Die Frage nach der Rechtfertigung der konträren Vorgehensweise der Konquistadoren bei der Missionierung der indigenen Bevölkerung am Beispiel von Bartolomé de Las Casas und Juan Ginés de Sepúlveda


Hausarbeit, 2014
29 Seiten, Note: 1,3
Anonym

Leseprobe

Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Die Mission in der frühen Neuzeit der Versuch einer Beschreibung
2.1. Der Begriff Mission und sein Verständnis
2.2. Der Versuch einer Beschreibung
2.3 Die berühmte Adventspredigt des Antón Montesino 1511

3. Bartolomé de Las Casas und seine Ziele

4. Die Person und das Denken des Juan Ginés de Sepúlveda

5. Der Disput von Valladolid

6. Die Rolle und das Verhalten der Krone

8. Fazit

Literaturverzeichnis

Quellen

Sekundärliteratur

Internet

,,Die Geschichte Lateinamerikas ist die Geschichte der Niederlage eines Kontinents, ist die Geschichte der Zerstörung seiner Kulturen, ist die vielhundertjährige Geschichte seiner Ausbeutung, seiner Armut, seiner Unfreiheit, ist die diskret beiseite geschobene Geschichte vom Leiden der Indios, ist die Geschichte eines hartnäckigen und enttäuschenden

Ringens um politische und wirtschaftliche Unabhängigkeit und ist nicht zuletzt die Geschichte eines eurozentrischen Weltbildes, das lange Zeit den Blick für die Realitäten verstellte."1

1. Einleitung

Als Christoph Kolumbus im Jahr 1492 zum ersten Mal den Fuß auf ein Stück Land der ,,Neuen Welt"2 setzte, konnte vermutlich niemand erahnen, welche Folgen diese Tatsache mit sich bringen würde. Nach und nach drangen immer mehr spanische Konquistadoren in die „Neue Welt“ ein. Es begann mit der hoffnungsvollen Entdeckung und Erkundung der amerikanischen Gebiete und führte recht schnell zu einer Eroberung von noch nie da gewesenem Ausmaß. Zu der geographischen Entdeckung Amerikas kam die nicht weniger bedeutsame Entdeckung „der Anderen“ hinzu.3

Schlussendlich war das Resultat der wohl größte Völkermord in der Geschichte der Menschheit, Anfang des 16. Jahrhunderts. Viele Indios wurden versklavt und ermordet, während sie selbst zunächst kaum verstanden, was nach einem jahrhundertelangen Leben ohne zu erwähnende Störung von außen mit ihnen geschah.

Einen hohen Stellenwert dieser Arbeit nimmt die kritische Betrachtung der viel zitierten eroberten ,,Neuen Welt" ein. Bei diesem Begriff geht man fast stillschweigend davon aus, dass die amerikanische Welt vor Kolumbus zwar existierte, aber auf keinen Fall mit der geistigen und kulturellen Wertigkeit des ,,alten" Abendlandes konkurrieren konnte. Dies lässt sich auch daraus schließen, dass die Ureinwohner als unterwürdig und barbarisch angesehen wurden. So ist Kolumbus 1492 auf einem Kontinent gelandet, der schon eine reiche Kulturgeschichte vorzuweisen hatte.4 Zu Beginn ist zu erwähnen, dass die Auseinandersetzung mit dem Thema Mission einige Schwierigkeiten mit sich bringt, da es hierbei schnell zu Bewertungen und Vorurteilen kommen kann. Aus diesem Grund ist die Thematik generell mit Vorsicht zu genießen, da es sich bei der Auseinandersetzung um eine Kommunikation auf moralischer Ebene handelt.

