Heranwachsende Jugendliche in stationären Wohngruppen und ihre Zukunftsvorstellungen

Eine empirische Forschung im Bereich Soziale Arbeit


Hausarbeit, 2018
48 Seiten, Note: 1,0
Anonym

Leseprobe

Inhaltsverzeichnis

Abkürzungsverzeichnis

1 Einleitung

2 Entwicklung im Jugendalter
2.1 Entwicklung und Entwicklungspsychologie im Jugendalter
2.2 Entwicklungsaufgaben von Jugendlichen
2.3 Entwicklungsprobleme

3 Rahmbedingungen in der stationären Jugendhilfe
3.1 Rahmbedingungen und Entwicklung stationärer Wohngruppen
3.2 Rechtsgrundlagen und Hilfeplan
3.3 Personal und Methoden

4 Forschungsdesign
4.1 Grundgesamtheit, Stichprobe, Probanden
4.2 Methodik der Datenerhebung
4.3 Untersuchungsplanung und Auswertungsmethodik

5 Darstellung und Interpretation der Befunde
5.1 Die Ergebnisse und Interpretation der Interviews
5.2 Prüfung der Gütekriterien und Forschungskritik
5.3 Offene Forschungsfragen und Fazit

Literaturverzeichnis

[Anmerkung: Diese Arbeit enthielt ursprünglich einen Anhang, der in der vorliegenden Fassung entfernt wurde.]

Abkürzungsverzeichnis

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

1 Einleitung

„Die Jugend ist unsere Zukunft!“ Zugegeben – eigentlich sind Kinder die Zukunft, jedoch durch die besondere Dynamik, die Einflüsse in der Jugend haben können, werden dort die Weichen für die „Gesellschaftsfähigkeit“ im Erwachsenenalter gestellt. Jeder Leser dieser Arbeit hat Erinnerungen, Vorstellungen und Beobachtungen zu diesem Lebensabschnitt, weil jeder diese Lebensphase, dieses Lebensalter und dieses Lebensgefühl durchlebt hat.

Die Begriffsbestimmung der Jugend ist zwar im § 7 des Kinder- und Jugendhilfegesetztes juristisch definiert: „(1) Im Sinne dieses Buches ist 1. Kind, wer noch nicht 14 Jahre alt ist … 2. Jugendlicher, wer 14 aber noch keine 18 Jahre alt ist, 3. Junger Volljähriger, wer 18 aber noch nicht 27 Jahre alt ist, 4. junger Mensch, wer noch nicht 27 Jahre alt ist“ (KJHG), aber diese Abgrenzungen sagen nichts über die qualitativen Besonderheiten der einzelnen Lebensabschnitte aus. Die körperliche und seelische Entwicklung eines Menschen kann äußerst unterschiedlich verlaufen sein.

Da heutzutage in einem Alter von zwölf bis vierzehn Jahren definitiv das Kindheitsstadium verlassen wird, geht diese Arbeit vor allem auf die Altersgruppe der zwölf bis achtzehn Jährigen ein.

Heutzutage haben Jugendliche in Deutschland viele Freiräume, wie die Wahl ihres Freundeskreises, ihres Freizeitverhaltens, bei der Selbstentfaltung oder auch bei den Bildungs- und Ausbildungswegen. Gleichzeitig müssen sie sich auf den Weg in die Adoleszenz auch Herausforderungen stellen, wie beispielsweise der Identitätsbildung. Da sich sowohl ihr Körper als auch die gesellschaftlichen Anforderungen ändern, kann dies zu Konflikten mit den Eltern oder Schule führen. Einige Jugendliche leiden besonders unter diesem Entwicklungsduck und unter der sozialen und psychischen Überlastung. Noch schwieriger wird die Situation, wenn die heranwachsenden Jugendlichen keine konstanten Bezugspersonen und ein instabiles soziales Umfeld haben.

Die Zukunftsvorstellungen von Kindern und Jugendlichen zu kennen, ist sowohl für den Bereich der Jugendforschung als auch für Personen, die mit Kindern und Jugendlichen arbeiten, ein wichtiger Aspekt und wird deswegen schon seit vielen Jahren in einschlägigen großen soziologischen Jugendstudien erfasst.

Die vorliegende Forschungsarbeit widmet sich den Zukunftsvorstellungen von heranwachsenden Jugendlichen in stationären Wohngruppen. Dabei wird eine theoretische Auseinandersetzung mit der Entwicklung in der Jugend, sowie mit den pädagogischen Herausforderungen und Aufgaben angestrebt. Ziel dieser Arbeit, ist es herauszufinden, wie die Zukunftsvorstellungen der heranwachsenden Jugendlichen aussehen und ob diese in den Kontext der Entwicklungsaufgaben und der Entwicklungspsychologie einzuordnen sind und ob diese sich von den Zukunftswünschen heranwachsender Jugendlicher, die nicht in einer Fremdunterbringung leben, unterscheiden.

