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Musik und Kultur im Zeitalter von Internet und Globalisierung

Titel: Musik und Kultur im Zeitalter von Internet und Globalisierung

Wissenschaftlicher Aufsatz , 2000 , 12 Seiten

Autor:in: Torsten Eßer (Autor:in)

Soziologie - Medien, Kunst, Musik
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Zusammenfassung Leseprobe Details

Um zu verstehen, was das Internet und die damit einhergehende Globalisierung mit Kultur, Musik und Musikindustrie zu tun haben und welche Auswirkungen damit verbunden sind, sollte man den „Mythos Internet“ aus verschiedenen Blickwinkeln betrachten und auch seine Geschichte kennen. Zu beidem gibt diese Arbeit Gelegenheit.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1. Musik und Kultur im Zeitalter von Internet und Globalisierung

1.1 Ein atombombensicheres Kommunikationsnetz

1.2 Globalisierung und die Generation @

2. Globalisierung der Musik?

Zielsetzung und Themen

Die Arbeit untersucht die Wechselwirkungen zwischen dem Internet, der voranschreitenden Globalisierung und deren Einfluss auf die Musikindustrie sowie die Musikkultur. Im Fokus steht die kritische Analyse, ob das Internet tatsächlich eine Demokratisierung der Musik ermöglicht oder lediglich bestehende Machtstrukturen festigt.

  • Historische Entwicklung des Internets als Kommunikationsnetzwerk
  • Soziokulturelle Auswirkungen der Globalisierung auf die Musikindustrie
  • Die Rolle der "Generation @" im digitalen Konsumzeitalter
  • Kritik an der ökonomischen und kulturellen Homogenisierung
  • Chancen und Risiken für Musiker im Zeitalter von MP3 und Online-Vertrieb

Auszug aus dem Buch

1.1 Ein atombombensicheres Kommunikationsnetz

Das Internet ist ein weltweites Computernetz, bestehend aus Millionen über Telefon- und Datenleitungen vernetzter Rechner (da irrte Thomas Watson, Vorsitzender von IBM, 1943 ganz gewaltig, als er sagte: „Ich denke, daß es einen Weltmarkt für vielleicht fünf Computer gibt.“). Die Geschichte des Internet - wie so vieler anderer technischer Errungenschaften - beginnt beim Militär. Zu den Hoch-Zeiten des Kalten Krieges suchte das US-Militär nach einem Konzept, wie man verhindern könnte, daß im Falle eines gegnerischen Atomschlags das gesamte Kommunikationsnetz zusammenbräche. Die Grundidee war, auf der Basis vernetzter Computer Daten so verschicken zu können, daß es keinen festgelegten Weg gab. Daten sollten sich ihren Weg zum Ziel je nach freier Kapazität selbst suchen. Die ‚Advanced Research Projects Agency‘ (ARPA) entwickelte daraufhin Anfang der 60er Jahre die paketorientierte Datenübertragung. Dazu wurden die zu übermittelnden Daten in kleine Pakete zerlegt und erst am Ziel wieder zusammengesetzt. 1969 wurde das erste paketorientiert arbeitende Netz (ARPANET) in Betrieb genommen. Seit jenem Jahr beteiligten sich auch wissenschaftliche Institute am wachsenden Kommunikationsnetz, und so entstand allmählich der zivile Teil des Netzes. Mitte der 70er Jahre trat zum ersten Mal ein Netz in Funktion, das verschiedene paketorientierte Teilnetze miteinander verknüpfte: ARPANET mit einem Satelliten- und einem Funknetz sowie dem von XEROX-PARC entwickelten Ethernet. Das Netz basierte auf TCP/IP (Transmission Control Protocol/Internet Protocol). Dieses Protokoll kann Netze miteinander verknüpfen, die auf völlig inkompatiblen Programmen laufen. 1980 wurde es zur Public Domain erklärt und verbreitete sich daraufhin sehr schnell.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Musik und Kultur im Zeitalter von Internet und Globalisierung: Einleitend wird der Mythos Internet hinterfragt und die technologische Genese des Netzes vom militärischen Kommunikationssystem zum globalen Medium nachgezeichnet.

1.1 Ein atombombensicheres Kommunikationsnetz: Dieses Kapitel erläutert die technischen Ursprünge des Internets, insbesondere die Entwicklung der paketorientierten Datenübertragung durch das ARPANET während des Kalten Krieges.

1.2 Globalisierung und die Generation @: Hier wird der Wandel zur Kommerzialisierung des Netzes sowie die soziologische Rolle der nach 1970 Geborenen als "Generation @" und deren verändertes Mediennutzungsverhalten analysiert.

Globalisierung der Musik?: Dieses Kapitel diskutiert kritisch, ob durch das Internet eine kulturelle Homogenisierung stattfindet oder ob eine Pluralität transkultureller Einflüsse bestehen bleibt.

Schlüsselwörter

Internet, Globalisierung, Musikindustrie, Musik, Generation @, Digitalisierung, Online-Vertrieb, ARPANET, Kultur, Medien, Kommunikation, World Wide Web, Multimedia, Konsumkultur, technischer Wandel

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit analysiert die tiefgreifenden Auswirkungen des Internets auf die Musikwelt, insbesondere im Kontext von Globalisierungsprozessen und ökonomischen Veränderungen innerhalb der Musikbranche.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Die Schwerpunkte liegen auf der Technikgeschichte des Internets, der kommerziellen Entwicklung von Musikmärkten sowie soziokulturellen Debatten über die "Generation @" und kulturelle Identität.

Was ist das primäre Ziel oder die Forschungsfrage?

Ziel ist es, die Rolle des Internets als "Motor der Globalisierung" zu prüfen und zu hinterfragen, ob die neuen digitalen Möglichkeiten tatsächlich eine kulturelle und musikalische Freiheit bedeuten oder eher bestehende Machtstrukturen stabilisieren.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Publikation stützt sich auf eine interdisziplinäre Analyse aus Sicht der Medienwissenschaft und Musikwissenschaft, ergänzt durch ein Experteninterview mit Prof. Peter Wicke.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil befasst sich mit der Historie des Internets, der soziologischen Einordnung der Generation @ und der kritischen Auseinandersetzung mit der "musikalischen Globalisierung" sowie den Konsequenzen für Musiker und Labels.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Die zentralen Begriffe sind Internet, Globalisierung, Musikindustrie, digitale Transformation und kulturelle Homogenisierung.

Welche Rolle spielt das Interview mit Prof. Peter Wicke für die Argumentation?

Das Interview liefert eine Expertenperspektive, die den Mythos der uneingeschränkten Freiheit im Netz entzaubert und auf die verbleibende Machtkonzentration bei den großen Musikkonzernen (Majors) hinweist.

Wie bewertet der Autor die Auswirkungen des Internets auf das Erlernen von Musikinstrumenten?

Der Autor kommt zu dem Schluss, dass das Internet zwar Informationen und Lehrmaterialien transportieren kann, der eigentliche Lernprozess jedoch vom Medium unabhängig bleibt.

Ende der Leseprobe aus 12 Seiten  - nach oben

Details

Titel
Musik und Kultur im Zeitalter von Internet und Globalisierung
Autor
Torsten Eßer (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2000
Seiten
12
Katalognummer
V461387
ISBN (eBook)
9783668917774
ISBN (Buch)
9783668917781
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Musik Globalisierung Internet
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Torsten Eßer (Autor:in), 2000, Musik und Kultur im Zeitalter von Internet und Globalisierung, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/461387
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Leseprobe aus  12  Seiten
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