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Konzeption einer Unterrichtseinheit zum Thema "Automatische Wortarten-Annotation"

Title: Konzeption einer Unterrichtseinheit zum Thema "Automatische Wortarten-Annotation"

Lesson Plan , 2017 , 27 Pages , Grade: 1,7

Autor:in: Jascha Daniló Jung (Author)

German Studies - Linguistics
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Summary Excerpt Details

Das Ziel dieser Arbeit ist die Ausarbeitung und Darlegung einer Unterrichtseinheit zum Thema "automatische Wortarten-Annotation" im sprachwissenschaftlichen Kontext. Dabei soll das Thema "automatische Wortarten-Annotation" für den Unterricht und die Arbeit mit fachkundigen Schülern aufbereitet werden.

Der Aufbau dieser Arbeit gliedert sich in Darlegung des Themenfeldes "Annotation", Schwerpunktsetzung für den Unterricht, einen didaktischen Abschnitt, in dem Rahmenbedingungen für den Unterricht sowie wichtige inhaltliche Aspekte festgelegt
werden, eine beispielhafte Konzeption einer Unterrichtseinheit und ein abschließendes Schlusswort.

In Kapitel 2 wird zunächst das Themenfeld "Annotation" ausführlich und anhand von Beispielen aus dem digitalen Medium, dargelegt. Ziel ist das Aufzeigen des Umfangs dieses Begriffes.
Ausgehend von diesem Überblick werden anschließen in Kapitel 3 Schwerpunkte für den Unterricht gesetzt. Wie sich zeigen wird ist dies nötig, da das Thema in seinem vollen Umfang deutlich zu groß für eine einfache Lerneinheit ist.
In Kapitel 4 werden anschließend die Voraussetzungen für einen didaktischen Umgang mit der Thematik besprochen. Dabei werden sinnvolle Rahmenbedingungen in Bezug auf – unter anderem - Zielgruppe und Einsatz von digitalen Medien diskutiert. Zudem werden inhaltliche Themen angesprochen, die in der Unterrichtseinheit wiedergegeben werden sollen.
Kapitel 5 stellt ein konkretes Unterrichtsszenario beispielhaft dar. Hier wird der sinnvolle Aufbau einer Unterrichtseinheit zum Thema Annotation, mit dem Schwerpunkt „automatische Wortarten-Annotationen“ - unter Berücksichtigung der in Kapitel 4 festgelegten Rahmenbedingungen – aufgezeigt. Ziel ist dabei den theoretischen, didaktisch sinnvollen Umgang mit der Thematik für die Praxis aufzubereiten.
Abschließend wird die Arbeit im Schlussteil resümiert. Dabei wird noch einmal auf die Bedeutung der hier vorgestellten Thematik und ihrer Lehre eingegangen.

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

1 Einleitung

2 Themenfeld „Annotation“

2.1 Der Begriff „Annotation“

2.2 Annotationen in digitalen Medien

2.2.1 Wikipedia

2.2.2 YouTube Video-Annotationen

2.2.3 Google Books Ngram Viewer

2.2.4 Weitere Beispiele

2.3 Annotationen in der Sprachwissenschaft – digitale Korpusarbeit

3 Schwerpunkte für den Unterricht – automatische Wortarten-Annotation

4 Didaktische Aufbereitung

4.1 Rahmenbedingungen für den Unterricht

4.2 Aufbau und inhaltliche Aspekte

4.3 Zusammenfassung der Unterrichtsform

5 Unterrichtseinheit "Eine Einführung in die automatische Wortarten-Annotation"

5.1 Unterrichtsbeginn – Was ist eine Annotation?

5.2 Annotationen in der Korpusarbeit

5.3 Wozu „automatische Annotation“? – Tagger und das Stuttgart-Tübingen-Tagset

5.4 POS-Tagging in der Praxis

5.4.1 Erste Übung – Annotieren mit dem Stanford Tagger

5.4.2 Zweite Übung – Ergebnisvergleich der automatischen Annotation beider Tagger

5.5 Zusammenfassung der Ergebnisse und abschließende Diskussion

6 Schluss

Zielsetzung & Themen

Das Hauptziel dieser Arbeit ist die Entwicklung einer didaktisch fundierten Unterrichtseinheit, welche Studierenden die theoretischen Grundlagen sowie die praktische Anwendung der automatischen Wortarten-Annotation (POS-Tagging) im sprachwissenschaftlichen Kontext vermittelt.

  • Theoretische Einordnung des Begriffs "Annotation" in verschiedenen digitalen Medien und der Sprachwissenschaft.
  • Aufbereitung komplexer, automatischer Annotationsprozesse für den akademischen Unterricht.
  • Einsatz und Vergleich verschiedener Tagger (Stanford Tagger, TreeTagger) zur praktischen Arbeit mit Textkorpora.
  • Kritische Reflexion über Fehlerquellen und die Notwendigkeit manueller Nachkontrolle bei automatisierter Annotation.
  • Verwendung des Stuttgart-Tübingen-Tagsets (STTS) zur Standardisierung linguistischer Annotationen.

Auszug aus dem Buch

3 Schwerpunkte für den Unterricht – automatische Wortarten-Annotation

In dieser Arbeit wollen wir das Thema „automatische Annotation“ für den Unterricht aufbereiten. Dieses Thema bietet sich an, da das Digitale eine immer größere Rolle im Leben der Menschen spielt und dort unermesslich große Datenmengen entstehen und verarbeitet werden müssen. Dies ist insofern relevant, als dass automatische Annotationen bei der Bearbeitung dieser großen Datenmengen eine große Hilfe sein können.

