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Wenn die Theorie auf die Praxis trifft. Inwiefern werden Hilfestellungen zur Umsetzung von Inklusion aus der Literatur im Schulalltag wahrgenommen und umgesetzt?

Título: Wenn die Theorie auf die Praxis trifft. Inwiefern werden Hilfestellungen zur Umsetzung von Inklusion aus der Literatur im Schulalltag wahrgenommen und umgesetzt?

Trabajo Universitario , 2014 , 41 Páginas , Calificación: 1,0

Autor:in: Daniel Behner (Autor)

Pedagogía - Escuelas pedagógicas
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Regelschulen sehen sich vor dem Hintergrund des breit aufgestellten Begriffs der Heterogenität immer mehr mit einer Thematik konfrontiert: Inklusion. Es gibt kein Thema, welches aktuell im schulischen Kontext medial so intensiv diskutiert wird. Der Spiegel schilderte am 25. April 2014 einen Konflikt zwischen einem örtlichen Gymnasium in Walldorf und einer Familie, welche bisher vergeblich versuchte ihren 11-jährigen Sohn mit Down-Syndrom für die 5. Klasse anzumelden und hierfür nun eine Online-Petition eröffnet hatte. Im Mittelpunkt dieses Berichts stand die Grundsatzfrage, ob nur zielgleiche Kinder einen Schulabschluss absolvieren dürfen, die zwar gehandicapt aber intellektuell dazu in der Lage sind. Nur zwei Tage später beschäftigte sich Focus Online mit dem aktuellen Stand und den Folgen der Inklusions-Reform in Deutschland. So kritisierte unter anderem Stefan Füßle, der Landeselternsprecher für Förderschulen in Thüringen, dass behinderte Kinder häufig im Unterricht mit nicht-behinderten Schülern allzu oft überfordert seien und häufig aggressiv reagierten. Zudem beschwerten sich immer mehr Eltern, dass ihre nicht-behinderten Kinder durch das gemeinsame Lernen mit behinderten Kindern eingeschränkt wären.

Das Thema Inklusion birgt somit viele Problemstellen und damit verbundene Diskussionspunkte. Dem entsprechend kommt auch die Literatur seit einigen Jahren nicht umher, im Rahmen der Inklusions-Reform Hilfestellungen für Lehrer und Schulen anzubieten. Es stellt sich allerdings die Frage, inwiefern diese Hilfestellungen im Alltag an Regelschulen mit einem Inklusionsschwerpunkt Anwendung finden. Bietet die Literatur überhaupt genügend Ansatzpunkte, oder übersieht sie essentielle Bereiche, die eigentlich im Mittelpunkt stehen sollten? Diese beiden Fragen werde ich im Verlauf dieser Arbeit versuchen zu beantworten.
Zunächst werde ich aktuelle Literatur zum Thema Inklusion vorstellen und wichtige Aspekte, die bei der Durchführung von Inklusion von Bedeutung sind, kurz skizzieren. Dem werde ich den aktuellen Zustand einer Regelschule mit inklusivem Schwerpunkt mithilfe eines Leitfadeninterviews gegenüberstellen. Zuerst werde ich den Ablauf des Interviews sowie die Interviewführung kurz erläutern, um dann im Hauptteil wichtige thematische Schwerpunkte mithilfe eines Transkripts vorzustellen und zu interpretieren. Die Ergebnisse werde ich dann dem Stand der Literatur gegenüberstellen...

Extracto


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Hilfestellungen in der Literatur

3. Ablauf des Interviews und Interviewführung

4. Auswertung des Interviews

5. Fazit

Zielsetzung & Themen

Die Arbeit untersucht die Diskrepanz zwischen theoretischen Konzepten der Inklusion und deren praktischer Umsetzung im schulischen Alltag, basierend auf den Erfahrungen einer Lehrkraft an einer Regelschule.

  • Vergleich von Inklusionsliteratur mit der schulischen Realität
  • Herausforderungen durch Rahmenbedingungen wie Klassengröße und Zeitmangel
  • Bedeutung der Teamarbeit zwischen Regelschullehrern und Sonderpädagogen
  • Methodische Ansätze für inklusiven Unterricht

Auszug aus dem Buch

2. Hilfestellungen in der Literatur

In der aktuellen schulorientierten Literatur lassen sich viele Hilfen und Anleitungen im Umgang mit Inklusion finden, die ich in ihren Grundzügen skizzieren werde. So wurden im Buch Eine Schule für alle - Inklusion in der Sekundarstufe durch zahlreiche Beiträge unterschiedlicher Autoren drei übergeordnete Grundpfeiler in der Umsetzung von Inklusion festgelegt: Im inklusiven Klassenzimmer, Leben in der Schule und die Organisation inklusiver Schulen.

Da dieses Buch eine Sammlung von unzähligen Aufsätzen enthält und damit sehr umfangreich gestaltet ist, werde ich mich weitestgehend mit diesem Werk beschäftigen.