Hierfür hat die Forscherin vorab eine Forschungsfrage, sowie drei Hypothesen formuliert:

Forschungsfrage: Wie stellen sich heranwachsende Jugendliche in stationären Wohngruppen ihre Zukunft vor?

Hypothese 1: Die meisten Jugendlichen wünschen sich eine Familie.

Hypothese 2: Alle Jugendlichen haben einen konkreten Berufswunsch.

Hypothese 3: Heranwachsende Jugendliche in stationären Wohngruppen haben eher negative Vorstellungen von ihrer Zukunft, als Jugendliche, die bei ihrer Familie aufwachsen.

Im ersten Kapitel setzt sich die Autorin mit den Entwicklungsaufgaben, der Entwicklungspsychologie und den Entwicklungsproblemen auseinander.

Das zweite Kapitel umfasst die Beschreibung der Rahmbedingungen in stationären Wohngruppen und der Rechtsgrundlagen. Außerdem strebt die Autorin eine Auseinandersetzung mit der Gestaltung eines Hilfeplanes an sowie den Methoden, die das Personal in stationären Wohngruppen anwendet.

Im dritten Kapitel stellt die Autorin ihr Forschungsdesign vor, indem sie auf die Grundgesamtheit, die gewählte Stichprobe und die Probanden eingeht und diese ausführlich beschreibt. Im Weiteren wird auf die Untersuchungsplanung, die Methodik der Datenerhebung und die Auswertungsmethodik eingegangen. Am Ende der Forschungsarbeit werden die Ergebnisse dargestellt und interpretiert.

2 Entwicklung im Jugendalter

Im Folgenden wird auf die Entwicklungspsychologie von heranwachsenden Jugendlichen eingegangen, sowie auf die individuell zu bewältigen Entwicklungsaufgaben und die Probleme, denen sich heranwachsende Jugendliche auf dem Weg in die Adoleszenz stellen müssen.

2.1 Entwicklung und Entwicklungspsychologie im Jugendalter

Innerhalb der akademischen Psychologie des Menschen stellt die Entwicklungspsychologie ein empirisches Teilgebiet dar, dass früher stark von der Säuglings- und Kleinkindforschung beeinflusst wurde, heute aber immer mehr den Blick auf den gesamten Lebenszyklus des Menschen richtet. Die Hauptelemente der Entwicklungspsychologie sind die Beschreibung und Erklärung sowie die Vorhersage und Beeinflussung menschlichen Erlebens und Verhaltens unter dem Aspekt der Veränderung über die gesamte Lebensspanne. Unter dem Begriff „Entwicklung“ wird im Allgemeinen ein Prozess der Entstehung bzw. der Veränderung verstanden. In der Psychologie der Entwicklung gibt es drei Prinzipien:

- das Prinzip des Wachstums,
- das Prinzip der Reifung,
- das Prinzip des Lernens (vgl. Web 1).

Das Prinzip des Wachstums beinhaltet die Veränderung der Körperstruktur (Form, Größe etc.). Das Prinzip der Reifung bezieht sich auf die Entwicklung von Reflexen und Instinkten oder anderen Verhaltensweisen. Das Prinzip des Lernens umfasst das Gebiet des traditionellen Konditionierens, der Extinktion, den Bereich des schulischen Lernens und anderer von außen einwirkenden Einflüssen. Die Entwicklungspsychologie versucht zu klären, warum es zu Veränderungen in der Entwicklung kommt, wie Stabilitäten entwickelt werden und warum es diesbezüglich inter- und intraindividuelle Unterschiede gibt. Interne Bedingungen, die in der Natur des Menschen oder in seinen individuellen Anlagen liegen, spielen eine Rolle, ebenso wie externe, die durch die physisch, soziale oder sozial gestaltete Umwelt wirken. Interne und externe Bedingungen können additiv wirken oder interagieren (vgl. Web1).

Entwicklung im Jugendalter ist separiert in die körperliche, die kognitive und die sozial-emotionale Entwicklung. Zwar wird in der modernen Entwicklungspsychologie die Entwicklung in der gesamten Lebensspanne betrachtet, da jedoch in der Kindheit und während des Heranwachsens normalerweise die größten Veränderungen stattfinden, stehen diese Lebensphasen im Fokus der psychologischen Betrachtung. Die Kinderpsychologie befasst sich als Teilbereich der Entwicklungspsychologie mit der Phase von der Geburt bis zur Jugendzeit. Die Anfänge der Kinderpsychologie reichen bis ins 19. Jahrhundert zurück. 1882 erschien die „Seele des Kindes“ von William Thierry Preyer. Die darin aufgeführten Tagebuchaufzeichnungen William und Clara Sterns enthalten die Ergebnisse der systematischen Beobachtungen ihrer Kinder. Danach beobachteten William Stern und Clara Stern systematisch ihre Kinder und hielten ihre Beobachtungen in Form von Tagebuchaufzeichnungen fest. Auch Jean Piaget veröffentlichte die Studien an seinen eigenen Kindern, die vor allem die Entwicklung der Intelligenz von der Geburt bis zum Spracherwerb beschreiben. Die psychische Entwicklung des Menschen ist nämlich ein andauernder Verlauf, der mit der Empfängnis beginnt und erst mit dem Tod endet. Beginnend mit der genetischen Veranlagung, über die Gesundheit der Mutter während der Schwangerschaft und den Lebensstil der Eltern /des Elternteils werden schon die ersten Verhaltensweisen des Kindes festgelegt (vgl. de Loache et al. 2016: S.78 ff.). Dieses kann sich sowohl entwicklungsfördernd als auch entwicklungshemmend für das zukünftige Leben des Kindes auswirken.

