Arbeitslosigkeit und psychische Gesundheit

Über den Einfluss von Nicht-Erwerbstätigkeit


Hausarbeit, 2018

20 Seiten, Note: 2,3

Anonym


Leseprobe

Inhaltsverzeichnis

Einleitung

Theorie und Hypothesen

Konzeptspezifikation und Operationalisierung

Frageformulierung (eigener Fragebogen)

Fragebogenkonstruktion (Gesamtfragbogen Übungsgruppe)

Vor- und Nachteile des Websurveys

Zusammenfassung und Diskussion

Literaturverzeichnis

Anhang: Abbildungen und Tabellen

Einleitung

Im Rahmen des soziologischen Forschungspraktikums wurde meiner Gruppe das Thema Arbeitslosigkeit und Gesundheit zugeteilt. 5,7% der Deutschen Bevölkerung sind 2017 bei der Agentur für Arbeit arbeitslos gemeldet gewesen. Arbeitslosigkeit ist ein globales Problem, das auch nicht so schnell verschwindet. Arbeitslosigkeit führt zu gesundheitlichen Einschränkungen und Leistungsminderung, diese wiederum erschweren die Arbeitssuche und die erneute Etablierung auf dem Arbeitsmarkt. Es ist ein Teufelskreis und deswegen ein gesellschaftlich relevantes Thema. Zudem nehmen Arbeitslose staatliche Unterstützung in Anspruch und kosten dem Staat somit Geld. Die Zusammenhänge von Arbeitslosigkeit und Gesundheit sind wechselseitig und werden schon seit längerer Zeit in der Gesundheitsforschung analysiert. Studien haben gezeigt, dass Arbeitslose im Vergleich zu Beschäftigten einen schlechteren Gesundheitszustand aufweisen. Unter Gesundheit versteht man physisches und psychisches Wohlbefinden. In dieser Arbeit wird auf die psychische Gesundheit eingegangen, weil die Wirkungsrichtung zwischen Arbeitslosigkeit und individuellem psychischen Gesundheitszustand eine zentrale Fragestellung in der Arbeitslosenforschung ist. Es werden Leute betrachtet, die schon einmal arbeitslos waren, die also eine Arbeitslosigkeitserfahrung aufweisen und es wird erforscht, wie sehr ihre psychische Gesundheit dadurch beeinträchtigt wurde. Die Fragestellung dieser Arbeit lautet „Wie wirkt sich Arbeitslosigkeitserfahrung auf die psychische Gesundheit aus?“.

Als erstes wird die Theorie erläutert, von der die darauffolgenden Hypothesen abgeleitet wurden. Die Zusammenhangs- und Interaktionshypothesen werden ausführlich beschrieben, sowie die Auswahl an Kontrollvariablen. Aus diesen Hypothesen werden für den zweiten Teil dieser Arbeit, die Konzepte und Dimension abgeleitet. Die Konzeptspezifikation und Operationalisierung werden diskutiert. Im dritten Teil dieser Arbeit werden die Fragen und ihre Formulierungen erläutert und kritisch reflektiert, sowie die Probleme, die während dem Pre-Test aufgetaucht sind. Zum Ende dieser Arbeit wird der Aufbau des Gesamtfragebogens erklärt und diskutiert, sowie die Vor- und Nachteile des Websurveys. Schließlich werden die wichtigsten Ergebnisse dieser Arbeit zusammengefasst.

Theorie und Hypothesen

Als theoretische Grundlage dient das Vitamin Modell von Warr (1987) in dem es um die Umgebung der Arbeitslosen geht. Diese ist hauptverantwortlich für die psychische Instabilität von Nicht-Erwerbstätigen. In diesem Modell werden Einflussfaktoren genannt. Das Fehlen oder eine geringe Ausprägung dieser Faktoren führt bei den Betroffenen zu negativen, und eine hohe Ausprägung zu positiven Auswirkungen (Warr 1987: 10). Warr nennt folgende „Vitamine“, die Menschen durch ihre Erwerbstätigkeit bekommen: Möglichkeiten zur Ausübung von Kontrolle, Möglichkeiten zur Nutzung der eigenen Fähigkeiten, von außen gesetzte Ziele, Abwechslung, Klarheit und Eindeutigkeit der Umwelt, Verfügbarkeit von Geld, Physische Sicherheit, Möglichkeit zu interpersonellem Kontakt und anerkannte soziale Position (Warr 1987: 296). Arbeitslose sind mit Umständen konfrontiert, die diese Einflussfaktoren nur in einem geringen Maße oder gar nicht erfüllen. Das Fehlen dieser „Vitamin“-Faktoren wirkt sich negativ auf das psychische Wohlbefinden von Arbeitslosen aus und führt somit zu psychischer Instabilität (Warr 1987: 196f).

