Der lange Weg zum Völkerbund - Geistesgeschichtliche Grundlagen und institutionelle Vorschläge


Hausarbeit (Hauptseminar), 2004

23 Seiten, Note: 2,0


Leseprobe

INHALTSVERZEICHNIS

Einleitung

1. Die ersten Ideen für den Weltfrieden
1.1 Von der Antike bis zum Mittelalter
1.2 Die Idee in der Frühen Neuzeit
1.3 Hugo Grotius’ „De iure belli ac pacis“

2. Amerikanische Friedensimpulse und Immanuel Kant
2.1 William Penns „Towards the Present and Future Peace of Europe“
2.2 Die ersten amerikanischen Präsidenten und der Pazifismus
2.3 Immanuel Kant und der ewige Frieden

3. Die ersten institutionellen Umsetzungen der Friedensideen
3.1 Die Haager Friedenskonferenzen
3.2 Die Gründung des Völkerbundes

Zusammenfassung und Resümee

Bibliographie

Erklärung des Studenten

Einleitung

Am 23. September 2004 hielt der deutsche Bundesaußenminister Joschka Fischer vor der Generalversammlung der Vereinten Nationen eine viel beachtete Rede und forderte darin eine grundlegende Reform der Vereinten Nationen[1]. Einer der wichtigsten Bestandteile dieser Reform – deren Implementierung bereits seit über zehn Jahren immer wieder vertagt wird – ist die Ausweitung des UN-Sicherheitsrates von derzeit 15 auf 25 Mitglieder. Deutschland beansprucht dabei – neben Japan, Indien und Brasilien – für sich einen ständigen Sitz im höchsten Gremium der Vereinten Nationen. Laut Diplomaten aus dem Auswärtigen Amt strebt Berlin nach diesem dauerhaften Mandat, um auf Grundlage des daraus resultierenden politischen Bedeutungszuwachses vor allem seine Vorstellungen von „effektivem Multilateralismus“ bei der Bekämpfung des internationalen Terrorismus besser realisieren zu können. Die immer häufiger und brutaler werdenden weltweiten Terroranschläge sowie die Überzeugung, dieser Bedrohung könne nicht unilateral und rein militärisch begegnet werden, führen zu der Einsicht, dass die UNO als friedensstiftende und friedenserhaltende Institution durch eine grundlegende Reform gestärkt werden müsse. So kann man die Stärkung der UNO auch als eine Antwort auf die neuen Kriege des 21. Jahrhunderts verstehen.

Auch vor 85 Jahren benötigten die internationalen Regierungen einen weltweit stattfindenden Krieg, um eine supranationale Organisation ins Leben zu rufen, die sich dem „peacekeeping“ verschreiben sollte. Damals waren es die Schrecken des Ersten Weltkriegs, die weltweit das Bewusstsein erzeugten, dass dauerhafter Frieden nur durch die Schaffung einer derartigen übernationalen Behörde gesichert werden könne. Die alten Monarchien Deutschland, Russland und Österreich-Ungarn gab es nicht mehr – das alte System der Balance of Power hatte ausgedient. So wurde die Notwendigkeit nur allzu offenbar, dass eine Institution geschaffen werden müsse, welche die sicherheitspolitische Lage in Europa stabilisieren und möglichen gewalttätigen Konflikten, die sich aus dem Zusammenbruch des alten Systems ergeben könnten, gegensteuern sollte. Um all dem genannten Rechnung zu tragen, wurde im Jahre 1919 der Völkerbund, oder besser: die „League of Nations“[2] gegründet und im folgenden Jahr von 45 Staaten ratifiziert.

Nun scheint es, dass Ideen wie die einer internationalen Friedensordnung stets konkreter Auslöser bedürfen, um gedacht oder gar institutionell in die Tat umgesetzt werden zu können. Am Beispiel des Völkerbundes kann man klar erkennen, dass sich die Regierungen erst durch die Katastrophe des Ersten Weltkrieges genötigt sahen zu handeln. Der Krieg wirkte als Auslöser und Katalysator für die Umsetzung einer Idee, deren Anfänge sich tatsächlich bis in die Antike zurückverfolgen lassen.

In dieser Seminararbeit soll nun zum einen der Frage nachgegangen werden, welchen geistesgeschichtlichen und real-institutionellen Prozess die Völkerbundsidee und deren Vorläufer im Laufe der Jahrhunderte gemacht haben. Gezeigt werden soll dabei auch, dass schon seit Jahrhunderten die Entstehung von Überlegungen, eine übernationale Organisation zu Friedenswahrung zu schaffen, fast immer durch konkrete kriegerische Konflikte forciert worden sind. Anmerkungen dazu werden immer wieder im laufenden text einfließen.