Die Autorin wird sich im Folgenden auf die Entwicklungspsychologie des Jugendalters konzentrieren. Das erste Standardwerk zur Adoleszenz hat der Amerikaner Stanley Hall im Jahr 1904 veröffentlicht. Er hat in seinem zweibändigen Werk versucht, die Entwicklung des Jugendlichen mit dem Hintergrund der Humanentwicklung insgesamt so zu beschreiben, dass die Jugendzeit als eine spezifische Phase im Seelenleben dargestellt wird. Er verdeutlicht, dass das Jugendalter eine eigenständige, psychologisch zu beschreibende Entwicklungsphase darstellt und nicht nur medizinisch-biologisch zu charakterisieren ist (vgl. Fend 2000: S. 41 f.). Dieser Thematik haben sich ab den zwanziger Jahren des 20. Jhdts. auch europäische EntwicklungspsychologenInnen gewidmet. Seitdem gibt es eine große Zahl an Theorien und empirischen Forschungsergebnissen, von denen vier besonders zu berücksichtigen sind, da sie in gewisser Weise die Stammbäume der Jugendpsychologie repräsentieren: die Jugend-psychologie von Charlotte Bühler, das jugendliche Seelenbild von Eduard Spranger, der Versuch einer umfassenden Jugendpsychologie von William Stern und der psychoanalytische Ansatz in der Tradition von S. Freud (vgl. Fend 2000: S.42). „Charlotte Bühler steht für die gestalt- entwicklungspsychologische Schule, Spranger für die geisteswissenschaftliche Psychologie in der Tradition von Dilthey, Stern für die personalistische Psychologie und Freud für die Psychoanalyse“ (Fend 2000: S.42). Ihre Forschungen haben gemein, dass sie die Jugendzeit als eine besondere Entwicklungsphase in der Genese des Menschen betrachten. Der Schlüssel für das damals entdeckte neue Verständnis der Jugendphase ist im Entwicklungsgedanken zu suchen. Die Menschwerdung vollzieht sich in einem Aufbau- und Wachstumsprozess, indem jede Phase ihren positiven Beitrag leistet und ihre Besonderheiten hat. Die Pubertät ist seitdem keine „Krankheit“ oder besondere Gefährdungsphase mehr, sondern ein positiver Teil des Prozesses der Menschwerdung (vgl. Fend 2000: S.42).

Charlotte Bühler hat Tagebücher von vornehmlich weiblichen Jugendlichen systematisch gesammelt und ausgewertet. Dadurch bestätigte sie z.B. ihre Kernidee, dass die Beschäftigung mit dem Ich und die gleichzeitige Abhebung gegen die bisher als selbstverständlich hingenommene Umgebung (Familie, Schule, soziales Umfeld) zur schriftlichen Auseinandersetzung drängen. Da bestimmte Themen in den Tagebüchern immer wieder auftauchten entwickelte Charlotte Bühler auf dieser Grundlage die erste umfassende Phänomenologie des Innenlebens von Jugendlichen. Sie geht bei der sozialen Entwicklung und der Entwicklung des Sexuallebens von einem veränderten Bezug zum Du aus (vgl. Fend 2000: S.51).

Bühler teilte den Lebenslauf in drei Ebenen ein:

- biologische Ebene: Grundlage sind die physiologischen Wachstumsprozesse
- biographisch-soziologisch Ebene: beruht auf den äußeren Vorgängen, Ereignissen und Produkten im Leben eines Menschen
- psychologische Ebene: hier wird versucht den Lebenslauf über das subjektive Erleben zu verstehen (vgl. Fend 2000: S.51).

Das theoretische Modell Charlotte Bühlers ist also dadurch geprägt, dass ihrer Meinung nach alle Phasen der jugendlichen Entwicklung zielgerichtet auf das Leben als Erwachsene/r zu betrachten sind (vgl. Fend 2000: S.52 ff.).

Von Eduard Spranger wurde 1924 erstmals das Werk „Psychologie des Jugendalters“ veröffentlicht und erschien 1979 bereits in seiner 29. Auflage. Basierend auf Auswertungen von Tagebüchern männlicher Jugendlicher geht Spranger von einer genormten Entwicklung im Jugendalter aus, die wesentlich von äußeren Einflüssen („Natur“ im weitesten Sinne) beeinflusst wird.

