Der Westen Der USA erstreckt sich von der pazifischen Küste im Westen bis zum Gebirge der Rocky Mountains im Osten. Die Nord-Süd Ausdehnung dieses Gebietes erreicht somit etwa 2.000 und die West-Ost-Ausdehnung über 1.500 Km.
Ziel dieser Arbeit ist die Beschreibung und Erklärung der klimatischen Verhältnisse dieses Teilraums der USA, unter besonderer Berücksichtigung der Gunst- und Ungunstfaktoren für die Landnutzung durch den Menschen.
Zunächst erfolgt in Kapitel 2 eine räumliche Abgrenzung des Raums sowie eine grobe Darstellung der Relief-Gliederung.
Kapitel 3 wird die Lage der westlichen USA innerhalb der planetarischen Zirkulation aufzeigen.
Im vierten Kapitel wird das Klima in den einzelnen Teilräumen des Westens der USA dargestellt.
Des weiteren wird auch auf die landwirtschaftliche Nutzung der jeweiligen Gebiete eingegangen.
Die räumliche Gliederung erfolgt dabei analog zu jener des zweiten Kapitels. In Kapitel 5 wird zunächst das Problem der Wasserversorgung des Westens der USA vertieft. Dann erfolgt ein kurzer Überblick über Auswirkungen der Klimagunst auf den Kulturraum.
Kapitel 6 fasst schließlich die wichtigsten Ergebnisse der Arbeit zusammen.
Inhaltsverzeichnis
1 Einleitung
2 Räumliche Abgrenzung des Westens der USA
3 Die Lage des Gebiets innerhalb der planetarischen Zirkulation
4 Das Klima und die agrarwirtschaftliche Landnutzung in den Teilräumen des Westens der USA
4.1 Pazifikküste und Küstengebirge
4.2 Die Senkungszonen
4.3 Kaskadengebirge und Sierra Nevada
4.4 Die intramontanen Plateaus
5 Weitere Gunst- und Ungunstfaktoren des Klimas des Westens der USA
6 Schlussbetrachtung
Literatur
Zielsetzung und Themen der Arbeit
Diese Arbeit analysiert die klimatischen Verhältnisse im Westen der USA und deren Auswirkungen auf die menschliche Landnutzung. Dabei wird untersucht, wie reliefbedingte Gunst- und Ungunstfaktoren die agrarwirtschaftlichen Möglichkeiten beeinflussen und welche Herausforderungen sich insbesondere in Bezug auf die Wasserversorgung in dieser Region ergeben.
- Klimatische Differenzierung und Ursachen im Westen der USA
- Einfluss der planetarischen Zirkulation auf das regionale Klima
- Agrarwirtschaftliche Potenziale und Nutzungsformen
- Herausforderungen durch Wasserknappheit und Ressourcenmanagement
- Klimatische Standortfaktoren für Tourismus und Industrie
Auszug aus dem Buch
4.2 Die Senkungszonen
Im Willamette- und Cowlitztal herrscht ozeanisches Klima vor: Die Zeit mit frostigen Nächten endet etwa Mitte März und somit etwa einen Monat später als die weiter westlich gelegenen Pazifikküstengebiete. Die Temperaturen steigen im Frühjahr langsam an und die Tagestemperaturamplitude ist relativ gering. In Portland betragen die mittleren Höchstemperaturen im kältesten Monat Januar etwa 7 °C, im April 11 - 12 °C und in den heißesten Sommermonaten Juli und August 26 - 27 °C. Die Niederschläge fallen hauptsächlich im Winter, die Sommer sind trocken. Die mittleren Jahresniederschlagsmengen nehmen von Nord (1.200 mm) nach Süd (800 mm) ab. (WEISCHET 1996, 118 f.; BLUME 1988, 151; Western Regional Climate Center o.J.).
Das Willamette-Tal gilt als wichtigstes und größtes Agrargebiet des pazifischen Nordwestens. Angebaut werden Intensivlandkulturen wie Erd- und Strauchbeeren, Baumfrüchte (Äpfel, Kirschen, Pflaumen), Hopfen sowie Walnuss- und Grassamenkulturen. Die Anbauflächen sind auf künstliche Bewässerung angewiesen. (BLUME 1988, 151 ff. und WEISCHET 1996, 119).
Zusammenfassung der Kapitel
1 Einleitung: Diese Einleitung skizziert die räumliche Ausdehnung des Untersuchungsgebietes sowie das Ziel, klimatische Verhältnisse und deren Auswirkungen auf die menschliche Nutzung zu beschreiben.
