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Lernen in einer jahrgangsübergreifenden Klasse

Zur Nutzung von Heterogenität als Lernressource

Titel: Lernen in einer jahrgangsübergreifenden Klasse

Hausarbeit , 2017 , 13 Seiten , Note: 1,0

Autor:in: Pauline Neumann (Autor:in)

Pädagogik - Schulpädagogik
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Zusammenfassung Leseprobe Details

Diese Arbeit beschäftigt sich im Folgendem mit dem jahrgangsübergreifenden Unterricht und wie in diesem, mit der sogenannten Heterogenität, umgegangen beziehungsweise wie die bestehende Vielfalt als Lernressource genutzt werden kann. Die Schulklassen sind genauso wie unsere Gesellschaft durch eine große Vielfalt geprägt.

Doch nun soll mit Hilfe von jahrgangsübergreifenden Klassen diese Vielfalt durch sehr prägnante Unterschiede erweitert werden, mit dem Alter und der Jahrgangsstufe. Vor allem in der Grundschule wird die Jahrgangsmischung seit einigen Jahren eingesetzt. Hier findet man sie am häufigsten in der Schuleingangsphase. Als angehende Lehrkraft ist es in unserem Interesse zu wissen, wie man mit der Herausforderung, in jahrgangsübergreifenden Klassen zu unterrichten, umgeht. Denn für viele Lehrerinnen und Lehrer ist genau das die große Herausforderung, welche für viele eine oftmals unüberwindbare Schwierigkeit zu sein scheint. Zusammenfassend kann man sagen, dass Heterogenität nicht nur in jahrgangsübergreifenden Klassen auftritt, auch in vermeintlich homogenen Klassen ist sie zu finden. Mit jahrgangsübergreifendem Lernen hat man ein modernes Konzept entwickelt, was sich der immer größer werdenden Vielfalt der Gesellschaft anpasst, da Kinder schon in der Schule lernen, mit Verschiedenheit umzugehen.

Das Lernen ist auf die individuellen Voraussetzungen und Bedürfnisse des Kindes abgestimmt, sodass die Schülerinnen und Schüler einen nachhaltigen Lernerfolg erleben. Diesen erzielt man zusätzlich, indem man die zur Verfügung stehenden Lernressourcen der Kinder nutzt und für jedes Kind zugänglich macht. So können beispielsweise Kinder von anderen Kindern lernen, indem sie sich gegenseitig beim Lösen von Aufgaben unterstützen oder es werden Themengebiete behandelt, die einen Großteil der Kinder interessieren, damit diese ihr Wissen und ihre Erfahrungswerte mit einbringen können. Man könnte also sagen, dass es eine erfolgreiche Lern- und Lehrmethode sein kann, wenn die richtigen Lernvoraussetzungen für jahrgangsübergreifendes Lernen vorhanden sind. Zu den Voraussetzungen gehören genügend fachlich und didaktisch geschulte Fachkraft, ausreichend finanzielle Mittel, um die nötigen Arbeitsmittel zu besorgen und ausreichend Raum.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Heterogenität und dessen Dimensionen

3. Das jahrgangsübergreifende Lernen

3.1 Entwicklung

3.2. Ausgewählte Konzepte des Jahrgangsübergreifenden Lernens

4. Argumentation

4.1. Argumente für einen jahrgangsübergreifenden Unterricht

4.2. Kritik am jahrgangsübergreifendem Lernen

5. Wie kann man die Heterogenität als Lernressource nutzen?

6. Fazit

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit untersucht das Konzept des jahrgangsübergreifenden Lernens in der Grundschule. Das primäre Ziel ist es, die Forschungsfrage zu beantworten, wie die natürliche Heterogenität einer jahrgangsübergreifenden Klasse nicht als Problem betrachtet, sondern gezielt als wertvolle Lernressource für die Unterrichtsgestaltung genutzt werden kann.

  • Grundlagen der Heterogenität und ihre verschiedenen Dimensionen im schulischen Kontext.
  • Historische Entwicklung und pädagogische Konzepte des jahrgangsübergreifenden Lernens.
  • Analyse der Chancen und Vorteile durch soziales Lernen und individuelle Differenzierung.
  • Kritische Reflexion der Herausforderungen hinsichtlich Finanzierung, Personal und Sozialgefüge.
  • Strategien zur effektiven Nutzung von Vielfalt als didaktisches Mittel im Unterricht.

Auszug aus dem Buch

4.2. Kritik am jahrgangsübergreifendem Lernen

Auch das jahrgangsübergreifende Lernen gehört zu den umstrittenen Themen der Pädagogik. So gibt es viele Gegner dieses Unterrichtskonzepts. Die meisten derer genannten Kritikpunkte kann man nach Matthea Wagener auf drei Ebenen unterteilen.

Zum einen werden die finanziellen Rahmenbedingungen angesprochen, da die finanziellen Möglichkeiten, um die Bedingungen des jahrgangsübergreifenden Lernens zu erweitern und zu optimieren, fehlen. Es werden große und eine Vielzahl an Räumlichkeiten gebraucht, um die Lernumgebung der Methode anzupassen. Die Kinder benötigen Platz für all ihre Materialien. Doch oft scheitert es auch schon an den entsprechenden Materialien. Die finanzielle Situation erlaubt es nämlich nicht, diese bereitzustellen (vgl. Hinz/Sommerfeld 2004, 181).

