Diese Arbeit beschäftigt sich mit der Frage, wie Unternehmen beurteilen können, welches soziale Netzwerk für die Vermarktung ihres Produkts von Relevanz ist.
Das Thema Internet, und damit verbunden auch insbesondere Social Media, ist in der Markenkommunikation der heutigen Zeit relevanter denn je. Immer mehr Unternehmen bauen eigene Social Media Präsenzen auf. Social Media wird verstärkt auch für die Übermittlung von Werbebotschaften genutzt, was Unternehmen vor eine neue Herausforderung stellt.
Inhaltsverzeichnis
1. Einleitung
2. Social Media
2.1 Begriffserklärung: Social Media
2.2 Begriffserklärung: Social Media Marketing
2.3 Begriffserklärung: Social Media Monitoring
3. Soziale Netzwerke
3.1 Facebook
3.2 Instagram
3.3 Twitter
3.4 Snapchat
3.5 Xing
4. Fallstudie
4.1 Kriterienraster
4.2 Beispielprodukt
5. Schlussbetrachtung
Zielsetzung & Themen
Die Arbeit untersucht, wie Unternehmen die Relevanz spezifischer sozialer Netzwerke für ihre Produktvermarktung fundiert beurteilen können. Aufgrund der eingeschränkten Datenlage für eine umfassende strategische Analyse entwickelt die Autorin/der Autor ein zweistufiges Modell, das ein Kriterienraster mit einer praktischen Testphase mittels Social Media Monitoring kombiniert.
- Grundlagen von Social Media, Marketing und Monitoring
- Profilierung und Vergleich relevanter sozialer Netzwerke (Facebook, Instagram, Twitter, Snapchat, Xing)
- Entwicklung und Anwendung eines Kriterienrasters zur Zielgruppenanalyse
- Praxisnahe Anwendung des Modells am Beispiel eines Mode-Online-Shops
- Evaluation der Erfolgsmessung durch Social Media Monitoring
Auszug aus dem Buch
4.1 Kriterienraster
Das oben aufgeführte Raster wurde durch intensive Recherche verfügbarer Statistiken aufgestellt. Als nutzbar befundene Quellen werden in Punkt 4.2 verwendet und benannt. Wie nachfolgend ausführlicher erläutert wird, ist die Aufstellung des Rasters problematisch verlaufen, weshalb die Vorgehensweise überdacht wurde.
Die Anwendung der im Raster aufgeführten Kriterien ermöglicht eine oberflächliche Differenzierung der beschriebenen Netzwerke. Bei der Aufstellung des Rasters war vorauszusetzen, dass mithilfe öffentlich zugänglicher Statistiken, aussagekräftige Kriterien erarbeitet werden können.
Es handelt sich bei den vier Kriterien dementsprechend um vergleichsweise leicht erhebbare Daten, da diese der Öffentlichkeit durch Statistiken oder andere Formen von Studien zugänglich gemacht sind.
Im Rahmen der Zielgruppenbestimmung durch das Unternehmen wären für eine umfassende Analyse der Nutzer allerdings weit mehr Daten erforderlich, auf welche leider kein Zugriff möglich ist. Dazu gehören vor allem Einkommen und Interessen der jeweils aktiven Nutzer im relevanten Altersbereich. Ebenso wie die Conversion Rate des über die jeweils vermittelnde Plattform übermittelnden Traffics ausfällt und ob es zwischen den Netzwerken dahingehend große Unterschiede gibt.
Zusammenfassung der Kapitel
1. Einleitung: Diese Einleitung führt in die Relevanz von Social Media für die Markenkommunikation ein und erläutert die Problemstellung sowie das methodische Vorgehen der Arbeit.
2. Social Media: Das Kapitel definiert grundlegende Fachbegriffe wie Social Media, Social Media Marketing und Social Media Monitoring, die als Basis für die weitere Untersuchung dienen.
3. Soziale Netzwerke: Es werden fünf relevante Plattformen vorgestellt und deren jeweilige Schwerpunkte, Zielgruppen sowie aktuelle Nutzerzahlen analysiert.
4. Fallstudie: In diesem Hauptteil wird ein Kriterienraster entworfen und an einem konkreten Beispiel eines Mode-Online-Shops praktisch angewendet, um die Eignung der Netzwerke zu prüfen.
5. Schlussbetrachtung: Das Fazit fasst zusammen, dass eine rein datenbasierte Netzwerkwahl aufgrund mangelnder Detailinformationen schwierig ist und durch eine Testphase ergänzt werden muss.
Schlüsselwörter
Social Media, Social Media Marketing, Social Media Monitoring, Soziale Netzwerke, Facebook, Instagram, Twitter, Snapchat, Xing, Kriterienraster, Zielgruppenanalyse, Markenkommunikation, Web 2.0, Online-Handel, Werbebotschaften
Häufig gestellte Fragen
Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?
Die Arbeit untersucht, wie Unternehmen systematisch beurteilen können, welches soziale Netzwerk am besten für die Vermarktung ihrer Produkte geeignet ist.
Welche zentralen Themenfelder werden behandelt?
Zentrale Themen sind die Begriffsdefinition von Social Media Instrumenten, die Charakterisierung verschiedener Plattformen und die Entwicklung eines Kriterienrasters für Marketingentscheidungen.
Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?
Das Ziel ist die Erarbeitung einer Methode, mit der Unternehmen die Relevanz sozialer Netzwerke für ihre spezifischen Produkte bestimmen können.
Welche wissenschaftliche Methode kommt zum Einsatz?
Die Arbeit nutzt eine theoretische Aufarbeitung der Grundlagen, gefolgt von einer fallstudienbasierten Analyse unter Verwendung eines Kriterienrasters und dem Ansatz des Social Media Monitorings.
Was wird im Hauptteil der Arbeit konkret untersucht?
Im Hauptteil werden Facebook, Instagram, Twitter, Snapchat und Xing hinsichtlich ihrer Nutzerstrukturen analysiert und in einem Fallbeispiel für einen Mode-Online-Shop evaluiert.
Welche Schlagworte charakterisieren die Arbeit?
Zu den wichtigsten Begriffen gehören Kriterienraster, Zielgruppenbestimmung, Social Media Marketing Effektivität und Nutzerstatistiken.
Warum konnte die Forschungsfrage laut Autor nicht vollumfänglich beantwortet werden?
Weil viele für die Zielgruppenbestimmung kritische Daten, wie detaillierte Nutzerinteressen oder conversion-relevante Metriken, öffentlich nicht zugänglich sind.
Welche Empfehlung gibt die Arbeit für die praktische Anwendung?
Die Autorin/der Autor empfiehlt, das Kriterienraster als ersten Filter zu nutzen und die finale Entscheidung durch eine praktische Testphase mit anschließender Monitoring-Analyse zu untermauern.
- Quote paper
- Marc Hoffmann (Author), 2018, Einsatzmöglichkeiten von sozialen Netzwerken im Marketing von Unternehmen, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/463113