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Digital Divide und sozioökonomischer Status

Wächst die digitale Spaltung durch das Wissensangebot im Internet?

Título: Digital Divide und sozioökonomischer Status

Trabajo Escrito , 2018 , 13 Páginas , Calificación: 1,0

Autor:in: Franziska Müller (Autor)

Medios / Comunicación - Multimedia, internet, nuevas tecnologías
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Resumen Extracto de texto Detalles

In dieser Arbeit soll die Relation des Wissensangebotes im Netz zu der sogenannten digitalen Spaltung geklärt werden. Genauer geht es um die Frage, ob eine digitale Spaltung speziell zwischen Menschen mit unterschiedlichem sozioökonomischem Status durch das Wissensangebot im Internet gefördert wird.

Dazu erfolgt zu Beginn eine Erläuterung der Begriffe „Wissensklufthypothese“ und„Digital Divide“, in der sowohl deren Gemeinsamkeiten als auch Unterschiede deutlich werden. Darauf folgend werden die Chancen des Internets dessen Herausforderungen gegenübergestellt. Es wird sich hierbei nur auf die für die Arbeitsfrage relevanten Möglichkeiten und Probleme, speziell auf die der Nutzungsweisen, beschränkt. Eine kurze Darstellung, wie das Web von den unterschiedlichen sozialen Gruppen tatsächlich genutzt wird, erfolgt danach.Abschließend wird in einem Fazit die Frage beantwortet, ob das Wissensangebot des Internets Menschen mit unterschiedlichem sozioökonomischem Status spaltet. Darüber hinaus werden weitere Fragen und Probleme, die sich durch die Arbeiter schließen, skizziert.

Das Internet – fast jeder nutzt es. Heutzutage gilt es als die zentrale Wissens- und Informationsressource. Es wird erwartet, dass wir dieses Medium entsprechend unserer eigenen Bedürfnisse bedienen können und sollten. Theoretisch stehen jedem die gleichen Inhalte im Web zur Verfügung, doch werden sie auch gleich genutzt? Haben alle das gleiche Bedürfnis an Informationen und Wissen zu gelangen? Gibt es einen Zusammenhang zwischen formaler Bildung, Beruf, Einkommen und der Nutzung der zur Verfügung stehenden Informationen?

Extracto


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Theoretische Grundlagen

2.1. Wissensklufthypothese

2.2. Digital Divide

3. Statusbedingte Nutzungsunterschiede?

3.1. Herausforderung des Internets

3.2. Chancen des Internets

3.3. Wie wird das Internet genutzt?

4. Fazit

Zielsetzung & Themen

Diese Arbeit untersucht den Zusammenhang zwischen dem Wissensangebot im Internet und der digitalen Spaltung unter besonderer Berücksichtigung des sozioökonomischen Status. Das zentrale Ziel ist es, zu klären, ob das Internet bestehende soziale Ungleichheiten bei der Wissensaneignung verstärkt oder ob es als barrierefreies Medium zum Abbau dieser Klüfte beitragen kann.

  • Anwendung der Wissensklufthypothese auf digitale Medien
  • Analyse des Begriffs "Digital Divide" im Kontext sozioökonomischer Ungleichheit
  • Gegenüberstellung von Chancen und Herausforderungen der Internetnutzung
  • Untersuchung der tatsächlichen Nutzungsweisen und habituellen Praktiken
  • Reflektion über die Rolle motivationaler Faktoren bei der Informationsbeschaffung

Auszug aus dem Buch

2.1. Wissensklufthypothese

As the infusion of mass media information into a social system increases, segments of population with higher socioeconomic status tend to aquire this information at a faster rate than the lower status segments, so that gap in knowledge between these segments tend to increase rather than decrease.2

Diese Hypothese stellte vor fast 40 Jahren eine Forschungsgruppe der Minnesota University auf. Sie besagt, dass Personen mit einem höheren sozioökonomischem Status in der Lage sind massenmediale Informationen schneller aufzunehmen als solche, mit einem niedrigeren Status. Daraus resultiere dann eine sogenannte Wissenskluft zwischen diesen beiden Gruppen.3

Mit steigender Informationszufuhr, so nimmt die These an, wachsen auch die Wissensunterschiede.4 Die zu den von sozioökonomisch höher Gestellten effektiver erfassten zählenden Informationen sind themenbezogen und beziehen sich vor allem auf politische Probleme des öffentlichen Lebens und wissenschaftliche Artikel. Auf Themenbereiche wie Sport und Hobbies und sogenannte Soft-News treffe die Hypothese aber nicht unbedingt zu.5 Dieses Modell bezeichnet Wirth als rezeptionsbedingte Wissenskluft, das heißt formal höher Gebildete rezipieren die Informationen effizienter, sodass eine Kluft zu formal niedriger Gebildeten entsteht, die immer größer wird.6

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Diese Einleitung führt in die Problematik der digitalen Wissenskluft ein und skizziert die Leitfrage, ob der sozioökonomische Status die Internetnutzung beeinflusst.