Im ersten Themenbereich geht es zunächst um die neue Rolle des Lehrers. So soll sich dieser im Zuge der Inklusion nicht mehr als Hauptakteur verstehen, sondern als Prozessbegleiter und -berater der Schüler. Es ist unter anderem seine Aufgabe, während der Arbeitsphasen im Unterricht zum Beispiel Lernprozesse genauer zu beobachten, Lernberatungen durchzuführen oder Unterstützung und Hilfen anzubieten. Im Mittelpunkt steht allerdings die Strukturierung der Lernumgebung, sodass der Lehrer entscheiden kann, inwieweit er die Schüler in die Planung und Durchführung des Unterrichts involvieren möchte.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Diese Einleitung führt in die aktuelle Debatte zur Inklusion an Regelschulen ein und formuliert die Forschungsfrage bezüglich der Anwendbarkeit literarischer Hilfestellungen in der Praxis.

2. Hilfestellungen in der Literatur: Dieses Kapitel skizziert die theoretischen Grundpfeiler für eine inklusive Schule, wobei die Rolle des Lehrers, die Teamarbeit und verschiedene Unterrichtsmethoden beleuchtet werden.

3. Ablauf des Interviews und Interviewführung: Hier wird das methodische Vorgehen beschrieben, insbesondere die Auswahl der Interviewpartnerin und die Durchführung des Leitfadeninterviews.

4. Auswertung des Interviews: In diesem Hauptteil werden die Interviewaussagen analysiert und den theoretischen Aspekten der Inklusion gegenübergestellt, wobei insbesondere auf Rahmenbedingungen und Teamarbeit eingegangen wird.

5. Fazit: Das Fazit fasst die Diskrepanz zwischen Theorie und Praxis zusammen und betont die Notwendigkeit verbesserter bundesweiter Rahmenbedingungen für eine erfolgreiche Inklusion.

Schlüsselwörter

Inklusion, Regelschule, Individuelle Förderung, Lehrerrolle, Teamarbeit, Sonderpädagogik, Unterrichtsplanung, Heterogenität, Kooperation, Schulentwicklung, Schulalltag, Zeitmanagement, Inklusionsreform, Lernprozesse, Didaktik

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit untersucht, wie Empfehlungen aus der Fachliteratur zur Umsetzung von Inklusion im Schulalltag einer Regelschule tatsächlich wahrgenommen und angewendet werden.

Was sind die zentralen Themenfelder der Publikation?

Die zentralen Themen sind die praktische Inklusionsarbeit, die Gestaltung von Rahmenbedingungen, die Bedeutung multiprofessioneller Teamarbeit und die Herausforderungen der Unterrichtsplanung.

Was ist das primäre Ziel der Arbeit?

Das Ziel ist es, die Diskrepanz zwischen den in der Literatur geforderten Ansätzen und der realen Belastungssituation an Schulen aufzuzeigen und kritisch zu hinterfragen.

Welche wissenschaftliche Methode wurde verwendet?

Der Autor wählte ein qualitatives Leitfadeninterview mit einer erfahrenen Lehrkraft an einer inklusiven Realschule zur Gewinnung empirischer Einblicke.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil analysiert die Aussagen der Lehrkraft zu Themen wie Rahmenbedingungen, Kooperation mit Fachpersonal, individueller Förderung und den Problemen bei der Umsetzung der Theorie in den Schulalltag.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Die Arbeit lässt sich durch Begriffe wie Inklusion, individuelle Förderung, Kooperation, Lehrerrolle und schulische Rahmenbedingungen beschreiben.

Warum betont die interviewte Lehrkraft die Notwendigkeit von Zeitfenstern?

Ohne fest eingeplante Zeitfenster für die Kooperation zwischen Regelschullehrern und Sonderpädagogen ist eine gemeinsame Unterrichtsplanung und damit eine effektive Inklusion aus Sicht der Lehrkraft kaum realisierbar.

Wie bewertet die Lehrkraft die Rolle der Schulleitung?

Die Schulleitung wird als zentrale Instanz gesehen, die mutiger auftreten und sich stärker für die notwendigen personellen und finanziellen Ressourcen gegenüber externen Stellen einsetzen müsste.

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Detalles

Título
Wenn die Theorie auf die Praxis trifft. Inwiefern werden Hilfestellungen zur Umsetzung von Inklusion aus der Literatur im Schulalltag wahrgenommen und umgesetzt?
Universidad
University of Siegen
Calificación
1,0
Autor
Daniel Behner (Autor)
Año de publicación
2014
Páginas
41
No. de catálogo
V461259
ISBN (Ebook)
9783668912311
ISBN (Libro)
9783668912328
Idioma
Alemán
Etiqueta
wenn theorie praxis inwiefern hilfestellungen umsetzung inklusion literatur schulalltag
Seguridad del producto
GRIN Publishing Ltd.
Citar trabajo
Daniel Behner (Autor), 2014, Wenn die Theorie auf die Praxis trifft. Inwiefern werden Hilfestellungen zur Umsetzung von Inklusion aus der Literatur im Schulalltag wahrgenommen und umgesetzt?, Múnich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/461259
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