Die Literatur des politischen Widerstands in der Zeit des Nationalsozialismus. Zu 'Lidice' von Heinrich Mann und 'Auf den Marmorklippen' von Ernst Jünger


Masterarbeit, 2018
66 Seiten, Note: 3,0

Leseprobe

Inhaltsverzeichnis

1.Einleitung

2.Die Machtergreifung der Nationalsozialisten

3.Die Bücherverbrennung

4.Die Gleichschaltung der Schriftstellerorganisationen

5.Ideologie und Religion der Nationalsozialisten

6.Die Verfolgung von Autoren und Juden
6.1.Flucht deutscher Autoren ins Exil
6.2.Deutsche Schriftsteller im Exil

7.Widerstandsaktivitäten der Autoren gegen die Diktatur
7.1.Heinrich Mann: ‚Lidice‘

8.Innere Emigration
8.1.Dichtung und Prosa
8.2.Lyrik
8.3.Drama

9.Ernst Jünger: ‚Auf den Marmorklippen‘

10.Fazit

11.Literaturverzeichnis

1. Einleitung

Die vorliegende Arbeit beschäftigt sich mit den Schwerpunkten der politischen und literarischen Verhältnisse von deutschsprachigen Schriftstellern während der Zeit des Nationalsozialismus, die aus politischen und rassistischen Gründen von der Herrschaft Adolf Hitlers aus dem Reich vertrieben wurden oder aufgrund der damals herrschenden Regierung nicht mehr in Deutschland leben bzw. arbeiten wollten und ins Exil gingen.

Die Fragestellung fokussiert sich darauf, was die Autoren dazu führte, sich mit der Widerstandsliteratur zu beschäftigen und welche Mittel die Autoren für die Bekämpfung des Faschismus verwendeten. Um die Fragestellung zu beantworten, werden folgende Punkte in der Arbeit bearbeitet: Für den Anfang sollen alle notwendigen Erklärungen gegeben werden, die zu m besseren Verständnis dieser Arbeit dienen sollen. Daher ist die Gliederung so aufgebaut worden, dass am Beginn der Arbeit die Hintergründe der Herrschaft der Nationalsozialisten erklärt und detailliert erläutert werden, um später die beiden Romane ‚Lidice‘ von Heinrich Mann und ‚Auf den Marmorklippen‘ von Ernst Jünger besser verstehen zu können. Die Romane ‚Lidice‘ von Mann und ‚Auf den Marmorklippen‘ von Jünger wurden auch deshalb für die Untersuchung dieser wissenschaftlichen Arbeit ausgewählt, weil beide Romane ausschließlich für die Widerstandsliteratur und somit gegen die Herrschaft der NSDAP geschrieben wurden. Der Roman ‚Lidice‘ ist in dieser Hinsicht weniger komplex als der Roman ‚Auf den Marmorklippen‘, da sich Mann schon früh gegen die Herrschaft der Nationalsozialisten stellte und somit eine klare Position gegen sie einnahm. Jünger hatte sich dagegen für die innere Emigration entschieden und versuchte dennoch, sich anhand verschlüsselter Nachrichten in seinem Roman ‚Auf den Marmorklippen‘ am Widerstand gegen das faschistische Regime zu beteiligen.

Nach der Machtergreifung Adolf Hitlers am 30. Januar 1933 begannen die ersten Verfolgungen von Schriftstellern und Intellektuellen, die keine andere Möglichkeit hatten, als in das Exil zu fliehen, wo sie ihre Arbeit fortsetzen konnten. Nie zuvor waren so viele Intellektuelle aus einem Land vertrieben worden wie zu der Zeit der nationalsozialistischen Herrschaft in Deutschland. Es flohen ungefähr 2500 deutschsprachige Schriftsteller zumeist in die Asylländer England, USA, Schweiz, Schweden und Lateinamerika.1 Neben den Geflohenen gab es auch viele Intellektuelle, die in Deutschland blieben und ihre künftige Arbeit im Dienste der Nationalsozialisten fortsetzen wollten. Denn wer bleiben wollte, musste für die NSDAP2 tätig sein, worauf ich im Laufe der Arbeit ausführlich eingehen werde.