In der vorliegenden Arbeit erschien es nach anfänglichen Überlegungen als durchaus interessant, die Missionierung der frühen Neuzeit, aus der Sicht der indigenen Bevölkerung darzustellen und das schreckliche Vorhaben aus den Augen der Betroffenen darzulegen. Die aktuelle Quellenlage lässt dies jedoch nicht zu. Bezüglich der Thematik der Missionierung können nicht nur die Meinungen auseinander gehen und verschiedene Sicht- und Denkweisen entstehen, sondern auch in der Quellenlage lässt sich eine Unregelmäßigkeit erkennen. Es gibt zwar Quellen und unzählige Literatur bezüglich der christlichen Mission und einige wenige über die in China und Japan, jedoch kaum Informationen und Quellen über das ganze Geschehen aus der Sicht der Betroffenen. Einige hilfreiche Informationen darüber, befinden sich in dem Werk „Gott in Lateinamerika“ von Mariano Delgado.5 Jedoch liegen kaum Materialien aus der Betrachtungsweise der indigenen Bevölkerung vor. Aus dieser Tatsache heraus gibt es folglich noch einen Grund mehr sich sehr kritisch mit dem Thema Mission zu beschäftigen.

Die berücksichtigte Quelle6 schließt sich in ihren Aussagen zwar der neueren Historiographie an, bringt jedoch bezüglich der spanischen Kolonialgeschichte neue Erkenntnisse hervor. In der Zeitschrift für historische Forschung wird von Potthast-Jutkeit in Band 20 die Frage des Einflusses des Dominikanerpaten und Bischofs Bartolomé de Las Casas auf die Spanische Krone und Politik untersucht. Die Quelle7 greift Las Casas aufgrund seines Einflusses auf Karl V. scharf an. Als sehr hilfreich erwies sich das Werk von Thomas Eggensberger und Ulrich Engel8, da das Leben Las Casas sehr lebhaft und anschaulich geschildert wird. Nicht nur im Hinblick auf die Person Las Casas, sondern auch auf die Thematik der Eroberung und auf die Problematik im Allgemeinen, ist das Werk von Todorov9, welches einen primär psychologischen Einblick in die Materie bietet, von Bedeutung. Allerdings spielen sehr häufig die persönlichen Ansichten des Autors mit ein, die er jedoch meist gut begründet. Als Leser fällt es nicht leicht diese Ansicht immer zu teilen, da sie häufig sehr einseitig erscheint. Auch in Reinhold Schneiders Werk10 finden sich ebenfalls wichtige Informationen über den Dominikanerpriester.

Das Hauptanliegen meiner Arbeit besteht darin, die Frage nach der Rechtfertigung des barbarischen Verhaltens der Konquistadoren in der Zeit der Entdeckung von Kolumbus zu hinterfragen. Dabei sollen die konträren Sicht- und Denkweisen bezüglich des Missionierungsauftrags und dem Umgang mit der indigenen Bevölkerung, basierend auf den Meinungen von Bartolomé de Las Casas und Juan Ginés de Sepúlveda dargestellt werden. In Punkt fünf wird auf den Disput von Valladolid eingegangen. Folglich widmet sich das zweite Kapitel dem Mann, der als Verteidiger der Indios in die Geschichte eingegangen ist. Bartolomé de Las Casas hat einiges unternommen, um die Lage der indigenen Bevölkerung zu verbessern. Wie die Gegenposition Juan Ginés de Sepúlvedas dazu aussah, soll im Laufe dieser Arbeit aufgedeckt werden. Da ein vorurteilsfreier Zugang und einige Kenntnisse der Biographie und Lebensumstände des jeweiligen Missionars als notwendig erscheinen um ein objektives Bild darstellen zu können, werden einige biographische Angaben zu den genannten Personen, unerlässlich sein. Im nachstehenden Abschnitt wird kurz ein historischer Überblick zur Mission in Lateinamerika gegeben und weiterhin auf die inhaltliche Beschreibung des Begriffes Mission eingegangen. Zudem erfolgt eine Betrachtung der Rolle und des Verhaltens der Krone.