Zum Zweck einer übersichtlichen Darstellung ist die Arbeit in drei chronologisch angeordnete Abschnitte untergliedert. Das Ziel des ersten Abschnittes ist es, die Anfänge der Idee eines internationalen Bündnisses der Völker von der Antike bis zum Ende der Frühen Neuzeit herauszuarbeiten. Zu diesem Zweck werden vor allem die Darstellungen Frieds[3], Düfflers[4], Schlochauers[5] und Raumers[6] herangezogen. Im zweiten Teil werden dem Leser die Entwicklung von dauerhaften Friedensplänen und deren dazu notwendigen Institutionen im Übergang zur Späten Neuzeit dargeboten. Als literarische Grundlage dienen hierbei Michael Baers[7] Ausführungen über den Beginn von Friedensideen in Amerika sowie Immanuel Kants berühmtes Traktat „Zum Ewigen Frieden“[8]. Im dritten und letzten großen Abschnitt des Hauptteils der Arbeit schließlich werden die ersten konkreten Umsetzungen der seit Jahrtausenden diskutierten Ideen beschrieben. In einer Zusammenfassung und einem Resümee werden die wichtigsten Ergebnisse der Arbeit noch einmal prägnant dargestellt und bewertet.

Bei der Suche nach geeigneter Literatur ist aufgefallen, dass es kaum neuere Darstellungen zum Themenkomplex Völkerbund gibt. Ob die Gründe darin liegen, dass der Bund vielfach einfach als zu kurzlebig und schlicht als vollkommen gescheitert abgetan wird oder ob sich Historiker und Politologen zu einseitig auf die Irrungen und Wirrungen der Weimarer Republik und die Vorgeschichte des Nationalsozialismus spezialisiert haben, soll hier nicht weiter erörtert werden. Im Gegensatz zur Literatur zum Völkerbund selbst, kann man sich über mangelndes Schriftwerk über die Ideengeschichte des Friedenstopos eigentlich nicht beklagen.

1. Die ersten Ideen für den Weltfrieden

1.1 Von der Antike bis zum Mittelalter

Wie eingangs bereits erwähnt gehen die ersten Ansätze für die Schaffung von Friedensinstitutionen bis in das Altertum zurück. Schon die Griechen Zeno (359-264 v. Chr.) sowie Epiktet (ca. 50 n. Chr.) träumten von einem Weltstaat mit friedenserhaltenden Institutionen.[9] Mit dem Zusammenbruch des Römischen Reiches und dem Ende der „Pax Romana“ zerfiel das Imperium in zahlreiche Teilgebiete. In der Folge versuchten Päpste, Kaiser und Könige immer wieder das daraus entstandene Machtvakuum zu füllen, was zu einer Reihe von kriegerischen Konflikten führen musste. So ist es nicht erstaunlich, dass es immer wieder neue Vorschläge aus den verschiedensten Richtungen für die Errichtung einer Frieden schaffenden Weltorganisation gegeben hat. Während Dante Alighieri in seinem Werk „De Monarchia“ aus dem Jahre 1321 den Plan einer Föderation von Staaten entwirft, in welcher die Kirche dem Kaisertum untergeordnet sein sollte, bevorzugt Thomas von Aquin die Sicherung des Weltfriedens durch die Weltherrschaft des Papsttums.[10] Pierre Dubois, ein Schüler von letztgenanntem, verfasste 1312 das erst 300 Jahre später veröffentlichte Werk „De recuperatione terre sancte“ mit dem Ziel der Rückeroberung des Heiligen Landes[11]. Nach Baer sei diese Forderung jedoch nur ein „vordergründiges Ziel“ Dubois’ beziehungsweise ein Mittel zum Zweck gewesen – zum Zweck der Schaffung einer „katholischen Union mit Byzanz unter der Schirmherrschaft des Papstes“[12]. Unter französischer Hegemonie sollte nach dem Ideal von Dubois eine europäische Prinzenversammlung ins Leben gerufen werden, der ein permanenter Schlichtungshof mit wirtschaftlichen und militärischen Sanktionsmöglichkeiten zugeordnet werden sollte. Die Bedeutung dieser beinahe schon revolutionären institutionellen Vorschläge ist mit Blick auf die Organisation des Völkerbundes unverkennbar. Fried etwa bezeichnet die Schrift Dubois’ als das „älteste Dokument eines Staaten- und Organisationsplanes (…), weil es bereits den Vorschlag eines ständigen europäischen Schiedshofes enthält (…).“[13] Als mögliche Sanktionen für Kriegsverursacher waren unter anderem auch Deportationen vorgesehen. Die für den Konflikt Verantwortlichen solle man „(…) auf immer entfernen und mit ihren ganzen Nachkommenschaften von allem beraubt nach dem Heiligen Lande schicken, um dieses zu besiedeln.“[14] Und wer kämpfen wolle, der solle dies nicht gegen den (christlichen) Bruder tun, sondern gegen die Feinde des christlichen Glaubens.

