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Segen und Fluch führerloser Autos. Autonomes Fahren als die Zukunft des modernen Verkehrs?

Titre: Segen und Fluch führerloser Autos. Autonomes Fahren als die Zukunft des modernen Verkehrs?

Exposé Écrit pour un Séminaire / Cours , 2018 , 18 Pages , Note: 1,7

Autor:in: Matthias Müller (Auteur)

Gestion d'entreprise - Divers
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Résumé Extrait Résumé des informations

Es werden die verschiedenen Grade der Autonomie von Fahrzeugen beleuchtet und voneinander abgegrenzt, um so eine für diese Arbeit gültige Definition zu schaffen, mit der im weiteren Verlauf gearbeitet werden kann.
Darauf aufbauend werden die aktuellen juristischen Gegebenheiten analysiert und die öffentliche Wahrnehmung auf diese Technologie beschrieben. In der nachfolgenden kritischen Auseinandersetzung werden dann jene Aspekte untersucht, die hauptsächlich für die bisherige Ablehnung oder Akzeptanz autonomer Fahrzeuge verantwortlich sind und als Ergebnis mit Verbesserungsvorschlägen versehen präsentiert.

Extrait


Inhaltsverzeichnis

1. Motivation

1.1. Forschungsziel

2. Aktuelle Situation

2.1. Definition: Autonomes Fahrzeug

2.2. Juristische Situation in Deutschland

2.3. Gesellschaftliche Situation

3. Kritische Betrachtung

3.1. Gründe für die Akzeptanz: Verkehrssicherheit

3.2. Gründe für die Akzeptanz: Verkehrseffizienz

3.3. Akzeptanzhindernis: Ethische Aspekte

3.4. Akzeptanzhindernis: Datenschutz

4. Fazit und Zusammenfassung

Zielsetzung & Themen

Die Arbeit untersucht die gesellschaftliche Akzeptanz von autonomen Fahrzeugen, analysiert bestehende Ängste gegenüber der Technologie und identifiziert die zentralen Gründe für die ablehnende Haltung in der Bevölkerung. Ziel ist es, durch die Gegenüberstellung von technischem Potenzial und sozialen Vorbehalten Handlungsempfehlungen zur Steigerung der Akzeptanz abzuleiten.

  • Aktueller Stand der Automatisierung und juristische Rahmenbedingungen
  • Potenziale hinsichtlich Verkehrssicherheit und Effizienzsteigerung
  • Ethische Herausforderungen und moralische Dilemmata
  • Datenschutzbedenken und Überwachungsängste
  • Strategien zur Förderung des öffentlichen Diskurses

Auszug aus dem Buch

3.1. Gründe für die Akzeptanz: Verkehrssicherheit

„[…] über 90% der heutigen Verkehrsunfälle sind auf menschliches Versagen zurückzuführen“ (Friedrich, 2015, S. 311). Auch das statistische Bundesamt geht davon aus, dass lediglich 1% der Unfälle auf technisches Versagen zurückzuführen seien, während 91% menschliches Versagen als Ursache aufweisen (Statistisches Bundesamt, 2017). Auch wenn heute noch keine belastbaren Unfallstudien mit hoch- oder vollautomatisierten Fahrzeugen existieren, so muss man aufgrund der oben genannten Zahlen davon ausgehen, dass, wenn die Fehlerquelle Mensch durch Technik ersetzt wird, die Qualität und Quantität der Verkehrsunfälle drastisch sinken kann.

Dies wird auch dann der Fall sein, falls die Technik niemals eine hundertprozentige Perfektion erreichen wird. Professoren der TU Darmstadt gehen davon aus, dass sich die Zahl technischer Fehler um einen gewissen Grad automatisierungsspezifischer Fehler zwar erhöhen wird, unterscheiden jedoch zwischen den Schweregraden der Unfälle. Dadurch kommen sie zu dem Schluss, dass sich mit einer Vollautomatisierung des Verkehrs die die Anzahl schwerer Unfälle, im Sinne von Personenschäden stark reduzieren ließe, wobei gleichzeitig mit einer Zunahme leichter Verkehrsunfälle, insbesondere Sachschäden zu rechnen sei (Wachenfeld und Winner, 2015, Abb. 21.2).

