann und falls ja, ob sich darin auch eine neue Chance für Dropouts bieten kann.

Die betreffende Region „Subsahara-Afrika“ ist neusten Statistiken zufolge, besonders vom Dropout Phänomen betroffen, welches einfach erklärt besagt, dass junge Menschen ihre Schulkarriere vorzeitig abbrechen, um nach Hause zurückzukehren und dort der Familie bzw. dem Stamm bei ihrer Arbeit zu helfen. Die sinngemäße Übersetzung, könnte somit meinen, dass junge Menschen bzw. Kinder aus genannten Gründen aus dem Bildungsweg herausfallen. Dies geht meist auf die Initiative der Eltern und auf Traditionen des Stammes zurück, die keinen näheren bzw. produktiven Sinn in der Schulbildung erkennen und deshalb die Kinder mit dem Stamm und den Eltern aufwachsen lassen, um ihnen überlebenswichtige Kniffe und Techniken zu lernen. Was übrig bleibt, sind große Bildungslücken in der Bevölkerung und somit auch große Armut innerhalb der Bevölkerung. Die meisten Menschen sind dadurch nicht fähig einen Job, wie wir ihn kennen, anzunehmen und das führt im Endeffekt zu einer geringeren Wirtschaftskraft des Landes. Ein Ablauf, der viele Länder in der Region betrifft.

Extrait


Inhaltsverzeichnis

I. Einleitung

II. Definitionen

a) Dropouts

b) Geographische Eingrenzung der Region Subsahara-Afrika

III. Schulpolitik und Dropouts

a) Einblick in die Schulpolitik in Subsahara Afrika

1) Beispiel: Südafrika

2) Beispiel: Tansania

3) Beispiel: Nigeria

b) Exkursion: Schulpolitik in China

IV. Das Entwicklungsengagement Chinas für die Bildung in Afrika

V. Analyse des Entwicklungsengagements

VI. Fazit: Kann das Entwicklungsengagement eine Chance für Drop-Outs in Subsahara-Afrika sein?

Zielsetzung & Themen

Die Arbeit untersucht den Einfluss des gesteigerten Entwicklungsengagements Chinas in Subsahara-Afrika auf die dortige Schulpolitik und Bildungschancen, mit dem speziellen Fokus darauf, ob sich daraus neue Perspektiven für Schulabbrecher ergeben.

  • Analyse des "Dropout"-Phänomens in Subsahara-Afrika
  • Vergleichende Betrachtung der Bildungssysteme in Südafrika, Tansania und Nigeria
  • Untersuchung der chinesischen Schulpolitik als komparativer Kontext
  • Bewertung der chinesischen Entwicklungsfinanzierung und Bildungsförderung in Afrika
  • Diskussion über Chancen und Risiken chinesischer Investitionen für Bildungsstabilität

Auszug aus dem Buch

IV. Das Entwicklungsengagement Chinas für die Bildung in Afrika

Das Engagement Chinas in Afrika hinsichtlich der Bildung, zeichnete sich zu Beginn vor allem durch eine steigende Zahl von Diplomaten, Studenten und Geschäftsleuten aus, die aus China nach Afrika zurückkehrten und somit ein besseres Verständnis für die chinesische Kultur hatten. Das Interesse an China in Afrika intensivierte sich, was auch in China wahrgenommen wurde, weshalb China versuchte sein Image in Afrika aufzubessern, indem sie junge Afrikaner mit Bildungsprogrammen unterstützten. Als bekannteste Beispiele für diese Bildungsprogramme gelten vor allem Trainingsprogramme zur Verbesserung der journalistischen Arbeit, Bildungs- und Berufsfortbildungen, sowie Person-zu-Person-Verbindungen (Social Skills), die trainiert werden mussten.

Anfang bis Mitte der 1990er-Jahre, begann die Zusammenarbeit zwischen China und Afrika damit, dass China 1.500 afrikanische Studenten aufnahm, deren Aufenthalt in China subventionierte, ihnen Berufstrainings angeboten hat, Computerkurse durchführte und ihnen andere Berufsfelder näherbrachte. Diese Trainingsprogramme bot China in 18 verschiedenen afrikanischen Ländern an.

Anfang der 2000er startete China mehrere Mechanismen, um den „African Human Resources Development Fund“ und andere Hilfsmaßnahmen in Afrika auszubauen. Unter anderem wollte man ein spezielles ökonomisches und soziales Entwicklungsprogramm einführen und länderspezifische Bildungspläne erstellen. Daraus resultierte dann letztendlich, dass höhere Förderungsbeiträge für Langzeitgraduierende von China gezahlt wurden, dass chinesische Lehrer in Afrika stationiert wurden und, dass die Beziehungen zwischen afrikanischen und chinesischen Universitäten gestärkt wurden.

Zusammenfassung der Kapitel

I. Einleitung: Einführung in die Forschungsfrage zum Einfluss des chinesischen Engagements in Afrika auf Bildungschancen und Dropouts.

