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Was heißt es für Heidegger von "Unterwegs zur Sprache", unterwegs zur Sprache zu sein?

Título: Was heißt es für Heidegger von "Unterwegs zur Sprache", unterwegs zur Sprache zu sein?

Ensayo , 2017 , 8 Páginas , Calificación: 2,3

Autor:in: Florian Danker (Autor)

Filosofía - Filosofía del siglo XX
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Es ist schwierig, die Sicht Heideggers aus seinem Geschriebenen zu entnehmen, denn Sprache verändert sich ständig. Um seine Gedanken aus der geschriebenen Sprache perfekt entnehmen zu können, müsste man zur selben Zeit, am selben Ort leben sowie am besten dieselbe Person sein. Das Problem der sprachlichen Differenz der Orte ist, dass die Sprache wie eine Blume ist, die vor Ort sprießt, aber auch welkt – hiermit sind die verschiedenen Mundarten gemeint. Aber die Mundarten formten sich in einer geografischen Region im Verlauf der Zeit. Ebenso formt sich die Sprache aus der Zeit und an dem Ort, an dem man lebt. Trotzdem sind Schlüsse aus Heideggers Philosophie möglich. Denn eine Differenz ist die Verbindung zweier getrennter Dinge, diese verorten sich an dieser Differenz. Eine Differenz oder Unterscheidung verhält sich wie eine Fuge, die etwas zusammenhält. Diese Fuge gilt es zu finden, nicht nur in den Schriften Heideggers, sondern auch im Alltag. So ist es möglich dem wahren Sein zu begegnen und vom Seyn zu trennen. Hierbei ist das „Trennen“ zu beachten. Nur diese Trennungen, Risse, Unterschiede, Differenzen usw. entbergen das Sein. Das bedeutet, es fällt erst etwas auf (es entbirgt sich etwas), wenn ein Ding oder eine Funktion sowie ein Wort nicht mehr funktioniert. Ein Entbergen ist immer auch ein Verbergen und umgekehrt. Was die Philosophie Heideggers uns damit sagen möchte, möchte ich im Folgenden entbergen.

Extracto


Inhaltsverzeichnis

Problem der sprachlichen Differenz

Unterwegs zur Sprache

Erhalt der Wahrheit

Meine heideggerische Spracherkenntnis

Zielsetzung & Themen

Die Arbeit untersucht die philosophische Fragestellung, was es bedeutet, sich im Sinne Martin Heideggers "unterwegs zur Sprache" zu befinden, und analysiert, wie durch ein bewusstes, hinterfragendes Sprachverständnis das Wesen des Seins entborgen werden kann.

  • Die Problematik der sprachlichen Differenz und die Rolle von Mundarten.
  • Die Sprache als Ort des Wesens und als Weg zum Ereignis.
  • Die Beziehung zwischen Wort, Ding und der Entbergung von Wahrheit.
  • Die kritische Auseinandersetzung mit der technischen Auffassung von Sprache (Gestell).
  • Die Notwendigkeit einer stetigen, frischen Wahrnehmung der Sprache gegenüber bloßen Gewohnheiten.

Auszug aus dem Buch

Unterwegs zur Sprache

„Die Sprache erörtern heißt, nicht so sehr sie, sondern uns an den Ort ihres Wesens bringen: Versammlung in das Ereignis“ (vgl. Heidegger 1959, 12). Die Reise, sprich das Unterwegs Sein, geht zum Ort des Wesens der Sprache.

Erfahrung der Sprache. Nicht immer nur dem Nachsinnen, was wir schon verstehen (vgl. Heidegger 1959, 159 f.). Die Perspektive auf ein Ding muss immer wieder frisch wahrgenommen werden. Erst wenn das Ding nicht mehr funktioniert, begreifen wir das eigentliche Ding. Die naive joviale Neugier sollte in jeder Situation ein Grundsatz sein, um eine Wahrheit zu begreifen. Nuancen in der Sprache erkennen: ein Kind haben, ist nicht das gleiche wie einen Stuhl haben. Dieses erkennen, in anderen Sprachen, erschwert das Verständnis von anderen Sprachen. Ein Erkennen, bzw. nicht erkennen ist bei Nichtmuttersprachlern schwierig.

Zusammenfassung der Kapitel

Problem der sprachlichen Differenz: Dieses Kapitel erläutert, dass Sprache nicht statisch ist, sondern sich geografisch und zeitlich wandelt, wobei das "Trennen" und "Unterscheiden" essenziell sind, um das Sein zu entbergen.