2. Die Machtergreifung der Nationalsozialisten

Unmittelbar nach Hitlers Machtergreifung am 30. Januar 1933 begannen die ersten deutschen Wissenschaftler, bildenden Künstler, Musiker, Architekten, Regisseure, Schauspieler und deutsche Schriftsteller, das Land zu verlassen, weil sie befürchteten festgenommen oder sogar getötet zu werden.3 Schon vor der Machtübernahme der Nationalsozialisten ahnten viele deutsche Intellektuelle, was geschehen würde, wenn ein Machtgieriger wie Hitler das Reich regieren würde, da die neue Regierung im Voraus schon deutliche Signale gesendet hatte, was sie in der Zukunft erwarten wird. 1932 schrieb der liberale Publizist Theodor Wolff über die Konsequenzen eines nationalsozialistischen Sieges für die Mitglieder demokratischer Parteien:

„Wenn heute der Nationalsozialismus triumphiert…, dann werdet ihr, solange diese Herrschaft dauern wird, nicht mehr zur Wahl gehen, nicht mehr eure Meinung in die Waagschale werfen dürfen – dann wird man die letzten Reste eurer Freiheit und eurer Bürgerrechte zerschlagen und, mit den brutalen Mitteln, die ihr kennt, euch zu dumpfem Gehorsam, zu schweigender Unterwerfung zwingen“4

Schon damals wussten viele Intellektuelle, welche Folgen eine Machtübernahme der Nationalsozialisten für das deutsche Volk haben würde, und versuchten daher, die Menschen frühzeitig zu warnen. Trotzdem eskalierte die Situation bereits kurz nach der Machtergreifung und die Demokratie in Deutschland konnte nicht mehr bewahrt werden. Genau nach einem Jahr, nach der Machtübernahme Hitlers geschah, was Wolff vorhergesehen hatte: Die Propaganda der Nationalsozialisten war erfolgreich, Hitlers Partei wurde immer stärker und mächtiger, sodass kaum noch jemand wagte, etwas Negatives über die NSDAP zu sagen. Im folgenden Zitat von Joseph Goebbels, dem einflussreichsten Politiker während der Zeit des Nationalsozialismus und dem engsten Vertrauten Hitlers, wird der Machtanspruch der Nationalsozialisten deutlich:

„Der Nationalsozialismus steht wie jede echt [sic!] politische Willensbildung auf einem totalitären Standpunkt. Entweder ist er davon überzeugt, dass seine Weltanschauung und ihre praktischen Auswirkungen richtig sind, dann kann er niemanden neben sich dulden, oder er ist das nicht, dann verdient er gar nicht, daß er die Macht besitzt. Er ist das. Und aus dieser Überzeugung heraus mußte er einen Zustand im Ziele führen, in dem es außer ihm keinen ernsthaften Konkurrenten in der Inhaberschaft der Macht geben konnte.“5

Die Mitglieder der neuen Regierung strebten die uneingeschränkte Macht an und niemand sollte es wagen, sich dieser Regierung entgegenzustellen. Die Aussage von Goebbels zeigt die Überzeugung der Nationalsozialisten, dass die Macht, die sie ausübten, die einzig richtige Regierungsart war.

Nach der Machtergreifung der Nationalsozialisten und der Ernennung Hitlers zum Reichskanzler am 30. Januar1933 sahen sich die Mitglieder der NSDAP als die alleinherrschende Macht in Deutschland an, obwohl die Partei nicht die Mehrheit im Parlament hatte. Sie war in eine Koalition eingebunden und im Kabinett neben dem Reichskanzler nur durch Frick und Göring vertreten. 6 Frick war Innenminister und Göring Reichsminister und zugleich kommissarischer Leiter des preußischen Innenministeriums. Als führende Dienstherren der Polizei kontrollierten sie die Straßen. Indem sie die rechtsgerichtete Bürger und SA-Männer7 als ‚Hilfspolizei‘ einstellten8, konnten viele Kommunisten, Linksintellektuelle und Juden festgenommen werden, bevor sie ins Exil gehen konnten.

Hitlers Macht wurde durch den Reichstagsbrand in der Nacht zum 28. Februar verfestigt. Goebbels nannte das Ereignis in seinem Tagebuch ein „Geschenk des Himmels“9, weil die Verordnungen des Reichspräsidenten zum Schutz von Volk und Staat, die infolge des Brandes als Abwehr gegen die kommunistischen Aufstände beschlossen wurden, dazu führten, dass die Grundrechte außer Kraft gesetzt wurden. Die für den Notfall geschaffenen Verordnungen, die die Freiheit der Person, zur Versammlung, zum Zusammenschluss, und der Meinung sowie das Postgeheimnis und das Recht auf Eigentum einschränkten, übertrugen die gesamte Macht auf die Nationalsozialisten und wurden bis 1945 nicht aufgehoben.10

3. Die Bücherverbrennung

Nach der Machtergreifung verbrannten die Nationalsozialisten Bücher, die nicht zu ihrer Ideologie passten. Studenten, die vom Nationalsozialismus überzeugt waren, sammelten in den Bibliotheken literarische Werke ein. Daher brannten am 10.Mai 1933 an zahlreichen Orten Deutschlands Scheiterhaufen.11 Nach diesem Ereignis wurden viele Institutionen geschlossen und Personen entlassen. Es durften nur noch die Bücher verkauft werden, die von der NS-Macht zugelassen wurden. Die Geschehnisse hatten auch Konsequenzen für die Schriftsteller und Schriftstellerinnen sowie die bekanntesten Verleger, die entrechtet oder in das Exil getrieben wurden.12 Es wurde daher immer schwieriger für die deutschen Intellektuellen, ein Leben in Deutschland zu führen, zumal von den Nationalsozialisten stets neue Drohungen kamen. Die NS-Macht gab schließlich im ,Börsenblatt für den deutschen Buchhandel‘ Folgendes bekannt:

