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Migration und Integration. Aktuelle Entwicklungen in Deutschland im historischen Vergleich mit dem Mittelalter

Titel: Migration und Integration. Aktuelle Entwicklungen in Deutschland im historischen Vergleich mit dem Mittelalter

Hausarbeit , 2016 , 25 Seiten , Note: 1,5

Autor:in: Isabelle Geiger (Autor:in)

Weltgeschichte - Allgemeines und Vergleiche
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Zusammenfassung Leseprobe Details

Diese Arbeit beschäftigt sich historisch-vergleichend mit dem Phänomen der Integration und Migration, indem sie historische Migrationsbewegungen im Mittelalter Migrationsbewegungen der heutigen Zeit gegenüberstellt.

Wir leben heutzutage in einer globalisierten Welt mit steigender Anzahl an Megastädten. Immer mehr Menschen ziehen in die Städte auch über nationale und internationale Grenzen hinaus. In diesem Zusammenhang spricht man von Migrationen.

Doch sind die heutigen Wanderungsbewegungen und Migrationsströme mit denen zur Zeit des Mittelalters zu vergleichen? Liegen ihnen ähnliche oder gleiche Gründe und Ziele zugrunde? Durch die Multikulturalität und das Miteinander vieler unterschiedlicher Religionen kommt es immer häufiger zu Unstimmigkeiten und Auseinandersetzungen. Den Menschen wird bewusst, dass Migration ohne Integration beinahe unmöglich ist. Doch die Grenzen der Integration sind für Jeden verschieden und schwer zu bestimmen.

Ob die Menschen damals aus ähnlichen Gründen ihre Heimat verlassen haben und wie die Integration im Mittelalter von statten ging, damit wird sich in dieser Arbeit genauer beschäftigt. Lassen sich Gemeinsamkeiten und Unterschiede entdecken? Ist Migration ein immer gleich bleibendes Phänomen, welches die Welt historisch geprägt hat und auch in Zukunft weiter verändern wird? Diesen Fragen gilt es, nachzugehen und im Anschluss dahingehend einige didaktische Überlegungen zu tätigen.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Begrifflichkeit und Einordnung

2.1. Der mittelalterliche Stadtbegriff

2.2. Die historische Entwicklung der Migration

3. Migration und Integration in der mittelalterlichen Stadt

3.1. Wanderungsbewegungen im Mittelalter

3.2. Bürgerrecht und Integration von Neubürgern

3.3. Fremde in der mittelalterlichen Stadt am Beispiel der Juden

4. Migration und Integration – aktuelle Situation in Deutschland

4.1. Daten und Fakten zur Migration in Deutschland

4.2. Staatsbürgerschaft und Integration von Migranten

5. Historischer Vergleich am Beispiel der Migration und Integration

5.1. Historischer Vergleich nach Kaelble

5.2. Vergleiche Migration und Integration früher und heute

6. Fazit

7. Didaktischer Kommentar

Zielsetzung & Themen

Die Arbeit untersucht das Phänomen der Migration und Integration im historischen Vergleich zwischen dem Mittelalter und der heutigen Zeit in Deutschland, um Gemeinsamkeiten sowie Unterschiede in den Ursachen und Abläufen der Wanderungsbewegungen zu identifizieren. Dabei liegt der Fokus insbesondere auf der Frage, ob Migration ein historisch konstantes Phänomen darstellt und wie sich die gesellschaftliche Integration über die Jahrhunderte gewandelt hat.

  • Historischer Vergleich von Wanderungsmotiven und Migrationsursachen.
  • Analyse des mittelalterlichen Stadtbegriffs und städtischer Integrationsmechanismen.
  • Untersuchung der aktuellen Migrationssituation in Deutschland.
  • Diskussion von Einbürgerungsprozessen und rechtlichen Rahmenbedingungen.
  • Didaktische Überlegungen zur Vermittlung von Kontinuität und Wandel im Geschichtsunterricht.

Auszug aus dem Buch

3.1.Wanderungsbewegungen im Mittelalter

Wanderungen waren meist gesellschaftliche Antworten und Reaktionen größerer Menschengruppen auf Problemsituationen und kollektive Herausforderungen: Landsuche, gewaltsame Verdrängung durch andere Völker, Kriegszüge mit Neuansiedlungen, Verfolgungen oder mangelnde Ernährungsgrundlagen. Um Migrationen, die gegenwärtig Deutschland berühren, objektiv beurteilen und die Diskussion darüber von sogenannten Überfremdungsängsten befreien zu können, sollten Erfahrungen über einen längeren historischen Zeitraum berücksichtigt werden.

Wir finden größere und kleine Wanderungsbewegungen schon in frühen Phasen der Menschheitsgeschichte. Das Mittelalter, oft als Periode der Sesshaftigkeit verstanden, war eine Zeit vielfältiger Mobilität im deutschsprachigen Zentraleuropa mit seinen bi- oder mehrkulturellen Regionen. Es gab zum einen „alltägliche“ Wanderungen von Händlern und Soldaten, von einfachen Menschen in Land und Stadt und von speziellen Gruppen wie Studenten und Pilgern. Zum anderen sind die Aus-, Ein- und Fernwanderungen von Juden, Normannen und Kreuzzüglern zu erwähnen. Nicht zu vergessen sind die Zäsuren durch Pest und Dreißigjährigen Krieg, sowie die Zwangswanderungen durch Religionskriege. Diese drei Arten von Wanderungen im Mittelalter werden im Folgenden genauer erläutert. Zudem wird der Wanderungsstrom der Neubürger im späten Mittelalter thematisiert.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Die Einleitung stellt die Aktualität von Migration und Integration in einer globalisierten Welt dar und führt die zentrale Forschungsfrage ein, ob Wanderungen des Mittelalters mit heutigen Migrationsströmen vergleichbar sind.