In Lateinamerika stand nach der Entdeckung der „Neuen Welt“ durch Christoph Kolumbus im Jahr 1492 der iberische Messianismus im Vordergrund. Damit war ein Missionsverständnis gemeint, welches ihren Sendungsauftrag darin sah, das iberische Christentum um jeden Preis den Menschen der „Neuen Welt“ aufzuzwängen. Die Menschen der „Neuen Welt“ wurden nicht als ebenwürdig angesehen und zudem als „Barbaren“ betitelt.11 Ziel der Kolonialregierung war folglich die neu entdeckte Welt Kolumbus zu europäisieren. Die territoriale und kulturelle Eroberung der „Neuen Welt“ durch die Europäer ist äußerst beachtlich, da es schwer vorstellbar ist, wie eine zahlenmäßig so unterlegene Macht die einheimischen Hochkulturen derart schnell erobern konnte. Anzumerken ist folglich, dass mit der Eroberung des neuen Erdteils sich zugleich neue Möglichkeiten für rivalisierendes, machtpolitisches Handeln für die iberischen Mächte eröffneten. Die Konversion zum christlichen Glauben setzt seine Entscheidung aus freiem Willen voraus. Aus diesem Grund durfte theoretisch weder Zwang noch Gewalt angewandt werden. In der Praxis sah dies jedoch anders aus, da die Meinung vertreten wurde, die Mission so durchsetzen zu können und die Herrschaft zu sichern.12

Einen großen Beitrag zur schnellen Eroberung leisteten die Missionare, welche mit der Heidenmission beauftragt waren. In den Papstbullen von 1493 hatte der Papst den katholischen Königen die zu entdeckenden Länder unter der Bedingung übertragen, dass sie die Missionierung der Heiden in der „Neuen Welt“ garantieren.13

Zunächst sollten die Eingeborenen zum Christentum bekehrt und in den europäischen Kulturtechniken unterrichtet werden. Dazu gehörten die Einehe, der Spracherwerb, Kenntnisse über neue Wirtschaftstechniken, Rechtsordnung und vollständige Bekleidung, sowie die Vermischung mit spanischen Siedlern.14 Es wurde geglaubt, dass man die Christianisierung der Eingeborenen möglichst schnell vorantreiben könnte, indem man sie diesen europäischen Maßstäben aussetzte. Eine beachtliche Rolle spielte bei diesem Gedanken die Kirche. Die Verbindung der Kirche mit den Zivilisierungsansprüchen der Spanier und Portugiesen, gerade am Beispiel Lateinamerikas, ist sehr groß. Denn gerade durch die Interessenübereinstimmung von Kirche und Staat wurde die katholische Kirche zum Fundament der spanischen Kolonialpolitik.15

2. Die Mission in der frühen Neuzeit der Versuch einer Beschreibung

2.1. Der Begriff Mission und sein Verständnis

Erst mit dem Beginn der Neuzeit ist die Bezeichnung „Mission“ für den organisierten Einsatz zur Ausbreitung des Glaubens gebräuchlich geworden.

Conterius beschreibt in seinem Werk, drei Inhalte des Begriffes „Mission“. Zum einen sei die Mission der Kirche in einem allgemeinen Sinne die Erfüllung ihrer Aufgabe im Dienst am Reich Gottes. Des Weiteren wird das Wort „Mission“ seit etwa 400 Jahren auch in einem spezielleren Sinne verwendet. Mission bedeutet, dass über die Grenzen der Kirche hinausgegangen wird, hin zu den Menschen, die außerhalb stehen. Es soll eine Begegnung zwischen der Kirche und Menschen in nichtchristlichen Situationen stattfinden. Und schließlich wird der Begriff der „Evangelisierung“ in der katholischen Theologie als umfassender Begriff für den Dienst an den Menschen gebraucht. Das Evangelium soll gelebt und verkündet werden durch Taten und Worte, durch Gottesdienst und ganz besonders durch Gottesverehrung.16

