Die nachfolgende Arbeit befasst sich mit der Entwicklung der Spieltheorie, ihrer Definition und ihrer historischen Entwicklung.
Die Spieltheorie wird als eine Methode angesehen, mit deren Hilfe strategische Tendenzen zur Analyse des jeweiligen Spielerverhaltens erkannt und genutzt werden können.
Im Rahmen der vorliegenden Arbeit wird die Spieltheorie, welche einen engen Bezug zur Kybernetik hat, als zentrales Thema bearbeitet. Hierzu wird im Kapitel zwei eine Antwort auf die Frage "Was ist Spieltheorie?"gegeben. Um den Rahmen der Arbeit möglichst nicht zu verletzen, erfolgt dies in einem weniger detaillierten, dennoch sehr breiten Überblick. Dieser wegweisende Abschnitt führt zum eigentlichen Kern der Arbeit, welcher die Entwicklung der Spieltheorie in einen historischen Kontext setzt.
Bedeutende Persönlichkeiten finden hier ihre entsprechende Nennung sowie biografische Skizzierung. Um das theoretische Wissen um Praxisbeispiele zu erweitern, werden im Kapitel vier fünf gängige Spieltheorien vorgestellt, wie sie tagtäglich auftreten können. Zu diesen zählen das Gefangenendilemma, die Hirschjagd und der Geschlechterkampf, um nur einige zu nennen.
Nach diesem Ausflug in die reale Welt werden im letzten Kapitel die Erkenntnisse und Exempel kritisch diskutiert und mit einer Zusammenfassung abgeschlossen.
Inhaltsverzeichnis
- Einleitung
- Was ist die Spieltheorie?
- Geschichte und Entwicklung der Spieltheorie
- Beispiele der Spieltheorie in der Praxis
- Das Gefangenendilemma
- Die Hirschjagd
- Das Braess Paradoxon
- Der Geschlechterkampf
- Chicken Game
- Zusammenfassung und kritische Auseinandersetzung
Zielsetzung und Themenschwerpunkte
Die vorliegende Arbeit befasst sich mit der Spieltheorie, einem mathematischen Instrument zur Analyse strategischer Entscheidungen in sozialen Konfliktsituationen. Sie beleuchtet die Geschichte und Entwicklung der Spieltheorie und veranschaulicht deren Anwendung anhand praktischer Beispiele.
- Definition und Grundprinzipien der Spieltheorie
- Historisches Verständnis der Entwicklung der Spieltheorie
- Anwendungen der Spieltheorie in verschiedenen Bereichen
- Kritische Betrachtung der Spieltheorie und ihrer Grenzen
- Zusammenfassung der wichtigsten Erkenntnisse
Zusammenfassung der Kapitel
Das erste Kapitel gibt eine einführende Definition der Spieltheorie und erklärt deren Bedeutung in Bezug auf strategisches Entscheidungsverhalten in sozialen Situationen. Kapitel 2 beleuchtet die mathematischen Grundlagen der Spieltheorie und stellt verschiedene Spielformen vor. Die Kapitel 3 und 4 befassen sich mit der Geschichte der Spieltheorie und ihren Anwendungen in verschiedenen Bereichen.
Schlüsselwörter
Spieltheorie, strategisches Entscheidungsverhalten, soziale Konflikte, mathematische Analyse, Geschichte der Spieltheorie, praktische Beispiele, Gefangenendilemma, Hirschjagd, Geschlechterkampf, Chicken Game, kritische Auseinandersetzung.
Häufig gestellte Fragen
Was ist die Spieltheorie?
Die Spieltheorie ist eine mathematische Methode zur Analyse strategischer Entscheidungen in Situationen, in denen der Erfolg des Einzelnen vom Verhalten anderer abhängt.
Was ist das Gefangenendilemma?
Es ist eines der bekanntesten Beispiele der Spieltheorie, das zeigt, warum zwei rationale Individuen oft nicht kooperieren, selbst wenn es in ihrem besten Interesse läge.
Welche historischen Persönlichkeiten haben die Spieltheorie geprägt?
Die Arbeit skizziert die Biografien bedeutender Mathematiker und Ökonomen, die zur Entwicklung dieser Theorie beigetragen haben.
Was versteht man unter der „Hirschjagd“ (Stag Hunt)?
Dies ist ein Koordinationsspiel, das den Konflikt zwischen Sicherheit und sozialer Kooperation beschreibt.
Wie hängen Kybernetik und Spieltheorie zusammen?
Beide Disziplinen befassen sich mit der Steuerung und Regelung von Systemen sowie der Analyse von Interaktionsmustern.
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- Martin Hardtke (Author), 2018, Kybernetik und Theorien. Historische Entwicklung und Anwendungsmöglichkeiten der Spieltheorie, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/463357