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Ein Fortbildungskonzept "Pädagogik praxisnah"

Titre: Ein Fortbildungskonzept "Pädagogik praxisnah"

Mémoire (de fin d'études) , 2011 , 91 Pages , Note: 1,0

Autor:in: Lisa Ruchnewitz (Auteur)

Pédagogie - Divers
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Résumé Extrait Résumé des informations

In dieser Diplomarbeit nutze ich Prof. Dr. Christa Olbrichs Konzept zur kompetenzorientierten Praxisanleitung, ergänze dieses mit Inhalten aus der Idiolektik und der Ethik und entwickele daraus eine zweitägige Fortbildung. Diese wird unter der Überschrift „Pädagogik praxisnah“ für bereits ausgebildete Praxisanleiterinnen angeboten. Gewachsen ist die Konzeption auf dem Boden der Kompetenzorientierten Praxisanleitung und wurde Schritt für Schritt mit den Inhalten der Konstruktivistischen Pädagogik, der Idiolektik und der Ethik verwoben.

Extrait


Inhaltsverzeichnis

1. EINLEITUNG

1.1 BEGRÜNDUNG DES FORTBILDUNGSKONZEPTES

1.2 RAHMENBEDINGUNGEN

1.3 PERSÖNLICHES LEITBILD/ PHILOSOPHIE

2. PÄDAGOGISCHES VERSTÄNDNIS

2.1 ANSÄTZE DES SYSTEMISCH-KONSTRUKTIVISTISCHEN DENKENS

2.2 SELBSTGESTEUERTES LERNEN

2.3 LEBENSLANGES LERNEN UND EMOTIONEN

2.4 ERWACHSENENBILDUNG

3. DIE IDIOLEKTISCHE GESPRÄCHSFÜHRUNG ALS HALTUNG UND METHODE

4. ETHISCHE FALLBESPRECHUNGEN ALS HALTUNG UND METHODE

5. KOMPETENZORIENTIERTE PRAXISANLEITUNG NACH PROF. DR. CHRISTA OLBRICH

6. ZIELE DER FORTBILDUNGSVERANSTALTUNG - ODER: WOHIN SOLL DIE REISE GEHEN?

6.1 LEHR- UND LERNZIELE (INHALTLICH)

7. ERFAHRUNGEN AUS DER ERSTEN FORTBILDUNGSSEQUENZ

8. METHODISCHE ÜBERLEGUNGEN

9. FORTBILDUNGSVERLAUF

9.1 PLANUNGSENTSCHEIDUNGEN

10. SCHLUSSWORT - ODER: DIE REISE GEHT WEITER

11. SKRIPT FÜR DIE FORTBILDUNGSTEILNEHMERINNEN

Zielsetzung & Themen

Das primäre Ziel dieser Arbeit ist die Entwicklung und Konzeption einer zweitägigen Fortbildung für Praxisanleiterinnen unter dem Titel „Pädagogik praxisnah“. Dabei wird Prof. Dr. Christa Olbrichs Konzept der kompetenzorientierten Praxisanleitung mit Erkenntnissen der systemisch-konstruktivistischen Pädagogik, der Idiolektik und der Ethik verwoben, um ein reflexives und methodisch fundiertes Handeln in der Anleitungssituation zu fördern.

  • Integration der kompetenzorientierten Praxisanleitung nach Prof. Dr. Christa Olbrich
  • Vermittlung einer wertorientierten Haltung durch idiolektische Gesprächsführung
  • Implementierung ethischer Fallbesprechungen zur Förderung moralischer Kompetenz
  • Sensibilisierung der Anleiterinnen für Lernprozesse und die eigene pädagogische Rolle
  • Praxisnahe Anwendung der Anleitungsstruktur durch innovative Lehr-Lernmethoden

Auszug aus dem Buch

Die idiolektische Gesprächsführung als Haltung und Methode

In jeder Situation, in der es darum geht, dass Menschen anderen Menschen helfen wollen (so auch in der Situation, in der die Praxisanleiterin der Schülerin helfen will, oder die Lehrende, den Lernenden), müssen erst einmal Informationen über diese oder diesen Menschen erworben werden. In der Regel geschieht dies durch Gespräche, also durch und über Kommunikation. In diesen Gesprächen ist es wichtig, nicht zu verallgemeinern oder allgemein anerkannte Bedeutungen des Gesagten als Grundlage zum Verständnis zu nutzen, sondern die Eigensprache des Menschen zu erkennen und zu erfahren (vgl. Poimann 2008: 18).