Bühlers und Sprangers Darstellungen könnten auch als die Beschreibung typisch weiblicher bzw. typisch männlicher Jugendentwicklung verstanden werden. Charlotte Bühler sieht die entscheidenden Veränderungen in der Pubertät im zwischenmenschlichen Bereich, während Eduard Spranger nicht von einem inneren sondern einem habituellen Entwicklungsantrieb ausgeht (vgl. Fend 2000: S.57).

William Stern und Siegmund Freud bereiteten in ihren Forschungen die psychologische Entwicklung Jugendlicher in hochsystematischen psychoanalytischen Modellen auf. Ihr theoretischer Ansatz unterscheidet dich jedoch durch ihre unterschiedliche Bewertung des Entwicklungsprozesses. Während Stern die Jugendzeit als befreiendes und aufbauendes Mehr für die Entwicklung zum vollen personalen Wesen ansieht, beschreibt Freund die Zerrissenheit und triebhafte Qual der jugendlichen Entwicklung entgegen der kulturellen und gesellschaftlichen Normen des Umfeldes. Trotz ihrer Gegensätzlichkeit und psychologischen Differenziertheit entwickelten sie Entwicklungsgesetze des Jugendalters, die über Jahrzehnte die wissenschaftlichen Konstruktionen dieser Lebensphase bestimmt haben (vgl. Fend 2000: S.74).

Eine wesentliche Erweiterung des psychoanalytischen Modells verdanken wir Peter Blos, der im engen Umfeld von Sigmund und Anna Freud sowie im engen Kontakt mit Erik Erikson gearbeitet hat. Er betont die zeitliche Erstreckung des Entwicklungsprozesses, d.h. wie sich auf dem Weg in die Adoleszenz die kindliche zur erwachsenen Persönlichkeit wandelt. Er unterscheidet verschiedene Phasen des Lebensalters und hebt die Schwerpunkte jeder Phase hervor. Die Entwicklung findet nach Blos also in mehreren Etappen statt und nicht in einem plötzlich auftretenden Wandel des Kindes zum Jugendlichen. Die Phasen der Entwicklung beziehen sich aufeinander und gehen systematisch aus der vorherigen hervor (vgl. Fend 2000: S.90).

Aus den verschiedenen Konzepten ergeben sich heute für die moderne Entwicklungspsychologie verschiedene Eckpunkte:

1. Orientierung über den Lebenslauf
2. Prognose der Ausprägung und Veränderung von Personenmerkmalen
3. Ermittlung von Entwicklungsbedingungen
4. Begründung von Entwicklungszielen.

Außerdem wird deutlich, dass:

- die Entwicklungspsychologie nicht im frühen Erwachsenenalter endet, sondern in der gesamten Lebensspanne eine Rolle spielt.
- Die verschiedenen Dimensionen einer Funktion haben unterschiedliche Entwicklungsverläufe.
- Es gibt Spielräume und Grenzen für eine Entwicklungsförderung.
- Verluste können potentiell kompensiert werden.
- Entwicklung hat interindividuell unterschiedliche Verläufe.
- Ontogenetische Entwicklung geschieht in Interaktion mit Kontexten und unterliegt folglich einem historischen Wandel

Im Bereich der Sozialen Arbeit wird die Entwicklungspsychologie genutzt, um eine Orientierung über den Lebenslauf des Klienten zu erhalten. Außerdem wird sie genutzt, um zu verstehen und anschließend zu berücksichtigen, welche Entwicklungsbesonderheiten in den verschiedenen Lebensphasen entstehen und zu bewältigen sind. Beispielhaft muss geprüft werden, ob ein/e KlientIn ihrer/seiner Entwicklungsphase entsprechend „normal“ verhält, ob eine Veränderung stattfinden muss oder sich abweichende Verhaltensweisen von selbst wieder „einpendeln“. Bei der Analyse (Einordnung der Individualentwicklung in historisch konkrete Kontexte) muss geklärt werden, welche Kompetenzen bei einer/einem Klientin/Klienten vorausgesetzt werden können, welche Anforderungen angemessen sind, in welcher Hinsicht Schutz geboten werden muss, was alterstypische Gefährdungen/Störungen sein könnten und mit welchen Krisen/Problemen in einer bestimmten Entwicklungsstufe zu rechnen ist. Die Anwendung der Erkenntnisse der Entwicklungspsychologie dient dem Überblick über Entwicklungsbedingungen, um mögliche Risikofaktoren/Ursachen für Fehlentwicklungen (Anamnese) wie z.B. Auswirkungen familiärer Konstellationen, Heimerziehung, Adoption, Traumatisierungen (Gewalterfahrung), Vernachlässigung festzustellen und diesen dann mit Mitteln der Entwicklungsförderung (Salutogenese) entgegenzuwirken (vgl. Fend 2000: S.436 ff). Die zu schaffenden Entwicklungsbedingungen müssen so gestaltet werden, dass die jeweiligen erforderlichen Möglichkeiten und Notwendigkeiten der Entwicklungsförderung durchgeführt und ggf. präventive Maßnahmen gegen Fehlentwicklungen (z.B. Kinder und Jugendschutz) eingeleitet werden können. Altersgerechte Interventionsmöglichkeiten im Kindes-, Jugend- und Erwachsenenalter (Planung, Durchführung, Evaluation) sowie Beratung und Betreuung durch interpersonelle Systeme (z.B. Familien, Jugendgruppen) sind probate Mittel zur Kompensierung von Entwicklungsdefiziten.

