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Gesunde Ernährung. Eine Bestandsaufnahme der aktuellen Forschungslage

Titel: Gesunde Ernährung. Eine Bestandsaufnahme der aktuellen Forschungslage

Projektarbeit , 2016 , 43 Seiten , Note: 1,3

Autor:in: Börge Albers (Autor:in)

Gesundheit - Ernährungswissenschaft
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Zusammenfassung Leseprobe Details

Woher kommen Übergewicht und die daraus resultierenden Krankheiten? In vielen Studien wurde gezeigt, dass eine ungesunde Ernährung verantwortlich sein kann. Was kann zu einer ungesunden Ernährung führen? Menschen nehmen häufig das Nahrungsangebot an, das ihnen präsentiert wird. Um nur ein Beispiel zu nennen: Es ist bekannt, dass sich viele Fast-Food-Ketten aus den Vereinigten Staaten in Deutschland angesiedelt haben. In diesen Fast-Food-Restaurants wird in hohen Mengen ungesundes Essen verkauft. Das ist vielen Menschen bewusst, es ist jedoch bequem, dort zu essen. Das kann zu ungesunder Ernährung führen
.
In derartigen Zeiten erscheint mir eine gesunde Ernährung von hoher Wichtigkeit. Wer ist in Deutschland eigentlich zuständig für gesunde Ernährung, habe ich mich gefragt. Meine Suche brachte mich auf die Webseite der Deutschen Gesellschaft für Ernährung. Sie versucht, mithilfe von Ernährungstipps, den Menschen in Deutschland eine Orientierung zu geben, wie eine gesunde Ernährung aussehen kann. Immer mehr Medien berichten jedoch von einer Veraltung der Richtlinien der DGE. Das hat mich veranlasst, mich mit dem Thema genauer auseinander zu setzen.

Dazu soll die aktuelle Forschungslage aufgezeigt und mit den DGE-Richtlinien verglichen werden. Insgesamt wird diese Arbeit nur einen Teil der Lebensmittel, die den Menschen als Nahrung dienen, betrachten können.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

Einleitung

1. Was bedeutet „gesund essen“?

2. Chronische Krankheiten infolge von ungesunder Ernährung

2.1 Typ-2 Diabetes mellitus

2.2 CVD – cardiovascular disease

2.3 Koronare Herzkrankheiten

3. Risikofaktoren für chronische Krankheiten

3.1 Übergewicht, Adipositas und das Metabolisches Syndrom

3.2 Triglycerid-Werte im Blut

3.3 Cholesterin-Werte im Blut

4. Empfehlungen zur gesunden Ernährung der Deutschen Gesellschaft für Ernährung

5. Der Makronährstoff der Kohlenhydrate

5.1. Eine Definition

Exkurs: Die Maße des Glykämischen Index und der Glykämischen Last

5.2 Die aktuelle Forschungslage

5.2.1 Der Zusammenhang von glykämischer Last und glykämischen Index mit chronischen Erkrankungen

5.2.2 Vollkornlebensmittel als positive Kohlenhydrate

Exkurs: Was bedeutet Vollkorn?

5.2.3 Vollkorn-Konsum und Entzündungskrankheiten

5.2.4 Der Konsum von Vollkornprodukten und das Risiko chronischer Krankheiten

5.3 Konsequenzen aus den Untersuchungen

6. Die Makronährstoffe Fett und Eiweiß

6.1 Eiweiß

6.2 Fette

7. Die aktuelle Forschungslage zu Fleisch als Nahrungsmittel

7.1 Rotes Fleisch als Risikofaktor

7.2 Gründe für das Gesundheitsrisiko im Fleisch

7.2.1 Karzinogene im verarbeitetem Fleisch

7.2.2 Transfette als Nebenprodukte von verarbeitetem Fleisch

7.3 Die positiven Inhaltsstoffe im Fleisch

7.3.1 Fleisch als Eiweißquelle

7.3.2 Fette im Fleisch

7.3.3 Gesättigte Fettsäuren – eine Bestandsaufnahme

7.3.4 Weitere Nährstoffe im roten Fleisch

7.3.5 Andere tierische Eiweiß- und Fettquellen

7.4 Artgerechte Tierhaltung und ihre Vorteile

8. Das Ei als Eiweißquelle

9. Pflanzliche Nahrungsmittel

10. Zusammenfassung und Verflechtung der Makronährstoffe untereinander

10.1 Die mediterrane Ernährung als „gesunde“ Alternative

10.2 Eine eiweißreiche Ernährung

10.3 Harvard empfiehlt

11. Vergleich und Ausblick

Zielsetzung & Themen

Diese Arbeit setzt sich kritisch mit aktuellen Ernährungsempfehlungen auseinander, vergleicht diese mit dem aktuellen Forschungsstand zu Makronährstoffen wie Kohlenhydraten, Fetten und Eiweißen und bewertet die Rolle von Lebensmitteln wie Fleisch, Vollkorn und pflanzlichen Produkten hinsichtlich ihres Risikopotenzials für chronische Zivilisationskrankheiten.

