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Gründe für die erfolgreiche Annahme des Prinzipats des Augustus in der römischen Gesellschaft

Titre: Gründe für die erfolgreiche Annahme des Prinzipats des Augustus in der römischen Gesellschaft

Dossier / Travail , 2016 , 14 Pages , Note: 3,0

Autor:in: Tarik Akar (Auteur)

Histoire globale - Protohistoire, Antiquité
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Die Aufgabenstellung der Hausarbeit besteht darin eine Hausarbeit zu einem Augustus-Thema meiner Wahl anzufertigen. Die Frage meiner Hausarbeit lautet: "Gründe für die erfolgreiche Annahme des Prinzipats des Augustus in der römischen Gesellschaft." Meine Leitfrage soll die Fragen diskutieren wie Augustus es geschafft hat das Prinzipat als neue Ordnung in Rom zu etablieren. Welche Gründe spielten eine Rolle, dass die römische Gesellschaft das Prinzipat annahm, welche nicht? Mit "römischer Gesellschaft" sind sowohl der Senat wie auch das einfache Volk gemeint, sodass ich auf beide Gruppen Bezug nehmen werde. Die römische Republik hatte seit dem Ende der Königsherrschaft eine über 500 jahrelange republikanische Geschichte und ein großes Erbe. Der Staat war nach bestimmten Regeln geordnet. Darunter gehörten auch Prinzipien wie das Annuitätsprinzip oder das Iterationsverbot.

Es ist schwer vorzustellen, dass ein Einzelner dieses alte republikanische Staatsgefüge in nur einer Amtszeit zu einer absoluten Monarchie formen konnte. Doch genau das ist passiert.

Ab dem Jahr 133 bis zum Jahr 30 v. Chr. tobte im römischen Reich ein Bürgerkrieg. Nach den Konflikten mit Antonius und Kleopatra ging der frühere Oktavian, der später Augustus heißen sollte, als eindeutiger Sieger hervor. Es gab nun niemanden mehr, der in seinem Weg stand. Am 13. Januar des Jahres 27 v. Chr. war es dann soweit. An diesem Tag im Senat von Rom wurde ein langer Staatsakt gefeiert. Der Ausnahmezustand und der Bürgerkrieg wurden offiziell beendet. Die republikanische Ordnung war offiziell wiederhergestellt. Octavian wurde der Ehrenname Augustus verliehen und ließ sich als Retter der Republik feiern. In Wirklichkeit führte er die Republik politisch in den Abgrund. Denn im Laufe seiner Amtszeit als Quasi-Kaiser wurde die Macht heimlich auf ihn zugeschnitten. Er fungierte als Monarch. Die alte Republik wurde untergraben. Dabei schaffte er es eine neue Form der "Monarchie" zu etablieren. Das Prinzipat des Augustus hielt erfolgreich Einzug in die Geschichte. Das Prinzipatmodell war eine Monarchie im Rahmen einer Republik. Die alte Republik wurde durch eine Fassade aufrechterhalten. Doch wie konnte er dieses Model etablieren ohne nennenswerten Gegenwind zu bekommen? All diese Fragen hoffe ich zu beantworten.

Extrait


Inhaltsverzeichnis

2. Einleitung

3. Hauptteil

3.1. Die Umstände seiner Machtergreifung

3.2. „Offizielle“ Beibehaltung der Republik

3.3. Beibehaltung und Kooperation mit dem Senat und den Aristokraten

3.4. Umstand der Lebenszeit des Augustus und das Bewusstsein der Römer

3.5. Politische wie wirtschaftliche Errungenschaften des Augustus

4. Schluss: Beantwortung der Frage

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Hausarbeit untersucht die Gründe für die erfolgreiche Etablierung des Prinzipats durch Augustus in der römischen Gesellschaft. Dabei wird analysiert, wie Augustus es vermochte, den Übergang von der instabilen Republik zur dauerhaften Alleinherrschaft zu gestalten, ohne auf nennenswerten Widerstand in der Bevölkerung oder bei der Aristokratie zu stoßen.