2 Räumliche Abgrenzung des Westens der USA: Dieses Kapitel definiert das Untersuchungsgebiet geographisch und beschreibt die grundlegende Reliefgliederung von der Pazifikküste bis zu den Rocky Mountains.
3 Die Lage des Gebiets innerhalb der planetarischen Zirkulation: Hier werden die klimatischen Steuerungsfaktoren, insbesondere der Einfluss des Nordpazifikhochs, der Westwinddrift und des Kalifornienstroms, erläutert.
4 Das Klima und die agrarwirtschaftliche Landnutzung in den Teilräumen des Westens der USA: Dieses Hauptkapitel detailliert die klimatischen Besonderheiten und die daraus resultierende landwirtschaftliche Nutzung in den verschiedenen Teilräumen wie Küsten, Senken, Gebirgen und Plateaus.
5 Weitere Gunst- und Ungunstfaktoren des Klimas des Westens der USA: Das Kapitel befasst sich mit der Wasserproblematik, den Auswirkungen auf den Kulturraum sowie dem Klima als Standortfaktor für Wirtschaft und Migration.
6 Schlussbetrachtung: Dieses Kapitel fasst die zentralen Ergebnisse der Analyse zusammen und reflektiert die klimatische Prägung der verschiedenen Teilräume des amerikanischen Westens.
Schlüsselwörter
Westen der USA, Klima, Landnutzung, Pazifikküste, Senkungszonen, Kaskadengebirge, Sierra Nevada, intramontane Plateaus, Wasserversorgung, Bewässerungsfeldbau, Agrarwirtschaft, Klimafaktoren, Niederschläge, Relief, Wasserknappheit
Häufig gestellte Fragen
Worum geht es in dieser wissenschaftlichen Arbeit grundlegend?
Die Arbeit untersucht die klimatische Differenzierung des Westens der USA und beleuchtet, wie diese klimatischen Gegebenheiten die landwirtschaftliche Nutzung sowie die Wasserversorgung in der Region maßgeblich beeinflussen.
Was sind die zentralen Themenfelder der Untersuchung?
Im Zentrum stehen die räumliche Reliefgliederung, die Steuerung durch die planetarische Zirkulation, die agrarwirtschaftliche Erschließung einzelner Teilräume sowie die sozioökonomischen Auswirkungen des trockenen Klimas.
Was ist das primäre Ziel der Forschungsarbeit?
Das Ziel ist die Beschreibung und Erklärung der klimatischen Verhältnisse im Westen der USA, wobei insbesondere die Gunst- und Ungunstfaktoren für den Menschen und seine landwirtschaftlichen Aktivitäten herausgearbeitet werden.
Welche wissenschaftliche Methode wird in der Arbeit verwendet?
Es handelt sich um eine physisch-geographische Analyse, die auf der Auswertung relevanter Fachliteratur, Klimadaten und naturräumlicher Gliederungen basiert, um Zusammenhänge zwischen Klima, Relief und Landnutzung herzuleiten.
Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?
Der Hauptteil gliedert sich in eine detaillierte Betrachtung der verschiedenen Teilräume (Küsten, Senken, Gebirge, Plateaus) unter Berücksichtigung klimatischer Besonderheiten und der daraus resultierenden Anbauformen sowie eine vertiefende Analyse der Problematik der Wasserversorgung.
Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit am besten?
Wichtige Begriffe sind unter anderem: Westen der USA, Klima, Agrarwirtschaft, Bewässerung, Wasserknappheit, Reliefgliederung, Westwinddrift, Sierra Nevada und intramontane Becken.
Welche Rolle spielt die Sierra Nevada für den kalifornischen Kulturraum?
Die Sierra Nevada fungiert als wesentlicher Wasserspeicher; durch die Akkumulation von Schnee im Winter ermöglicht sie die Bereitstellung von Schmelzwasser, das für die landwirtschaftliche Bewässerung und Versorgung in Kalifornien existenziell ist.
Warum wird im Imperial Valley "off season production" betrieben?
Aufgrund der klimatischen Wärme in diesem Gebiet können Landwirte Agrarerzeugnisse wie Salat oder Karotten bereits im Winter oder sehr frühen Frühjahr ernten, was einen ökonomischen Vorteil durch die Vorverlegung der Erntezeit gegenüber anderen Regionen Nordamerikas bedeutet.
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- Daniel Gromotka (Author), 2005, Klimatische Differenzierung im Westen der USA. Ursachen, Erscheinungsformen, Gunst- und Ungunstfaktoren, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/46022