Gegen Ende des Spätmittelalters erregt wiederum die Idee eines internationalen katholischen Friedensbündnisses zwischen den europäischen Staaten Aufsehen. Georg von Podebrad schlägt 1462 in seinem „Plan eines ewigen Friedensbündnisses“ eine „wahre und aufrichtige Brüderschaft“ der Fürsten vor. Eine Art Internationaler Gerichtshof und eine überparteiliche Kongregation sollen bei Konflikten zwischen den „Mitgliedsstaaten“ des Bündnisses auch unaufgefordert schlichten. Wenn jedoch keine Schlichtung zwischen den Konfliktparteien möglich sei, so müsse die Gemeinschaft dem zu Unrecht angegriffenen Bundesgenossen zu Hilfe eilen.[15]

Natürlich muss bei den für diese Zeit doch sehr idealistischen Vorschlägen angemerkt werden, dass sich diese nur auf den christliche Teil Europas beschränken. Der Rest der damals bekannten Welt, vor allem die heidnischen Türken oder Mauren, sollten von der geplanten politischen Wertegemeinschaft ausgeschlossen sein. Auch hier kann die Idee der Bildung eines internationalen Bündnisses als Reaktion auf eine (vermeintlich) drohende Gefahr von außen verstanden werden. Die alte Binsenweisheit, ein gemeinsamer äußerer Feind schweißt nach innen zusammen und fördert die Kooperation findet auch hier seine Anwendung.

1.2 Die Idee in der Frühen Neuzeit

Zu Beginn der Neuzeit verliert die Vorstellung einer politischen Vereinigung der Christenheit durch die Religionsspaltung an Einfluss und wird von der Naturrechtsphilosophie und einem streng ausgelegten Territorialstaatgedanken verdrängt und abgelöst. Nicht nur der politische Philosoph der Renaissance und Wegbereiter des politischen Realismus Niccoló Machiavelli würde seinem Fürsten den Rat geben, sich freiwillig einem internationalen Bündnis anzuschließen, welches seine Monarchenmacht stark einschränken könnte.[16] Auch Thomas Hobbes, dessen Philosophie unter anderem auf der Annahme fußt, dass der menschlichen Natur ein Krieg jeder gegen jeden entspreche. Zum Zwecke der Selbsterhaltung müsse der Mensch sich zusammenschließen und sich innerhalb eines Staates organisieren. Wohl ist damit nicht die Gründung eines Weltstaats gemeint, wie ihn noch Epiktet oder Zeno wünschten, sondern natürlich sei die Existenz einer Vielzahl von Einzelstaaten, die sich im Überlebenskampf gegen die anderen Staaten behaupten müssten. Wenn ein Staat sich mit anderen innerhalb eines Commonwealth zusammenschließe, dann nur zum Zwecke des staatlichen Selbsterhalts.

Die nun also in der Frühen Neuzeit eine Art Anarchie der internationalen Beziehungen entstanden war, traten nach einiger Zeit wieder europäische Philosophen und Gelehrte auf die Bühne, welche die Notwendigkeit friedensbewahrender Institutionen propagierten. Einer von ihnen ist Maximilian von Bethuné, der Herzog von Sully, welcher ein Freund und Bewunderer des französischen Königs war.[17] Wieder richtet sich der Plan gegen die Türken. Der Herzog schlug im Jahre 1610 die Aufteilung Europas in 15 gleichberechtigte Staaten vor, welche sich ihm in einem Krieg gegen das Sultanat anschließen sollten. Institutionell war folgendes vorgesehen: Ein permanenter „Conseil Général“ mit Gesandten eines jeden Mitgliedstaates sollte als Senat mit gesetzgebender und konfliktlösender Gewalt fungieren. Die Dekrete dieses Rates sollten für alle Staaten bindend sein und notfalls mit militärischer Gewalt durchgesetzt werden. Da die Unionsstreitkräfte – deren Zusammensetzung sich aus der Entsendung von Soldaten aus allen Mitgliedsländern des Bündnisses ergeben hätte – größer als die Armeen der jeweiligen Einzelstaaten sein sollten, würde dieser Bund auch die nötigen Mittel haben, innereuropäischen Frieden durchsetzen zu können.