  • Die Rolle der republikanischen Fassade bei der Machtergreifung
  • Die strategische Kooperation mit dem Senat und der Aristokratie
  • Der Einfluss der langen Regierungszeit auf das Bewusstsein der Bevölkerung
  • Die Bedeutung politischer und wirtschaftlicher Leistungen für die Akzeptanz
  • Das Fehlen organisierter Opposition nach den Bürgerkriegen

Auszug aus dem Buch

3. 1. Die Umstände seiner Machtergreifung:

Zunächst müssen wir uns vor Augen führen, dass sich das römische Reich seit mehr als 100 Jahren in einem Bürgerkrieg befand und der Alltag der Menschen dementsprechend geprägt war. Die Menschen waren von Leid, Krieg und Elend geprägt und es wäre nicht schwer gewesen sie davon zu überzeugen eine neue, friedlichere Ordnung anzunehmen. Augustus ließ die Republik zwar im Geheimen aushebeln, doch de jure war sie ja noch vorhanden. Zu seinen Verdiensten gehört es, dass er es geschafft hat das römische Reich zu befrieden. Denn in einer Bürgerkriegssituation in der der soziale Frieden gefährdet, die wirtschaftliche Lage schlecht ist, sind die Prioritäten der Menschen auf das Nötigste reduziert. Logischerweise muss das auch für das römische Reich und dessen Bewohner gegolten haben, denn das Land steckte seit Jahrhunderten in einem Bürgerkrieg. Das hat Augustus vermutlich stark in die Hände gespielt. Augustus profitierte demnach von den Umständen seiner Machtübernahme.

Demgegenüber muss man fairerweise sagen, dass die Ursache für den jahrzehntelangen Bürgerkrieg ja nicht ein innerer Kriegszustand war, der erst später kam, sondern die Ursache für den Bürgerkrieg waren die sozialen Spannungen zwischen den verschiedenen Ständen (Gescheiterte Landreformen des Tiberius Gracchus) welche dann einen Bürgerkrieg zur Folge hatte. Unzufriedenheit bzw. Zufriedenheit mit der sozialen gesamtgesellschaftlichen Lage kommt also nicht ausschließlich durch einen Bürgerkrieg oder durch einen Frieden. Ferner spielen soziale Unterschiede und soziale Konflikte eine Rolle. Und an den sozialen Unterschieden änderte auch Augustus wenig mit Ausnahme seiner Landpolitik mit Blick auf seine Veteranenkolonien. Rom blieb die alte Aristokratie die sie seit Jahrhunderten war.

Zusammenfassung der Kapitel

2. Einleitung: Hier wird die Problemstellung der Arbeit erläutert und die zentrale Forschungsfrage nach den Gründen für die Annahme des Prinzipats in der römischen Gesellschaft formuliert.

3. Hauptteil: Der Hauptteil analysiert verschiedene Faktoren wie die politisch-wirtschaftliche Stabilität unter Augustus, die Wahrung einer republikanischen Fassade und die strategische Einbindung der Aristokratie.

3.1. Die Umstände seiner Machtergreifung: Dieses Kapitel betrachtet, inwiefern die Erschöpfung der römischen Bevölkerung nach jahrzehntelangen Bürgerkriegen die Akzeptanz einer neuen Ordnung begünstigte.

3.2. „Offizielle“ Beibehaltung der Republik: Es wird diskutiert, wie Augustus durch eine geschickte Fassadenpolitik den Anschein bewahrte, die Republik wiederhergestellt zu haben, während er faktisch die Macht zentralisierte.

3.3. Beibehaltung und Kooperation mit dem Senat und den Aristokraten: Die Untersuchung zeigt auf, warum der Senat trotz der Aushöhlung seiner Macht mit Augustus kooperierte, anstatt Widerstand zu leisten.

3.4. Umstand der Lebenszeit des Augustus und das Bewusstsein der Römer: Dieses Kapitel beleuchtet, wie das hohe Alter des Augustus und die lange Dauer seiner Herrschaft die nachfolgenden Generationen prägten.