„Der Vorstand des Börsenvereins der Deutschen Buchhändler ist sich mit der Reichsleitung des Kampfbundes für deutsche Kultur und der Zentralstelle für das deutsche Bibliothekswesen darin einig geworden, daß die zwölf Schriftsteller Lion Feuchtwanger- Ernst Glaeser- Arthur Holitscher- Alfred Kerr- Egon Erwin Kisch- Emil Ludwig- Heinrich Mann- Ernst Ottwalt- Theodor Plivier- Erich Maria Remarque- Kurt Tucholsky[…]-Arnold Zweig- für das deutsche Ansehen als schädlich zu erachten sind. Der Vorstand erwartet, daß der Buchhandel die Werke dieser Schriftsteller nicht weiter verbreitet.“13

Diese Entscheidung hatte allerdings mit der Sicherheit und nicht mit dem Ansehen des deutschen Volkes zu tun, wie es die Nationalsozialisten schilderten. Es war die Angst, dass die Intellektuellen das Volk durch ihre Überzeugungskraft zum Widerstand gegen die nationalsozialistische Regierung aufrufen könnten. Die Nationalsozialisten wussten, dass Wissen Macht bedeutet. Damit sie als alleinherrschende Macht ohne jegliche Konkurrenz ihre Vorhaben umsetzen konnten, verdrängten und vernichteten sie alles, was sie als schädlich und gefährlich einstuften. Daher sollten die Werke der genannten Autoren unverzüglich aus den Bücherrein und Buchläden des dritten Reiches beseitigt werden. Die Kriterien, nach denen Bücher verboten wurden, werden durch das folgende Zitat verdeutlicht:

„a) Alle Schriften, welche Nation und Staat und ihre Einrichtungen verhöhnen, verächtlich machen oder ihre sittlichen Grundlagen angreifen oder in Zweifel stellen.
b) Alle Schriften, welche die Volksordnung und Volksgemeinschaft und ihre sittlichen Grundlagen angreifen und aufzulösen geeignet sind, die sich also im Besonderen auch gegen die rassisch-biologischen Voraussetzungen eines gesunden Volkstums richten(Ehe, Familie usw.)
c) Alle Schriften, welche die christliche Religion und ihre Einrichtungen, den Gottesglauben und andere einem gesunden Volksempfinden heiligen Dinge verhöhnen, verunglimpfen oder verächtlich machen.
d) Das Schrifttum der sogenannten Asphaltliteratur14, deren Kennzeichen eine geistreichelnde, bewegliche Intellektualität ist, die mit virtuoser Technik vorgetragen sein kann, aber in ihrer Standpunktlosigkeit ohne Bindung an die Werte ist, auf denen das völkische, sittliche und religiöse Gemeinschaftsleben beruht, die auch um solche Werte und Bindungen nicht ringt, sich vielmehr in ihrer freischwebenden Intellektualität gefällt und so zur Verneinung aller Bindungen und Werte führt(Literatur des intellektuellen Nihilismus).“15

Der Text zeigt erneut, dass die Nationalsozialisten Präventiv Maßnahmen ergriffen. Sie ließen damit keine Möglichkeit für einen Widerstand und genau dieses Vorgehen machte sie von Tag zu Tag mächtiger.

Auch nach Hitlers Machtübernahme blieb der Buchmarkt privatwirtschaftlich organisiert. Es gab keine allumfassende Zensur und Überwachung von Autoren und Verlagen.16 Die Bücher, die nach der Machtergreifung 1933 entstanden, konnten von den Rezipienten nur verstanden und beurteilt werden, wenn sie wussten, unter welchen Voraussetzungen Autoren und Verleger während des NS-Regimes arbeiteten und lebten.17 Dennoch konnte sich der Leser oft nicht sicher sein, ob ein Autor für oder gegen die Nationalsozialisten war. Das betrifft bspw. Ernst Jünger und seinen Roman ,Auf den Marmorklippen‘. Über Jünger wird, noch heute debattiert, ob er nicht doch gegen die Nationalsozialisten war, obwohl er sich willentlich für die NS-Regierung entschieden hatte. Deutlicher wird es, wenn wir uns Heinrich Mann und dessen Roman ,Lidice‘ vornehmen, der seit Beginn der NS-Herrschaft, gegen die totalitäre Macht der Nationalsozialisten war.