II. Definitionen: Begriffliche Klärung von "Dropouts" und geographische Abgrenzung der untersuchten Region Subsahara-Afrika.

III. Schulpolitik und Dropouts: Detaillierte Darstellung der Bildungssituation in Südafrika, Tansania und Nigeria sowie eine ergänzende Exkursion in die chinesische Schulpolitik.

IV. Das Entwicklungsengagement Chinas für die Bildung in Afrika: Beschreibung der historischen und aktuellen Bildungsförderungsmaßnahmen Chinas in afrikanischen Ländern.

V. Analyse des Entwicklungsengagements: Kritische Untersuchung der Auswirkungen chinesischer Investitionen auf die Bildungssysteme und die Perspektiven vor Ort.

VI. Fazit: Kann das Entwicklungsengagement eine Chance für Drop-Outs in Subsahara-Afrika sein?: Zusammenfassende Beantwortung der Ausgangsfrage unter Berücksichtigung von Erfolgspotenzialen und Abhängigkeitsrisiken.

Schlüsselwörter

China, Afrika, Subsahara-Afrika, Bildungspolitik, Schulabbrecher, Dropouts, Entwicklungszusammenarbeit, Bildungsinvestitionen, Stipendien, Infrastruktur, Schulsystem, Entwicklungsfinanzierung, Perspektivlosigkeit, Wirtschaftswachstum, Bildungsniveau.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit untersucht, wie das wachsende wirtschaftliche und politische Engagement Chinas in Subsahara-Afrika die dortigen Bildungssysteme beeinflusst.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Die zentralen Themen sind Bildungsfinanzierung, die Analyse von Dropout-Raten, staatliche Schulpolitik und die Rolle Chinas als externer Akteur in der afrikanischen Bildungslandschaft.

Was ist das primäre Ziel der Forschungsfrage?

Das Ziel ist herauszufinden, ob chinesische Investitionen das Potenzial haben, die Bildungschancen nachhaltig zu verbessern und eine wirkliche Chance für Schulabbrecher darzustellen.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Arbeit nutzt eine deskriptive Analyse sowie den Vergleich zwischen den Bildungssystemen dreier ausgewählter afrikanischer Länder und dem chinesischen System als Referenz.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in eine Bestandsaufnahme der Schulpolitik (Südafrika, Tansania, Nigeria), eine Exkursion nach China und eine detaillierte Analyse der chinesischen Bildungsförderungsmechanismen in Afrika.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Die wichtigsten Begriffe sind China, Afrika, Bildungspolitik, Dropouts, Entwicklungszusammenarbeit und Bildungsinvestitionen.

Welche Rolle spielt die wirtschaftliche Motivation Chinas in diesem Kontext?

Der Autor argumentiert, dass Chinas Engagement primär auf langfristigen eigenen wirtschaftlichen Interessen basiert, wie dem Aufbau einer kaufkräftigen Bevölkerung in Afrika für chinesische Produkte.

Warum wird das chinesische Bildungssystem in der Arbeit analysiert?

Der Vergleich dient dazu, Ähnlichkeiten in den Dropout-Ursachen zu identifizieren und zu beurteilen, ob China überhaupt über das Know-how verfügt, Bildungssysteme grundlegend zu reformieren.

Können Schüler in Tansania heute kostenlos zur Schule gehen?

Ja, in Tansania gibt es ein Programm für kostenlose Grundschulen und seit 2016 auch für die Sekundarstufe bis Klasse 11, allerdings bleiben die Kosten für höhere Klassen und notwendiges Material weiterhin eine Hürde.

Welche Gefahr sieht der Autor in der starken Abhängigkeit von China?

Es besteht das Risiko, dass China seine Bildungsförderung sofort einstellt, sollten die wirtschaftlichen Erwartungen des Landes in Afrika nicht erfüllt werden, was die afrikanischen Bildungssysteme destabilisieren könnte.

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Résumé des informations

Titre
Kann das gesteigerte Entwicklungsengagement Chinas in Afrika die Bildungschancen und Schulpolitik in Subsahara-Afrika beeinflussen? Inwieweit verändern sich dadurch die Chancen für Dropouts?
Université
Justus-Liebig-University Giessen  (Institut für Soziologie)
Note
1,2
Auteur
Lukas Wick (Auteur)
Année de publication
2018
Pages
19
N° de catalogue
V459704
ISBN (ebook)
9783668882959
ISBN (Livre)
9783668882966
Langue
allemand
mots-clé
inwiefern entwicklungsengagement chinas afrika bildungschancen schulpolitik subsahara-afrika chancen dropouts
Sécurité des produits
GRIN Publishing GmbH
Citation du texte
Lukas Wick (Auteur), 2018, Kann das gesteigerte Entwicklungsengagement Chinas in Afrika die Bildungschancen und Schulpolitik in Subsahara-Afrika beeinflussen? Inwieweit verändern sich dadurch die Chancen für Dropouts?, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/459704
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Extrait de  19  pages
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