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Die Medien als Wissenschaftskommunikator. Mögliche Chancen für die Öffentliche Soziologie

Titre: Die Medien als Wissenschaftskommunikator. Mögliche Chancen für die Öffentliche Soziologie

Dossier / Travail , 2016 , 16 Pages , Note: 1,3

Autor:in: B.A. Magdalena Pfitzmaier (Auteur)

Sociologie - Divers
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In der folgenden Arbeit liegt der Fokus darauf, ob und inwiefern die Medien eine Chance für die Soziologie in der Etablierung in der Öffentlichkeit darstellen, außerdem wird auf mögliche Probleme, die sich aus dem Zusammenspiel zwischen Medien und Soziologie ergeben könnten, eingegangen. Vorab werden die Begriffe ‚Medien‘ und ‚Öffentlichkeit‘ genauer zu definieren versucht. Ebenso wird auf die Ziele der Soziologie und die Frage, warum das Fach mediale Unterstützung brauchen könnte, eingegangen.

Extrait


Inhaltsverzeichnis

I. Einleitung

II. Zusammenspiel von Medien und Öffentlicher Soziologie

1. Begriffsklärungen

1.1 Medien

1.2 Öffentlichkeit

1.3 Soziologisches Wissen

2. Aktuelle Probleme der Öffentlichen Soziologie…

3. Medien als Kommunikator soziologischen Wissens

3.1 Chancen

3.2 Risiken

III. Fazit

Zielsetzung & Themen

Die Arbeit untersucht, ob und inwiefern moderne Medien als Kommunikationsplattformen dienen können, um soziologisches Fachwissen einer breiteren Öffentlichkeit zugänglich zu machen und die Disziplin anschlussfähiger zu gestalten.

  • Grundlagenbegriffe der Medien, Öffentlichkeit und des soziologischen Wissens
  • Aktuelle Herausforderungen bei der Vermittlung soziologischer Inhalte
  • Die Rolle der Medien als Vermittlungsinstanz wissenschaftlicher Erkenntnisse
  • Chancen und Risiken digitaler Formate wie Social Media und Apps
  • Strategien zur Etablierung der Öffentlichen Soziologie

Auszug aus dem Buch

3. Medien als Kommunikator soziologischen Wissens

Dass Medien einen enormen Einfluss auf unser Denken und Handeln haben, ist längst bekannt. Dies kann eine Wissenschaft wie die Soziologie für sich nutzen, um Interessenten für die eigene Wissenschaft zu gewinnen oder Ziele wie die Gegenmachtbildung zu Markt und Staat, wie Michael Burawoy es fordert (vgl. Kap. I), voranzutreiben. Im Folgenden werden die wichtigsten Einflüsse der Medien auf den Menschen nach Simon Erk (2007) genannt und grob skizziert:

(1) Meinungsbildung: wenn ein Rezipient bezüglich eines gewissen Sachverhalts noch keine verfestigte Meinung hat, kann der Medieneinfluss hoch sein. Ein Beispiel hierfür wäre, wenn jemand zum ersten Mal etwas über die Notwendigkeit des Tierschutzes hört und daraufhin eine negative Einstellung gegenüber dem Einsatz von Tieren im Zirkus entwickelt.

(2) Themenvorgabe: Medien besitzen die Fähigkeit des ‚Agenda-Setting‘, was die Fähigkeit beschreibt, bestimmten Themen durch mediale Erwähnung eine höhere Relevanz zu verleihen. Diese Relevanzzusprechung ist der Lage, die Realitätswahrnehmung der Rezipienten maßgeblich zu bestimmen. Wenn demnach viel über Flüchtlingspolitik berichtet wird, wird auch mehr darüber nachgedacht. (3) Bekräftigung vorhandener Einstellungen: Informationen, die der bestehenden Einstellung entsprechen, können zu einer Verstärkung eben dieser führen. (4) Abschwächung vorhandener Einstellungen: durch die häufige Wiederholung von Medieninformationen, die die Erwartungen des Rezipienten nicht gänzlich erfüllen, kann dessen Einstellung verändert werden. (5) Änderung der Einstellung: Diese Wirkungsform ist vergleichbar mit der vorherigen, ist jedoch nur dann möglich, wenn es komplett andere Neuigkeiten zu einem Thema gibt oder andere Umstände eine Meinungsumstellung erzwingen (S.190-191). Die Wirkungsmacht der Medien ist also nicht zu unterschätzen, weshalb auch die Wissenschaften medial aktiv geworden sind.

Zusammenfassung der Kapitel

I. Einleitung: Die Einleitung beleuchtet die Herausforderung der Soziologie, in der breiten Bevölkerung als relevante Disziplin wahrgenommen zu werden, und führt in die Fragestellung zur Rolle der Medien ein.

II. Zusammenspiel von Medien und Öffentlicher Soziologie: Dieses Kapitel definiert die zentralen Begriffe und analysiert die theoretischen sowie praktischen Hürden, die einer breiteren Anschlussfähigkeit der Soziologie entgegenstehen.

