Seit einigen Jahren stehen Drohnen im Zentrum leidenschaftlich geführter Debatten. Ihr Ursprung liegt in der militärischen Nutzung. Doch inzwischen eröffnen sie völlig neue Perspektiven in den verschiedensten Anwendungsbereichen.
Wie verändert sich dabei die Einstellung zu Drohnen in unserer Gesellschaft? Daniel Cavanaugh erklärt in seiner Publikation zunächst, was genau eine Drohne überhaupt ist und welche Aufgaben die robotischen Systeme bereits übernehmen. Danach geht er auf verbreitete Befürchtungen im Zusammenhang mit Drohnen ein.
Den Befragten ist vor allem eine einheitliche internationale Regelung wichtig. So sollen die Privatsphäre sowie die Kontrolle über Drohnen gewahrt bleiben. Außerdem fehlt eine deutliche Unterscheidung zwischen autonomen und nicht-autonomen Drohnen. Cavanaugh zeigt, welche Faktoren die Einstellung potentieller Käufer und User gegenüber Drohnen im privaten und kommerziellen Gebrauch beeinflussen.
Aus dem Inhalt:
- Künstliche Intelligenz;
- Robotik;
- Autonomie;
- Innovation;
- Artificial Intelligence
Inhaltsverzeichnis
1 Einleitung
1.1 Ausgangslage und Relevanz des Themas
1.2 Zielsetzung der Arbeit
1.3 Forschungsfrage
1.4 Methodologie
1.5 Aufbau der Arbeit
2 Künstliche Intelligenz
2.1 Definitionsansätze der Künstlichen Intelligenz
2.2 Funktionen der Künstlichen Intelligenz
2.3 Aktuelle Forschungsfelder
2.4 Entwicklungsstufen der Künstlichen Intelligenz
3 Robotik
3.1 Definitionsansätze der Robotik
3.2 Autonomie
3.3 Militärische Robotik
4 Innovation
4.1 Innovationstheorie
4.2 Militärische Revolutionen und Revolutions in Military Affairs
4.3 Makroökonomische Umfeldanalyse
5 Empirie
5.1 Empirische Forschung
5.2 Ergebnisse der Empirischen Forschung
6 Conclusio
7 Ausblick
8 Limitation
Zielsetzung & Themen
Diese Arbeit zielt darauf ab, ein tieferes Verständnis für Drohnentechnologie zu schaffen, indem sie untersucht, wie Menschen diese Technologie wahrnehmen, welche Risiken sie befürchten und welche Einsatzmöglichkeiten sie bevorzugen, um daraus Implikationen für die praktische Nutzung abzuleiten.
- Grundlagen der Künstlichen Intelligenz und Robotik
- Innovationstheorien und deren Anwendung auf neue Technologien
- Militärische Ursprünge und zivile Proliferation autonomer Systeme
- Empirische Analyse der gesellschaftlichen Einstellung und Erwartungen
- Regulatorische Herausforderungen und ethische Implikationen
Auszug aus dem Buch
3.1 Definitionsansätze der Robotik
Eine einheitliche Definition des vielfältig verwendeten Begriffs Roboter sucht man vergebens. Um 1920 wurde die Bezeichnung durch den tschechischen Autor Karel Capek in Bezug auf künstlich erschaffene Menschensklaven, die letztlich die gesamte Menschheit vernichten, eingeführt. Das Wort Roboter wird vom Slawischen „robota“ abgeleitet, was Zwangsarbeit bzw. Fronarbeit bedeutet. Seit diesem Neologismus wird dieser Begriff häufig benutzt und findet in zahlreichen weiteren literarischen Werken, besonders prominent in Isaac Asimovs Novellen, seinen Auftritt. Der Mensch dient der Entwicklung von Robotern als Vorbild, da er ein „complex system“ mit „goal-based mechanisms“ sowie „collections of components“ darstellt. Ein Roboter bezieht seine Anleihen vom Menschen aus mehreren Gründen. Die Welt, wie wir sie kennen, ist auf unsere physischen Anforderungen angepasst. Sofern eine Maschine unseren Gegebenheiten ähnelt, ist es infolgedessen nicht notwendig weitreichende Anpassungen an den Aktoren und Effektoren, den Extremitäten des Roboters, vorzunehmen. Des Weiteren genießt ein humnanoider Roboter, der uns in Gestik und Mimik gleicht, höhere soziale Akzeptanz bei den Menschen. Dies baut die negativen Einstellungen des zukünftigen Gebrauchs eines Roboters ab und fördert die Mensch-Maschine-Interaktion, da der Roboter einem unbewusst vertraut vorkommt, da er dem menschlichen Abbild ähnelt.
