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Betriebliches Mobilitätsmanagement mit besonderem Bezug auf den Raum Linz

Título: Betriebliches Mobilitätsmanagement mit besonderem Bezug auf den Raum Linz

Tesis , 2005 , 121 Páginas , Calificación: 2

Autor:in: Robert Roithinger (Autor)

Economía de las empresas - Administración de empresas, gestión, organización
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Die Stadt Linz bietet beinahe doppelt so vielen Beschäftigten einen Arbeitsplatz, als wie sie selbst beherbergt, das heißt in Linz verdoppelt sich die Anzahl der werktags anwesenden Beschäftigten aufgrund der vielen Einpendler aus den angrenzenden Bezirken (Linz-Land und Urfahr-Umgebung). Gut zwei Drittel der Einpendler verwenden für die Anreise zur Arbeitsstätte nach Linz das Auto.2 Die Folgen sind gerade in den Hauptverkehrszeiten Kapazitätsengpässe in der Verkehrsinfrastruktur (Staus, Parkplatzmangel) und Belastung von Mensch und Umwelt, da trotz aktueller Tendenzen zur Arbeitszeitflexibilisierung Wege zur und von der Arbeit weitgehend während der morgendlichen und nachmittäglichen Stauzeiten zurückgelegt werden. Gerade für die Stadt Linz, die über keinen Autobahnring oder eine Umfahrung in Nord-Süd Richtung verfügt, bedeutet diese Tatsache zweimal täglich einen Verkehrskollaps mit den neuralgischen Punkten Autobahnknoten A1/A7 im Süden, der Einmündung der A7 in das Stadtgebiet von Linz im Norden und den Knoten Bindermichl im Zentrum der Stadt. Durch den derzeitigen Neubau des Knoten Bindermichl könnte in der nahen Zukunft ein Staupunkt neutralisiert werden. Weitere Zahlen und Erläuterungen zur Verkehrssituation in und um Linz werden in Kapitel 6.1. besprochen. In Österreich ist in den letzten zehn Jahren der Autoanteil im Arbeitspendlerverkehr weiter dramatisch angestiegen.3 Mehr als 60 % der Arbeitspendler fahren heute bereits per Auto zu ihren Arbeitsplatz, während die Anteile der öffentlichen Verkehrsmittel weiter zurückgegangen sind.4