2. Theoretische Grundlagen: Hier werden die zentralen Theorien zur Wissensklufthypothese sowie der Begriff des Digital Divide definiert und auf das Internet übertragen.

3. Statusbedingte Nutzungsunterschiede?: Dieses Kapitel beleuchtet Herausforderungen und Chancen der Internetnutzung und analysiert, wie unterschiedliche soziale Gruppen das Medium praktisch verwenden.

4. Fazit: Das Fazit fasst die Kernaussagen zusammen und diskutiert, dass zwar theoretisch Barrierefreiheit besteht, die Nutzungspraktiken jedoch soziale Unterschiede manifestieren können.

Schlüsselwörter

Digital Divide, Wissensklufthypothese, sozioökonomischer Status, Internetnutzung, soziale Ungleichheit, Medienrezeption, Informationsangebot, Wissensgesellschaft, digitale Spaltung, Nutzungsunterschiede, Bildungsstand, Politische Informiertheit, Medienkanäle, habituelle Nutzungspraktiken, Chancengleichheit.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit analysiert, ob das Internet trotz theoretisch freiem Zugang zu Informationen zur Verschärfung sozialer Ungleichheiten zwischen Menschen mit unterschiedlichem sozioökonomischem Status beiträgt.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Die zentralen Themen sind die Wissensklufthypothese, der Digital Divide, die unterschiedlichen Internet-Nutzungsweisen nach Bildungsstand und die Wirkung des Internet-Informationsangebots.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Das primäre Ziel ist die Beantwortung der Frage, ob eine digitale Spaltung speziell zwischen Menschen mit unterschiedlichem sozioökonomischem Status durch das Wissensangebot im Internet gefördert wird.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Es handelt sich um eine theoretische Arbeit, die auf Literaturanalyse, der Diskussion der Wissensklufthypothese und der Auswertung bestehender empirischer Studien basiert.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Im Hauptteil werden zunächst die theoretischen Grundlagen gelegt, danach werden die Chancen und Herausforderungen des Internets gegenübergestellt und schließlich das tatsächliche Nutzungsverhalten verschiedener Statusgruppen analysiert.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Wichtige Begriffe sind Digital Divide, Wissensklufthypothese, sozioökonomischer Status, digitale Ungleichheit und Nutzungsverhalten.

Kann das Internet bestehende Wissensklüfte ausgleichen?

Theoretisch bietet das Internet als barrierefreies Medium diese Chance, jedoch zeigt die Analyse, dass Nutzer mit höherem Bildungsstatus Informationen effizienter verwerten und das Angebot stärker für Wissensvorsprünge nutzen.

Welche Rolle spielt die Motivation der Nutzer?

Motivationale Faktoren sind entscheidend; sozioökonomisch höher Gestellte zeigen häufig ein größeres Interesse an politischen Themen und nutzen das Internet dementsprechend zielgerichteter, während bei Desinteressierten dieser Effekt ausbleibt.

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Detalles

Título
Digital Divide und sozioökonomischer Status
Subtítulo
Wächst die digitale Spaltung durch das Wissensangebot im Internet?
Universidad
University of Siegen
Calificación
1,0
Autor
Franziska Müller (Autor)
Año de publicación
2018
Páginas
13
No. de catálogo
V463242
ISBN (Ebook)
9783668903425
ISBN (Libro)
9783668903432
Idioma
Alemán
Etiqueta
Digital Divide Digitale Spaltung Sozioökonomischer Status Wissensangebot im Internet Wissensklufttheorie Wissenskluft
Seguridad del producto
GRIN Publishing Ltd.
Citar trabajo
Franziska Müller (Autor), 2018, Digital Divide und sozioökonomischer Status, Múnich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/463242
Leer eBook
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