4. Die Gleichschaltung der Schriftstellerorganisationen

Um die Kultur während der nationalsozialistischen Herrschaft gleichzuschalten, wurde am 22. September 1933 die Reichskulturkammer gegründet. Goebbels, der wohl mächtigste Politiker nach Hitler, wurde zu ihrem Präsidenten gewählt. Die Reichskulturkammer wurde in sieben einzelne Abteilungen aufgeteilt, die das gesamte kulturelle Leben in Deutschland umfassen sollten. Sie bestand aus der Reichsfilm-, Reichsmusik-, Reichstheater-, Reichspresse- und Reichsschrifttumskammer, der Reichskammer der bildenden Künste und der Reichsrundfunkkammer.18 Die eigentliche Aufgabe der Reichskulturkammer war es - wie bei allen Neuerungen der Nationalsozialisten - gegen die Intellektuellen bzw. die gebildete Schicht vorzugehen. Jeder, der sich im Deutschen Reich der Kultur verpflichtet sah (bspw. Musiker, Schriftsteller, Schauspieler, Regisseure, Komponisten oder Maler), musste Mitglied der Reichskulturkammer werden. Die Nationalsozialisten kontrollierten somit die kulturellen Abteilungen und die Künstler durften nur noch im Dienste der Nationalsozialisten arbeiten, wenn sie den Forderungen nachkamen. Wer nicht in der Lage war, dieser neuen Ordnung Folge zu leisten, wurde entweder in das Exil verbannt oder musste seine Arbeit als Künstler aufgeben.

„Gleichlaufend mit dieser politischen Entgiftung unseres öffentlichen Lebens wird die Regierung eine durchgreifende moralische Sanierung des Volkskörpers vornehmen. Das gesamte Erziehungswesen, Theater, Film, Literatur, Presse, Rundfunk, sie werden alle Mittel zu diesem Zwecke sein und demgemäß gewürdigt. Sie haben alle der Erhaltung der im Wesen unseres Volkstums liegenden Ewigkeitswerte zu dienen. Die Kunst wird stets Ausdruck und Spiegel der Sehnsucht und der Wirklichkeit einer Zeit sein. Die weltbürgerliche Beschaulichkeit ist im raschen Entschwinden begriffen. Der Heroismus erhebt sich leidenschaftlich als kommender Gestalter und Führer politischer Schicksale. Es ist die Aufgabe der Kunst, Ausdruck dieses bestimmenden Zeitgeistes zu sein. Blut und Rasse werden wieder zur Quelle der künstlerischen Intuition werden. Es ist Aufgabe der Regierung, dafür zu sorgen, daß gerade in einer Zeit beschränkter politischer Macht der innere Lebenswert und der Lebenswille der Nation einen um so [sic!] gewaltigeren kulturellen Ausdruck finden.“19

Die Rede von Hitler am 23. März 1933 verdeutlicht die neue Ordnung der Reichskulturkammer. Er stellt da, wie wichtig es für ihn ist, die Vormundschaft über Kunst und Kultur zu haben. Er wollte die Macht über Land und über Deutschland hinaus ausbauen und wusste, dass es von entscheidender Bedeutung ist, die kulturellen Bereiche einzubeziehen. Das war von Anfang an von den Nationalsozialisten geplant und es lief alles, wie sie es sich vorgestellt hatten. Hitler hatte die nationalsozialistische Kulturpolitik zwei bedeutenden Persönlichkeiten zu verdanken: Joseph Goebbels und Alfred Rosenberg, dem Politiker und führendem Ideologen der NSDAP. Sie waren schon vor 1933 als mächtige NS-Kulturpolitiker tätig und prägten den Kulturbetrieb über mehrere Jahre.20 Mit dem Reichsministerium für Volksaufklärung und Propaganda (RMVP) hatten die Nationalsozialisten mit Hilfe von Goebbels ein Mittel gefunden, um alle Bereiche im kulturellen Leben und in der Öffentlichkeit zu dominieren. Damit gelang es dem wohl einflussreichsten Propagandisten Goebbels, der von nun auch ein Ministerium im Rücken hatte, die für ihn und für die Nationalsozialisten schädlichen Schriften zu kontrollieren und im Bedarfsfalle zu vernichten, bevor sie jemand lesen und verbreiten konnte.21 Da die Nationalsozialisten in allen Bereichen des Dritten Reiches eine Revolution anstrebten, versuchten sie, alles für sie Konventionelle (bspw. Die Änderung der Gesetze, die der NS- Ideologie nicht entsprachen) zu verdrängen. Somit konnten sie in vielen Bereichen des Alltags Änderungen erreichen, die ihrer Ideologie passten.