Extracto


Inhaltsverzeichnis

1. EINLEITUNG

1.1. AUFGABENSTELLUNG UND ZIELSETZUNG

1.2. AUFBAU UND STRUKTUR DER ARBEIT

2. BEDEUTUNG U. ZIELE D. BETRIEBLICHEN MOBILITÄTSMANAGEMENTS

2.1. WAS IST BETRIEBLICHES MOBILITÄTSMANAGEMENT?

2.1.1. Mobilität

2.1.2. Mobilitätsmanagement

2.1.3. Betriebliches Mobilitätsmanagement

2.2. ENTWICKLUNG DES BETRIEBLICHEN MOBILITÄTSMANAGEMENTS

2.3. STATUS QUO DES PERSONENVERKEHRS IN ÖSTERREICH

2.4. AUSWIRKUNGEN DES VERKEHRS AUF MENSCH UND UMWELT

2.4.1. Historische Entwicklung

2.4.2. Das Kyoto-Protokoll

2.4.3. Emissionen von Luftschadstoffen nach Emittentengruppen

2.4.3.1. Stickoxide (NOx)

2.4.3.2. Kohlendioxid (CO2)

2.4.3.3. Kohlenmonoxid (CO)

2.4.3.4. Schwefeldioxid (SO2)

2.4.4. Entwicklungstendenzen

2.5. EINFLUSSFAKTOREN AUF DIE VERKEHRSMITTELWAHL

2.5.1. Zeitaufwand

2.5.2. Bequemlichkeit

2.5.3. Persönliche Einstellungen und Vorbilder

2.5.4. Parkplatzangebot

2.6. KOSTEN/NUTZEN VON BETRIEBLICHEN MOBILITÄTSMANAGEMENT

2.6.1. Kostenersparnisse

2.6.2. Bessere Erreichbarkeit

2.6.3. Höhere Mitarbeitermotivation

2.6.4. Umweltvorteile

2.6.5. Imagegewinn

3. UMSETZUNG DES BETRIEBLICHEN MOBILITÄTSMANAGEMENTS

3.1. WANN FÜHRT MAN BETRIEBLICHES MOBILITÄTSMANAGEMENT EIN?

3.2. DURCHFÜHRUNG DES BETRIEBLICHEN MOBILITÄTSMANAGEMENTS

3.2.1. Aktionsorientierte Methode vs. Integrale Methode

3.2.2. Ablauf des Betrieblichen Mobilitätsmanagements

3.2.3. Kommunikation – Motivation – Information

3.2.4. Projektorganisation

3.2.5. Datenerhebung

3.2.5.1. Daten zum Mobilitätsverhalten der Mitarbeiter

3.2.5.2. Daten der betrieblichen Rahmenbedingungen

3.2.5.3. Daten zum Verkehrsangebot bzw. Daten zum Betriebsumfeld

3.2.6. Datenauswertung

3.2.7. Abschätzung der Verlagerungspotentiale

3.2.8. Zielfestlegung

3.2.9. Ausarbeitung und Umsetzung der Maßnahmenbündel

3.2.10. Evaluierung und dauerhafte Implementierung

3.2.11. Begleitende Öffentlichkeitsarbeit

3.3. DER ÖSTERREICHISCHE WEG – 1997 BIS 2004

3.3.1. Die „sanfte Mobilitätspartnerschaft“

3.3.2. Das Klima:aktiv Programm „Betriebliches Mobilitätsmanagement“

3.4. HANDLUNGSSPIELRAUM IN DER PRAXIS

4. INSTRUMENTE UND MAßNAHMEN

4.1. FÖRDERUNG VON ALTERNATIVEN ZUM PKW

4.1.1. Verbesserung des ÖPNV

4.1.1.1. Das Jobticket

4.1.1.2. Mängel im Verkehrsangebot beheben

4.1.1.3. Der Werkverkehr

4.1.2. Zu Fuß gehen und Fahrrad fahren erleichtern

4.1.2.1. Zu Fuß gehen

4.1.2.2. Fahrrad fahren

4.2. MOTORISIERTER INDIVIDUALVERKEHR

4.2.1. Parkplatzmanagement

4.2.2. Fahrgemeinschaften

4.2.3. Car-Sharing

4.3. INFORMATION UND MOTIVATION DER MITARBEITER

4.4. GESCHÄFTSREISEMANAGEMENT

4.5. ARBEITSORGANISATION

5. AUSGEWÄHLTE ERFAHRUNGEN AUS DEM AUSLAND

5.1. DAS „MUSTERLAND“ NIEDERLANDE

5.1.1. Vorgehen in den Niederlanden

5.1.2. Der „ABC – Plan der Standortentwicklung“

5.2. GROßBRITANNIEN

5.3. STAND UND ENTWICKLUNG IN DEUTSCHLAND

5.4. ITALIEN

5.5. BELGIEN

5.6. USA - KALIFORNIEN

6. BETRIEBLICHES MOBILITÄTSMANAGEMENT IM RAUM LINZ

6.1. DIE VERKEHRSSITUATION IN DER STADT LINZ

6.1.1. Massenindividualverkehr

6.1.2. Öffentlicher Verkehr

6.1.3. Arbeits- und Pendlersituation

6.1.4. Das Linzer Verkehrskonzept

6.2. DIE LINZER MOBILITÄTSBERATUNG

6.2.1. Betriebliche Mobilitätsberatungen

6.2.1.1. Erste Betriebsberatungen 2001/2002 – 6 Betriebe

6.2.1.2. Zweite Staffel der Betriebsberatungen ab Sommer 2002 – 7 Betriebe

6.2.1.3. Gesundheitscoaching

6.2.1.4. Ergebnisse der Betriebsberatungen

6.2.2. Hausinterne Mobilitätsprojekte beim Magistrat Linz

6.3. DAS LAND OBERÖSTERREICH

7. SCHLUSSBETRACHTUNG & EMPFEHLUNGEN

Zielsetzung & Themen

Ziel der Arbeit ist es, die Konzepte des betrieblichen Mobilitätsmanagements zu erläutern und deren Nutzen für Unternehmen und Umwelt darzulegen, insbesondere unter dem Aspekt einer verbesserten Erreichbarkeit und Verkehrsentlastung im Raum Linz.