In der vorliegenden Arbeit wird nur das traditionelle Verständnis von Mission in Betracht gezogen, da es für den Zweck der Arbeit am dienlichsten erscheint. Das traditionelle Missionsverständnis umfasst sechs Punkte. Erstens ist die Mission als kirchliches Unternehmen, was außerhalb Europas stattfindet und unter der Oberhoheit des Papstes steht. Zweitens entsendet der Papst Missionare als verantwortliche Träger der Mission in die nichtchristlichen Länder.17 Die Existenz eines Missionars ist durch seinen starken Gehorsam gekennzeichnet. Durch sein Handeln und seine Worte nimmt er an der Bekehrung der Menschen teil und ist der Verkündung des Evangeliums verpflichtet.18 Zum Dritten sind es hauptsächlich Ordensleute oder Priester, die ein bestimmtes Gebiet übernehmen, welches zu ihrer Mission wird. Viertens sind die Adressaten der Mission die Heiden in Übersee. Fünftens sind die Ziele die Bekehrung der Heiden und Taufe. Als letzten und sechstens Punkt sind die zentralen Motive für die Mission unter den Heiden die Rettung der Seelen und die Ausbreitung der Kirche zu nennen.19

2.2. Der Versuch einer Beschreibung

In der katholischen Missionsgeschichte stellt die Entdeckung der neuen Kontinente einen wichtigen Moment dar.20 Bei Treml findet sich eine Einteilung in fünf Phasen bzgl. der Geschichte der christlichen Mission. Phase 3 bezieht sich auf die Neuentdeckungen in Amerika und Afrika und umfasst den Zeitraum vom 15. bis zum 18. Jahrhundert. Gekennzeichnet ist diese durch Kolumbus und die Entdeckung Amerikas im Jahre 1492. Portugiesischen und spanischen Seefahrern wurde das Recht eingeräumt, Ungläubige als Sklaven zu halten und sie zu bekehren.21 Während dieser Zeit entwickelte sich ein Neuaufbruch zur Mission und das Ziel neuer Kolonien wurde verfolgt. Das Christentum verbreitete sich großflächig sehr schnell, womit nicht gemeint ist, dass es auch überall Anhänger fand. Und trotzdem entstand zu dieser Zeit eine außergewöhnlich große und umfangreiche Missionsarbeit22

„ Die Geschichte der Mission ist eine Hilfe zum Verstehen der Kirchen- und der Heilsgeschichte. Sie stellt die innere Verbindung zwischen der Kirche des Glaubens und der Kirche der Geschichte dar.“23

Der Plan bestand darin, die Indios erst zu unterwerfen und daraufhin durch Gewalt zu missionieren. Die Menschen dachten in der „Neuen Welt“ würde man sehr primitive und unterwürdige, sowie unterwürfige Menschen vorfinden, die sich folglich durch ihre Art und ihre Leichtgläubigkeit einfach zu Christen umformen lassen würden.24

Vorab sei gesagt, dass die Folgen ein verachtendes, abscheuliches und kaum zu beschreibendes Ausmaß annahmen. Man kann davon sprechen, dass in den ersten 40 Jahren quasi nicht ein Ureinwohner überlebte. Um einige wenige Zahlen sprechen zu lassen, ist zu sagen, dass Schätzungen zufolge in den ersten 50 Jahren zusammengefasst mehr als 75 Millionen Indios starben. Viele dieser fanden den Tod jedoch nicht ausschließlich aufgrund von Mord, Folter und Gewalt, sondern durch die eingeschleppten Krankheiten und Seuchen der Europäer. Durch die mitgebrachten Infektionskrankheiten verminderte sich die Bevölkerungszahl der Indios erheblich. Wichtig zu erwähnen ist an dieser Stelle, dass all die vorherrschende Gewalt und die unzähligen Todesfälle im Namen des Kreuzes stattfanden.25