Die Eigensprache des Menschen umfasst nach Poimann (ebdd: 17): „Die Gesamtheit der Ausdrucksmöglichkeiten eines Menschen und seine ihm eigenen Bedeutungen“.

Einige ausschlaggebende Aspekte, die es ermöglichen die Eigensprache eines Menschen aufzunehmen, sollen im Folgenden vorgestellt werden.

Erst einmal ist zu bedenken, dass die lexikalische Wortbedeutung zwar häufig klar zu sein scheint und man zu wissen glaubt, was gemeint ist, dies jedoch so einfach nicht ist, denn Worte für sich, herausgelöst aus einem Kontext, allein stehend, können mehrere lexikalische Bedeutungen haben. In den Sprachwissenschaften wird dies bereits berücksichtigt in dem ein Bedeutungskern (Denotation) und ein Bedeutungsumfeld (Konnotation) für Worte festgelegt sind, welche alles umfassen, was unter Umständen zu diesem Wort gehören kann. In speziellen Gesprächssituationen wird die Sprechende immer bestimmte Erfahrungen, Assoziationen, Bilder und Vorstellungen mit bestimmten Begriffen/ Worten verbinden und kann bei genauerem Nachfragen genau erklären was eigentlich mit eben diesem bestimmten Wort gemeint ist. Das was die Sprechende mit dem Wort oder der Redewendung gemeint hat, ist dann immer im Kontext mit der eigenen Lebensgeschichte, eigenen Erlebnissen und Erfahrungen zu sehen und entstanden und hat eine individuelle Färbung (vgl. ebda: 19).

Zusammenfassung der Kapitel

1. EINLEITUNG: Die Autorin begründet ihr Fortbildungskonzept und skizziert ihre persönliche Philosophie sowie die Rahmenbedingungen für die Durchführung der Seminarreihe.

2. PÄDAGOGISCHES VERSTÄNDNIS: Es werden die systemisch-konstruktivistischen Grundlagen, das Konzept des selbstgesteuerten Lernens sowie die Bedeutung von lebenslangem Lernen und Erwachsenenbildung für die Fortbildung dargelegt.

3. DIE IDIOLEKTISCHE GESPRÄCHSFÜHRUNG ALS HALTUNG UND METHODE: Der Abschnitt erläutert die Bedeutung der Eigensprache und stellt die idiolektische Gesprächsführung als Mittel zur authentischen Informationsgewinnung und Beziehungsgestaltung vor.

4. ETHISCHE FALLBESPRECHUNGEN ALS HALTUNG UND METHODE: Dieses Kapitel führt das Reflexionsmodell nach Marianne Rabe ein, um ethische Probleme in der Pflege systematisch und reflektiert zu bearbeiten.

5. KOMPETENZORIENTIERTE PRAXISANLEITUNG NACH PROF. DR. CHRISTA OLBRICH: Hier wird das theoretische Kernmodell der Arbeit vorgestellt, welches die Handlungsdimensionen des pflegerischen Handelns in einer Kompetenzhierarchie gliedert.

6. ZIELE DER FORTBILDUNGSVERANSTALTUNG - ODER: WOHIN SOLL DIE REISE GEHEN?: Die Autorin formuliert das übergeordnete Ziel der Fortbildung und spezifiziert inhaltliche Lehr- und Lernziele für die Teilnehmerinnen.

7. ERFAHRUNGEN AUS DER ERSTEN FORTBILDUNGSSEQUENZ: Ein Rückblick auf eine Pilotphase, aus der methodische Verbesserungen für das aktuelle Konzept abgeleitet wurden.