Zusammenfassung der Kapitel
1 Einleitung: Dieses Kapitel stellt die Ausgangslage, die Zielsetzung der Arbeit, die Forschungsfrage sowie die angewandte Methodologie vor.
2 Künstliche Intelligenz: Hier werden Definitionsansätze, Funktionen, Forschungsfelder und Entwicklungsstufen der KI behandelt, um die theoretische Basis für autonome Systeme zu bilden.
3 Robotik: Dieses Kapitel widmet sich der physischen Verkörperung der KI, definiert die Robotik und beleuchtet ausführlich das Thema der Autonomie sowie die militärische Robotik.
4 Innovation: Hier werden Innovationstheorien, militärische Revolutionen und eine makroökonomische Umfeldanalyse diskutiert, um Drohnen aus innovationstheoretischer Sicht einzuordnen.
5 Empirie: Das Kapitel stellt die Methodik der empirischen Forschung vor und präsentiert die Ergebnisse der Experteninterviews sowie der Online-Umfrage.
6 Conclusio: Hier werden die Erkenntnisse zusammengefasst, die Forschungsfrage beantwortet und ein Resümee gezogen.
7 Ausblick: Es wird ein Ausblick auf die zukünftige Entwicklung der Drohnentechnologie und die Relevanz weiterer Forschung gegeben.
8 Limitation: Dieses Kapitel reflektiert die Einschränkungen der vorliegenden wissenschaftlichen Arbeit.
Schlüsselwörter
Drohne, UAV, autonom, Künstliche Intelligenz, Robotik, Innovation, Einflussfaktoren, Positionierung, empirische Forschung, Mixed-Methods, gesellschaftliche Akzeptanz, Drohnenabwehr, Privatsphäre, Ethik, Regulierung.
Häufig gestellte Fragen
Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?
Die Masterarbeit befasst sich mit der Verbreitung autonomer Drohnen und analysiert, welche Faktoren die Einstellung von potenziellen Käufern und Nutzern zu diesen robotischen Systemen im privaten und kommerziellen Bereich beeinflussen.
Was sind die zentralen Themenfelder der Arbeit?
Die zentralen Themen umfassen die technologischen Grundlagen der Künstlichen Intelligenz und Robotik, die Innovationstheorie, die militärische Nutzung sowie die empirische Erforschung der gesellschaftlichen Akzeptanz von Drohnen.
Was ist das primäre Ziel der Forschungsarbeit?
Das Ziel ist es, aufzuklären, worum es sich bei Drohnen handelt, welche Einstellungen die Bevölkerung dazu besitzt, welche Gefahren oder Risiken befürchtet werden und welche Anwendungsbereiche besonders favorisiert werden.
Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?
Die Arbeit nutzt einen sogenannten Mixed-Methods-Ansatz, welcher qualitative Experteninterviews zur explorativen Themenfindung mit einer quantitativen Online-Befragung zur Generierung numerischer Daten kombiniert.
Welche Inhalte werden im Hauptteil der Arbeit behandelt?
Der Hauptteil gliedert sich in theoretische Kapitel über Künstliche Intelligenz, Robotik (insbesondere Autonomie) und Innovationstheorie, gefolgt von einem umfangreichen empirischen Teil, der Experteninterviews und eine Online-Umfrage auswertet.
Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?
Die wichtigsten Schlagworte sind Drohne, UAV, autonom, Künstliche Intelligenz, Robotik, Innovation, Einflussfaktoren, Positionierung und gesellschaftliche Akzeptanz.
Welchen Einfluss haben Experteninterviews auf die Untersuchung?
Die Experteninterviews dienen als Vorstudie, um tiefere Einblicke und praxisrelevante Erfahrungen zu gewinnen, die trotz Literaturrecherche möglicherweise nicht ausreichend abgedeckt wurden, um so den Fragebogen für die quantitative Befragung fundiert zu gestalten.
Warum ist das Thema "Drohnen" laut der Arbeit so sensibel?
Das Thema gilt als sensibel, da Drohnen oft negativ konnotiert sind, häufig mit Überwachung, militärischem Einsatz oder Unfällen assoziiert werden und ethische sowie rechtliche Fragen hinsichtlich Privatsphäre und Autonomie aufwerfen.
- Quote paper
- Daniel Cavanaugh (Author), 2019, Drohnen und ihre Verwendung im privaten Bereich. Welche Faktoren beeinflussen unsere Einstellung zu robotischen Systemen?, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/460657