Von dem Vitamin-Modell von Warr wurde die folgende Zusammenhypothese herausgearbeitet: Personen mit Arbeitslosigkeitserfahrung weisen im Vergleich zu Erwerbstätigen tendenziell ein erhöhtes Risiko zu psychischen Erkrankungen auf (siehe Abbildung 1). Die „Vitamin“-Faktoren werden im späteren Teil der Arbeit dazu dienen, die Konzepte in Dimensionen zu unterteilen. In dem Modell von Warr wird das Geschlecht nicht berücksichtigt. Das Geschlecht scheint hier jedoch eine wichtige Rolle zu spielen, da Männer durch die Arbeitslosigkeit ihre Haupt-Ernährerrolle verlieren, und dies zum Verlust ihres männlichen Selbst- und Fremdbildes führt. Männer haben durch die Arbeitslosigkeit mit mehr Belastungssymptomen zu kämpfen als Frauen, die auf Alternativrollen wie Hausfrau zurückgreifen können (Paul et al 2006: 38). Deswegen lautet die Interaktionshypothese: Der negative Effekt von Arbeitslosigkeitserfahrung auf die psychische Gesundheit ist tendenziell bei Männern stärker ausge-prägt (siehe Abbildung 2). Warr’s Einflussfaktoren sind dann nicht mehr vorhanden. Der Mann verliert die Kontrolle, weil er nicht mehr das Familienoberhaupt ist. Zudem ist der Faktor Verfügbarkeit von Geld auch nur noch in Maßen gegeben, weil der Mann nun abhängig vom Staat, oder von seiner Partnerin ist. Dadurch hat er auch keine anerkannte soziale Position mehr. Man könnte also die Interaktionshypothese mit dem Vitamin-Modell belegen. Ob das Geschlecht, im Wandel der heutigen Rollenverteilung, eine wichtige Rolle hinsichtlich des psychischen Wohlbefindens während der Arbeitslosigkeit spielt, wird sich an den Ergebnissen des Websurvey zeigen.

Die Zusammenhangs- und Interaktionshypothese haben beide die gleiche abhängige und unabhängige Variable. Deswegen gelten die folgenden Kontrollvariablen für beide Hypothesen.

Die erste Kontrollvariable ist die physische Gesundheit. Darunter versteht sich die körperliche Verfassung, Ernährung und körperliche Bewegung. Krankheit führt zu einem erhöhten Arbeitslosigkeitsrisiko weil kranke Arbeitnehmer häufiger weniger wettbewerbsfähig sind und somit eher entlassen oder seltener wieder eingestellt werden (Robert-Koch-Institut 2003:17). Körperliche Gesundheit und seelische Gesundheit stehen in engem Zusammenhang und beeinflussen sich gegenseitig (Robert Koch-Institut 2012). Das Risiko, an Depressionen zu erkranken, ist bei Menschen mit körperlichen Leiden teilweise zweimal oder viermal höher als bei körperlich Gesunden (Pieper et al 2008). Körperliche Behinderungen wie Sehbehinderung, Hörbehinderung oder Bewegungsbehinderung sind große Einflussfaktoren für psychische Probleme (Häfner 1986:18f). Es gibt auch einen positiven Einfluss: eine gut physische Gesundheit wirkt sich auch auf die emotionale und geistige Gesundheit aus. Dies gilt bei psychisch Erkrankten als auch bei Gesunden (Schulz et al 2012:55ff). In diesem Fall ist die Kontrollvariable der physischen Gesundheit vorgelagert.

