Diese Arbeit beinhaltet folgende Punkte: Diagnose, Zielsetzung, Trainingsplanung (Mesozyklus) und Literaturrecherche für ein Ausdauertraining. Die erste Aufgabe widmet sich der ersten Stufe des Fünf-Stufen-Modells, der Diagnose. Ziel ist es, den Ist-Zustand des Klienten zu bestimmen und somit eine optimale und sichere Trainingssteuerung zu ermöglichen.
Inhaltsverzeichnis
1 DIAGNOSE
1.1 Allgemeine und biometrische Daten
1.2 Leistungsdiagnostik
1.2.1 Testverlauf
1.2.2 Bewertung
1.3 Gesundheits- und Leistungsstatus der Person
2 ZIELSETZUNG/PROGNOSE
2.1 Biometrische Ziele
2.2 Sportmotorische Ziele
3 TRAININGSPLANUNG MESOZYKLUS
3.1 Grobplanung Mesozyklus
3.2 Detailplanung Mesozyklus
3.3 Begründung zum Mesozyklus
3.3.1 Begründung zum angestrebten Belastungsumfang
3.3.2 Begründung zu den ausgewählten Trainingsmethoden
3.3.3 Begründung zur Belastungsprogression
3.3.4 Begründung zu den angestrebten Trainingsbereichen
3.3.5 Begründung der ausgewählten Ausdauergeräte und Bewegungsformen
4 LITERATURRECHERCHE
Zielsetzung & Themen
Die vorliegende Arbeit verfolgt das Ziel, für eine 39-jährige Klientin mit arterieller Hypertonie Grad I eine strukturierte Trainingsplanung zu entwickeln, die primär auf den Aufbau der Grundlagenausdauer ausgerichtet ist. Dabei soll auf Basis einer individuellen Diagnose und einer submaximalen Leistungsdiagnostik ein risikofreier und effektiver Trainingsplan erstellt werden, der neben einer Blutdrucksenkung auch eine allgemeine Leistungssteigerung anstrebt und die Klientin motiviert, ihre sportliche Aktivität langfristig in den Alltag zu integrieren.
- Diagnostik und Ermittlung des Ist-Zustands bei Bluthochdruck
- Einsatz submaximaler Testverfahren zur Leistungsbewertung
- Methodik der extensiven Dauermethode für Anfänger
- Progressive Belastungssteuerung im Mesozyklus
- Wissenschaftliche Evidenz für Ausdauertraining bei Hypertonie
Auszug aus dem Buch
3.3.2 Begründung der ausgewählten Trainingsmethoden
Aufgrund der definierten Ziele, welche der zweiten Aufgabe zu entnehmen sind, und unter Berücksichtung der geringen Erfahrung im Ausdauertraining, ist ausschließlich die extensive Dauermethode im Mesozyklus gewählt.
Die Dauermethode zeichnet sich durch eine niedrige, gleichbleibende Belastung und einer längeren Trainingsdauer ohne lohnende Pause aus (Hottenrott & Neumann, 2016, S. 143). Die extensive Dauermethode ist durch eine gleichbleibene Belastung bei unveränderter Intensität definiert. Da es sich bei der Klientin um eine Anfängerin handelt, startet sie mit einer Intensität von 60-65% Hfmax und einer Trainingsdauer von 20 Minuten.
Während der extensiven Dauermethode wird die aerobe Schwelle nicht überschritten, was eine niedrige Laktatproduktion von 2-2,5mmol/l Laktat zur Folge hat. Das Training kann somit in einer längeren Zeitspanne ohne eine schnelle Erschöpfung durchgeführt werden. Hierbei wird durch das Prinzip des trainingswirksamen Reizes deutlich, dass die Mindestreizschwelle mit einer Intensität von 60-65% Hfmax ausreicht, um Anpassungserscheinungen auszulösen (ACSM, 2006b).
Zusammenfassung der Kapitel
1 DIAGNOSE: In diesem Kapitel werden der aktuelle Gesundheitszustand sowie die biometrischen Daten der Klientin erhoben und durch einen submaximalen Fahrradergometertest objektiv bewertet.
2 ZIELSETZUNG/PROGNOSE: Hier werden auf Basis der Diagnose realistische biometrische und sportmotorische Ziele für die Klientin definiert, um sowohl die Gesundheit zu fördern als auch die Trainingsmotivation zu sichern.
3 TRAININGSPLANUNG MESOZYKLUS: Dieses Kapitel umfasst die konkrete Grob- und Detailplanung für einen sechswöchigen Mesozyklus inklusive einer wissenschaftlichen Begründung für die gewählten Methoden, Belastungsstufen und Geräte.
4 LITERATURRECHERCHE: Hier werden zwei klinische Studien analysiert, um die Effektivität und Sicherheit eines gezielten Ausdauertrainings für Personen mit diagnostizierter arterieller Hypertonie zu belegen.
Schlüsselwörter
Trainingslehre, Ausdauertraining, Arterielle Hypertonie, Grundlagenausdauer, extensive Dauermethode, Leistungsdiagnostik, Belastungsprogression, Gesundheitsmanagement, Herz-Kreislauf-System, Trainingssteuerung, Blutdruck, Fahrradergometer, Trainingsplanung, Prävention, Anpassungserscheinungen.
Häufig gestellte Fragen
Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?
Die Arbeit befasst sich mit der Erstellung eines individuellen Trainingsplans für eine 39-jährige Klientin mit Bluthochdruck, um deren Ausdauerleistungsfähigkeit methodisch aufzubauen.
Was sind die zentralen Themenfelder?
Die Schwerpunkte liegen auf der sportmedizinischen Diagnose, der Ableitung von Trainingszielen sowie der wissenschaftlich fundierten Planung von Ausdauerbelastungen unter Berücksichtigung gesundheitlicher Einschränkungen.
Was ist das primäre Ziel oder die Forschungsfrage?
Das Hauptziel ist die Verbesserung der Grundlagenausdauer und eine damit einhergehende Senkung von Ruhepuls und Blutdruck, um die gesundheitliche Gesamtsituation der Klientin zu ökonomisieren.
Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?
Es wird die extensive Dauermethode angewandt, die aufgrund der niedrigen Intensität und der aeroben Stoffwechsellage ideal für untrainierte Personen mit Hypertonie geeignet ist.
Was wird im Hauptteil behandelt?
Der Hauptteil gliedert sich in die diagnostische Bestandsaufnahme, die Zieldefinition und die detaillierte Trainingsplanung für einen sechs-wöchigen Mesozyklus.
Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?
Zu den wichtigsten Begriffen zählen Trainingslehre, extensive Dauermethode, arterielle Hypertonie, Grundlagenausdauer, Leistungsdiagnostik und Belastungsprogression.
Warum wurde für die Klientin speziell die extensive Dauermethode gewählt?
Aufgrund der geringen Erfahrung der Klientin und ihrer Hypertonie ermöglicht diese Methode eine kontinuierliche Belastung ohne Überschreitung der aeroben Schwelle, was das Herz-Kreislauf-System schont.
Welche Rolle spielt die Herzfrequenz bei der Trainingssteuerung?
Die Herzfrequenz dient als primärer Kontrollparameter für die Intensität (60-65% Hfmax), um den Trainingsreiz so zu wählen, dass er die Mindestreizschwelle zur Adaptation überschreitet, ohne zu überfordern.
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- Julia Keller (Autor), 2017, Trainingsplanerstellung für Ausdauer, Múnich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/461340