Die Anfänge der europäischen Expansion liegen bei der Suche des Seewegs nach Indien. Zu beachten ist hierbei, dass das Vorhaben der Expansion von Anfang an in Zusammenhang mit dem Motiv der Mission stand.26

Es ist von beträchtlicher Wichtigkeit zu erkennen, dass der Missionsversuch aufgrund des Absolutheitsanspruchs, den die christliche Botschaft in ihrer gültigen Wahrheit mit sich bringt, zur Gefahr werden kann. In diesem Denken, das nur die Betrachtungsweise zulässt, welche einer Einbahnstraße gleicht, verbirgt sich die große Gefahr in der Inkaufnahme schrecklicher, menschenverachtender Methoden, um das gewollte Ziel zu erreichen. Zu den Methoden der Missionierungen zählten u.a. Gewalt, Alkohol, Verschleppung, Erzeugung von Abhängigkeit, Androhung der Hölle, Auspeitschung, Versprechen der Nichterlangung des Seelenheils, Arbeit bis zur Vernichtung, jedoch auch Überzeugungsarbeit durch Wort und Predigt, um nur einige Methoden zu nennen.27 Da die gut gemeinte Absicht im Vordergrund stand, war jedes Mittel zur Bekehrung erlaubt. Angetrieben wurden die Missionare u.a. durch den Gedanken kurz vor der Vollendung der Welt zu stehen und die Heilsbotschaft zu verkünden.28

Diesbezüglich lässt sich in einer Kernaussage zusammenfassend sagen, dass sich die Missionare mit der Ordnung identifizierten, die als von Gott gewollt angesehen wurde. Folglich wurden Papst und Kaiser als Vertreter Gottes gegenüber allen Menschen eingesetzt und angesehen. Demgemäß wäre der Auftrag der Missionierung göttliches Recht und wer sich diesem widersetzte, gab einen Anlass und die Rechtfertigung zu einem Krieg.29

Im Enddefekt gehört zu der europäischen Ausweitung die christliche Mission ganz klar dazu und ist folglich ein wesentliches Element der Expansion. Sie ist ein Bestandteil der europäischen Welteroberung und macht dabei vor der Vernichtung ganzer Bevölkerungsgruppen keinen Halt. Im Einzelfall kann sie jedoch auch eine Art Befreiungsprozess darstellen und birgt sowohl Chancen als auch unzählige Gefahren in sich.30

Das nachfolgende Zitat stammt von Erzbischof Raymundo Damasceno Assis, Präsident des CELAM31:

„Es geht darum, die Kirche in Lateinamerika und in der Karibik in einen permanenten Zustand der Mission zu versetzen, und nicht nur temporal an einem bestimmten Ort; vielmehr soll die Kirche einmal mehr für diese grundlegende Sendung, die ihr Wesen selbst ist, aufgeweckt werden: sie muss missionarisch sein, Trägerin des Evangeliums Jesu Christi zu allen Völkern.“32

Diese Erklärung verdeutlicht, wie aktuell die Thematik der Missionierung in der heutigen Zeit noch ist und wie weitreichend die Folgen des Geschehens des 16. Jahrhunderts sind. Diese Worte entstanden im Juni 2008 infolge des 50-jährigen Bestehens der Päpstlichen Kommission für Lateinamerika, in welcher die Vorstandsmitglieder des CELAM nach Rom kamen, um die „kontinentale Mission“ vorzustellen. Im August desselben Jahres wurde anlässlich des amerikanischen Missionskongresses der Kirche in Lateinamerika von Benedikt XVI. eine besondere Botschaft übersandt.33 Deutlich wird, dass die Geschichte der christlichen Missionierung keinesfalls nur eine Geschichte der weit zurückliegenden Vergangenheit ist, sondern auch in der heutigen Zeit nach wie vor Aktualität besitzt.

[...]


