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Die Technik des Hürdenlaufs und ihre sachgerechte Vermittlung

Title: Die Technik des Hürdenlaufs und ihre sachgerechte Vermittlung

Term Paper , 2004 , 15 Pages , Grade: 2,0

Autor:in: Christian Klaas (Author)

Sport - Theory and Practice
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Diese Arbeit setzt sich sehr detailliert mit der Leichtathletikdisziplin Hürdenlauf auseinander. Zunächst wird eine Einteilung des Gesamthürdenlaufs in fünf Abschnitte vorgenommen, die nacheinander, mit besonderem Fokus auf den Hürdenschritt, beschrieben bzw. analysiert werden. Daran schließt sich ein Einblick in die sachgemäße Vermittlung der Disziplin an, wobei zunächst ein kindgerechter Zugang zum Hürdenlauf mit Hilfe eines offenen Unterrichtskonzepts vorgestellt werden soll, bevor in einem zweiten Schritt auf spezielle Übungsreihen zur Hürdentechnik im Rahmen eines geschlossenen Unterrichtskonzept eingegangen wird. Abschließend sollen dann die konditionellen Voraussetzungen für einen schnellen Hürdenlauf benannt werden.

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

1 Einleitung

2 Ablauf und Technik des Hürdenlaufs

2.1 Der Start

2.2 Der Beschleunigungsabschnitt

2.3 Der Hürdenschritt

2.4 Der Zwischenhürdenlauf

2.5 Der Zieleinlauf

3 Offenes Unterrichtskonzept: Eine spielerische Einführung ins Hürdenlaufen

3.1 Der „Hindernisdschungel“

3.2 Die Hindernispendelstaffel

4 Geschlossenes Unterrichtskonzept: Eine technikorientierte Vermittlung des Hürdenlaufs

4.1 Entwicklung des sprintgemäßen und rhythmischen Überlaufens flacher Hindernisse

4.2 Erlernen der Bewegungen des Schwung- und Nachziehbeins im Hürdenschritt

4.3 Ausbau bzw. Vervollkommnung der Gesamtbewegung

5 Physische Voraussetzungen für das Hürdenlaufen

6 Zusammenfassung

Zielsetzung & Themen

Die Arbeit analysiert die Leichtathletikdisziplin Hürdenlauf hinsichtlich ihrer technischen Anforderungen und präsentiert fundierte pädagogische Ansätze für deren Vermittlung im Unterricht, unterteilt in spielerische und technikorientierte Konzepte.

  • Analyse der fünf Teilbereiche des Hürdenlaufs (Start, Beschleunigung, Hürdenschritt, Zwischenhürdenlauf, Zieleinlauf).
  • Gegenüberstellung von offenem (spielerischem) und geschlossenem (technikorientiertem) Unterricht.
  • Methodik zur Rhythmusschulung und Isolationsübungen für die Hürdentechnik.
  • Konditionelle und koordinative Grundvoraussetzungen für eine erfolgreiche Hürdenleistung.
  • Strategien zur Fehlerkorrektur und Leistungssteigerung durch Kontrast- und Variabilitätstraining.

Auszug aus dem Buch

2.3 Der Hürdenschritt

Von der Ausführung des Hürdenschritts hängt ab, wie flach die Flugkurve des Körperschwerpunkts (KSP) – als eine wesentliche Voraussetzung für einen geringen Geschwindigkeitsverlust – gehalten werden kann, was jedoch nicht nur von den Bewegungen bei der Hürdenüberquerung selbst, sondern vor allem auch von der Gestaltung des Übergangs vom und zum Sprintlauf entschieden wird. Deshalb müssen die Gestaltung des jeweils letzten Schrittes vor der Hürde sowie Landung und erster Schritt nach der Hürde in die detaillierte Betrachtung des Hürdenschritts miteinbezogen werden (vgl. Bauersfeld / Schröter, 1992, S. 151).

Eine erste Voraussetzung für eine gelungene Hürdenüberquerung bildet die optimale Entfernung für das Angehen der Hürde. Diese muss so groß sein, dass das Schwungbein geradlinig nach vorn-oben ausschwingen kann (in der Regel 1,90-2,20m). Ist die Abdruckentfernung zu gering, wird die Hürde meistens übersprungen, anstatt überlaufen, ist sie dagegen zu hoch wird die Hürde touchiert oder sogar gerissen.

Die Hürdenüberquerung lässt sich grob in eine erste Stützphase, eine Flugphase und eine zweite Stützphase zerlegen, welche wir nun nacheinander durchgehen wollen.