  • Analyse des Zusammenhangs zwischen Ernährung und chronischen Erkrankungen wie Diabetes und Herz-Kreislauf-Problemen.
  • Kritische Bewertung der DGE-Richtlinien im Licht neuerer wissenschaftlicher Studien.
  • Untersuchung der Bedeutung der glykämischen Last und von Vollkornprodukten für die Gesundheit.
  • Differenzierung von Fett- und Eiweißquellen sowie deren gesundheitliche Auswirkungen.
  • Vorstellung alternativer Ernährungskonzepte wie der mediterranen Ernährung oder Empfehlungen der Harvard School of Public Health.

Auszug aus dem Buch

7.2 Gründe für das Gesundheitsrisiko im Fleisch

Begründet wird das Risiko, das von verarbeitetem Fleisch ausgeht, auf der einen Seite mit einem hohen Anteil von Fetten bzw. mit dem Verhältnis dieser Fette zueinander. Auf der anderen Seite gelten Karzinogene im verarbeitetem, besonders roten, Fleisch als gesundheitsrisikofördernd. Sie entstehen in Form von heterozyklischen Aminen bei der Zubereitung von proteinreichen Lebensmitteln bei hohen Temperaturen, beispielweise beim zu intensiven Grillen von Fleisch (McAfee et al. 2010, 2). Die falsche Zubereitung, insbesondere das Kochen/Braten bei hohen Temperaturen, führen zu einem erhöhten Krebsrisiko (Alaejos et al. 2008, 2 & Bingham et al. 2002, 3522). Auch bei der Zubereitung anderer proteinreicher Lebensmittel können die angesprochenen heterozyklischen Amine entstehen und karzinogen wirken.

Zusammenfassung der Kapitel

Einleitung: Die Einleitung beleuchtet die Zunahme von Übergewicht und chronischen Krankheiten in Deutschland und begründet die Notwendigkeit, aktuelle Ernährungsempfehlungen mit dem Stand der Forschung zu vergleichen.

1. Was bedeutet „gesund essen“?: In diesem Kapitel werden verschiedene Definitionen einer gesunden Ernährung gegenübergestellt, wobei der Fokus auf der präventiven Wirkung bezüglich chronischer Erkrankungen liegt.

2. Chronische Krankheiten infolge von ungesunder Ernährung: Das Kapitel definiert relevante Krankheitsbilder wie Typ-2 Diabetes und Herz-Kreislauf-Erkrankungen und erläutert deren Zusammenhang mit der Ernährungsweise.

3. Risikofaktoren für chronische Krankheiten: Es werden zentrale Risikofaktoren wie Übergewicht, das metabolische Syndrom sowie Blutwerte (Triglyceride/Cholesterin) im Kontext der Entstehung von Zivilisationskrankheiten analysiert.

4. Empfehlungen zur gesunden Ernährung der Deutschen Gesellschaft für Ernährung: Die Arbeit fasst die offiziellen Ernährungsempfehlungen der DGE zusammen, die als Referenzpunkt für den späteren Abgleich mit der Forschung dienen.

5. Der Makronährstoff der Kohlenhydrate: Dieses umfangreiche Kapitel untersucht Kohlenhydrate unter Berücksichtigung des glykämischen Index und der Last, mit besonderem Fokus auf die gesundheitlichen Vorteile von Vollkornprodukten.

6. Die Makronährstoffe Fett und Eiweiß: Es erfolgt eine theoretische Einführung in die Funktionen von Eiweiß und Fetten im menschlichen Körper sowie deren biologische Bedeutung.

7. Die aktuelle Forschungslage zu Fleisch als Nahrungsmittel: Ein Schwerpunkt der Arbeit, der zwischen rotem/verarbeitetem Fleisch differenziert und die Vor- sowie Nachteile verschiedener Inhaltsstoffe und Zubereitungsmethoden aufzeigt.

8. Das Ei als Eiweißquelle: Dieses Kapitel entkräftet frühere Mythen bezüglich eines schädlichen Eikonsums und bewertet Eier als wertvolle Eiweißquelle.

9. Pflanzliche Nahrungsmittel: Es wird die gesundheitsfördernde Wirkung von Gemüse und Obst betont, während gleichzeitig die potenzielle Gefahr einer übermäßigen Fructose-Aufnahme aufgezeigt wird.