Eine weitere Kontrollvariable für diese Fragestellung ist das Alter. Das Alter hat Einfluss auf die Arbeitslosigkeit, weil die jüngere Generation es heute als Berufseinsteiger schwieriger hat einen Job zu finden, als damals die ältere Generation im gleichen Alter. Arbeit war früher eher verfügbar. Zudem gelten Jugendliche und ältere Arbeitnehmer auf dem Arbeitsmarkt als „Problemgruppen“ (Sackmann 1998: 9). Ältere Arbeitnehmer gelten wegen den gesundheitlichen Beeinträchtigungen als „Problemgruppen“ (Sackmann 1998: 10). Doch das größte Arbeitslosigkeitsrisiko haben junge Berufseinsteiger. Denn, je länger jemand in einem Beruf tätig ist, desto weniger wahrscheinlich wird für ihn die Arbeitslosigkeit. Junge Arbeitsmarkteinsteiger sind somit dem Arbeitslosigkeitsrisiko eher ausgesetzt (Sackmann 1998: 163). Das Alter hat auch einen Einfluss auf die psychische Gesundheit. Harvey Brenner fand heraus, dass Männer unter 30 und über 65 Jahren am häufigsten in psychiatrische Krankenhäuser aufgenommen werden (Brenner 1979: 118). Zudem ist die häufigste psychische Krankheit im hohen Alter, neben Demenz, die Depression. Die Häufigkeit psychischer Störungen steigt mit zunehmendem Alter an (Häfner 1986: 16f). In der Altersgruppe der 45 bis 64-jährigen ist der Anteil derjenigen, die eine diagnostizierte Depression aufweisen, am höchsten (Robert Koch-Institut 2014: 1). Die Kontrollvariable des Alters ist logischerweise vorgelagert.

Als letzte Kontrollvariable gelten die Arbeitsmarktsegmente, das heißt, welchen Beruf jemand ausübt oder gelernt hat. Diese haben Einfluss auf die Arbeitslosigkeit, weil der Beruf eventuell nicht mehr gebraucht wird, durch Technik ersetzt wurde oder zu wenige Stellen verfügbar sind (Lederer 1981: 51ff). Brenner zeigte eine hohe Korrelation zwischen dem ökonomischen Wandel und psychiatrischen Hospitalisierungen (Brenner 1979: 129). Arbeitsmarktsegmente haben auch Einfluss auf die abhängige Variable Y: psychische Gesundheit, weil es in manchen Berufen eher zu psychischen Beschwerden kommt, wie zum Beispiel in der Industrie, in der Fertigung und Produktion oder in Berufen mit hohem Stressfaktor (Blohmke & Reimer 1980: 251ff). Angestellte haben ein niedrigeres Risiko als Arbeiter, an psychischen Störungen zu erkranken (Blohmke & Reimer 1980: 261). Diese Kontrollvariablen ist auch zeitlich vorgelagert, und somit sind alle Kriterien erfüllt.

Konzeptspezifikation und Operationalisierung

Bevor eine Operationalisierung durchgeführt wird, müssen die Konzepte und deren Dimensionen rausgesucht und erklärt werden (Schnell et all 2013: 118).