1 PIETSCHMANN Horst: Das koloniale Erbe der lateinamerikanischen Staaten, in: Krakau, Knud (Hrsg.), Lateinamerika und Nordamerika. Gesellschaft, Politik und Wirtschaft im historischen Vergleich, u.a. Frankfurt am Main 1992, S. 21.

2 Die Neue Welt ist eine historische europäische Bezeichnung für das von den Spaniern unter Christoph Kolumbus 1492 wiederentdeckte Amerika. Die Neue Welt wurde der bis dahin bekannten Alten Welt, bestehend aus Europa, Asien und Afrika, gegenüber gestellt.

3 Vgl.: SIEVERNICH Michael: Der Kampf um den anderen in der Frühen Neuzeit. Mission und Menschenwürde in Amerika. In: Schweizerische Zeitschrift für Religions- und Kulturgeschichte. Bd. 105, Fribourg 2011, S. 19.

4 Vgl.: EGGENSBERGER Thomas, ENGEL Ulrich: Bartolomé de Las Casas. Dominikaner ­ Bischof ­ Verteidiger der Indios, Mainz 1991, S.28.

5 DELGADO Mariano: Gott in Lateinamerika. Texte aus fünf Jahrhunderten. Ein Lesebuch zur Geschichte. Düsseldorf 1991.

6 Vgl.: MEYN Matthias, MIMLER Manfred u.a. (Hrsg.), Der Aufbau der Kolonialreiche. In: Dokumente zur Geschichte der europäischen Expansion. Bd. 3, München 1986.

7 POTTHAST – JUTKEIT Barbara: Das Memorandum von Yucay und der Einfluss des Bartolomé de Las Casas auf die spanische Krone. In: u.a. Kunisch Johannes, Luig Klaus. (Hrsg.), Zeitschrift für Historische Forschung. Bd. 20, Berlin 1993.

8 EGGENSBERGER Thomas, ENGEL Ulrich: Bartolomé de Las Casas. Dominikaner ­ Bischof ­ Verteidiger der Indios, Mainz 1991.

9 TODOROV Tzvetan: Die Eroberung Amerikas – das Problem des Anderen. Frankfurt am Main 1985.

10 SCHNEIDER Reinhold: Las Casas vor Karl V. Szenen aus der Konquistadorenzeit, Frankfurt am Main 1962.

11 Vgl.: PRIEN Hans Jürgen: Lateinamerika – Einwandererkirchen und angelsächsische Missionsprotestantismen. In: Müller, Karl & Ustorf, Werner (Hrsg.), Einleitung in die Missionsgeschichte. Tradition, Situation und Dynamik des Christentums. Stuttgart 1995. S. 196.

12 Vgl.: SIEVERNICH Michael: Der Kampf um den anderen in der Frühen Neuzeit. Fribourg 2011. S. 12, 13.

13 Vgl.: KONETZKE Richard: Süd- und Mittelamerika. Frankfurt am Main 1956. S.221ff.

14 Vgl.: PIETSCHMANN Horst: Die Bedeutung des iberischen Kolonialismus für die Entwicklung und/oder Unterentwicklung Lateinamerikas. Bonn 1993. S. 48. Sowie OCKENFELS Wolfgang: Kolonialethik. Paderborn 1992. S.17ff.

15 LAS CASAS Bartolomé De: Von der Pflicht der Bischöfe, für die Befreiung der Unterdrückten unermüdlich und unerbitterlich einzutreten. In: Neue Zeitschrift für Missionswissenschaft: Abschied vom erobernden Gott. Studien zur Geschichte und Gegenwart des Christentums in Lateinamerika. Delgado Mariano (Hrsg.), Bd. 43, Immensee 1996, S. 84.

16 Vgl.: CONTERIUS Wilhelm Djulei: Die kirchliche Entwicklungsarbeit im Erzbistum Ende Indonesien. Studie zu einer kirchlichen Entwicklungsarbeit im Lichte der Katholischen Soziallehre und im Verhältnis zur Mission. Deutsche Hochschulschriften. Bd. 1170, Egelsbach 1999. S. 28.