Betrachtet man bspw. den Textkorpus von Google, so umfasst dieser nahezu alle von Google digitalisierten Bücher. Davon sind die meisten englischsprachig, aber auch viele andere Sprachen – etwa Chinesisch – sind im Gesamtkorpus vorhanden. Einen Korpus solcher Größe manuell zu annotieren wäre ein hoffnungsloses Unterfangen – denn neue Information und damit Daten, die annotiert werden müssen – entstehen unaufhörlich. Automatische Annotationen sind hier also unerlässlich, wenn man Datenmengen dieser Größe überhaupt bearbeiten möchte. Dabei können Textdaten mit sehr vielen verschiedenen Annotationen versehen werden. Neben linguistischen Annotationen sind auch Metadaten wichtig, die etwa Sprache, Ursprung und weitere Informationen über den Untersuchungsgegenstand angeben.

Für den Unterricht möchten wir einen Aspekt herauspicken, den die Schüler leicht verstehen und nachvollziehen können. Zudem sollen Tools verwendet werden, die im Internet frei verfügbar sind. Daher soll die automatische Wortarten-Annotation verwendet werden. Das sogenannte Part-of-speech tagging (POS-Tagging) bietet einen guten Einstieg in automatische Annotationen, da die Schüler hier anhand ihres eigenen Wissens ein Tool anwenden und die Resultate überprüfen können und die Schwierigkeiten und Probleme, die die Verwendung eines solchen Tools mit sich bringt, selbst nachvollziehen können.

Zusammenfassung der Kapitel

1 Einleitung: Die Arbeit führt in das Ziel ein, eine Unterrichtseinheit zur automatischen Wortarten-Annotation für fachkundige Studierende zu konzipieren.

2 Themenfeld „Annotation“: Es werden allgemeine Definitionen des Begriffs erläutert und die Relevanz von Annotationen in digitalen Medien sowie der sprachwissenschaftlichen Korpusarbeit aufgezeigt.

3 Schwerpunkte für den Unterricht – automatische Wortarten-Annotation: Der Abschnitt begründet die Wahl des POS-Taggings als didaktischen Schwerpunkt aufgrund der Notwendigkeit bei großen Datenmengen und der Anwendbarkeit frei verfügbarer Tools.

4 Didaktische Aufbereitung: Hier werden die Rahmenbedingungen für die 90-minütige Unterrichtseinheit festgelegt, einschließlich Zielgruppe, benötigter Vorkenntnisse und inhaltlicher Struktur.

5 Unterrichtseinheit "Eine Einführung in die automatische Wortarten-Annotation": Dies ist der Kern der Arbeit, der den schrittweisen Aufbau der Unterrichtseinheit inklusive praktischer Übungen mit dem Stanford Tagger und dem TreeTagger darstellt.

6 Schluss: Die Arbeit resümiert die Bedeutung der Vermittlung kritischer Kompetenzen im Umgang mit automatisierten linguistischen Werkzeugen für zukünftige Sprachwissenschaftler.

Schlüsselwörter

Automatische Annotation, Wortarten-Annotation, POS-Tagging, Sprachwissenschaft, Korpusarbeit, ANNIS, RIDGES-Korpus, Stanford Tagger, TreeTagger, STTS, Didaktik, Linguistik, Textanalyse, Fehleranalyse, Digitale Medien.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit konzipiert eine akademische Unterrichtseinheit, die Studierende in die Methoden und Herausforderungen der automatischen Annotation von Wortarten einführt.

Was sind die zentralen Themenfelder der Arbeit?

Die Arbeit behandelt den breiten Begriff der Annotation, die Funktionsweise von POS-Taggern und die didaktische Vermittlung dieser Konzepte im universitären Rahmen.

Was ist das primäre Ziel oder die Forschungsfrage?

Das Ziel ist es, einen theoretisch fundierten und praktisch anwendbaren Leitfaden für eine Unterrichtseinheit zu erstellen, die Studierende für den korrekten und kritischen Umgang mit Annotationstools sensibilisiert.

Welche wissenschaftlichen Methoden werden verwendet?

Die Arbeit basiert auf einer Literatur- und Toolanalyse sowie der didaktischen Strukturierung eines Unterrichtsszenarios, das durch praktische Software-Anwendung veranschaulicht wird.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in eine theoretische Einführung in Annotationen, didaktische Rahmenbedingungen und eine detaillierte Ausarbeitung einer 90-minütigen Unterrichtsstunde mit praktischen Übungen.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Zu den zentralen Begriffen zählen automatische Annotation, POS-Tagging, Korpusarbeit, STTS, didaktische Aufbereitung und der kritische Umgang mit Software.

Warum wird für die Übungen ausgerechnet das STTS-Tagset verwendet?

Das Stuttgart-Tübingen-Tagset (STTS) dient als anerkannter Standard für die Wortarten-Annotation im Deutschen und erleichtert den Studierenden das Verständnis und die Entschlüsselung von Annotationsergebnissen.

Wie gehen die Studierenden mit den Fehlern der automatischen Tagger um?

Die Studierenden vergleichen die Ergebnisse zweier unterschiedlicher Tagger, identifizieren systematisch Fehlerquellen und diskutieren die Notwendigkeit einer manuellen Kontrolle der annotierten Daten.

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Details

Title
Konzeption einer Unterrichtseinheit zum Thema "Automatische Wortarten-Annotation"
College
Technical University of Darmstadt  (Institut für Sprach- und Literaturwissenschaft)
Course
Philologische Didaktik digital
Grade
1,7
Author
Jascha Daniló Jung (Author)
Publication Year
2017
Pages
27
Catalog Number
V462790
ISBN (eBook)
9783668921436
ISBN (Book)
9783668921443
Language
German
Tags
Annotation Part of Speech Tagging
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Jascha Daniló Jung (Author), 2017, Konzeption einer Unterrichtseinheit zum Thema "Automatische Wortarten-Annotation", Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/462790
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