8. METHODISCHE ÜBERLEGUNGEN: Erläuterung der gewählten Vermittlungsmethoden und Sozialformen unter Berücksichtigung lerntheoretischer Erkenntnisse.

9. FORTBILDUNGSVERLAUF: Detaillierte Darstellung des geplanten Seminarablaufs für die zwei Fortbildungstage sowie der zugrundeliegenden Planungsentscheidungen.

10. SCHLUSSWORT - ODER: DIE REISE GEHT WEITER: Ein reflektierender Ausblick der Autorin auf den Prozess der Fortbildungsplanung.

11. SKRIPT FÜR DIE FORTBILDUNGSTEILNEHMERINNEN: Arbeitsunterlagen und Übungsaufgaben für die Teilnehmerinnen zur praktischen Anwendung des Gelernten.

Schlüsselwörter

Praxisanleitung, Pflegekompetenz, Idiolektik, Ethische Fallbesprechung, Konstruktivismus, Selbstgesteuertes Lernen, Berufsidentität, Lehrer-Lernprozess, Handlungsdimensionen, Pflegedidaktik, Reflexion, Lebenslanges Lernen, Kompetenzorientierung, Eigensprache, Anleitungsstruktur.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Diplomarbeit befasst sich mit der Konzeption einer zweitägigen Fortbildung für ausgebildete Praxisanleiterinnen, um deren pädagogische Kompetenzen durch eine Kombination aus fachspezifischen Modellen und ethischer Reflexion zu stärken.

Welche zentralen Themenfelder behandelt die Arbeit?

Die Arbeit verknüpft die kompetenzorientierte Praxisanleitung nach Prof. Dr. Christa Olbrich mit den Feldern der systemisch-konstruktivistischen Pädagogik, der idiolektischen Gesprächsführung und der Ethik in der Pflege.

Was ist das primäre Ziel der Fortbildung?

Ziel ist es, Praxisanleiterinnen ein flexibles Gerüst für Anleitungssituationen an die Hand zu geben, das über rein formale Checklisten hinausgeht und eine tiefere Auseinandersetzung mit der eigenen Person und dem Berufsbild ermöglicht.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Autorin nutzt qualitative Ansätze, um pädagogische Konzepte auf die Praxisanleitung zu übertragen, basierend auf ihrer eigenen Erfahrung als Dozentin und der Auswertung pflegedidaktischer Literatur.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in theoretische Grundlagen (Konstruktivismus, Ethik, Idiolektik) sowie die konkrete methodische Umsetzung in Form einer Fortbildungsplanung inklusive Skript und Checklisten.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Die wichtigsten Schlagworte sind Praxisanleitung, Kompetenzorientierung, Idiolektik, ethische Fallbesprechung und konstruktive Pädagogik.

Wie ist die Anleitungsstruktur nach Olbrich integriert?

Sie dient als Gerüst, das in der Fortbildung um die aktiv-ethische Komponente ergänzt wird, um Anleitung nicht nur als Wissensvermittlung, sondern als umfassende Persönlichkeitsentwicklung zu begreifen.

Welche Rolle spielt die Idiolektik in der Anleitung?

Die Idiolektik wird als Haltung und Methode eingeführt, um mittels der Eigensprache der Schülerinnen einen besseren Zugang zu deren individueller Wahrnehmung und Lernmotivation zu finden.

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Résumé des informations

Titre
Ein Fortbildungskonzept "Pädagogik praxisnah"
Université
University of Applied Sciences Mainz
Note
1,0
Auteur
Lisa Ruchnewitz (Auteur)
Année de publication
2011
Pages
91
N° de catalogue
V459844
ISBN (ebook)
9783668882027
ISBN (Livre)
9783668882034
Langue
allemand
mots-clé
Fotbildung Pflege Pädagogik Praxisanleiter Weiterbildung Fortbildungsplanung Idiolektik Olbrich Christa Ethik
Sécurité des produits
GRIN Publishing GmbH
Citation du texte
Lisa Ruchnewitz (Auteur), 2011, Ein Fortbildungskonzept "Pädagogik praxisnah", Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/459844
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Extrait de  91  pages
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