Unterwegs zur Sprache: Es wird untersucht, wie die Sprache uns zum Ort ihres Wesens führen kann und warum eine stete, frische Wahrnehmung der Dinge notwendig ist, um die Wahrheit jenseits technischer Gewohnheiten zu erfassen.

Erhalt der Wahrheit: Hier steht die kritische Reflexion des menschlichen Umgangs mit Sprache im Fokus, wobei Heideggers Konzept der "Lichtung" und die Abkehr von einer rein technischen Sprachbetrachtung ("Gestell") hervorgehoben werden.

Meine heideggerische Spracherkenntnis: Der Autor resümiert, dass individuelle Erfahrungen die Sicht auf Sprache prägen und plädiert dafür, Wörter aus verschiedenen Winkeln zu betrachten, um eine Herrschaft der Sprache über das Denken zu verhindern.

Schlüsselwörter

Heidegger, Unterwegs zur Sprache, Ontologie, Seinsfrage, Sprache, Entbergen, Verbergen, Wahrheit, Gestell, Denken, Dichten, Wort, Ding, Sprachphilosophie, Ambiguität

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit befasst sich mit der philosophischen Untersuchung von Heideggers Werk "Unterwegs zur Sprache" und erörtert, wie Sprache unser Verständnis des Seins beeinflusst.

Was sind die zentralen Themenfelder der Analyse?

Die Schwerpunkte liegen auf dem Wesen der Sprache, der Differenz als methodischem Zugang, der Rolle der Stille und der kritischen Distanz gegenüber einer rein technischen Sprachverwendung.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Das Ziel ist es, durch eine philosophische Auseinandersetzung aufzuzeigen, wie der Mensch die Sprache nutzen kann, um das Sein zu "entbergen" und eine tiefere Wahrheit über die Dinge zu erfahren.

Welche wissenschaftliche Methode wird in der Arbeit verwendet?

Der Autor nutzt eine hermeneutische Herangehensweise, bei der Heideggers Texte durch eine eigene, kritische Auseinandersetzung und Reflexion des Sprachgebrauchs interpretiert werden.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Im Hauptteil werden die Problemfelder der sprachlichen Differenz, die Bedeutung der "Lichtung" als Ort der Wahrheit und die Gefahr einer zu technischen ("Gestell") Sprachbetrachtung detailliert analysiert.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren diese Arbeit?

Zu den wichtigsten Begriffen gehören Ontologie, das Sein, das Wesen der Sprache, Entbergung, Hermeneutik und die kritische Distanz zur technischen Weltauffassung.

Warum unterscheidet der Autor zwischen "sein" und "Sein"?

Die Unterscheidung ist zentral, da Heidegger das "Sein" ontologisch als Grund des Seienden fasst, während das Wort "sein" im alltäglichen Sprachgebrauch oft nur als Kopula oder Zustandsbeschreibung verwendet wird.

Welche Rolle spielt das "Gestell" in der Argumentation?

Das "Gestell" wird als technisierte Form der Welterfahrung begriffen, die das Wesen der Dinge verdeckt, weshalb der Autor einen bewussten Rückzug und ein "da-hin" Zurückkehren zum ursprünglichen Denken fordert.

Was bedeutet der Titel "Unterwegs zur Sprache" für den Verfasser?

Es deutet auf den prozesshaften Charakter des Philosophierens hin: Sprache ist kein statisches Objekt, sondern ein ständiger Weg, auf dem wir uns befinden, um das Wesen des Seins freizulegen.

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Detalles

Título
Was heißt es für Heidegger von "Unterwegs zur Sprache", unterwegs zur Sprache zu sein?
Universidad
Christian-Albrechts-University of Kiel  (Philosophisches Seminar)
Curso
Argumentationstheorie
Calificación
2,3
Autor
Florian Danker (Autor)
Año de publicación
2017
Páginas
8
No. de catálogo
V464374
ISBN (Ebook)
9783668911710
Idioma
Alemán
Etiqueta
heidegger unterwegs sprache
Seguridad del producto
GRIN Publishing Ltd.
Citar trabajo
Florian Danker (Autor), 2017, Was heißt es für Heidegger von "Unterwegs zur Sprache", unterwegs zur Sprache zu sein?, Múnich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/464374
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