„Ich mache darauf aufmerksam, daß ein so schwerfälliger Betrieb einem Ministerium, das erst vor wenigen Wochen gegründet wurde, schlecht zu Gesicht steht. Ich habe auch nicht die Absicht, einen derartig überbürokratisierten Betrieb in meinem Amt einreißen zu lassen. Ich ersuche alle Mitarbeiter, dieses Unwesen und diese grotesk wirkende Unsitte unverzüglich abzustellen und erwarte, daß dieser bloße Hinweis genügt, um jedem Mitarbeiter wieder zu Bewußtsein zu bringen, daß wir in einer Revolution stehen und es ruhig künftigen Generationen überlassen dürfen, diese Revolution zu bürokratisieren.“22

Goebbels grenzt sich deutlich von der traditionellen Ministerialbürokratie ab und bestätigte seine Aussagen kurz nachdem er zum Präsidenten des Ministeriums für Volksaufklärung und Propaganda gewählt wurde, indem er sich gegen alle überkommenen Formen der Verwaltungstätigkeit positionierte. Gut zu erkennen ist hierbei, dass diese neue Ordnung gezielt für die vollkommene Macht durchgesetzt wurde, und nicht, weil die Nationalsozialisten sich der modernen Zeit anpassen wollten.

Damit die Nationalsozialisten Kontrolle über die Schriftsteller ihrer Zeit ausüben konnten, gründeten sie verschiedene Organisationen wie ‚Die Sektion für Dichtkunst der Preußischen Akademie‘, ‚Der PEN-Club‘, ‚Der Reichsverband Deutscher Schriftsteller‘ und ‚Die Reichsschrifttumskammer‘. Diese Institutionen unterstanden der NS-Herrschaft und es durften nur die Schriftsteller Mitglied werden, die sich der nationalsozialistischen Ideologie anpassten. Sie hatten einen immensen Einfluss auf die wirtschaftliche Lage der Schriftsteller, zumal diese ohne eine Mitgliedschaft nur beschränkt oder gar nicht publizieren konnten.23

„Der Nationalsozialismus muss es ablehnen, dass Menschen nationalsozialistische Kulturpolitik treiben, die noch nicht durch ihre Tat und ihre Haltung bewiesen haben, dass sie unsere Idee wirklich erlebt haben. Besonders auf dem Gebiet der Kulturpolitik, wo es nicht allein um die Beurteilung der künstlerischen Fertigkeit, sondern um die Entscheidung der Grundrichtung der weltanschaulich bedingten und verwurzelten Kulturpolitik unserer Zeit geht, können Nationalsozialistische Grundsätze immer nur von Nationalsozialisten verstanden und verwirklicht werden“.24

In diesem Zitat von Hans Hinkel, dem Geschäftsführer der Verbandsangelegenheiten der Einzelkammern, zeigte sich, dass es nicht darum ging, wie gut ein Schriftsteller seine Werke verfasste, sondern nur um seine politische und ideologische Haltung. Hinkel deutete hier schon auf die kommende Diktatur hin, indem er betonte, dass nur nationalsozialistische Propaganda zulässig sein würde.

5.Ideologie und Religion der Nationalsozialisten

Wie andere totalitäre Regierungssysteme, versuchte auch der Nationalsozialismus, die uneingeschränkte Herrschaft über jeden Bürger zu erlangen. Solche Systeme wollen der einzelnen Person bewusst machen, dass sie nur Teil eines Körpers sei, auf dessen Existenz und Macht es allein ankomme.25

„Wie alle totalitären Gesellschaftssysteme trachtete auch der Nationalsozialismus danach, den Einzelnen von anderen Ideologien und religiösen Systemen abzuschirmen, versuchte diese zu diffamieren, und, wo möglich, auszulöschen, oder, wo dies nicht gelang, zu usurpieren, wie etwa in der Umfunktionierung christlicher Festtagsbräuche.“26

Um das Gesellschaftssystem zu ändern bzw. zu manipulieren, führten die Nationalsozialisten verschiedene Zwangsmaßnahmen durch. Sie lösten bei den Bürgern Furcht aus. Nach einer Zeit konnte sich keiner mehr diesem System entgegenstellen, zumal die Menschen Angst davor hatten, getötet zu werden. Ideologische und religiöse Äußerungen der Bürger wurden als Widerstandsaktivitäten wahrgenommen, die die Nationalsozialisten unterbinden wollten.

Hitler wusste, was er benötigte, um die uneingeschränkte Macht zu erlangen, daher fokussierte er sich als Nächstes auf die Religion und den Glauben der Menschen. Er war der Überzeugung, dass er mit dem Glauben des Volkes die totale Macht über Deutschland ergreifen kann. Hitler und seine Anhänger wollten die nationalsozialistische Ideologie nicht nur allgemein als Religion verstanden wissen, sondern machten sich auch die Lehre und Institutionen der katholischen Kirche zunutze.27