  • Grundlagen und Ziele des betrieblichen Mobilitätsmanagements
  • Methodik und praktische Umsetzung in Unternehmen
  • Ausgewählte internationale Best-Practice-Beispiele
  • Analyse der Verkehrssituation und Mobilitätsberatung in der Stadt Linz
  • Kosten-Nutzen-Analyse und Handlungsempfehlungen

Auszug aus dem Buch

2.1.1. Mobilität

Mobilität bedeutet Beweglichkeit und wird vom lateinischen Wort mobilis (= beweglich) abgeleitet.

In den Sozial- und Geisteswissenschaften sind Begriffe wie soziale, geistige oder berufliche Mobilität gebräuchlich. Im verkehrlichen Kontext ist aber die physische Mobilität gemeint, also jene Ortsveränderungen, die Aktivitäten an verschiedenen Orten ermöglichen. Mobilität war und ist eine entscheidende Voraussetzung für menschliche Entwicklung und soziale Integration. Eine gute Erreichbarkeit der verschiedenen Ziele des täglichen Lebens ist Teil unserer Lebensqualität.

Mobilität ist im Alltag erforderlich, um Tätigkeiten wie dem Arbeiten, dem Einkaufen oder der Erholung an verschiedenen Orten nachgehen zu können. Mobilität erlaubt also räumliche, damit aber oft auch soziale, geistige und berufliche Grenzen zu überwinden.

Mobilität steht in einem Spannungsfeld von Distanz und Vielfalt. Wer bei kurzen Distanzen viele Aktivitäten erledigen kann, ist gegenüber all jenen, die dafür große Entfernungen zurücklegen müssen, entscheidend im Vorteil.11

Von einer hohen Mobilität spricht man, wenn eine Auswahl zwischen mehreren Verkehrsmitteln besteht, eine hohe Verbindungshäufigkeit gegeben ist und/oder der zeitliche Aufwand für die Überwindung einer Distanz relativ gering ist. 12

Zusammenfassung der Kapitel

1. EINLEITUNG: Einführung in die Problematik des Berufsverkehrs und die Relevanz betrieblicher Mobilitätskonzepte für Unternehmen.

2. BEDEUTUNG U. ZIELE D. BETRIEBLICHEN MOBILITÄTSMANAGEMENTS: Definition der Begriffe Mobilität und Mobilitätsmanagement sowie Analyse der ökologischen Auswirkungen und ökonomischen Vorteile.

3. UMSETZUNG DES BETRIEBLICHEN MOBILITÄTSMANAGEMENTS: Darstellung der Methoden und Schritte zur Implementierung eines Mobilitätsplans in Unternehmen inklusive Kommunikationsstrategien.

4. INSTRUMENTE UND MAßNAHMEN: Überblick über konkrete Maßnahmenbereiche wie ÖPNV-Förderung, Radverkehr und Parkplatzmanagement.

5. AUSGEWÄHLTE ERFAHRUNGEN AUS DEM AUSLAND: Analyse von nationalen Strategien zur Förderung von Mobilitätsmanagement in den Niederlanden, Großbritannien, Deutschland, Italien, Belgien und den USA.

6. BETRIEBLICHES MOBILITÄTSMANAGEMENT IM RAUM LINZ: Analyse der lokalen Verkehrslage, Vorstellung der Linzer Mobilitätsberatung und spezifischer Unternehmensprojekte.