1. Begriffsklärungen: Hier werden die theoretischen Grundlagen für Medien, Öffentlichkeit und soziologisches Wissen geschaffen, um das weitere Verständnis der Arbeit zu gewährleisten.

1.1 Medien: Der Abschnitt erläutert verschiedene Medienbegriffe, mit Fokus auf moderne technische Medien und das Web 2.0.

1.2 Öffentlichkeit: Es wird definiert, was Öffentlichkeit in soziologischer Hinsicht bedeutet und welche Teilöffentlichkeiten für die soziologische Wissensvermittlung relevant sind.

1.3 Soziologisches Wissen: Dieses Kapitel grenzt akademisches soziologisches Wissen von Alltagsverständnis ab und fokussiert auf die Vermittlung wissenschaftlicher Erkenntnisse.

2. Aktuelle Probleme der Öffentlichen Soziologie…: Das Kapitel arbeitet die Barrieren heraus, die die Soziologie unsichtbar machen und ihre öffentliche Kommunikation erschweren.

3. Medien als Kommunikator soziologischen Wissens: Hier wird der mediale Einfluss auf den Menschen skizziert und aufgezeigt, wie Wissenschaftskommunikation im digitalen Zeitalter funktionieren kann.

3.1 Chancen: Dieser Teil beschreibt, wie neue digitale Wege zur Datenerhebung und Vermittlung beitragen können, die Sichtbarkeit der Soziologie zu erhöhen.

3.2 Risiken: Es werden Gefahren wie der Verlust der journalistischen Gatekeeper-Funktion, PR-Missbrauch und Reputationsschäden durch Fehlinterpretationen diskutiert.

III. Fazit: Das Fazit zieht Bilanz über die Möglichkeiten der Medien für die Soziologie und unterstreicht die Notwendigkeit, Fachkompetenz mit journalistischem Gespür zu verbinden.

Schlüsselwörter

Öffentliche Soziologie, Medien, Wissenschaftskommunikation, Web 2.0, Öffentlichkeit, Soziologisches Wissen, Agenda-Setting, Digitale Medien, Social Media, Anschlussfähigkeit, Theorie-Praxis-Transfer, Disziplinäre Sichtbarkeit.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit analysiert das Potenzial von Medien als Werkzeug für die „Öffentliche Soziologie“, um wissenschaftliche Erkenntnisse aus der Akademie in die Gesellschaft zu tragen.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Die Themen umfassen die Definition von Öffentlichkeit und Medien, die Probleme der soziologischen Sichtbarkeit sowie die Chancen und Risiken durch digitale Kommunikationskanäle.

Was ist das primäre Ziel der Arbeit?

Ziel ist es zu untersuchen, ob und wie die Soziologie mediale Unterstützung nutzen kann, um ihre gesellschaftliche Relevanz zu stärken und den „Elfenbeinturm“ der Wissenschaft zu öffnen.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Arbeit basiert auf einer theoretischen Literaturanalyse und der Anwendung medienwissenschaftlicher Konzepte auf soziologische Fragestellungen.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil analysiert die aktuelle Diskrepanz zwischen fachinterner Forschung und öffentlicher Wahrnehmung sowie konkrete Ansätze zur Nutzung neuer Medien zur Wissensvermittlung.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Zu den wichtigsten Begriffen gehören Öffentliche Soziologie, Wissenschaftskommunikation, Web 2.0 und die mediale Anschlussfähigkeit der Sozialwissenschaften.

Warum fällt der Soziologie der öffentliche Zugang so schwer?

Laut der Arbeit liegt dies an der hohen Abstraktion des Fachs, einem Mangel an konkreten Bildern für die Disziplin sowie einer gewissen „Elfenbeinturm-Mentalität“ innerhalb der Soziologie.

Welches Risiko bergen soziale Medien für Wissenschaftler?

Zu den Risiken gehören die Vermischung von PR und Information, die Gefahr von Reputationsschäden durch Falschmeldungen sowie die oft begrenzte Reichweite innerhalb bestimmter Zielgruppen.

Welche Rolle spielen Apps im Vermittlungsprozess?

Apps werden als Hybridformate diskutiert, die unterhaltsame Inhalte mit soziologischen Fakten verknüpfen könnten, um die Akzeptanz in der breiten Bevölkerung zu steigern.

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Résumé des informations

Titre
Die Medien als Wissenschaftskommunikator. Mögliche Chancen für die Öffentliche Soziologie
Université
LMU Munich  (Soziologie)
Cours
Seminar Öffentliche Soziologie
Note
1,3
Auteur
B.A. Magdalena Pfitzmaier (Auteur)
Année de publication
2016
Pages
16
N° de catalogue
V464111
ISBN (ebook)
9783668930155
ISBN (Livre)
9783668930162
Langue
allemand
mots-clé
medien wissenschaftskommunikator mögliche chancen öffentliche soziologie
Sécurité des produits
GRIN Publishing GmbH
Citation du texte
B.A. Magdalena Pfitzmaier (Auteur), 2016, Die Medien als Wissenschaftskommunikator. Mögliche Chancen für die Öffentliche Soziologie, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/464111
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Extrait de  16  pages
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