Der Schweizer Historiker Philippe Burrin, der seit 1988 Geschichte der internationalen Beziehungen und Zeitgeschichte an der Universität Genf lehrt, ist der Meinung, dass der Nationalsozialismus das Ergebnis eines säkularisierten Volkes war und die Politik und Wissenschaft weiterentwickelte sowie das jüdisch-christliche Erbe Deutschlands zurückwies. Die Verwendung des Konzepts ‚politische Religion‘ wäre für Deutschland von Nutzen gewesen, hätte aber Grenzen gehabt.28 Burrin ist der Auffassung, dass diese Erkenntnisse einen wichtigen Einblick in das Leben während der Zeit des Nationalsozialismus geben könnten. Die Politik und die Religion boten der damaligen deutschen Gesellschaft eine Identität an. In diesem Zusammenhang muss allerdings erwähnt werden, dass die Bedeutung individueller Wünsche und Bedürfnisse der Menschen sehr gering war. Es ging vielmehr darum, die Macht des Reiches auszubreiten.29

„Historiker beurteilen den Nationalsozialismus, den Faschismus und totalitäre Bewegungen gemeinhin nach ihrer Fähigkeit, Massen zu beeinflussen, indem jene deren kollektive Wünsche, Sehnsüchte und Ambitionen ansprachen und dabei ihre brutalen und kriegerischen Auffassungen von Leben und Politik nicht verbargen, sondern im Gegenteil offen bekannten.“30

Wie das Zitat zeigt, wurden die christlichen Konzepte abgewandt und der nationalsozialistischen Ideologie angepasst. Die Nationalsozialisten taten dies offen, weil niemand wagte, Widerstand zu leisten.

Der Anthropologin Karla Poewe zufolge, ist die Religion während der Zeit des Nationalsozialismus nur eingesetzt wurden, um Millionen von Menschen in Deutschland einzufangen.31 Im folgenden Zitat von Manfred Gailus, macht er uns deutlich, wie und warum die Religion während der NS-Zeit von den Nationalsozialisten eingesetzt wurde:

„Im Anschluss an Poewe denke ich, dass der Nationalsozialismus es verstand, die allgemeine Unsicherheit der Epoche, Deutschlands Niederlage im Ersten Weltkrieg und das folgende ökonomische Chaos der Weimarer Zeit politisch auszubeuten. Er versprach eine nationale Erneuerung und bot, indem er biblische Bilder, christliches Vokabular und Verweise auf eine kriegerische Christfigur benutzte, einen neuen Typ ››politische Religion‹‹ an, um traditionelle christliche Formen zu ersetzen. Diese neue ››politische Religion‹‹ sollte von ihren jüdischen Wurzeln abgeschnitten werden, ebenso wie die deutsche Nation von ihrerjüdischen Bevölkerung ›gesäubert‹ werden sollte.“32

Damit die Nationalsozialisten ihre Macht perfektionieren konnten, schoben sie jede degenerierende, verelende und zerstörerische Schuld auf die Juden. Die Nationalsozialisten gingen sogar soweit, dass sie meinten, die Juden hätten eine Verschwörung konspiriert und aus diesem Grund auch der Krieg ausgebrochen ist.33

Hitler und seine Anhänger wählten verschiedene Methoden, um die Juden zu vertreiben, damit sie eine Nation ohne diese Bevölkerungsgruppe kreieren konnte. Poewe ist der Meinung, dass die NS-Ideologen das Christentum als eine Frucht des Judentums wahrnahmen und es daher prinzipiell als nicht- deutsch erachteten.34 Das bestätigt die bisherigen Ausführungen, dass von den Nationalsozialisten eine uneingeschränkte Herrschaft über Deutschland angestrebt und erfolgreich umgesetzt wurde.

6. Die Verfolgung von Autoren und Juden

Die Verfolgung von Autoren betraf vor allem Schriftsteller mit jüdischer Herkunft, aber auch die, das Dritte Reich, die Nationalsozialisten und Hitler in ihren Schriften kritisierten, und, die als gefährlich für die Regierung eingestuft wurden. Im folgenden Zitat aus einer Rede von Goebbels am 8. Februar 1934 zeigte sich die Judenfeindlichkeit deutlich:

„Ich habe mit Befremden festgestellt, daß die aus anderen Berufen nach und nach hinausgedrängten Juden mangels eines Arierparagraphen im Kulturleben eine neue Betätigunsmöglichkeit [sic!] suchen. Es gibt keine unmittelbare gesetzliche Möglichkeit, einen Arierparagraphen in der Reichskulturkammer und den angeschlossenen Verbänden einzuführen. Es darf aber nicht geschehen, daß am Ende alle Juden, die aus den Beamten-, Rechtsanwalts-, Ärzte- oder Schriftstellerberufen ausgeschieden sind, allmählich in den Kulturberufen auftauchen. Dies zu verhindern, gibt uns das Gesetz die Möglichkeit. Wenn jemand aus bestimmten Gründen als unzuverlässig oder ungeeignet angesehen werden muß, kann man ihm die Mitgliedschaft in den Verbänden verweigern, und nach meiner Ansicht und Erfahrung ist ein jüdischer Zeitgenosse im Allgemeinen ungeeignet, Deutschlands Kulturgut zu verwalten!“35

Mit diesen Sätzen begann die Verfolgung von Juden und Autoren. Sie wurden aus allen Bereichen der Öffentlichkeit ausgeschlossen, weil die Nationalsozialisten der Meinung waren, dass die Juden nicht in der Lage seien das Kulturgut Deutschlands zu verwalten. Darin zeigt sich eine immense Respektlosigkeit der Nationalsozialisten gegenüber den Juden.