2.2 Entwicklungsaufgaben von Jugendlichen

Das Konzept der Entwicklungsaufgaben wurde erstmals in den 1950er Jahren von Havighurst veröffentlicht und seit den 1970er Jahren kontinuierlich überarbeitet. In seinem theoretischen Ansatz geht es um gesellschaftliche Erwartungen, die in verschiedenen Altersphasen an Individuen herangetragen werden und individuell von ihnen bewältigt werden müssen (vgl. Fend 2005: S. 210 ff.).

Zusammengestellt sind diese zu erwerbenden Kompetenzen im folgenden Modell:

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

Abbildung 1: Bedeutsame Entwicklungen in der Adoleszenz (Quelle:WEB Arbeitsblaetter Stangl-taller)

„Eine Entwicklungsaufgabe ist eine Aufgabe, die in oder zumindest ungefähr zu einem bestimmten Lebensabschnitt des Individuums entsteht, deren erfolgreiche Bewältigung zu dessen Glück und zum Erfolg bei späteren Aufgaben führt, während das Misslingen zu Unglücklichsein, zu Missbilligung durch die Gesellschaft und zu Schwierigkeiten mit späteren Aufgaben führt“ (Havighurst 1976: S.2).

Dies bedeutet, dass es sich bei Entwicklungsaufgaben um an das Lebensalter gebundene Anforderungen handelt, die über die gesamte Lebensspanne an den Einzelnen gestellt werden und mit denen jedes Individuum im Laufe seines Lebens konfrontiert wird. Durch die Auseinandersetzung mit den für das Lebensalter typischen Aufgaben, werden Fertigkeiten und Kompetenzen entwickelt, die für die Persönlichkeitsentwicklung jedes Individuum wichtig sind und die Bewältigung weiterer Entwicklungsaufgaben erleichtern. Nach Havighurst können Entwicklungsaufgaben in drei Klassifikationen geteilt werden: der erste Bereich ist intrapersonaler Art und basiert auf den inneren Ressourcen (psychische Reife, Wachstum), der zweite Bereich ist interpersonaler Natur und fasst das gesamte soziale Beziehungsgefüge einer Person zusammen und der dritte Bereich ist kulturell-sachlicher Natur und basiert auf den Anforderungen und Vorgaben der Gesellschaft (vgl. Fend 2005: S.211).

Im deutschsprachigen Raum verdankt man vor allem der Münchner Forschungsgruppe um Oerter und seiner Mitarbeiter Dreher und Dreher empirische Studien zum Konzept der Entwicklungsaufgaben im Jugendalter. Sie konnten nachweisen, dass die oben genannten Themen tatsächlich im Mittelpunkt der Jugendzeit stehen (vgl. Fend 2005: S.212).

Die Entwicklungsaufgaben von heranwachsenden Jugendlichen setzten sich aus mehreren Elementen zusammen und stellen diese vor Herausforderungen:

- mit den körperlichen Veränderungen der Pubertät zurechtzukommen und zu einem positiven Verhältnis zu seinem eigenen Körper finden
- ein lustvolles, selbstbestimmtes und verantwortliches Verhältnis zur Sexualität zu entwickeln
- sich von den Eltern zu lösen und doch mit ihnen verbunden zu bleiben
- sich in der Welt der Gruppen und Cliquen zurechtzufinden und reife Freundschaftsbeziehungen aufzubauen
- ein neues, selbstverantwortliches Verhältnis zum schulischen Lernen zu gewinnen
- sich mit Sinnfragen auseinanderzusetzten und eigenständige Standpunkte hinsichtlich moralischer, politischer und religiöser Fragen zu entwickeln
- „Identitätsarbeit“ zu leisten (vgl. Göppel 2005).