2. Begrifflichkeit und Einordnung: Dieses Kapitel definiert den historischen Stadtbegriff des Mittelalters als wichtigen Kontextfaktor für Migration und beleuchtet die allgemeine historische Entwicklung von Wanderungen.

3. Migration und Integration in der mittelalterlichen Stadt: Der Hauptteil analysiert spezifische Wanderungsarten im Mittelalter, die Rolle des Bürgerrechts bei der Integration sowie die Situation von Minderheiten wie den Juden.

4. Migration und Integration – aktuelle Situation in Deutschland: Es werden statistische Daten zur heutigen Migration in Deutschland sowie die aktuellen rechtlichen Rahmenbedingungen und Herausforderungen bei der Integration von Migranten dargelegt.

5. Historischer Vergleich am Beispiel der Migration und Integration: In diesem Kapitel werden die historischen Befunde mit der Gegenwart kontrastiert, wobei Kaelbles Theorie des historischen Vergleichs als methodische Grundlage dient.

6. Fazit: Das Fazit fasst die Ergebnisse zusammen und stellt fest, dass sich die Gründe für Migration über die Jahrhunderte im Kern kaum verändert haben, während sich die gesellschaftlichen Rahmenbedingungen und Integrationsanforderungen gewandelt haben.

7. Didaktischer Kommentar: Dieser Abschnitt reflektiert die Relevanz der Thematik für den Geschichtsunterricht an der Werkrealschule und betont die Bedeutung der Förderung eines historischen Bewusstseins für Kontinuität und Wandel.

Schlüsselwörter

Migration, Integration, Mittelalter, Stadtgeschichte, Wanderungsbewegungen, Bürgerrecht, historische Vergleich, Flüchtlinge, Zuwanderung, Antisemitismus, Einbürgerung, Mobilität, Sozialstruktur, Geschichtsbewusstsein, Globalisierung

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser wissenschaftlichen Hausarbeit im Kern?

Die Arbeit untersucht Migration und Integration als historische Phänomene, indem sie aktuelle Wanderungsbewegungen in Deutschland mit den Gegebenheiten und Strukturen der mittelalterlichen Stadt vergleicht.

Welche zentralen Themenfelder behandelt die Arbeit?

Die Schwerpunkte liegen auf der Entwicklung von Städten, den rechtlichen Voraussetzungen für Zuwanderung (Bürgerrecht vs. Staatsbürgerschaft), der sozialen Zusammensetzung von Migrantengruppen und der Geschichte der Ausgrenzung, besonders am Beispiel der jüdischen Bevölkerung.

Was ist das primäre Ziel oder die Forschungsfrage?

Das Hauptziel ist es zu klären, ob heutige Migrationsströme mit denen des Mittelalters vergleichbar sind und ob die zugrunde liegenden Gründe und Ziele eine historische Konstante darstellen.

Welche wissenschaftliche Methode wird für den Vergleich verwendet?

Die Arbeit nutzt den historischen Vergleich nach Hartmut Kaelble, um durch eine diachrone Gegenüberstellung ein besseres Verständnis für die Logik, Mentalitäten und Strukturen vergangener und heutiger Gesellschaften zu gewinnen.

Was steht im inhaltlichen Fokus des Hauptteils?

Der Hauptteil analysiert detailliert die verschiedenen Wanderungstypen (freiwillig vs. unfreiwillig) im Mittelalter, die Einbürgerungspraktiken und die Integrationsbemühungen der Städte sowie die aktuelle Datenlage zur Migration in Deutschland.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit am besten?

Die wesentlichen Begriffe sind Migration, Integration, historischer Vergleich, Mittelalter, Stadtgeschichte, Bürgerrecht und Mobilität.

Warum wird speziell das Beispiel der Juden im Mittelalter angeführt?

Die jüdische Bevölkerung dient als Paradebeispiel für die Ausgrenzung und die erschwerte Integration von Fremden in der mittelalterlichen Stadt, was Parallelen zur heutigen Diskriminierung von Minderheiten aufzeigt.

Welche didaktische Relevanz misst die Arbeit dem Thema bei?

Die Autorin argumentiert, dass die Thematisierung historischer Wanderungsbewegungen im Geschichtsunterricht essenziell ist, um Schülern ein Verständnis für Kontinuität und Wandel zu vermitteln und sie für aktuelle gesellschaftliche Prozesse zu sensibilisieren.

Ende der Leseprobe aus 25 Seiten  - nach oben

Details

Titel
Migration und Integration. Aktuelle Entwicklungen in Deutschland im historischen Vergleich mit dem Mittelalter
Hochschule
Pädagogische Hochschule Karlsruhe
Note
1,5
Autor
Isabelle Geiger (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2016
Seiten
25
Katalognummer
V463437
ISBN (eBook)
9783668923041
ISBN (Buch)
9783668923058
Sprache
Deutsch
Schlagworte
migration integration aktuelle entwicklungen deutschland vergleich mittelalter
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Isabelle Geiger (Autor:in), 2016, Migration und Integration. Aktuelle Entwicklungen in Deutschland im historischen Vergleich mit dem Mittelalter, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/463437
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Leseprobe aus  25  Seiten
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