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Die Blüte der Angiospermen, Bestäubung und Befruchtung

Didaktische Überlegungen zur Integration dieser Thematik in den Biologieunterricht der Sekundarstufe I

Titre: Die Blüte der Angiospermen, Bestäubung und Befruchtung

Plan d'enseignement , 2018 , 18 Pages , Note: 1,0

Autor:in: M. Ed. Monique Schulz (Auteur)

Didactique - Biologie
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Die vorliegende Ausarbeitung behandelt die Blüte der Angiospermen und führt didaktische Überlegungen zur Integration dieser Thematik in den Biologieunterricht der Sekundarstufe I an.

In Deutschland kann jedes Jahr ab Frühjahr die Blütenbildung der Angiospermen beobachtet und wahrgenommen werden. Dass die Blüte ein besonderes Merkmal der Angiospermen darstellt, ist vielen Menschen allerdings nicht bekannt. Die Blüte ist entscheidend für die Fortpflanzung und Entwicklung einer Pflanzenart und dient zudem als Nahrungsquelle für verschiedene Insekten.

Die Fortpflanzung der Angiospermen beginnt mit der Entwicklung der männlichen Gametophyten in den Mikrosporangien, die letztendlich die Narbe einer weiblichen Blüte bestäuben. Durch die Bildung eines Pollenschlauchs können die beiden Spermazellen in den Fruchtknoten eindringen und zum einen mit der Eizelle und zum anderen mit den beiden Polkernen verschmelzen. Dieser Form der Befruchtung wird doppelte Befruchtung genannt, da sowohl eine Zygote (2n) als auch ein triploider Endospermkern (3n) entstehen.

Nach der Befruchtung entwickelt sich die Zygote zu einem Embryo und die gesamte Samenanlage zu einem Samen, welcher in der Regel von einer Frucht umgeben ist. Die Frucht entwickelt sich aus dem Fruchtknoten und dem Fruchtblatt.

In der vorliegenden Arbeit erfolgt zunächst eine fachwissenschaftliche Bearbeitung der Thematiken, die für diese Ausarbeitung relevant sind. Ziel ist es, den Aufbau der Blüte, die Bestäubung und die Befruchtung und die Entwicklung der weiblichen und männlichen Gametophyten darzulegen. Anschließend erfolgt eine didaktische Überlegung zur Integration der oben beschriebenen Thematiken in den Biologieunterricht der Sekundarstufe I. Diese Überlegungen werden mit Hilfe selbsterstellten Beispielmaterials unterstützt.

Extrait


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Angiospermen

3. Die Blüte

4. Bestäubung

4.1. Entwicklung der männlichen Gametophyten

4.2. Formen der Bestäubung

5. Befruchtung

5.1. Entwicklung der weiblichen Gametopyhten

5.2. Befruchtung

6. Didaktische Überlegungen

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit hat zum Ziel, den fachwissenschaftlichen Aufbau der Blüte, die Mechanismen der Bestäubung und Befruchtung sowie die Entwicklung der männlichen und weiblichen Gametophyten bei Angiospermen darzulegen. Darauf aufbauend werden didaktische Konzepte entwickelt, um diese botanischen Grundlagen erfolgreich in den Biologieunterricht der Sekundarstufe I zu integrieren.

  • Fachwissenschaftliche Analyse der Blütenmorphologie und -funktion
  • Prozesse der Mikro- und Megagametogenese bei Samenpflanzen
  • Mechanismen der doppelten Befruchtung als Charakteristikum der Angiospermen
  • Didaktische Reduktion und Unterrichtsgestaltung für die Jahrgangsstufe 5
  • Förderung des Verständnisses für Angepasstheiten zwischen Blüten und Insekten

Auszug aus dem Buch

4.2. Formen der Bestäubung

Unter Bestäubung wird bei den Angiospermen die Übertragung der Pollenkörner auf die Narbe einer weiblichen Blüte verstanden (vgl. www.spektrum.de). Wenn ein Pollenkorn eine Narbe berührt, nimmt es Wasser der Narbenoberfläche auf und beginnt zu quellen. Angeregt dadurch beginnt der Pollenschlauch zu wachsen. Dieses gekeimte Pollenkorn wird als reifer, männlicher Gametophyt bezeichnet (vgl. Raven et al. 2006)

Die Bestäubung kann durch Selbst- oder Fremdbestäubung erfolgen. Bei der Selbstbestäubung (Autogamie) wird zwischen den zwittrigen und eingeschlechtlichen Blüten unterschieden. Bei den Zwitterblüten ist es möglich, dass die Narbe einer Blüte mit den Pollen aus den Antheren derselben bestäubt werden kann. Bei den eingeschlechtlichen Blüten werden die Narben von dem Pollen anderer Blüten derselben Pflanze bestäubt. Die Selbstbestäubung hat zum Vorteil, dass Einzelpflanzen zeitnah große Populationen aufbauen können, die jedoch eine geringe Variationen aufweisen. Die Autogamie dient meist dort als Bestäubungsform, wo aufgrund ungeeigneter Klimabedingungen keine Fremdbestäubung stattfinden kann (vgl. Weberling 1981).