Für die X1 Variable Arbeitslosigkeitserfahrung wurde eine Präzisierung vorgenommen, weil Arbeitslosigkeitserfahrung ein vermeintlicher Indikator ist, der jedoch nicht direkt messbar ist (siehe Abbildung 3). Die Entscheidung der Indikatoren beruht auf der Definition von Arbeitslosigkeit aus dem sozialen Gesetzbuch (Sozialgesetzbuch §138 SGB III). Die Definition beinhaltet die Beschäftigungslosigkeit einer Person, ihrer Registrierung bei der Agentur für Arbeit, sowie ihre aktive Suche nach einem neuen Job, die Dauer der Arbeitslosigkeit, und ob die Person geistig und körperlich dazu fähig ist, einen neuen Beruf auszuüben. Für die Datenerhebung werden die Indikatoren Registrierung und Dauer untersucht, weil diese retrospektiv am einfachsten zu erheben und zu befragen sind. Die Registrierung bei der Agentur für Arbeit setzt voraus, dass die Person keiner Beschäftigung nachgeht und auch aktiv nach einem neuen Posten sucht (Sozialgesetzbuch §138 SGB III). Bei der Dauer ist es notwendig, eine zeitliche Einschränkung vorzunehmen. Da das Sample sonst zu wenige Personen beinhaltet, die langfristig arbeitslos waren, wird nur gefragt ob die Dauer weniger oder über zwei Monate lang war. Ob eine Person geistig und körperlich fähig ist, einem Job nachzugehen, ist sehr kompliziert zu erfassen. Hierzu bräuchte man ärztliche Unterlagen, die nicht eingefordert werden dürfen. Deswegen werden die Indikatoren Registrierung und Dauer den anderen Indikatoren bevorzugt. Wichtig ist hier, dass Arbeitslosigkeitserfahrung und nicht die einfache Arbeitslosigkeit präzisiert wird, da in dem sehr kleinen Sample für diese Befragung zu wenige Leute arbeitslos sind. Mit wenigen Personen, auf die diese Definition zutrifft, ist am Ende das Ergebnis nichts-aussagend. Mit dem Begriff Arbeitslosigkeitserfahrung sind mehr Leute betroffen, und es werden weniger mit der Filterführung „herausgefiltert“. Zudem ist es interessant zu sehen, welche Schäden eine Arbeitslosigkeitsperiode im Lebenslauf auch bei Erwerbstätigen hinterlassen kann.

Hier muss noch erwähnt werden, dass die Ergebnisse etwas verzerrt sein werden dadurch, dass nicht unterschieden wird, ob jemand nur kurz oder über Jahre lang arbeitslos war. Eine Person mit einer sehr langen Arbeitslosigkeitserfahrung wird mehr Schäden davon tragen und eine Person, die nur kurz arbeitslos war, vielleicht gar keine. Dadurch, dass jede Arbeitslosigkeitserfahrung „in einen Topf gesteckt wird“, wird bei dem Ergebnis nicht klar sein, ab welcher Dauer von Arbeitslosigkeit, psychische Erkrankungen auftreten. Zudem wird auch keine Unterscheidung zwischen freiwilliger und unfreiwilliger Arbeitslosigkeit gemacht. Arbeitslosigkeit ist unfreiwillig, sobald sie durch die Schließung, Verkleinerung oder den Umzug einer Firma, oder durch Feuern entstand (Burgard et al 2007: 370). Unfreiwillige Arbeitslosigkeit wird sicherlich einen größeren Einfluss auf die psychische Gesundheit von Personen haben, als freiwillige Arbeitslosigkeit. Jedoch kann diese Unterscheidung nicht gemacht werden, da sonst nicht genug Leute aus dem Sample zu den Kriterien passen und wird deswegen nicht berücksichtigt.

Als nächstes folgt die Strukturierung und Präzisierung der Y-Variable: Gesundheit (siehe Abbildung 4). Für die Variable Gesundheit wurde hier zwischen psychischer und physischer Gesundheit unterschieden (Radoschewski 2000: 164). Die Dimension der sozialen Gesundheit wurde hier nicht beachtet, da sie sich mit der psychischen Gesundheit ähnelt. Da es in der Fragestellung um den Einfluss von Arbeitslosigkeitserfahrung auf die psychische Gesundheit geht, wurde die physische Gesundheit ausgeblendet. Die psychische Gesundheit kann objektiv oder subjektiv erfasst werden (Richter 2006: 338). Jedoch besteht kein Zugang zu ärztlichen Daten, also wird hier die subjektive Einschätzung der Personen abgefragt. Die subjektive Gesundheit kann über Selbst- oder Fremdeinschätzung erfragt werden (Richter 2006: 338). Die Messung durch Selbsteinschätzung ist am zuverlässigsten und kann am besten abgefragt werden, weil die Person selbst der Berichterstatter ist (Erhart et al 2006: 324). Diese lässt sich erneut in vier Subdimensionen unterteilen, in Angst und Depression, psychisches Wohlbefinden, Verhaltens- und Emotionskontrolle und kognitives Verhalten (Radoschewski 2000: 179). Nur einen oder zwei Aspekte abzufragen, wäre falsch gewesen, weil eine Person, auf die nur ein Aspekt zutrifft, nicht unbedingt psychische Probleme hat. Ziel ist es, mit diesen Items, eine Indexbildung zu machen, um die psychische Gesundheit zu messen.

