Der erste Teil meiner Facharbeit bezieht sich auf theoretische Grundlagen. Hier werde ich sowohl auf die Definition von ADHS und möglichen Behandlungsweisen eingehen als auch mögliche pädagogische Umgangsformen aufzeigen. Im zweiten Teil, dem Praxisteil, werde ich von den in der Praxis durchgeführten Angeboten und Ideen berichten.
Im Anschluss reflektiere ich die wesentlichen Ergebnisse meiner Arbeit und fasse in einem Fazit zusammen, was ich aus der Auseinandersetzung mit dem Thema ADHS gelernt habe und was ich daraus mitnehme.
Hyperaktive Kinder benötigen Strukturen und Routinen, einen verlässlichen, liebevollen aber konsequenten Umgang und eine wertschätzende Haltung. Sie benötigen in ihrem Umfeld (Kita, Schule und im Elternhaus) genügend gute Beispiele und Anregungen, also Vorbilder für das, was sie an Werten, Normen und Verhalten erwerben sollen.
Außerdem ist ein umfassendes Informieren darüber, was die Diagnose ADHS bedeutet und wie sie sich auswirkt, unerlässlich. Ein regelmäßiger Austausch über die Entwicklung des Kindes und eventuelle Fördermaßnahmen zwischen Eltern und Pädagogen ermöglicht ein besseres Einschätzen und die Planung des weiteren Vorgehens.
Inhaltsverzeichnis
- I. Theorieteil
- Einleitung
- 1. Aufmerksamkeitsdefizit-/Hyperaktivitäts-Störung (ADHS) Begriffsdefinition
- 1.1 Symptomatik
- 1.2 Ursachen
- 2. Diagnose und Behandlungsmöglichkeiten
- 2.1 Behandlungsmöglichkeiten
- 2.2 Pädagogischer Umgang als Behandlungsmöglichkeit
- 2.2.1 Pädagogischer Umgang speziell für Eltern
- 2.2.2 Pädagogischer Umgang für Erzieher und Lehrer
- II. Praxisteil
- 1. Beschreibung der Rahmenbedingungen und Beobachtungssituationen
- 1.1 Beschreibung der zu beobachtenden Kinder
- 1.2 Meine Beobachtungen der Kinder
- 1.2.1 Während des Unterrichts
- 1.2.2 Beim Freispielen im Klassenraum in der GBS
- 2. Angebotsplanung im Rahmen von Integrationsmöglichkeiten
- 2.1 Theaterkurs
- 2.2 Sitzrunde
- 2.3 Gefühle
- 1. Beschreibung der Rahmenbedingungen und Beobachtungssituationen
- III. Reflexion der Angebote
- Fazit/Ausblick
Zielsetzung und Themenschwerpunkte
Die Facharbeit befasst sich mit der Integration hyperaktiver Kinder in der Grundschule, insbesondere im Kontext der Ganztagsbetreuung (GBS). Die Arbeit zielt darauf ab, Methoden aufzuzeigen, die hyperaktiven Kindern helfen, sich besser in das Gruppenleben zu integrieren und ein positives Selbstbild zu entwickeln. Darüber hinaus werden die Möglichkeiten beleuchtet, die die Institution Schule bietet, um diese Kinder zu unterstützen.
- Definition und Symptomatik von ADHS
- Diagnose und Behandlungsmöglichkeiten von ADHS
- Pädagogischer Umgang mit hyperaktiven Kindern
- Integrationsmöglichkeiten in der Grundschule
- Stärkung des Selbstbildes und Selbstvertrauens von hyperaktiven Kindern
Zusammenfassung der Kapitel
I. Theorieteil
- Die Einleitung führt in das Thema der Facharbeit ein und beschreibt die Ausgangssituation, die zu der Fragestellung geführt hat. Die Autorin erläutert ihre Motivation und den Fokus ihrer Untersuchung.
- Im ersten Kapitel wird die Aufmerksamkeitsdefizit-/Hyperaktivitäts-Störung (ADHS) definiert und die Symptome, die diese Störung charakterisieren, werden erläutert. Der Unterschied zu ADS wird aufgezeigt.
- Das zweite Kapitel beleuchtet verschiedene Diagnose- und Behandlungsmöglichkeiten für ADHS. Dabei wird auch die Rolle des pädagogischen Umgangs im Kontext der Behandlung erörtert, sowohl für Eltern als auch für Erzieher und Lehrer.
II. Praxisteil
- Das erste Kapitel des Praxisteils beschreibt die Rahmenbedingungen der Beobachtungssituation und stellt die beobachteten Kinder vor. Die Autorin schildert ihre Beobachtungen der Kinder während des Unterrichts und beim Freispiel in der Ganztagsbetreuung.
- Im zweiten Kapitel werden verschiedene Angebote im Rahmen von Integrationsmöglichkeiten für hyperaktive Kinder vorgestellt. Die Autorin beschreibt die Planung eines Theaterkurses, einer Sitzrunde und einer Aktivität zum Thema Gefühle.
Schlüsselwörter
Die Facharbeit fokussiert auf die Themen ADHS, Integration, Ganztagsbetreuung (GBS), pädagogischer Umgang, Selbstbild und Selbstvertrauen. Sie analysiert die Herausforderungen, die hyperaktive Kinder in der Grundschule erfahren, und zeigt Möglichkeiten auf, wie diese Kinder besser in das Gruppenleben integriert werden können.
Häufig gestellte Fragen
Wie können hyperaktive Kinder in der Grundschule integriert werden?
Integration gelingt durch klare Strukturen, Routinen, einen wertschätzenden Umgang und gezielte pädagogische Angebote wie Theaterkurse oder Sitzrunden zur Förderung der sozialen Kompetenz.
Was ist der Unterschied zwischen ADHS und ADS?
ADHS beinhaltet eine ausgeprägte Hyperaktivität und Impulsivität, während bei ADS die Aufmerksamkeitsstörung ohne den körperlichen Bewegungsdrang im Vordergrund steht.
Welche Rolle spielt die Ganztagsbetreuung (GBS) bei der Integration?
Die GBS bietet Raum für informelles Lernen und Freispiel, in dem Erzieher durch gezielte Beobachtung und Interventionen das soziale Miteinander und das Selbstbild der Kinder stärken können.
Wie sollten Lehrer und Erzieher mit ADHS-Kindern umgehen?
Wichtig ist ein verlässlicher, liebevoller aber konsequenter Umgang. Pädagogen sollten als Vorbilder fungieren und durch regelmäßigen Austausch mit den Eltern Fördermaßnahmen abstimmen.
Warum ist die Stärkung des Selbstvertrauens bei ADHS so wichtig?
Kinder mit ADHS erleben oft viel negative Resonanz. Pädagogische Angebote müssen darauf abzielen, Erfolgserlebnisse zu schaffen, um ein positives Selbstbild aufzubauen.
Welche Behandlungsmöglichkeiten gibt es für ADHS?
Neben medikamentösen Ansätzen spielen verhaltenstherapeutische Maßnahmen und vor allem der pädagogische Umgang im Alltag eine entscheidende Rolle für die Entwicklung des Kindes.
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- Carina Albers (Author), 2016, Möglichkeiten zur Integration hyperaktiver Kinder in der Grundschule am Modell GBS, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/462319