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Der Raum als dritter Erzieher in der Grundschule. Der Einfluss der Raumgestaltung auf den Lernerfolg nach Montessori

Título: Der Raum als dritter Erzieher in der Grundschule. Der Einfluss der Raumgestaltung auf den Lernerfolg nach Montessori

Trabajo Escrito , 2014 , 17 Páginas , Calificación: 1,7

Autor:in: Anonym (Autor)

Pedagogía - Reformas pedagógicas
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Die nachfolgende Arbeit befasst sich mit dem Einfluss der Gestaltung des Klassenraumes auf den Lernerfolg der Schüler in der Grundschule.

Im Rahmen dieser Arbeit wird deshalb die Frage gestellt, wie die reformpädagogischen Ideen Maria Montessoris in der Klassenraumgestaltung der Grundschulen umgesetzt werden sollte und heute wird. Hierfür wird deshalb zunächst die reformpädagogische Bewegung kurz erläutert, bevor in dieser Arbeit die Pädagogik Maria Montessoris hinsichtlich ihrer heute noch bedeutsamen Ideen für die Gestaltung von Schulräumen und Klassenzimmern näher untersucht wird. Der Schwerpunkt liegt auf der Konzeption Maria Montessoris und ihrer Vorstellung vom idealen Klassenzimmer für jedes Kind.

Die Arbeit endet mit einem Blick auf die heutige Umsetzung am Beispiel einer Grundschule in Berlin. Die Erarbeitung der Frage nach der Aktualität der Montessori- Pädagogik und der Raumgestaltung bilden dabei das Hauptanliegen.

Extracto


Inhaltsverzeichnis

1 Einleitung

2 Entwicklung der Reformpädagogik

2.1 Erkenntnisse zur Wichtigkeit der räumlichen Gestaltung

2.2 Das besondere Konzept Maria Montessoris in Bezug zur Raumgestaltung

3 Pädagogische Wirkung der Raumgestaltung nach Maria Montessori

3.1 Ästhetik

3.2 Fehlerkontrolle

3.3 Ordnung

3.4 Selbstständigkeit

3.5 Aufforderungscharakter

4 Montessori Schulen heute: Am Beispiel einer Grundschule in Berlin

5 Zusammenfassender Vergleich

6 Fazit

Zielsetzung & Themen

Die Arbeit untersucht die Bedeutung der reformpädagogischen Ideen Maria Montessoris für die Gestaltung von Klassenzimmern in Grundschulen, mit dem Ziel, die Aktualität dieses Konzepts anhand eines Praxisbeispiels zu beleuchten.

  • Entwicklung und Grundmotive der Reformpädagogik
  • Maria Montessoris Konzept der "vorbereiteten Umgebung"
  • Kriterien einer kindgerechten Raumgestaltung nach Montessori
  • Praktische Umsetzung in einem Berliner Grundschul-Klassenzimmer
  • Vergleich von Montessori-Theorie und gelebter Schulpraxis

Auszug aus dem Buch

Das Ideale Klassenzimmer

„Ich ließ Tischchen in verschiedenen Formen so bauen, daß sie nicht wackelten und so leicht waren, daß zwei kleine, vierjährige Kinder sie mühelos verstellen konnten. Ich ließ Stühle machen, […], deren Proportionen sich der Form des kindlichen Körpers anpaßten. […] Die Schränkchen sind niedrig, leicht und sehr einfach, […] zu jedem gehört ein besonderer Schlüssel: das Schloß ist in der richtigen Höhe angebracht, damit die Kinder es mit der Hand erreichen, es auf- und zuschließen sowie Gegenstände in die verschiedenen Fächer stellen können.“ (Oswald und Schulz- Benesch 1967, S.75)

Dieses Zitat von Maria Montessori zeigt, wie die Reformpädagogin ihr Konzept dahingegen ausrichtete, dass alles auf die Kinder und ihre Bedürfnissen angepasst wird. Es war nicht ihre Intention, eine „Ideal-Schule“ bzw. ein „Ideal-Klassenzimmer“ zu konzipieren und vorzulegen (vgl. Hedderich 2011, S.107). Vielmehr stellte sie Überlegungen dazu an, eine Schule ideal für die Individualität des kindlichen Gemüts anzupassen und untermauerte ihre Gedanken vielsichtig. Montessori bezeichnete die vorbereitete Umgebung, darunter fällt auch der Raum als dritter Erzieher, als „Schlüssel zur Welt“ und als „freie Wahl“ (vgl. Hedderich 2011, S.45).

