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Strategien zur optimalen Förderung von Selbstwirksamkeit mittels Coaching

Titel: Strategien zur optimalen Förderung von Selbstwirksamkeit mittels Coaching

Hausarbeit , 2018 , 41 Seiten , Note: 1,7

Autor:in: Michaela Perteneder-Goll (Autor:in)

Psychologie - Beratung und Therapie
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Zusammenfassung Leseprobe Details

Coaching besitzt das Potenzial, Selbstwirksamkeit zu fördern, weshalb im Bereich der Psychotherapie empfohlen wird, in diese Entwicklungsmethodik zu investieren. Die Bemühungen des Coachs, die Selbstwirksamkeit des Klienten zu stärken, sind kritisch und bedeutend um Verhaltensänderungen im Klienten anzustoßen. Trotz des weitreichend nachgewiesenen Effektes der Erhöhung der Selbstwirksamkeit durch Coaching gibt es nur fragmentarisch Forschung dazu, welche Strategien konkret anzuwenden sind, um die Förderung der Selbstwirksamkeit optimal zu gewährleisten, weshalb sich die vorliegende Arbeit der Erforschung dieser Strategien widmet.

Der rasch wachsende Coaching-Markt bringt eine damit zusammenhängende Undurchsichtigkeit in Bezug auf den Begriff und den Prozess des Coachings mit sich. Eine genaue methodische, einheitliche Vorgehensweise ist weitgehend nicht definiert. Der heutigen Coaching-Domäne mangelt es an einem theoretischen Rahmen und einer kumulativen, einheitlichen Wissensbasis. Die vorliegende Arbeit bezieht sich auf Coaching-Definitionen der Dachverbände, welche als Interessensvertreter und Normengestalter fungieren.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1 Einleitung: „Selbstwirksamkeit: Die Triebfeder erfolgreichen Coachings“

2 Die Praxis des Coachings

2.1 Begriffliche Abgrenzung und Einblick in die Coaching-Prozess-Methodik

2.2 Wirkfaktoren im Coaching-Prozess

3 Theorie der Selbstwirksamkeit im Coaching-Kontext

3.1 Einblick in die Theorie der Selbstwirksamkeit

3.2 Wirkfaktoren der Selbstwirksamkeit

4 Methodisches Vorgehen

4.1 Systematische Literaturreview: Recherche und -analyse

4.2 Methodik der Literaturauswahl und -verwaltung

4.3 Sichtung, Kategorisierung und Bewertung der Förderungsmöglichkeiten

5 Selbstwirksamkeit im Coaching-Kontext – Die Erkenntnisse

5.1 Einblick in die Studiensynthese

5.2 Synthese der kategorisierten Studienerkenntnisse

6 Narrative Erkenntnissynthese: kritisch diskutiert und interpretiert

7 Fazit

8 Literaturverzeichnis

9 Anhang

Zielsetzung & Themen

Das Ziel der Arbeit ist es, basierend auf wissenschaftlichen Studienerkenntnissen evidenzbasierte Strategien aufzuzeigen, mit denen die Selbstwirksamkeit von Klienten mittels Coaching optimal gefördert werden kann, um eine Lücke in der aktuellen Coaching-Forschung zu schließen.

  • Identifikation und Kategorisierung zentraler Coaching-Wirkfaktoren.
  • Analyse der Wirkfaktoren der Selbstwirksamkeit nach Albert Bandura im Coaching-Kontext.
  • Systematische Auswertung aktueller Studien zur Wirksamkeit von Coaching-Interventionen.
  • Ableitung von Strategieempfehlungen für die professionelle Coaching-Praxis.

Auszug aus dem Buch

3.1 Einblick in die Theorie der Selbstwirksamkeit

„Whether you think you can, or you think you can‘t - - you’re right.” Diese Deklaration von Henry Ford (1922) bei Gründung seines Motorenunternehmens an seine Belegschaft illustriert eindrucksvoll, dass allein der Glaube an das eigene Können, maßgebend scheint (vgl. Hall, 2016, S. 173). Großteil der Motivation ist kognitiv generiert, durch den Glauben, was man tun kann (vgl. Bandura, 1991, S. 71). Das motivationale Konzept der Selbstwirksamkeit, respektive der Glaube an die eigenen Ressourcen und deren subjektive Bewertung, bestimmt das Erreichen von Zielen mit (vgl. Bandura, 1977, S. 195).

Selbstwirksamkeit spielt eine tragende Rolle in der Motivationsregulation (vgl. Bandura, 1991, S. 80ff.). Die Selbstwirksamkeit impliziert, dass das eigene Handeln zum Erfolg führen kann und Zielerreichung nicht unbedingt auf äußere Umstände, wie Glück oder Zufall, zurückführbar ist. Je ausgeprägter die Selbstwirksamkeitserwartung ist, desto größer ist der Erfolg (vgl. Bandura, 1997, S. 3ff.). Selbstwirksamkeit ist was ich mit meinen Fähigkeiten glaube, tun zu können, unter verschiedenen herausfordernden und sich ändernden Bedingungen und ein Schlüsselkonzept als Prädiktor für Erfolg (vgl. Maddux, 2000, S. 277). Der Glaube an die eigenen Ressourcen und die subjektive Einschätzung gelten als zentrale Komponenten in der Wahrnehmung von Selbstwirksamkeit (vgl. Schwarzer, Jerusalem, 2002, S. 29).