Der Zeitpunkt des Pubertätseintrittes ist meist genetisch bestimmt. Bei Kindern, bei denen der Zeitpunkt sehr früh beginnt, ist meist festzustellen, dass auch die Eltern früh in die Pubertät gekommen sind (vgl. Rossmann 1996: S.135). Die körperliche Entwicklung im Jugendalter ist durch einen starken Pubertätswachstumsschub gekennzeichnet. Vor Beginn dieses Wachstumsschubes sind Jungen und Mädchen annährend gleich groß und von gleicher Statur. Heranwachsende Jugendliche zwischen zwölf und sechzehn Jahren erleben oft einen Wachstumsschub von bis zu 10cm in einem Jahr. Aber nicht nur die Größe nimmt zu, sondern auch die Körperproportionen verändern sich. Bei Jungen werden meist die Schultern breiter, sie nehmen an Körperkraft zu und ihre Gliedmaßen werden länger. Die Mädchen erhalten weibliche Rundungen an Po und Hüften und ihre Brüste beginnen zu wachsen. Neben den Veränderungen der Körperform beginnen am Körper Haare zu wachsen, wo als Kind noch keine waren. Außerdem verändern sich auch die Geschlechtsorgane in der Pubertät. Dieser „neue“ Körper fühlt sich auch von innen anders an als in der Kindheit und wird auch von außen mit anderen Blicken wahrgenommen. Es entstehen neue Situationen von Irritation und Unsicherheit. Auch neue Formen von Unbehagen und Scham sowie Lust und Stolz stellen sich ein. So entsteht eine ängstliche Abwehr gegen die freudige Begrüßung der körperlichen Veränderung (vgl. Göppel 2005: S.84 ff.). Bei vielen Mädchen wird ein zentraler Aspekt die vorgegebene kulturelle Schönheitsnorm und der Vergleich mit anderen Mädchen/Frauen. Bei vielen ist der Wunsch nach einem besseren Aussehen/einer besseren Figur ganz eng mit dem Wunsch nach sozialer Anerkennung verknüpft. Etliche Mädchen erhoffen sich, durch ein schlankes Aussehen eher einen Freund zu finden oder in der Beliebtheitsskala in der Schule oder dem sozialen Umfeld nach oben zu steigen. Bei einigen Jugendlichen steht das ganze Jugendalter unter dem Zeichen eines beständigen Kampfes gegen die „Pfunde“ und damit gegen den eigenen Körper, wodurch starke psychische Probleme ausgelöst werden können (vgl. Göppel 2005: S.103 ff.).

Die oben beschriebenen körperlichen Veränderungen bedingen auch eine neue ungewohnte sexuelle Empfindsamkeit gegenüber dem anderen Geschlecht. Die heranwachsenden Jugendlichen müssen lernen, sich in diesem neuen Raum von Empfindungen, Erregungen, Faszination und Verwirrung zurecht zu finden. Durch die Pubertät verspüren die Jugendlichen eine innere Unruhe und erste Anzeichen jener merkwürdigen Anziehungskraft, die ihre Aufmerksamkeit immer mehr auf ganz gewisse körperlichen Attribute der Personen ihrer Umgebung lenkt. Selbstverständlich kennen Jugendliche aus ihrer Kindheit Erregung und körperliche Lustgefühle und selbstverständlich wissen sie, wenn sie in einigermaßen intakten Verhältnissen aufgewachsen sind, was Nähe, Zärtlichkeit und Vertrauen bedeuten. Allerdings geht es nun um etwas Neues, dass sich deutlich von den bekannten familiären Beziehungsmustern und Gefühlregungen unterscheidet (vgl. Göppel 2005: S.107 f.). Die Art und Weise, wie Menschen mit ihrem geschlechtlichen Verlangen, ihren sexuellen Wünschen, ihren Wertevorstellungen und den dazugehörigen sozialen Normen umgehen, entscheidet darüber, ob in ihnen große persönliche Befriedigung oder Angst, Sorgen, Kummer und Schmerz ausgelöst werden. Alle Theorien zur Entwicklung im Jugendalter weisen der Sexualität eine ganz zentrale Rolle bei der Bewältigung des Übergangs von Kindheit in das Erwachsenenalter zu (vgl. Rossmann 1996: S. 150 f.). Vor dem jeweiligen gesellschaftlichen Hintergrund werden soziale Normen und Werte in Bezug auf Weiblichkeit und Männlichkeit vermittelt, die unter dem Gesichtspunkt der Sexualität eine „richtiges“ oder „falsches“ Verhalten werten. Heutige Jugendliche wachsen allerdings in einer kulturellen Umwelt auf, in der Sexualität kein tabuisiertes Geheimnis mehr ist, sondern ein Thema, dass in einer breiten Palette in den Medien bzw. durch die Medien dargestellt und besprochen wird. „Die Lust“ wird nicht mehr als ein böses Laster angesehen, sondern als ein selbstverständlicher Aspekt moderner Lebensqualität. Beispielsweise werden an allgemein zugänglichen – und damit auch Kindern und Jugendlichen - Werbeflächen (z.B. Bushaltestellen) Werbekampagnen geschaltet, bei denen mehr oder weniger nackte Frauen mit pseudo-emanzipatorischen Sprüchen abgebildet sind. Aber auch auf Zeitschriften an Kiosken oder in Talkshows am Nachmittag werden Menschen tagtäglich mit Sexualität konfrontiert. Auch in zahlreichen Teenager Komödien (FSK 12) ging es in den letzten Jahren um Sexualität, wie z.B. bei „American Pie“ oder „Harte Jungs“, in denen pubertierende Jungen Wetten darauf abschließen, dass sie es schaffen würden, bis zu einem gewissen Stichtag ihre Jungfräulichkeit zu verlieren. Im gewissen Sinn ist also Sexualität in den Medien heute eher veralltäglicht und somit banalisiert worden (vgl. Göppel 2005: S. 108 ff.), so dass die Kinder und Jugendlichen sich den gesellschaftlichen Einflüssen nicht entziehen können, obwohl vielen die innere Reife für die Einordnung und Bewertung der Darstellungen fehlt.

