In dieser Hausarbeit Kapitel wird der geschichtliche Hintergrund sowie die Einsatzgebiete des ICD näher erläutert.
Die Anfänge des Ordnungssystems beschränken sich auf die 1850er Jahre. Entwickelt wurde es im Rahmen des Ersten statischen Kongresses in Brüssel. Ziel des Treffens war eine internationale Nomenklatur der Todesursachen zu definieren und zu benennen. Einige Zeit später wurde auf dem zweiten Kongress eine weitere Auflistung vorgelegt. Als Kompromiss aus beiden unterschiedlichen Verzeichnissen wurde ein einheitliches Verzeichnis mit 139 Krankheitsgruppen beschlossen und 1864 herausgegeben. Eingeteilt wurden die Krankheiten nach Lokalisation.
In den darauffolgenden Jahren wurden fortlaufende Optimierungen des Systems vorgenommen. Aus diesen ging schließlich die ICD-1-Klassifikation hervor, die im Jahre 1893 vom International Institute of Statistics angenommen wurde. Als die Weltgesundheitsorganisation ins Leben gerufen wurde, übernahm diese die Verantwortung für die Validität des Verzeichnisses. Durch die 6. Revision wurde die ICD-6 der WHO entwickelt. Ab diesem Zeitpunkt an wird das Ordnungssystem unter der Leitung der WHO revidiert und ergänzt. Die derzeit neueste Fassung wird als ICD-10 bezeichnet.
Inhaltsverzeichnis
- Einleitung
- Zusammenfassung der geschichtlichen Hintergründe
- Einsatzgebiete
- Methodik
- Aufbau
- Aufbau und Struktur
- Fallbeispiel
- Diskussion
- Stärken und Schwächen
- Nutzen/Relevanz
- Probleme
- Eigentum
- Weiterentwicklung
- Verbreitung
- Literaturverzeichnis
Zielsetzung und Themenschwerpunkte
Diese Seminararbeit befasst sich mit der Internationalen statistischen Klassifikation der Krankheiten und verwandter Gesundheitsprobleme (ICD). Sie bietet einen umfassenden Überblick über die geschichtlichen Hintergründe, Einsatzgebiete und den Aufbau des ICD-Systems. Darüber hinaus werden die Stärken und Schwächen sowie die Relevanz und Weiterentwicklung des Systems diskutiert.
- Entwicklung und Historie des ICD
- Anwendungen und Einsatzgebiete des ICD in der Praxis
- Struktur und Aufbau des ICD-Systems
- Bewertung der Stärken und Schwächen des ICD
- Relevanz und Bedeutung des ICD für die Gesundheitsversorgung
Zusammenfassung der Kapitel
Die Einleitung stellt den geschichtlichen Hintergrund des ICD sowie die Einsatzgebiete des Systems vor. Die Kapitel über Methodik und Aufbau beschreiben die Vorgehensweise und Struktur des ICD-Systems. Das Kapitel "Fallbeispiel" illustriert die Anwendung des ICD in einem konkreten Szenario. Die Diskussion befasst sich mit den Stärken und Schwächen des ICD-Systems, beleuchtet seine Relevanz und geht auf Probleme, Eigentumsfragen, die Weiterentwicklung und die Verbreitung des Systems ein.
Schlüsselwörter
Internationale statistische Klassifikation der Krankheiten, ICD, Gesundheitssystem, Diagnosen, Kodierung, Todesursachen, Krankheitsraten, Abrechnung, Diagnosis Related Groups, Gesundheitsversorgung, Pflegewissenschaft.
Häufig gestellte Fragen
Was bedeutet die Abkürzung ICD?
ICD steht für "International Statistical Classification of Diseases and Related Health Problems" (Internationale statistische Klassifikation der Krankheiten).
Wer ist für die Herausgabe des ICD verantwortlich?
Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) trägt die Verantwortung für die Validität, Revision und Ergänzung des Verzeichnisses.
Seit wann gibt es dieses Ordnungssystem?
Die Anfänge liegen in den 1850er Jahren; das erste einheitliche Verzeichnis wurde 1864 herausgegeben und 1893 als ICD-1 angenommen.
Wofür wird der ICD in der Praxis eingesetzt?
Er dient der Verschlüsselung von Diagnosen, der statistischen Erfassung von Todesursachen und Krankheitsraten sowie der Abrechnung im Gesundheitswesen (z. B. DRGs).
Wie ist der ICD strukturiert?
Krankheiten werden systematisch nach ihrer Lokalisation oder Ätiologie in Gruppen eingeteilt, um eine weltweit einheitliche Benennung zu ermöglichen.
Was ist die derzeit aktuellste Fassung?
Die zum Zeitpunkt der Arbeit aktuellste und gebräuchlichste Fassung wird als ICD-10 bezeichnet.
- Quote paper
- Anonym (Author), 2018, International Statistical Classification of Diseases and Related Health Problems, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/459829