Die sogenannte „Vision Zero“, also das, durch autonome Fahrzeuge hervorgerufene vollständig unfallfreie Verkehrsgeschehen, wäre aus gesellschaftlicher Sicht der wünschenswerte Optimalzustand mit maximalem Nutzen und kann als Antrieb für die Forschung im Bereich Fahrzeugautonomie angesehen werden. „Ziel [autonomer Fahrzeuge] ist es möglichst unfallfrei mobil zu sein“ (Winkle, 2015, S. 366) und „Die Sicherheit des Menschen im öffentlichen Straßenverkehr ist eine der viel zitierten Motivationen für die Fahrzeugautomatisierung […]“ (Wachenfeld und Winner, 2015, S. 440) sind nur zwei Aussagen aus der Forschung, die das bestätigen, aber auch aus der Automobilindustrie hört man ähnliche Stimmen.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Motivation: Dieses Kapitel führt in das Thema ein und erläutert die aktuelle verhaltene Stimmung der Bevölkerung gegenüber führerlosen Fahrzeugen sowie die zentrale Forschungsfrage.

2. Aktuelle Situation: Hier werden Definitionen autonomer Grade, die gesetzlichen Regelungen im StVG sowie die gesellschaftliche Wahrnehmung und der aktuelle Forschungsstand dargelegt.

3. Kritische Betrachtung: Dieses Kapitel analysiert die Argumente für die Akzeptanz wie Verkehrssicherheit und Effizienz sowie die Hindernisse durch ethische Fragen und Datenschutzbedenken.

4. Fazit und Zusammenfassung: Abschließend werden die Ergebnisse zusammengeführt und die Notwendigkeit von mehr Aufklärung sowie ein weiterer Diskurs zwischen Wissenschaft, Juristen und Gesellschaft betont.

Schlüsselwörter

Autonomes Fahren, Automatisierungsgrade, Verkehrssicherheit, Verkehrseffizienz, Vision Zero, Ethische Aspekte, Datenschutz, Akzeptanz, Personenschäden, Mischbetrieb, Rechtsfragen, StVG, Digitale Intimsphäre, Systemzuverlässigkeit, Gesellschaftlicher Diskurs

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit behandelt die Chancen und Risiken des autonomen Fahrens mit einem besonderen Fokus auf die gesellschaftliche Akzeptanz dieser Technologie in Deutschland.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Die zentralen Themen sind der rechtliche Rahmen, der potenzielle Sicherheitsgewinn, die Steigerung der Verkehrseffizienz sowie ethische und datenschutzrechtliche Bedenken.

Was ist das primäre Ziel der Arbeit?

Das Ziel ist es, den aktuellen Stand autonomer Mobilität kritisch zu beleuchten, Ängste der Bevölkerung zu hinterfragen und Möglichkeiten für eine höhere Akzeptanz aufzuzeigen.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Arbeit basiert auf einer Literaturanalyse und der Auswertung von Studien zur gesellschaftlichen Wahrnehmung sowie einer juristischen Einordnung der aktuellen Gesetzeslage.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in eine Analyse der aktuellen Situation (Definitionen, Recht, Gesellschaft) und eine kritische Auseinandersetzung mit Sicherheits- und Effizienzargumenten sowie ethischen und Datenschutzaspekten.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Die Kernbegriffe umfassen Autonomes Fahren, Akzeptanz, Verkehrssicherheit, Datenschutz, ethische Aspekte und die Vision Zero.

Wie unterscheidet sich die Auffassung von "Vollautomatisierung" von anderen Graden?

Bei der Vollautomatisierung muss das Fahrzeug nicht mehr ständig überwacht werden, da es bei einer Aufforderung zur Übernahme durch den Fahrer eigenständig in einen risikominimalen Zustand übergehen kann.

Was beinhaltet das "Helmproblem" in der Arbeit?

Das Helmproblem beschreibt ein ethisches Dilemma, bei dem ein Algorithmus bei einer unvermeidbaren Unfallsituation zwischen zwei Unfallgegnern entscheiden muss, was Fragen der moralischen Programmierung aufwirft.

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Résumé des informations

Titre
Segen und Fluch führerloser Autos. Autonomes Fahren als die Zukunft des modernen Verkehrs?
Université
University of Hagen
Note
1,7
Auteur
Matthias Müller (Auteur)
Année de publication
2018
Pages
18
N° de catalogue
V464081
ISBN (ebook)
9783668930070
ISBN (Livre)
9783668930087
Langue
allemand
mots-clé
autonomous cars autonomous driving Akzeptanz
Sécurité des produits
GRIN Publishing GmbH
Citation du texte
Matthias Müller (Auteur), 2018, Segen und Fluch führerloser Autos. Autonomes Fahren als die Zukunft des modernen Verkehrs?, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/464081
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Extrait de  18  pages
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