Wie erwähnt, musste jeder Schriftsteller aufgrund der Gesetzgebung zur Kulturkammer eine Mitgliedschaft in die Reichsschrifttumskammer beantragen. Daher waren die Schriftsteller verpflichtet, ein Mitglied der Reichsschrifttumskammer zu werden, um ihre schriftstellerischen Tätigkeiten fortsetzen zu können. Wer dies nicht wurde, verlor damit die Voraussetzung für die Fortsetzung seiner Berufstätigkeit.36 Mit Hilfe der Reichsschrifttumskammer konnten die Nationalsozialisten klar zwischen den Anhängern des Nationalsozialismus und den Kritikern unterscheiden. Aufgrund der Mitgliedschaft in die Reichsschrifttumskammer konnten die Nationalsozialisten feststellen, welche Position die einzelnen Schriftsteller in Deutschland einnahmen. Hans Grimm, der Senator der ‚Deutschen Akademie für Dichtung‘ schrieb an den Kammerpräsidenten Hans-Friedrich Blunck am 18. November 1933, dass „der Jude in Zukunft und jedenfalls eine Weile ganz ausgeschaltet sein soll, der neu herandrängt“. Er fügte aber auch hinzu, dass „die Juden, die geschrieben haben und ordentlich waren“ in die Reichsschrifttumskammer aufgenommen und in ihr verbleiben sollten. 37 Blunck wollte „unter allen Umständen vermeiden, die jüdischen Mitbürger, die sich im Krieg ausgezeichnet haben, die fest zu unserem Staat gestanden haben und sich nicht an der Propaganda der Dekadenz beteiligt haben, unbillig zu behandeln, sondern lieber versuchen, […] den über das Verhältnis andrängenden Nachwuchs auszuschalten“38.

Juden mussten demnach von Anfang an für die Nationalsozialisten arbeiten. Sie wurden dazu bestimmt, unter der Herrschaft Hitlers als Sklaven zu dienen, um ihr Leben fortsetzen zu können. Die persönlichen und gemeinschaftlichen Interessen der Juden wurden dabei nicht berücksichtigt.

Anfang Dezember 1933 wurde zum ersten Mal eine umfassende Liste mit Autoren von der Reichsschrifttumskammer vorgelegt, in der Anträge von Schriftstellern abgelehnt wurden. Die meisten Antragsteller übten früher rein destruktive Tätigkeiten gegen die Regierung von Hitler aus, die aber trotzdem das Land nicht verlassen hatten und sich dazu entschlossen hatten, ein Bekenntnis zum neuen Staat abzulegen, wie es auch in der Aufnahmeerklärung steht.39 Für den Kammerpräsidenten Blunck stand jedoch fest, dass eine Aufnahme dieser Autoren nicht in Frage kommt. Als Begründung sagte er Folgendes:

[...]


1 Kantorowicz, Alfred: Politik und Literatur im Exil- Deutschsprachige Schriftsteller im Kampf gegen den Nationalsozialismus, 1978, S. 7.

2 NSDAP: Die Nationalsozialistische Deutsche Arbeiterpartei (NSDAP) war eine in der Weimarer Republik gegründete politische Partei, deren Programm und Ideologie (der Nationalsozialismus) von radikalem Antisemitismus und Nationalismus sowie der Ablehnung von Demokratie und Marxismus bestimmt war.

3 Kantorowicz, Alfred: Politik und Literatur im Exil- Deutschsprachige Schriftsteller im Kampf gegen den Nationalsozialismus, 1978,S. 11.

4 Peter Steinbach: Widerstand gegen den Nationalsozialismus,1994, S. 16.

5 Goebbels spricht zur Welt. Berlin 1933. Zit.nach: Hildegard Brenner, Die Kunstpolitik des Nationalsozialismus, Reinbek bei Hamburg ,1963, S. 36.

6 Paul Riegel,Wolfgang von Rinsum: Deutsche Literaturgeschichte, Band 10, Drittes Reich und Exil 2000,S. 13.

7 Sa-Männer: Hilfspolizei der NSDAP, die mit Handfeuerwaffen ausgerüstet wurden.

8 Paul Riegel,Wolfgang von Rinsum: Deutsche Literaturgeschichte, Band 10, Drittes Reich und Exil 2000,S. 13.

9 Ebd. S, 13.

10 Ebd. S, 13.

11 Adam,Christian: Lesen unter Hitler- Autoren, Bestseller, Leser im Dritten Reich,2010, S. 15.

12 Ebd. S. 15.

13 Börsenblatt für den deutschen Buchhandel, Nr. 110, 13.05.1933, S. 1. Der Appel trug das Datum des 11. Mai. In: Alfred Niemirowski, 2015, S. 158.