Zusammenfassung der Kapitel

1 Einleitung: Diese Einleitung skizziert die methodische Vorgehensweise der Arbeit, die den Hürdenlauf in fünf Phasen unterteilt und sowohl offene als auch geschlossene Vermittlungskonzepte vorstellt.

2 Ablauf und Technik des Hürdenlaufs: Dieses Kapitel definiert die fünf Leistungsabschnitte des Hürdenlaufs und betont die technisch-koordinative Komplexität, die weit über die reine Hürdenüberquerung hinausgeht.

3 Offenes Unterrichtskonzept: Eine spielerische Einführung ins Hürdenlaufen: Hier wird der Fokus auf eine angstfreie, motivierende und spielerische Heranführung an das Hürdenlaufen gelegt, um Neugier und Interesse bei Schülern zu wecken.

4 Geschlossenes Unterrichtskonzept: Eine technikorientierte Vermittlung des Hürdenlaufs: Dieses Kapitel widmet sich der systematischen Technikvermittlung durch spezifische Übungsreihen, die von der Rhythmusschulung bis hin zur Perfektion der Gesamtbewegung reichen.

5 Physische Voraussetzungen für das Hürdenlaufen: Hier werden die notwendigen konditionellen Parameter, wie Schnelligkeit und Kraft, sowie die Bedeutung von Beweglichkeit und Dehnfähigkeit für den Hürdenlauf hervorgehoben.

6 Zusammenfassung: Die Zusammenfassung rekapituliert die erarbeiteten Inhalte zur Technik, den Vermittlungskonzepten sowie den physischen Anforderungen der Disziplin.

Schlüsselwörter

Hürdenlauf, Technik, Hürdenschritt, Schwungbein, Nachziehbein, Unterrichtskonzept, Rhythmusschulung, Kontrasttraining, Variabilitätstraining, Leichtathletik, Sportunterricht, Körperbeherrschung, Koordination, Kondition, Bewegungsabläufe

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit befasst sich mit der technischen Analyse des Hürdenlaufs und stellt verschiedene didaktische Konzepte zur Vermittlung dieser Disziplin im schulischen und sportlichen Umfeld vor.

Welche zentralen Themenfelder werden behandelt?

Die Arbeit behandelt die biomechanischen Phasen des Hürdenlaufs, spielerische Zugänge für Anfänger, technikorientierte Ausbildungsphasen sowie die konditionellen Voraussetzungen der Athleten.

Was ist das primäre Ziel oder die Forschungsfrage?

Das Ziel ist es, eine detaillierte technische Analyse mit praktischen Lehrmethoden zu verknüpfen, um sowohl eine spielerische Einführung als auch ein systematisches Techniktraining zu ermöglichen.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Arbeit nutzt die fachspezifische Literaturanalyse und sportwissenschaftliche Systematisierung, um die Bewegungsabläufe in Teilbereiche zu zerlegen und didaktische Übungsreihen abzuleiten.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die technische Beschreibung des Hürdenlaufs, die Vorstellung offener Unterrichtskonzepte wie dem Hindernisdschungel und strukturierter, technikorientierter Übungsreihen.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Die zentralen Schlagworte umfassen Hürdenlauf, Hürdenschritt, Technikvermittlung, Rhythmusschulung, Koordinationsfähigkeit und Sportdidaktik.

Was unterscheidet das offene vom geschlossenen Unterrichtskonzept in dieser Arbeit?

Das offene Konzept dient primär der Motivation und angstfreien Gewöhnung durch freies Experimentieren, während das geschlossene Konzept auf die exakte Vermittlung technischer Details und die Vervollkommnung der Bewegung abzielt.

Warum ist das Kontrasttraining für Hürdenläufer besonders wertvoll?

Das Kontrasttraining schärft die Wahrnehmung für spezifische Bewegungsmerkmale, indem es durch gezielte Kontraste bei aufeinanderfolgenden Hindernissen hilft, Fehler in der Gesamtbewegung zu identifizieren und zu korrigieren.

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Details

Title
Die Technik des Hürdenlaufs und ihre sachgerechte Vermittlung
College
Technical University of Darmstadt  (Institut für Sportwissenschaft)
Grade
2,0
Author
Christian Klaas (Author)
Publication Year
2004
Pages
15
Catalog Number
V46008
ISBN (eBook)
9783638432931
Language
German
Tags
Technik Hürdenlaufs Vermittlung Hürdenlauf
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Christian Klaas (Author), 2004, Die Technik des Hürdenlaufs und ihre sachgerechte Vermittlung, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/46008
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