Zusammenfassung der Kapitel

1 Einleitung: „Selbstwirksamkeit: Die Triebfeder erfolgreichen Coachings“: Dieses Kapitel führt in das Konzept der Selbstwirksamkeit als entscheidende Komponente für Coaching-Erfolge ein und definiert die zentrale Forschungsfrage der Arbeit.

2 Die Praxis des Coachings: Das Kapitel grenzt Coaching begrifflich ab und analysiert die für den Coaching-Prozess relevanten Wirkfaktoren.

3 Theorie der Selbstwirksamkeit im Coaching-Kontext: Hier werden die theoretischen Grundlagen der Selbstwirksamkeit und deren spezifische Wirkfaktoren detailliert erläutert.

4 Methodisches Vorgehen: Dieses Kapitel beschreibt das methodische Design der systematischen Literaturreview sowie die Kriterien für die Auswahl und Kategorisierung der Studien.

5 Selbstwirksamkeit im Coaching-Kontext – Die Erkenntnisse: Es erfolgt die inhaltliche Synthese und Kategorisierung der Studienerkenntnisse anhand der Wirkfaktoren.

6 Narrative Erkenntnissynthese: kritisch diskutiert und interpretiert: Das Kapitel bietet eine kritische Reflexion und Interpretation der gewonnenen Erkenntnisse im Kontext des Coaching-Prozesses.

7 Fazit: Das Fazit fasst die zentralen Ergebnisse zusammen und gibt einen Ausblick auf die Relevanz der Erkenntnisse für die Coaching-Praxis und zukünftige Forschung.

8 Literaturverzeichnis: Umfassende Auflistung aller in der Arbeit verwendeten Quellen.

9 Anhang: Enthält ergänzende Informationen, wie die detaillierten Studiensuchergebnisse.

Schlüsselwörter

Selbstwirksamkeit, Coaching, Coaching-Wirkfaktoren, Selbstmanagement, Zielerreichung, Ressourcenaktivierung, Beratung, Motivationspsychologie, Verhaltensänderung, Literaturreview, Coaching-Prozess, Feedback, Selbstreflexion, Kompetenzentwicklung, Evidenzbasierung

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser wissenschaftlichen Arbeit grundlegend?

Die Arbeit untersucht, wie Selbstwirksamkeit – der Glaube an die eigenen Fähigkeiten – durch Coaching optimal gefördert werden kann, um den Klienten bei der Erreichung ihrer persönlichen Ziele zu unterstützen.

Welche zentralen Themenfelder stehen im Mittelpunkt der Analyse?

Die zentralen Themen sind das Konzept der Selbstwirksamkeit nach Bandura, die Wirkfaktoren des Coachings sowie die Identifikation von Interventionsstrategien, die den Coachingerfolg positiv beeinflussen.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Das primäre Ziel ist es, auf Basis einer systematischen Literaturreview evidenzbasierte Strategien für die Coaching-Praxis zu identifizieren, die eine effektive Förderung der Selbstwirksamkeit sicherstellen.

Welche wissenschaftliche Methode wurde für diese Hausarbeit angewandt?

Die Autorin führte eine systematische Literaturreview durch, bei der 23 wissenschaftliche Studien und Dokumente qualitativ analysiert und anhand definierter Wirkfaktoren kategorisiert wurden.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Im Hauptteil werden neben den theoretischen Grundlagen der Selbstwirksamkeit auch die Coaching-Wirkfaktoren detailliert analysiert und die Ergebnisse der Literaturrecherche im Hinblick auf ihre Wirksamkeit zur Selbstwirksamkeitsförderung diskutiert.

Welche Schlüsselbegriffe charakterisieren die Arbeit?

Wesentliche Begriffe sind Selbstwirksamkeit, Coaching-Interventionen, Ressourcenaktivierung, Zielerreichung sowie Feedback-Kultur im Coaching.

Warum spielt der Wirkfaktor „Zeit“ eine so bedeutende Rolle im Coaching?

Die Analyse zeigt, dass der Aufbau einer vertrauensvollen Arbeitsbeziehung sowie die nachhaltige Veränderung von Ressourcen Zeit benötigen, weshalb Coaching-Programme eine gewisse Dauer benötigen, um ihr volles Potenzial zu entfalten.

Welche Bedeutung kommt der Beziehung zwischen Coach und Coachee zu?

Die Beziehungsqualität ist ein zentraler Erfolgsfaktor, da die Förderung der Selbstwirksamkeit maßgeblich von einer vertrauensvollen Kollaboration sowie einer wertschätzenden Kommunikation abhängt.

Ende der Leseprobe aus 41 Seiten  - nach oben

Details

Titel
Strategien zur optimalen Förderung von Selbstwirksamkeit mittels Coaching
Hochschule
APOLLON Hochschule der Gesundheitswirtschaft in Bremen
Note
1,7
Autor
Michaela Perteneder-Goll (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2018
Seiten
41
Katalognummer
V461116
ISBN (eBook)
9783668891500
ISBN (Buch)
9783668891517
Sprache
Deutsch
Schlagworte
strategien förderung selbstwirksamkeit coaching Bandura
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Michaela Perteneder-Goll (Autor:in), 2018, Strategien zur optimalen Förderung von Selbstwirksamkeit mittels Coaching, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/461116
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Leseprobe aus  41  Seiten
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