10. Zusammenfassung und Verflechtung der Makronährstoffe untereinander: In diesem Kapitel werden die vorangegangenen Ergebnisse synthetisiert und alternative Ernährungskonzepte, wie die mediterrane Diät, präsentiert.

11. Vergleich und Ausblick: Der abschließende Vergleich bewertet die DGE-Richtlinien als überholt und plädiert für eine differenziertere Betrachtung der Makronährstoffe und des individuellen Lebensstils.

Schlüsselwörter

Gesunde Ernährung, Makronährstoffe, Kohlenhydrate, Vollkorn, Glykämischer Index, Fettstoffwechsel, Rotes Fleisch, Transfette, Omega-3-Fettsäuren, Typ-2 Diabetes, Herz-Kreislauf-Erkrankungen, Mediterrane Ernährung, Prävention, DGE, Adipositas.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit untersucht den aktuellen wissenschaftlichen Kenntnisstand zur gesunden Ernährung und vergleicht diesen mit den Richtlinien der Deutschen Gesellschaft für Ernährung (DGE).

Was sind die zentralen Themenfelder der Publikation?

Die Schwerpunkte liegen auf der Rolle der Makronährstoffe Kohlenhydrate, Fette und Proteine, dem Einfluss von Fleischkonsum, Vollkornprodukten und der Bedeutung von biologischer Qualität sowie Lebensstilfaktoren.

Was ist das primäre Ziel oder die Forschungsfrage?

Ziel ist es, die aktuelle Forschungslage zur Ernährung kritisch aufzuarbeiten und festzustellen, inwieweit die offiziellen Empfehlungen der DGE noch dem modernen Stand der Wissenschaft entsprechen.

Welche wissenschaftliche Methode wurde für die Arbeit verwendet?

Es handelt sich um eine Literaturanalyse, bei der eine Vielzahl aktueller Studien, Metastudien und offizieller Ernährungsempfehlungen zusammengetragen und vergleichend bewertet wurden.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in eine detaillierte Analyse zu Kohlenhydraten (inkl. glykämischer Last), Proteinquellen (Fleisch, Ei, pflanzlich) und Fettarten (gesättigte/ungesättigte Fettsäuren, Transfette) sowie deren Auswirkungen auf chronische Krankheiten.

Welche Begriffe charakterisieren die Arbeit am besten?

Prävention von Zivilisationskrankheiten, Kritik an veralteten Ernährungsrichtlinien, Bedeutung der Lebensmittelqualität und der differenzierte Blick auf Makronährstoffe.

Warum wird der Konsum von Vollkornprodukten in der Arbeit als so wichtig hervorgehoben?

Mehrere Studien belegen, dass Vollkornprodukte aufgrund ihrer Inhaltsstoffe das Risiko für kardiovaskuläre Erkrankungen, Diabetes und Krebs signifikant senken können, im Gegensatz zu verarbeiteten Getreideprodukten wie Weißmehl.

Wie bewertet der Autor den Konsum von rotem Fleisch im Vergleich zu verarbeitetem Fleisch?

Der Autor zeigt auf, dass aktuelle Studien zwischen verarbeitetem Fleisch (Wurst, Fast Food) und unverarbeitetem, frischem Fleisch unterscheiden, wobei verarbeitetes Fleisch ein deutlich höheres Gesundheitsrisiko birgt.

Welche Rolle spielen Omega-3-Fettsäuren in der Arbeit?

Omega-3-Fettsäuren werden als essentiell für die Gesundheit hervorgehoben, wobei ein optimales Verhältnis zu Omega-6-Fettsäuren als entscheidend für die Entzündungsregulation im Körper angesehen wird.

Welche Schlussfolgerung zieht der Autor bezüglich der DGE-Richtlinien?

Der Autor kommt zu dem Schluss, dass die DGE-Richtlinien veraltet sind, insbesondere in Bezug auf die Empfehlung zu einer sehr „fettarmen“ Ernährung und der pauschalen Warnung vor bestimmten Fetten.

Ende der Leseprobe aus 43 Seiten  - nach oben

Details

Titel
Gesunde Ernährung. Eine Bestandsaufnahme der aktuellen Forschungslage
Hochschule
Gottfried Wilhelm Leibniz Universität Hannover  (Institut für Sportwissenschaft)
Note
1,3
Autor
Börge Albers (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2016
Seiten
43
Katalognummer
V459814
ISBN (eBook)
9783668883048
ISBN (Buch)
9783668883055
Sprache
Deutsch
Schlagworte
gesunde ernährung eine bestandsaufnahme forschungslage
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Börge Albers (Autor:in), 2016, Gesunde Ernährung. Eine Bestandsaufnahme der aktuellen Forschungslage, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/459814
Blick ins Buch
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Leseprobe aus  43  Seiten
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