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Hamburg und Lübeck. Die Frühgeschichte des Wendischen Städtebundes

Titel: Hamburg und Lübeck. Die Frühgeschichte des Wendischen Städtebundes

Hausarbeit (Hauptseminar) , 2016 , 16 Seiten , Note: 2

Autor:in: Anonym (Autor:in)

Geschichte Europas - Mittelalter, Frühe Neuzeit
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Zusammenfassung Leseprobe Details

Diese Hausarbeit legt die Anfänge der Beziehungen der Hansestädte Hamburg und Lübeck dar und geht dabei auf den Beginn der politischen und wirtschaftlichen Beziehungen und Verträge ein. Außerdem werden die "persönlichen" Beziehungen der Städte und das Verhältnis zu den Fürsten und Landesherren beleuchtet.

Diese Hausarbeit ist geeignet für Menschen, die sich für die Geschichte der Hanse, Hamburgs, Lübecks oder der wendischen Hansestädte interessieren. Ferner verschafft die Hausarbeit dem Leser einen guten Überblick auf die Thematik selbst, da sehr viele unterschiedliche Quellen zitiert werden. Dazu gehören Primärquellen wie Urkunden aber auch verschiedenste Monografien und Lexika. Der Leser erschließt sich beim Lesen also auch viele verschiedene Quellen.

Das Gründungsjahr der Hanse wird meistens mit dem Jahr 1241 angegeben. Hamburg und Lübeck spielten hier eine Vorreiterrolle, denn schon vor Gründung der Hanse sind diese beiden Städte eine Kooperation eingegangen. Die Beziehungen der beiden Städte, die ohnehin schon Bestand hatte, wurde im Jahre 1241 vertraglich geregelt. Die Hanse war damit geboren. 18 Jahre später mündete diese Zusammenarbeit in die Gründung des wendischen Städtebundes zwischen Lübeck, Stralsund, Wismar, Kiel und Rostock.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

2. Einleitung

3. Hauptteil

3.1. Beginn der politischen Beziehungen und Verträge

3.2. Wirtschaftliche Beziehungen

3.3. Persönliche Beziehungen und das Verhältnis zu den Fürsten und

Landesherren

5. Schluss: Beantwortung der Frage

Zielsetzung & Themen

Die Arbeit untersucht die frühen bilateralen Beziehungen zwischen Hamburg und Lübeck als Fundament des wendischen Städtebundes und analysiert dabei die Anfänge der Zusammenarbeit sowie deren Ausprägung im politischen und wirtschaftlichen Kontext.

  • Frühgeschichte des wendischen Städtebundes
  • Politische Kooperation und vertragliche Grundlagen
  • Wirtschaftliche Verflechtungen und Handelsrouten
  • Verhältnis zu fürstlichen Landesherren und Autonomiebestrebungen
  • Rolle von Hamburg und Lübeck als Kern des Bundes

Auszug aus dem Buch

3. 2. Wirtschaftliche Beziehungen

Die wirtschaftlichen Beziehungen Hamburgs und Lübecks waren der Hauptauslöser für die Gründung des wendischen Städtebundes. Ursache dieser Kooperation war die geographische Nähe beider Städte gewesen. Die jeweiligen Kaufleute sahen sich Gefahren und Problemen gegenübergestellt, die sie nicht alleine lösten konnten (z. B. ungeklärte Rechtsfragen, Schutz vor Seeräubern). Aus dieser Not heraus entstand die Kooperation der einzelnen Kaufleute, die schließlich in die Gründung der Hanse mündete. Und die geographische Lage bestimmte auch die Handelspartner Lübecks und Hamburgs und der übrigen wendischen Städte. Lübeck erlangte im Juni 1226 durch Kaiser Friedrich II. die Rechtsfreiheit. Bedingt durch die vorteilhafte geographische Lage Lübecks und einem neu eingesetzten Schiffstyp, namentlich, der Hansekogge, die eine größere Menge an Frachtgut transportieren konnte, erlebte Lübeck einen schnellen Aufstieg als Handelsmacht. Lübeck wurde bekannt als Mittelpunkt der Hanse und wurde zur wichtigsten Handelsstadt Nordeuropas. Man muss wissen, dass Lübeck an dem Fluss Trave liegt und dieser Fluss für Koggen beschiffbar war. Außerdem war Lübeck bis zum Jahre 1201 der einzige deutsche Handelsplatz an der Ostsee. Auch lag Lübeck zwischen dem Brüggischen Hansekontor und dem Hansekontor in Nowgorod. Dies hatte zur Folge, dass Lübeck zu einem Stapelplatz/Sammelplatz für Waren, vor allem aus der Ostsee, wurde. Gehandelt wurde aber in alle Richtungen. Auch wichtig zu erwähnen ist die Rolle der Nähe zu Hamburg. Hamburg und Lübeck haben einen gemeinsamen Landweg. Kaufleute auf Durchreise zogen es lieber vor von Lübeck aus durch Hamburg zu Fuß zu gehen anstatt um Dänemark herumzufahren. Außerdem kommt noch zum Landweg die Binnenschifferei dazu. Aus dieser Gegebenheit heraus entwickelte sich die Transitstrecke zwischen Hamburg und Lübeck und hier liegen wohl auch die Anfänge der wirtschaftlichen Beziehungen zueinander. Es ist daher nicht verwunderlich, dass Lübeck die Führung innerhalb der Hanse innehatte.