Zusammenfassung der Kapitel

1 Einleitung: Die Einleitung führt in die Bedeutung des Raumes als "dritter Erzieher" ein und skizziert die Fragestellung nach der heutigen Umsetzung reformpädagogischer Ideen.

2 Entwicklung der Reformpädagogik: Dieses Kapitel behandelt die historischen Hintergründe der Reformpädagogik und deren Abkehr von traditionellen, lebensfernen Schulkonzepten.

3 Pädagogische Wirkung der Raumgestaltung nach Maria Montessori: Hier werden die fünf zentralen Kriterien für ein Montessori-Klassenzimmer detailliert theoretisch hergeleitet.

4 Montessori Schulen heute: Am Beispiel einer Grundschule in Berlin: Das Kapitel veranschaulicht anhand von Bildmaterial und Beschreibungen die konkrete Umsetzung der Montessori-Prinzipien in einem Berliner Klassenzimmer.

5 Zusammenfassender Vergleich: Eine tabellarische Gegenüberstellung setzt die theoretischen Forderungen Montessoris in direkten Bezug zur beobachteten Schulpraxis.

6 Fazit: Das Fazit resümiert die anhaltende Aktualität und Relevanz der Montessori-Pädagogik für die moderne Gestaltung von Lernumgebungen.

Schlüsselwörter

Reformpädagogik, Maria Montessori, Raumgestaltung, Klassenzimmer, Dritter Erzieher, Vorbereitete Umgebung, Selbstständigkeit, Ästhetik, Fehlerkontrolle, Lernumgebung, Grundschule, Pädagogik

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit beschäftigt sich mit der Rolle der räumlichen Gestaltung als "dritter Erzieher" im Kontext der Reformpädagogik nach Maria Montessori.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Die Themen umfassen die historische Entwicklung der Reformpädagogik, die theoretischen Anforderungen an Montessori-Klassenzimmer und deren praktische Umsetzung in der Gegenwart.

Was ist das primäre Ziel der Arbeit?

Das Ziel ist die Untersuchung der Frage, wie reformpädagogische Ideen zur Raumgestaltung heute in der Grundschulpraxis umgesetzt werden und inwieweit diese noch aktuell sind.

Welche wissenschaftliche Methode wurde verwendet?

Die Autorin stützt sich auf eine Literaturanalyse sowie eine explorative Fallbetrachtung eines exemplarischen Klassenraums an einer Berliner Grundschule.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil analysiert die theoretischen Kriterien wie Ästhetik, Ordnung, Fehlerkontrolle, Selbstständigkeit und Aufforderungscharakter und vergleicht diese mit der beobachteten Ausstattung einer Schule.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Wesentliche Begriffe sind Montessori-Pädagogik, vorbereitete Umgebung, Lernumgebung, Reformpädagogik und die kindgerechte Raumgestaltung.

Warum spielt das Podest in Montessori-Klassen eine so wichtige Rolle?

Das Podest dient als strukturierendes Element, das Lernmaterialien und spezifische Lern- oder Spielbereiche räumlich abgrenzt und so eine differenzierte Lernzone schafft.

Inwiefern unterscheidet sich die beobachtete Praxis von der reinen Theorie?

Die Untersuchung zeigt, dass in der Praxis zwar viele Kriterien erfüllt werden, jedoch beispielsweise durch eine Fülle an Materialien eine gewisse visuelle Überladung entstehen kann, die vom Ideal abweicht.

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Detalles

Título
Der Raum als dritter Erzieher in der Grundschule. Der Einfluss der Raumgestaltung auf den Lernerfolg nach Montessori
Universidad
Free University of Berlin
Calificación
1,7
Autor
Anonym (Autor)
Año de publicación
2014
Páginas
17
No. de catálogo
V463117
ISBN (Ebook)
9783668922150
ISBN (Libro)
9783668922167
Idioma
Alemán
Etiqueta
reformpädagogik raum räumliche Gestaltung konzept maria montessori äthetik ordnung fehlerkontrolle Selbstständigkeit aufforderungscharakter
Seguridad del producto
GRIN Publishing Ltd.
Citar trabajo
Anonym (Autor), 2014, Der Raum als dritter Erzieher in der Grundschule. Der Einfluss der Raumgestaltung auf den Lernerfolg nach Montessori, Múnich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/463117
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