Die Fremdbestäubung bezeichnet die Bestäubung einer Narbe mit dem Pollen einer anderen Pflanze. Dies wird durch Wind, Wasser oder Tiere herbeigeführt. Zudem begünstigen die Selbstinkompatibilität, Dichogamie und Herkogamie diese Bestäubungsform (und verringern bzw. verhindern eine Selbstbestäubung). Durch Selbstinkompatibilität wird die Pollenkeimung und der Pollenschlauchwachstum gehemmt, wenn der Pollen mit einer Narbe der gleichen Pflanze in Berührung kommt. Die Dichogamie bezeichnet die zeitlich verschobene Reifung von Antheren und der Narbe eine Blüte. Je nachdem ob die Antheren oder die Narbe zuerst reifen, wird zwischen Protogynie (Vorweiblichkeit) und Proterandrie (Vormännlichkeit) unterschieden. Eine letzte Begünstigung stellt die räumliche Trennung von Staubblättern und Narbe dar, welche als Herkogamie bezeichnet wird (vgl. ebd.).

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Diese Einleitung führt in die Thematik der Angiospermenblüte ein und skizziert das Ziel der fachwissenschaftlichen Aufarbeitung sowie der didaktischen Unterrichtskonzeption.

2. Angiospermen: Dieses Kapitel erläutert die botanische Einordnung der Angiospermen und grenzt sie durch ihre spezifischen Fortpflanzungsorgane und den Generationswechsel von den Gymnospermen ab.

3. Die Blüte: Hier wird der Aufbau der Blüte als Spross mit begrenztem Wachstum beschrieben und die Funktion der einzelnen Blütenorgane wie Kelch-, Kron-, Staub- und Fruchtblätter detailliert erläutert.

4. Bestäubung: Das Kapitel behandelt die Entwicklung der männlichen Gametophyten im Pollenkorn sowie die verschiedenen Formen der Selbst- und Fremdbestäubung.

5. Befruchtung: Dieses Kapitel beschreibt die Entwicklung des weiblichen Embryosacks sowie den speziellen Vorgang der doppelten Befruchtung, der in die Bildung von Zygote und Endosperm mündet.

6. Didaktische Überlegungen: Hier werden Möglichkeiten aufgezeigt, die Thematik im Biologieunterricht der Sekundarstufe I zu integrieren, unterstützt durch konkrete Beispiele für Unterrichtsreihen.

Schlüsselwörter

Angiospermen, Blüte, Bestäubung, Befruchtung, Pollenkorn, Gametophyt, Fruchtknoten, Didaktik, Sekundarstufe I, Blütenmorphologie, Autogamie, Fremdbestäubung, Samenanlage, Biologieunterricht, Modellbildung

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit behandelt die biologischen Grundlagen der Blüte bei Angiospermen sowie deren didaktische Aufbereitung für den Biologieunterricht der Sekundarstufe I.

Was sind die zentralen Themenfelder der Publikation?

Die zentralen Felder umfassen die Blütenmorphologie, die Prozesse der Bestäubung und Befruchtung sowie die praktische Integration dieser Inhalte in den Lehrplan der 5. Jahrgangsstufe.

Was ist das primäre Ziel der Arbeit?

Ziel ist es, eine fachwissenschaftliche Basis zu schaffen und daraus schülergerechte Lehrmaterialien zu entwickeln, um den Aufbau und die Funktion der Blüte verständlich zu vermitteln.

Welche wissenschaftliche Methode wurde verwendet?

Die Arbeit basiert auf einer Literaturanalyse botanischer Fachliteratur sowie der didaktischen Konzeption von Unterrichtsreihen und Arbeitsmaterialien für die Schule.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die botanische Beschreibung der Angiospermen, den Aufbau der Blüte, die Entwicklung der männlichen und weiblichen Gametophyten sowie die Mechanismen der doppelten Befruchtung.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Die Arbeit ist durch Begriffe wie Angiospermen, Blüte, Bestäubung, doppelte Befruchtung, Didaktik und schülerzentrierter Unterricht gekennzeichnet.

Warum ist die Unterscheidung zwischen Selbst- und Fremdbestäubung für Schüler wichtig?

Diese Unterscheidung hilft Schülern zu verstehen, wie sich Pflanzen an ihre Umwelt anpassen und welche evolutionsbiologischen Vorteile unterschiedliche Bestäubungsstrategien bieten.

Wie unterstützt das Beispielmaterial im Anhang den Unterricht?

Das Material bietet konkrete Arbeitsblätter und Verlaufspläne, die es Lehrkräften ermöglichen, den theoretisch komplexen Bau der Blüte handlungsorientiert im Unterricht zu behandeln.

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Résumé des informations

Titre
Die Blüte der Angiospermen, Bestäubung und Befruchtung
Sous-titre
Didaktische Überlegungen zur Integration dieser Thematik in den Biologieunterricht der Sekundarstufe I
Université
Bielefeld University  (Biologiedidaktik)
Cours
Schulgartenbiologie
Note
1,0
Auteur
M. Ed. Monique Schulz (Auteur)
Année de publication
2018
Pages
18
N° de catalogue
V460667
ISBN (ebook)
9783668908048
ISBN (Livre)
9783668908055
Langue
allemand
mots-clé
Schulgarten Angiosperme Blüte Befruchtung Samen Unterricht Unterrichtsentwurf Frucht Bestäubung
Sécurité des produits
GRIN Publishing GmbH
Citation du texte
M. Ed. Monique Schulz (Auteur), 2018, Die Blüte der Angiospermen, Bestäubung und Befruchtung, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/460667
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