7. SCHLUSSBETRACHTUNG & EMPFEHLUNGEN: Fazit zur aktuellen Situation des betrieblichen Mobilitätsmanagements in Österreich und Ausblick auf zukünftige Optimierungsmöglichkeiten.

Schlüsselwörter

Betriebliches Mobilitätsmanagement, Personenverkehr, Pendlerverkehr, Verkehrsmittelwahl, Umwelt, Klimaschutz, Transportrationalisierung, Mobilitätsberatung, Verkehrsvermeidung, Nachhaltigkeit, Parkplatzmanagement, Jobticket, Linz, Berufsverkehr, Nachhaltige Mobilität.

Häufig gestellte Fragen

Was ist das zentrale Anliegen dieser Arbeit?

Die Diplomarbeit befasst sich mit der Notwendigkeit und den Möglichkeiten eines betrieblichen Mobilitätsmanagements, um den Berufsverkehr effizienter und umweltfreundlicher zu gestalten.

Welche Themenbereiche stehen im Fokus der Arbeit?

Thematisiert werden unter anderem die Auswirkungen des Verkehrs auf Mensch und Umwelt, die Einflussfaktoren auf die Verkehrsmittelwahl sowie die verschiedenen Instrumente und Maßnahmen zur Verkehrsbeeinflussung im Unternehmensumfeld.

Welches übergeordnete Ziel wird mit betrieblichem Mobilitätsmanagement verfolgt?

Das primäre Ziel ist die Förderung einer nachhaltigen Mobilität sowie die Transportrationalisierung, wodurch sowohl Umweltbelastungen gesenkt als auch betriebswirtschaftliche Vorteile erzielt werden sollen.

Welche wissenschaftliche Methodik liegt dieser Arbeit zugrunde?

Die Arbeit basiert auf einer fundierten Literaturanalyse bestehender Konzepte sowie der Auswertung von Fallbeispielen und Daten zur Verkehrs- und Pendlersituation in Österreich und speziell im Raum Linz.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die theoretische Fundierung des Mobilitätsmanagements, die praktische Umsetzung und den Ablauf solcher Projekte sowie die Darstellung spezifischer Maßnahmen für Unternehmen.

Durch welche Schlüsselwörter lässt sich der Inhalt am besten charakterisieren?

Betriebliches Mobilitätsmanagement, Nachhaltigkeit, Pendlerverkehr, Verkehrsvermeidung, Standortentwicklung, umweltfreundliche Mobilität und regionale Verkehrsanalyse.

Welche Bedeutung hat das Beispiel der Stadt Linz in dieser Diplomarbeit?

Linz dient als Fallstudie, um die lokale Verkehrssituation und die Rolle der städtischen Mobilitätsberatung bei der Begleitung von Unternehmen bei ihren Mobilitätsprojekten detailliert zu untersuchen.

Warum wird im Fazit die "Freiwilligkeit" thematisiert?

Der Autor stellt fest, dass in Österreich betriebliches Mobilitätsmanagement derzeit vorwiegend auf Freiwilligkeit basiert, was im Vergleich zu gesetzlich geregelten Ansätzen (etwa in Italien oder den USA) zu einer geringeren Verankerung und Nachhaltigkeit der Maßnahmen führen kann.

Final del extracto de 121 páginas  - subir

Detalles

Título
Betriebliches Mobilitätsmanagement mit besonderem Bezug auf den Raum Linz
Universidad
University of Linz  (Institut für Betriebliche und Regionale Umweltwirtschaft)
Calificación
2
Autor
Robert Roithinger (Autor)
Año de publicación
2005
Páginas
121
No. de catálogo
V46060
ISBN (Ebook)
9783638433419
ISBN (Libro)
9783640256174
Idioma
Alemán
Etiqueta
Mobilitätsmanagement Linz Diplomarbeit Betriebliches Mobilitätsmanagement
Seguridad del producto
GRIN Publishing Ltd.
Citar trabajo
Robert Roithinger (Autor), 2005, Betriebliches Mobilitätsmanagement mit besonderem Bezug auf den Raum Linz, Múnich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/46060
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