Zusammenfassung der Kapitel

Einleitung: Die Einleitung definiert das Forschungsziel, die enge Kooperation zwischen Hamburg und Lübeck als Basis der Hanse zu beleuchten, und beschreibt die Quellenlage.

Hauptteil: Das Kapitel analysiert die politischen Verträge, die wirtschaftlichen Netzwerke und das Autonomiebestreben der Städte gegenüber regionalen Landesherren.

Schluss: Beantwortung der Frage: Hier wird die Forschungsfrage beantwortet, indem die enge, durch Verträge gesicherte Zusammenarbeit der Städte als maßgeblich für die Entstehung der Hanse bewertet wird.

Schlüsselwörter

Hanse, wendischer Städtebund, Hamburg, Lübeck, Handelsbeziehungen, Vertragspolitik, Mittelalter, Ostseehandel, Nordseehandel, Wirtschaftskooperation, Rechtsfreiheit, Landweg, Kogge, Autonomie, Seeräuber.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser wissenschaftlichen Arbeit?

Die Arbeit behandelt die Frühgeschichte des wendischen Städtebundes, wobei der Fokus auf den bilateralen Beziehungen zwischen Hamburg und Lübeck liegt.

Welche zentralen Themenfelder werden bearbeitet?

Die zentralen Themen sind die politischen Verträge zwischen den Städten, ihre wirtschaftliche Kooperation sowie ihr Verhältnis zu den regionalen Landesherren.

Was ist das primäre Ziel oder die Forschungsfrage?

Ziel ist es, den Beginn und die Formen der Zusammenarbeit zwischen Hamburg und Lübeck zu analysieren und deren Bedeutung für die Entwicklung des wendischen Städtebundes darzustellen.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Autorin stützt sich auf eine Analyse von Urkunden und Sekundärliteratur zur hansischen Frühgeschichte, um die geschichtlichen Zusammenhänge zu rekonstruieren.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die politische Kooperation (Verträge), die wirtschaftlichen Handelsbeziehungen (Stapelplatz, Handelswege) und das Verhältnis zu Fürsten.

Durch welche Schlüsselwörter lässt sich die Arbeit charakterisieren?

Wichtige Begriffe sind Hanse, wendischer Städtebund, Hamburg, Lübeck, wirtschaftliche Kooperation, Rechtssicherheit und fürstliche Landesherrschaft.

Warum war die geographische Lage für beide Städte so entscheidend?

Die Nähe und der gemeinsame Landweg zwischen Hamburg und Lübeck ermöglichten eine Transitstrecke, die den schwierigen Seeweg um Dänemark mied und so den Austausch förderte.

Welche Rolle spielte die Hansekogge für den Aufstieg Lübecks?

Durch den Schiffstyp der Hansekogge konnten größere Mengen Frachtgut transportiert werden, was Lübeck zu einer bedeutenden Handelsmacht in Nordeuropa machte.

Wie distanzierten sich Hamburg und Lübeck von den Landesherren?

Die Städte schlossen untereinander Verträge zur Sicherheit ihrer Handelsrouten, um eigenständig – ohne direkte Befugnis der Fürsten – Rechtssicherheit für ihre Kaufleute zu gewährleisten.

Ende der Leseprobe aus 16 Seiten  - nach oben

Details

Titel
Hamburg und Lübeck. Die Frühgeschichte des Wendischen Städtebundes
Hochschule
Universität Hamburg
Veranstaltung
Proseminar mittelalterliche Geschichte
Note
2
Autor
Anonym (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2016
Seiten
16
Katalognummer
V463835
ISBN (eBook)
9783668920262
ISBN (Buch)
9783668920279
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Mittelalter mittelalterliche geschichte Hansestädte wendische Städte Wendischer Städtebund Hanse Hansestadt Hamburg Lübeck Geschichte Hamburgs Geschichte Lübecks hansische Frühgeschichte Seeräuber
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Anonym (Autor:in), 2016, Hamburg und Lübeck. Die Frühgeschichte des Wendischen Städtebundes, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/463835
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Leseprobe aus  16  Seiten
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