Diese Konzeptspezifikation hat den Nachteil, dass sie auf subjektiver Selbsteinschätzung beruht und diese zu Verzerrungen führen kann, z.B. durch Bemühungen, zu gefallen oder aufgrund der Tagesstimmung (Erhart et al 2006: 324). Jedoch wird hier davon ausgegangen, dass Menschen ihre Gesundheit zuverlässig beurteilen können, und dass die Selbsteinschätzung der Gesundheit eine valide und zuverlässige Messung ist (Burgard et al 2007: 373).

Als Interaktion wurde das Geschlecht ausgesucht, weil es interessant ist zu erforschen, wie die Arbeitslosigkeit bei Männern und Frauen unterschiedlich schwere Auswirkungen auf die psychische Gesundheit hat (Paul et al 2006: 38). Das Geschlecht ist eine manifeste Variable, die direkt beobachtbar ist und somit keiner weiteren Spezifizierung unterzogen werden muss (siehe Abbildung 5).

Frageformulierung (eigener Fragebogen)

Als aller erste Frage des Fragenmoduls Gesundheit, wird das Geschlecht abgefragt. Das Geschlecht gehört eigentlich zu den Standartdemografie-Fragen, die an das Ende des Fragebogens gehören, weil es eine „langweilige“ Frage ist und dem Interesse des Befragten schaden könnte (Porst 2011: 143). Jedoch ist diese Frage für uns sehr wichtig für den Vergleich von Männern und Frauen und sollte nicht von dem Befragten unbeantwortet bleiben, weil ihm vielleicht die Lust vergangen ist. Deswegen stand diese Frage bei dem eigenen Fragebogen am Anfang. Dann folgten die Fragen zur Erwerbstätigkeit.

Die Frage „Waren Sie in den letzten 10 Jahren kontinuierlich erwerbstätig“ setzt den Schwerpunkt auf kontinuierlich, also ohne Pause (siehe Abbildung 6). So können Personen, die mit „ja“ antworten, direkt herausgefiltert werden und mit den Fragen zur psychischen Gesundheit weitermachen. Sie dienen somit als Kontrollgruppe. Hier werden Arbeitslose mit „nein“ antworten, aber auch Eltern, die in Elternzeit oder Mutterschutz waren. Studenten oder Personen, die noch nicht sehr lange einen Bildungsabschluss haben, und keine 10 Jahre gearbeitet haben werden hier auch mit „nein“ antworten. Unserem Ziel, dass nur noch Arbeitslose nach unserer Definition übrig bleiben (Sozialgesetzbuch §138 SGB III), dient die nächste Frage (siehe Abbildung7). Es ist wichtig, nach der Registrierung bei der Agentur für Arbeit zu fragen, damit die freiwilligen Arbeitslose nicht als „echte“ Arbeitslose gelten und unser Ergebnis fälschen würden. Freiwillige Arbeitslose oder Hausfrauen werden womöglich keine gesundheitlichen Probleme aufweisen, zumindest keine psychischen, die auf die Nicht-Erwerbstätigkeit zurückzuführen sind. Langzeit-Krankgeschriebene werden mit dieser Frage auch herausgefiltert.

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Ende der Leseprobe aus 20 Seiten

Details

Titel
Arbeitslosigkeit und psychische Gesundheit
Untertitel
Über den Einfluss von Nicht-Erwerbstätigkeit
Hochschule
Otto-Friedrich-Universität Bamberg
Note
2,3
Jahr
2018
Seiten
20
Katalognummer
V461858
ISBN (eBook)
9783668914681
ISBN (Buch)
9783668914698
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Datenerhebung, Forschungspraktikum, Arbeitslosigkeit, Gesundheit
Arbeit zitieren
Anonym, 2018, Arbeitslosigkeit und psychische Gesundheit, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/461858

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