14 Asphaltliteratur: Als Asphaltliteratur wird ein „großstädtisches, nicht mehr heimatlich verwurzeltes Schrifttum“ bezeichnet.

15 Bundesarchiv Berlin-Lichterfelde R56 V/70, Bl.9. In: Alfred Niemirowski, 2015, S. 162.

16 Adam, Christian: Lesen unter Hitler- Autoren, Bestseller, Leser im Dritten Reich, 2010, S. 17.

17 Ebd,S. 17.

18 Koop, Volker, Alfred Rosenberg: Der Wegbereiter des Holocaust. Eine Biographie 2016, S, 128 f.

19 Rede Adolf Hitlers im Reichstag am 23.März 1933, In: Max Domarus, Hitler. Reden und Proklamationen 1932-1945. Kommentiert von einem deutschen Zeitgenossen, Bd1:Triumph, Erster Halbband:1932-1934, Wiesbaden 1973,S. 232.

20 Adam, Christan: Lesen unter Hitler- Autoren, Bestseller, Leser im Dritten Reich, 2010, S. 16.

20 Ebd, S. 19.

21 Ebd. S. 19.

22 Nachrichtenblatt des Ministeriums im Mai 1933, in: Christian Adam: Lesen unter Hitler,2010, S. 20.

23 Paul Riegel, Wolfgang von Rinsum: Deutsche Literaturgeschichte- Band 10, Drittes Reich und Exil, S. 40.

24 Jan-Pieter Barbian, S. 107, Rede auf der ersten>>post- und telegraphenwissenschaftlichen Halbwoche für Beamte, Angestellte und Arbeiter einiger Reichspostdirektionen<<, auszugsweise wiedergegeben. In: Das Archiv 2(1935/36), S. 397.

25 Josef Thomik, Josef Schreier(Hrsg.): Nationalsozialismus als Ersatzreligion: Die Zeitschriften "Weltliteratur" und " Die Weltliteratur" (1935/1944) als Träger Nationalsozialistischer Ideologie Zugleich ein Beitrag zu Affäre Schneider/Schwerte, 2009, S. 25.

26 Ebd. S. 25.

27 Josef Thomik, Josef Schreier(Hrsg): Nationalsozialismus als Ersatzreligion: Die Zeitschriften "Weltliteratur" und " Die Weltliteratur" (1935/1944) als Träger Nationalsozialistischer Ideologie Zugleich ein Beitrag zu Affäre Schneider/Schwerte,2009, S. 33.

28 Manfred Gailus, Armin Nolzen: Zerstrittene >>Volksgemeinschaft<< Glaube, Konfession und Religion im Nationalsozialismus, 2011, S. 207.

29 Ebd. S. 207

30 Ebd. S. 207.

31 Ebd. S. 220.

32 Manfred Gailus, Armin Nolzen: Zerstrittene >>Volksgemeinschaft<< Glaube, Konfession und Religion im Nationalsozialismus, 2011, S. 224.

33 Ebd. S. 223.

34 Ebd. S. 220.

35 Volker Dahm(Hrsg.), Wolfgang Benz 1988, Die Juden in Deutschland 1933 - 1945 - Leben unter nationalsozialistischer Herrschaft.

36 Jan Pieter Barbian: Literaturpolitik im Ns-Staat- Von der >>Gleichschaltung<< bis zum Ruin, 2010, S. 193.

37 Ebd. S. 194.

38 Jan Pieter Barbian: Literaturpolitik im Ns-Staat- Von der >>Gleichschaltung<< bis zum Ruin, 2010, S. 194.

Ende der Leseprobe aus 66 Seiten

Details

Titel
Die Literatur des politischen Widerstands in der Zeit des Nationalsozialismus. Zu 'Lidice' von Heinrich Mann und 'Auf den Marmorklippen' von Ernst Jünger
Hochschule
Universität Bremen
Note
3,0
Autor
Jahr
2018
Seiten
66
Katalognummer
V464922
ISBN (eBook)
9783668929937
Sprache
Deutsch
Schlagworte
literatur, widerstands, zeit, nationalsozialismus, lidice, heinrich, mann, marmorklippen, ernst, jünger
Arbeit zitieren
Seyhmus Coskun (Autor), 2018, Die Literatur des politischen Widerstands in der Zeit des Nationalsozialismus. Zu 'Lidice' von Heinrich Mann und 'Auf den Marmorklippen' von Ernst Jünger, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/464922

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