Eine weitere zentrale Entwicklungsaufgabe des Jugendalters besteht darin, die Beziehung zu den eigenen Eltern umzugestalten. Das bedeutet für die Jugendlichen, sich von kindlichen Idealisierungen, Anhänglich-, Trotzig- und Bequemlichkeiten abzugrenzen und eine eigene Sichtweise auf die Welt zu gewinnen, sowie immer mehr Entscheidungen selbst zu treffen und zu verantworten. Diese Aufgabe wird oft als „Loslösung“ oder „Ablösung“ vom Elternhaus benannt. Bei den Entwicklungsaufgaben von Havighurst heißt diese Entwicklungsaufgabe: „Erreichung emotionaler Unabhängigkeit von Eltern und anderen Erwachsenen“. Bei Fend ist vom „Umbau der sozialen Beziehungen“ die Rede. Da es nämlich um einen Umbau bzw. um eine Veränderung in der Beziehungsqualität geht und nicht um ein „Hintersichlassen“ der Elternbeziehung, ist die Formulierung von Fend vermutlich angemessener. (vgl. Göppel 2005: S.141). Schon in der gesamten Kindheit kommt es natürlich zu dauerhaften Veränderungen der Eltern-Kind-Beziehung, allerdings gewinnt diese mit dem Eintritt in die Pubertät durch die Entwicklung bestimmter Veränderungsprozesse eine ganz neue Dynamik (vgl. Göppel 2005: S.141). Die heranwachsenden Jugendlichen müssen sich emotional von ihren Eltern ablösen, Konflikte eigenständig durchlaufen und eine neue symmetrische Beziehung auf Basis der Abhängigkeit zu ihren Eltern aufbauen. Diese Phase ist für die Eltern meistens belastender als für ihre Kinder und erfordert eine neue Beziehungsdefinition beider Seiten. Dies stellt heranwachsende Jugendliche und ihre Eltern vor eine Aufgabe, die erst dann gelöst ist, wenn Kinder unabhängig von den Meinungen ihrer Eltern ihr Leben bewältigen können und gleichzeitig eine Beziehung zu ihren Eltern gefunden haben, die auf gegenseitigem Respekt und Selbstständigkeit beruht (vgl. Albisser 2011: S.83).

In keiner anderen Lebensphase ist das, was sich in dem Bereich der sozialen Beziehung ereignet, so dynamisch, vielseitig und spannend wie im Jugendalter. Bei dieser Entwicklungsaufgabe, bei der sich die heranwachsenden Jugendlichen in einer Welt der Gruppen und Cliquen und dem Aufbau eines Freundeskreises zurechtfinden müssen, lassen sie die kindliche Abhängigkeit, Unselbstständigkeit und Unmündigkeit hinter sich (vgl. Göppel 2005: S.158). Zum Erwachsenwerden gehört es, zu Gleichaltrigen eine neue Form der Beziehungen zu entwickeln. Während Kinder mit Gleichaltrigen vor allem spielen oder gemeinsam ihre Freizeit verbringen, erlangen die Gleichaltrigen für Jugendliche eine hohe subjektive Bedeutung, die über die gemeinsame Freizeitgestaltung oder das gemeinsame spielen hinaus geht. In der Pubertät werden Gleichaltrige oft wichtige Vorbilder und Gesprächspartner für persönliche Probleme und regen zu der Erarbeitung neuer Werte und Einstellungen an (vgl. Albisser 2011: S.82). Schon früher wurde unter einer Oberflächenstruktur (Clique) und einer Tiefenstruktur (beste Freunde) unterschieden (vgl. Rossmann 1996: S.149). Beide Bereiche überschneiden sich mehrfach, stellen aber für Jugendliche zwei recht unterschiedliche Dimensionen ihrer bedeutsamen außerfamiliären Beziehungen dar. Eine Zugehörigkeit zu einer Clique deckt zum einen die Aspekte Anerkennung und Zugehörigkeit ab und steigert so das Selbstwertgefühl. Auf der anderen Seite deckt sie auch einen praktischen Teil ab, da sich um die Freizeit-/Wochenendplanung etc. nicht selbst gekümmert werden muss, sondern man als „Cliquenmitglied“ automatisch mit eingeplant ist (vgl. Göppel 2005: S.158 ff.). „Eine wichtige jugendpsychologische Hypothese läuft darauf hinaus, dass die Clique eine transitorische Funktion hat, dass sie als eine Art „Übergangsphänomen“ verstanden werden muss, das dazu dient, einen Rahmen für die Annäherung der Geschlechter und für die Anbahnung von intimen Zweierbeziehungen zu schaffen“ (Göppel 2005: S.165). Noch bevor die erste engere gegengeschlechtliche Beziehung oder die Zugehörigkeit einer Clique besteht, spielt gerade für Mädchen die „beste Freundin“ eine bedeutsame Rolle. Hierbei wird unter heranwachsenden Jugendlichen massiv unter dem Begriff „Freundeskreis/Clique“ und „beste/r Freud/in“ unterschieden. Oft sind diese Freundschaftspaare beide Teile einer Clique, beschreiben ihre Zweierbeziehung jedoch als exklusive, herausgehobene Rolle (vgl. Göppel 2005: S.172 f.). Die Einordnung und Positionierung der jungen Menschen in das soziale Gefüge mit Gleichaltrigen steht bei dieser Entwicklungsaufgabe im Mittelpunkt.