Die zusätzlich gewonnene Heterogenität sorgt bei vielen Lehrer*innen für neue und ungewohnte Anforderungen (vgl. Hörmann 2012, 5). Sie haben Angst vor der daraus resultierenden Mehrarbeit und dem Druck jeden einzelnen Lernenden individuell zu fördern und zu fordern. (vgl. Hörmann 2012, 6).

Diese Punkte gehören mit zur didaktisch-methodischen Ebene.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Die Einleitung thematisiert die natürliche Vielfalt von Schülern als Herausforderung für Lehrkräfte und führt in die Thematik der jahrgangsübergreifenden Klassen als Antwort darauf ein.

2. Heterogenität und dessen Dimensionen: In diesem Kapitel werden die verschiedenen Facetten der Heterogenität, wie sozioökonomischer Status, Gender und Leistungsvermögen, theoretisch definiert und beleuchtet.

3. Das jahrgangsübergreifende Lernen: Das Kapitel erläutert die Grundlagen, die historische Entwicklung sowie gängige Modelle wie die flexible Schulanfangsphase.

4. Argumentation: Hier werden sowohl die Vorteile des jahrgangsübergreifenden Lernens für soziale und fachliche Kompetenzen als auch die kritischen Aspekte auf finanzieller, didaktischer und sozialer Ebene gegenübergestellt.

5. Wie kann man die Heterogenität als Lernressource nutzen?: Dieses Kapitel zeigt konkrete Strategien auf, wie Vielfalt als didaktisches Mittel zur Steigerung der Unterrichtsqualität in der Praxis umgesetzt werden kann.

6. Fazit: Das Fazit fasst die Ergebnisse zusammen und betont, dass Heterogenität bei gegebenen Rahmenbedingungen eine Chance für modernen, differenzierten Unterricht bietet.

Schlüsselwörter

Heterogenität, jahrgangsübergreifendes Lernen, Grundschule, Schuleingangsphase, Differenzierung, Lernressource, Reformpädagogik, soziales Lernen, Leistungsvermögen, Unterrichtsqualität, Inklusion, Individualisierung, Lehrkräfte, Klassengefüge.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser wissenschaftlichen Arbeit grundlegend?

Die Arbeit behandelt das pädagogische Konzept des jahrgangsübergreifenden Lernens in der Grundschule und untersucht, wie die unvermeidliche Heterogenität in Schulklassen konstruktiv gestaltet werden kann.

Welche zentralen Themenfelder werden bearbeitet?

Die zentralen Felder umfassen die Definition von Heterogenität, die historische Entwicklung von Jahrgangsmischung, die Darstellung konkreter Unterrichtsmodelle sowie eine Abwägung von Pro- und Contra-Argumenten.

Was ist das primäre Ziel oder die Forschungsfrage der Untersuchung?

Das Ziel ist es, zu analysieren, unter welchen Bedingungen die Heterogenität innerhalb einer jahrgangsübergreifenden Klasse als Lernressource genutzt werden kann, anstatt sie als reines Problem wahrzunehmen.

Welche wissenschaftliche Methode kommt zum Einsatz?

Es handelt sich um eine Literaturarbeit, die auf Basis bestehender pädagogischer Konzepte, Forschungsberichte und wissenschaftlicher Quellen eine theoretische Analyse und Reflexion des Themas vornimmt.

Welche inhaltlichen Schwerpunkte bilden den Hauptteil?

Der Hauptteil gliedert sich in die theoretische Fundierung von Heterogenität, die Erläuterung der Schulmodelle (wie die flexible Schulanfangsphase) und eine strukturierte Argumentationskette zu Chancen und Risiken.

Durch welche Schlüsselbegriffe ist die Arbeit geprägt?

Wichtige Begriffe sind unter anderem Heterogenität, jahrgangsübergreifendes Lernen, Differenzierung, soziale Kompetenz, sowie die Herausforderungen des Lehrerberufs.

Warum ist die "flexible Schulanfangsphase" in der Arbeit so prominent vertreten?

Sie gilt als das am weitesten verbreitete Modell des jahrgangsübergreifenden Lernens in Deutschland und dient daher als exemplarisches Beispiel für die Umsetzung in der Praxis.

Welchen Stellenwert räumt die Autorin den finanziellen Rahmenbedingungen ein?

Die Autorin hebt hervor, dass die Qualität des Konzepts stark von den Rahmenbedingungen – wie ausreichendem Platz, Materialien und Fachpersonal – abhängt und eine Umsetzung ohne diese Mittel oft an ihre Grenzen stößt.

Wie definiert die Arbeit den Nutzen der "Verschiedenheit" im Klassenzimmer?

Verschiedenheit wird als Ressource für ko-konstruktives Lernen verstanden, bei dem Schüler durch unterschiedliche Wissensstände und Lösungsideen wechselseitig voneinander profitieren können.

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Details

Titel
Lernen in einer jahrgangsübergreifenden Klasse
Untertitel
Zur Nutzung von Heterogenität als Lernressource
Hochschule
Freie Universität Berlin
Note
1,0
Autor
Pauline Neumann (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2017
Seiten
13
Katalognummer
V461698
ISBN (eBook)
9783668913165
ISBN (Buch)
9783668913172
Sprache
Deutsch
Schlagworte
lernen klasse nutzung heterogenität lernressource
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Pauline Neumann (Autor:in), 2017, Lernen in einer jahrgangsübergreifenden Klasse, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/461698
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Leseprobe aus  13  Seiten
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