3.5. Politische wie wirtschaftliche Errungenschaften des Augustus: Hier werden die Reformen, Infrastrukturmaßnahmen und die Befriedung des Reiches als wesentliche Pfeiler seiner Popularität und Legitimation dargestellt.

4. Schluss: Beantwortung der Frage: Die Arbeit fasst zusammen, dass eine Kombination aus Friedenssicherung, geschickter Fassadenpolitik und der gezielten Befriedigung verschiedener Gesellschaftsschichten für den Erfolg des Prinzipats verantwortlich war.

Schlüsselwörter

Augustus, Prinzipat, Römische Republik, Kaiserzeit, Machtergreifung, Senat, Aristokratie, Bürgerkrieg, Pax Augusta, Herrschaftslegitimation, Politik, Wirtschaft, Geschichte, Machtstruktur, Soziale Ordnung.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Hausarbeit untersucht die historischen Gründe für die erfolgreiche Etablierung des Prinzipats durch Augustus in der römischen Gesellschaft und warum diese neue Ordnung weitgehend akzeptiert wurde.

Welche zentralen Themenfelder behandelt die Arbeit?

Die Schwerpunkte liegen auf der innenpolitischen Strategie von Augustus, seiner Interaktion mit dem Senat, der Bedeutung der wirtschaftlichen Stabilität sowie der psychologischen Wirkung seiner langen Regierungszeit.

Was ist das primäre Ziel der Forschungsfrage?

Das Ziel ist es, die Diskrepanz zwischen der de facto herrschenden Monarchie und der de jure beibehaltenen Republik zu erklären und die Motive der verschiedenen gesellschaftlichen Gruppen für die Akzeptanz des Augustus zu identifizieren.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Arbeit nutzt eine historisch-analytische Methode, basierend auf der Auswertung antiker Quellen wie der „Res Gestae“ sowie moderner geschichtswissenschaftlicher Fachliteratur.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in eine detaillierte Betrachtung der Machtergreifung, der Fassadenpolitik, der Kooperation mit der Aristokratie, dem demografischen Wandel sowie den spezifischen politischen und wirtschaftlichen Reformen des Augustus.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Wichtige Begriffe sind Augustus, Prinzipat, Römische Republik, Herrschaftslegitimation, Senat und soziale Stabilität.

Wie konnte Augustus den Senat dazu bringen, seine Machtstellung zu legitimieren?

Durch eine Mischung aus Paktpolitik, der Wahrung von Privilegien der Aristokratie und der gezielten Ausschaltung von Oppositionellen sowie der geschickten „Salamitaktik“ bei der Machtübertragung.

Warum spielt das hohe Alter des Augustus eine Rolle für die Annahme des Prinzipats?

Da Augustus über 40 Jahre lang regierte, wuchsen zwei Generationen auf, die die alte, instabile Republik nicht mehr selbst kannten und das Prinzipat als den einzig bekannten Normalzustand wahrnahmen.

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Résumé des informations

Titre
Gründe für die erfolgreiche Annahme des Prinzipats des Augustus in der römischen Gesellschaft
Université
University of Hamburg
Cours
Hauptseminar alte Geschichte
Note
3,0
Auteur
Tarik Akar (Auteur)
Année de publication
2016
Pages
14
N° de catalogue
V463919
ISBN (ebook)
9783668923386
ISBN (Livre)
9783668923393
Langue
allemand
mots-clé
Geschichte Alte Geschichte römisches Reich Agustus Cäser Prinzipat Senatoren Augustus princeps Princeps Reformen des Augustus Augustus Kaiser Kaiserzeit römische Gesellschaft Rom unter Augustus Senatoren unter Augustus
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Citation du texte
Tarik Akar (Auteur), 2016, Gründe für die erfolgreiche Annahme des Prinzipats des Augustus in der römischen Gesellschaft, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/463919
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Extrait de  14  pages
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