17 Vgl.: Ebd. S. 28.

18 Vgl.: RZEPKOWSKI Horst: Lexikon der Mission. Geschichte, Theologie, Ethnologie, u.a. Köln 1992, S.297f.

19 Vgl.: TREML Alfred: Christliche Mission. Historische und systematische Anmerkungen zu einem schwierigen Thema. In: Krause, Jürgen & Treml, Alfred K. (Hrsg.), Kulturkontakt anno dazumal: Deutsche Kolonialschulen in Afrika und Asien. Bilder aus der Geschichte interkultureller Erziehung. Beiträge aus dem Fachbereich Pädagogik der Universität der Bundeswehr Hamburg. Bd. 2, Hamburg 1999. S.29.

20 Vgl.: CONTERIUS Wilhelm: Kirchliche Entwicklungsarbeit. 1999, S. 28.

21 TREML Alfred: Christliche Mission. Historische und systematische Anmerkungen zu einem schwierigen Thema. In: Krause, Jürgen & Treml, Alfred K. (Hrsg.),Kulturkontakt anno dazumal: Deutsche Kolonialschulen in Afrika und Asien. Bilder aus der Geschichte interkultureller Erziehung. Beiträge aus dem Fachbereich Pädagogik der Universität der Bundeswehr Hamburg. Bd. 2, Hamburg 1999. S. 59.

22 Vgl.: RZEPKOWSKI Horst: Lexikon der Mission. u.a. Köln 1992, S. 301.

23 RZEPKOWSKI Horst: Lexikon der Mission. Geschichte, Theologie, Ethnologie. u.a. Köln 1992, S.302.

24 COLLET Giancarlo: Kontext, Ziele und Methoden der Mission, in: u a Sievernich, Michael (Hrsg.), Conquista und Evangelisation. 500 Jahre Orden in Lateinamerika. Mainz 1992. S. 233.

25 Vgl.: TREML Alfred: Christliche Mission, Hamburg 1999, S. 60.

26 Vgl.: Ebd. S. 59.

27 Vgl.: Ebd. S. 66.

28 COLLET Giancarlo: Kontext, Ziele und Methoden der Mission. Mainz 1992. S. 233.

29 Vgl.: BOFF Leonardo: Gott kommt früher als der Missionar. Neuevangelisierung für eine Kultur des Lebens und der Freiheit. Düsseldorf 1991. S. 34.

30 TREML Alfred: Christliche Mission. Hamburg 1999. S.65.

31 Rat der lateinamerikanischen Bischöfe.

32 http://gloria.tv/?media=8015&language=oe7Kk4CL1hU (letzter Zugriff: 02.09.2014, 23:12Uhr).

33 http://gloria.tv/?media=8015&language=oe7Kk4CL1hU (letzter Zugriff: 02.09.2014, 23:12Uhr).

Ende der Leseprobe aus 29 Seiten

Details

Titel
Die Frage nach der Rechtfertigung der konträren Vorgehensweise der Konquistadoren bei der Missionierung der indigenen Bevölkerung am Beispiel von Bartolomé de Las Casas und Juan Ginés de Sepúlveda
Hochschule
Universität Kassel
Note
1,3
Jahr
2014
Seiten
29
Katalognummer
V462384
ISBN (eBook)
9783668901704
ISBN (Buch)
9783668901711
Sprache
Deutsch
Schlagworte
frage, rechtfertigung, vorgehensweise, konquistadoren, missionierung, bevölkerung, beispiel, bartolomé, casas, juan, ginés, sepúlveda
Arbeit zitieren
Anonym, 2014, Die Frage nach der Rechtfertigung der konträren Vorgehensweise der Konquistadoren bei der Missionierung der indigenen Bevölkerung am Beispiel von Bartolomé de Las Casas und Juan Ginés de Sepúlveda, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/462384

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