Inmitten der Zeit von Religions- und Bürgerkriegswirren – wieder müssen gewaltsame Konflikte die Entstehung von umfassenden Friedensplänen katalysieren – erscheint im Jahre 1623 die Schrift „Nouveau Cynée“. Der französische Gelehrte Éméric Crucé schlägt darin einen ständigen weltweiten Botschafterkongress vor, an dem nicht nur die Botschafter der christlichen europäischen Staaten, sondern auch die politischen Vertreter Äthiopiens, Persiens, Chinas, Indiens und der Neuen Welt teilnehmen sollten.[18] Das Osmanische Reich, welches bei den Bündnisvorschlägen der bereits genannten „Staatsdenkern“ noch stets als Erzfeind behandelt worden war, sollte zu dieser Staatenversammlung nicht nur eingeladen und ständiges Mitglied werden, sondern auch in der Hierarchie der Versammlung den zweihöchsten Rang einnehmen – nach dem Papst und vor dem Kaiser des Heiligen Römischen Reiches Deutscher Nation. Crucé begründet dies und die Notwendigkeit der gleichberechtigten Mitgliedschaft anderer Staaten wie folgt:

[...]


[1] Vgl. Homepage des Auswärtigen Amtes: www.auswaertiges-amt.de/www/de/

infoservice/download/pdf/reden/1999/r990922a.pdf

[2] Da es sich bei Staatenvereinigung des „Völkerbunds“ eigentlich nie um einen „Bund“

gehandelt hatte, sondern um einen doch recht lockeren Zusammenschluss von (friedens-)

willigen Staaten kommt der englische Ausdruck „league“ oder der französiche Begriff „societé“

der Realität näher. Im folgenden jedoch soll weiterhin der Terminus „Völkerbund“ verwendet

werden, um der in der deutschsprachigen Fachliteratur gängigen Bezeichnung des Bundes

gerecht zu werden.

[3] Fried, Alfred H.: Handbuch der Friedensbewegung, Zweiter Teil, Berlin 1913.

[4] Düffler, Joost: Regeln gegen den Krieg?, Berlin 1981.

[5] Schlochauer, Hans-Jürgen (Hrsg.): Die Idee des ewigen Friedens – Ein Überblick über

Entwicklung und Gestaltung des Friedenssicherungsgedankens auf der Grundlage einer

Quellenauswahl, Bonn 1953.

[6] Raumer, Kurt von (Hrsg.): Ewiger Friede- Friedensrufe und Friedenspläne seit der

Renaissance, Bonn 1953.

[7] Baer, Michael: Pragmatismus und Völkerbund. Die Beiträge von William James, George

Herbert Mead und John Dewey zur Diskussion internationaler friedensstiftender und –

erhaltender Institutionen in den Jahren 1898 – 1928, Berlin 2001.

[8] Kant, Immanuel: Zum Ewigen Frieden. Kant Werke in Zwölf Bänden, herausgegeben von

Wilhelm Weischedel, Frankfurt a.M. 1964, S. 195-251.

[9] Vgl. Fried, Friedensbewegung, S. 6f.

[10] Vgl. ebd., S. 5ff.

[11] Baer, Michael: Pragmatismus und Völkerbund. Die Beiträge von William James, George

Herbert Mead und John Dewey zur Diskussion internationaler friedensstiftender und –

erhaltender Institutionen in den Jahren 1898 – 1928, Berlin 2001.

[12] Ebd.

[13] Fried, Friedensbewegung, S. 9.

[14] Zitiert nach Schlochauer, Idee des ewigen Friedens, S. 63.

[15] Vgl. Bilfinger, Andreas: Ewiger Friede: Institutionelle Vorschläge zur Wahrung des Friedens in

vier Jahrhunderten und die Schaffung des Völkerbundes, Berlin 2001, S. 6f.

[16] Es sei denn natürlich, dies würde zum persönlichen Machterhalt dienen.

[17] Die folgenden Ausführungen beruhen auf Baer, Pragmatismus und Völkerbund, S. 6f. sowie

auf Hemleben, Sylvester J.: Plans for World Peace through Six Centuries, New York u.a.

1972, S. 34f.

[18] Vgl. Raumer, Ewiger Friede, S. 306ff.

Ende der Leseprobe aus 23 Seiten

Details

Titel
Der lange Weg zum Völkerbund - Geistesgeschichtliche Grundlagen und institutionelle Vorschläge
Hochschule
Freie Universität Berlin  (Otto-Suhr-Institut für Politikwissenschaft)
Veranstaltung
Frieden und Krieg
Note
2,0
Autor
Jahr
2004
Seiten
23
Katalognummer
V46030
ISBN (eBook)
9783638433136
ISBN (Buch)
9783638658461
Dateigröße
495 KB
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Völkerbund, Geistesgeschichtliche, Grundlagen, Vorschläge, Frieden, Krieg
Arbeit zitieren
Werner Martin (Autor), 2004, Der lange Weg zum Völkerbund - Geistesgeschichtliche Grundlagen und institutionelle Vorschläge, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/46030

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