Ein neues, selbstverantwortliches Verhältnis zum schulischen Lernen zu gewinnen und zu wissen, was man werden will und was man dafür können (lernen) muss, stellt eine weitere Entwicklungsaufgabe dar. Die Jugendzeit ist heutzutage mehr Schulzeit denn je. Die Entwicklung zu höheren Bildungsabschlüssen und die damit eigehende Verlängerung der Schulbesuchszeit zeigt eine der zentralen Veränderungstendenzen des Jugendalters im 20. Jahrhundert auf. In keiner anderen sozialen Konstellation verbringen heranwachsende Jugendliche mehr Zeit als in der klassischen schulischen Unterrichtssituation (vgl. Göppel 2005: S.178). Auch den Beruf bestimmen im Laufe des 20. Jahrhunderts immer weniger die Eltern, denn die beruflichen Optionen haben für beide Geschlechter zugenommen. Entsprechend wichtig und anspruchsvoll ist für Jugendliche die frühe Auseinandersetzung mit dem beruflichen Ziel und die damit verbundene Aufgabe, ihren Ausbildungsverlauf und berufliche Perspektiven im Berufswahlprozess zu entwickeln. Der Begriff „Berufswahl“ ist in diesem Zusammenhang irreführend, weil Jugendliche ihre Berufsausbildung heutzutage nicht frei wählen können, sondern ihre Chancen wesentlich von den verfügbaren Ausbildungsangeboten und von ihren schulischen Leistungen beeinflusst werden. Deshalb werden leistungsschwächere Jugendliche oft eine Ausbildung wahrnehmen, die ihren schulischen Ergebnissen und weniger ihren Wünschen und Fähigkeiten entspricht (vgl. Albisser 2011: S.83 f.). Fast jeder heranwachsende Jugendliche weist in seiner schulischen Entwicklung einen „Einbruch der schulischen Leistungen auf“. Dieser Einbruch findet meist in der achten oder neunten Klasse statt und wird einerseits dadurch ausgelöst, dass die Inhalte und Themen des Lehrplanes von den Jugendlichen in Frage gestellt werden oder diese nicht ansprechen. Gegen einzelne Fächer entwickeln Jugendliche dann „Antihaltungen“ und blockieren sich damit selbst. Andererseits können auch belastende Erfahrungen in der eigenen Biographie oder in der außerschulischen Lebenswelt schuld an dem Leistungseinbruch sein (vgl. Göppel 2005: S. 191 ff.). Für viele Jugendliche bildet dann die neunte oder zehnte Klasse (in manchen Fällen auch früher) der Abschluss ihrer schulischen Laufbahn, andere erleben noch einen positiven Umschwung in der eigenen Haltung gegenüber dem schulischen Lernen und gelangen so in die Oberstufe. Sie wissen, dass nach der neunten Klasse alle weiteren schulischen Bildungsstufen „aus freien Stücken“ erfolgen bzw. die alternative dazu eine Lehre darstellt (vgl. Göppel 2005: S.195 f.). Diese Entwicklungsaufgabe wird von den vorgenannten Entwicklungsaufgaben maßgeblich beeinflusst.

[...]

Ende der Leseprobe aus 48 Seiten

Details

Titel
Heranwachsende Jugendliche in stationären Wohngruppen und ihre Zukunftsvorstellungen
Untertitel
Eine empirische Forschung im Bereich Soziale Arbeit
Hochschule
Fachhochschule des Mittelstands
Note
1,0
Jahr
2018
Seiten
48
Katalognummer
V464558
ISBN (eBook)
9783668933774
ISBN (Buch)
9783668933781
Sprache
Deutsch
Schlagworte
heranwachsende, jugendliche, wohngruppen, zukunftsvorstellungen, eine, forschung, bereich, soziale, arbeit
Arbeit zitieren
Anonym, 2018, Heranwachsende Jugendliche in stationären Wohngruppen und ihre Zukunftsvorstellungen, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/464558

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