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Das Bild des Kindes und die Rolle der Erzieherin in verschiedenen pädagogischen Ansätzen frühkindlicher Bildung

Titel: Das Bild des Kindes und die Rolle der Erzieherin in verschiedenen pädagogischen Ansätzen frühkindlicher Bildung

Seminararbeit , 2013 , 11 Seiten , Note: 1,3

Autor:in: Isabella Bart (Autor:in)

Pädagogik - Kindergarten, Vorschule, frühkindl. Erziehung
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Heutzutage erscheint es uns selbstverständlich, dass Kinder sich einbringen können und wollen und dass Bewegung, Altersmischung und freies Spiel den Lernprozess fördern. Doch wie entstanden diese Ansätze, die vor einigen Jahrzehnten noch ganz und gar nicht verbreitet waren? Sie alle gehen zumindest teilweise auf einige reformistische Pädagogen zurück, deren Erziehungsstile bis heute aktuell sind. Drei dieser Vorreiter werden in dieser Arbeit näher betrachtet und hinsichtlich ihrer verschiedenen Meinungen zum Bild des Kindes und der Rolle der Erzieherin verglichen.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

B. Das Bild des Kindes und die Rolle der Erzieherin in verschiedenen pädagogischen Ansätzen frühkindlicher Bildung

B.I. Kindbilder

B.I.1. Das Bild des Kindes bei Friedrich Fröbel

B.I.1.a) Der angeborene Tätigkeits- und Bildungstrieb

B.I.1.b) Entwicklung vom Unbewusstsein zum Bewusstsein

B.I.2. Das Bild des Kindes bei Maria Montessori

B.I.2.a) Das Kind als Baumeister seiner Selbst

B.I.2.b) Sensible Phasen

B.I.3. Das Bild des Kindes bei Rudolf Steiner

B.I.3.a) Das Kind als Sinnesorgan

B.I.3.b) Entwicklung zur Freiheit

B.I.4. Kurzer Vergleich der Ansätze

B.II. Rollen der ErzieherInnen

B.II.1. Die Rolle der Fröbel-PädagogInnen

B.II.1.a) Eigenschaften der Fröbel-PädagogInnen

B.II.1.b) Aufgaben der Fröbel-PädagogInnen

B.II.2. Die Rolle der Montessori-PädagogInnen

B.II.2.a) Eigenschaften der Montessori-PädagogInnen

B.II.2.b) Aufgaben der Montessori-PädagogInnen

B.II.3. Die Rolle der Waldorf-PädagogInnen

B.II.3.a) Eigenschaften der Waldorf-PädagogInnen

B.II.3.b) Aufgaben der Waldorf-PädagogInnen

B.II.4. Kurzer Vergleich der Ansätze

C. Einfluss auf die heutige Bildungslandschaft und Ausblick

Zielsetzung und thematische Schwerpunkte

Die vorliegende Arbeit untersucht die pädagogischen Konzepte von Friedrich Fröbel, Maria Montessori und Rudolf Steiner, um deren Einfluss auf das heutige Bild vom Kind und die Rolle der Erzieherin in Kindertageseinrichtungen zu analysieren und kritisch zu vergleichen.

  • Historische Herleitung moderner pädagogischer Ansätze der Frühpädagogik.
  • Gegenüberstellung der Kindbilder bei Fröbel, Montessori und Steiner.
  • Analyse der Rolle der Erzieherin als Begleiterin und Unterstützerin.
  • Bedeutung von Spiel und Eigenaktivität im frühkindlichen Lernprozess.
  • Relevanz dieser historischen Ansätze für den aktuellen Bayerischen Bildungsplan.

Auszug aus dem Buch

B.I.1.a) Der angeborene Tätigkeits- und Bildungstrieb

Friedrich Fröbels pädagogischer Ansatz orientiert sich an Pestalozzis Erziehungsphilosophie, nach welcher die elementare Bildung des Menschen auf Anschauung und Tätigkeit beruht. Die eigentliche bahnbrechende Neuerung ist allerdings das „Bild vom Schöpfer-Kind“ (Ebert, 2012, S. 11), also von einem Kind, welches von sich aus produktiv ist und sich selbstständig Wissen aus seinem Handeln erschließen kann und somit „Ko-Konstrukteur seiner [eigenen] Entwicklung“ (Ebert, 2012, S.14) wird.

Ein wesentliches Element dieses Tätigkeitstriebes ist eine „angeborene Lebensenergie und Kraft, die, wie Fröbel sagt, im Sein an sich bedingt ist, und die auch die Menschenentwicklung vorantreibt“ (Schmutzler, 1991, S. 16). Außerdem entspringt diesem Trieb der Drang zu schaffen und zu gestalten, oder wie Fröbel es formulierte, das Bedürfnis nach Freitätigkeit und Selbstbeschäftigung, welches sich besonders im frei gewählten Spiel offenbart (vgl. Schmutzler 1991).

Heutzutage ist es unumstritten, dass das Spiel nahezu alle menschlichen Fähigkeiten fördert, doch Friedrich Fröbel war der Erste, der das Bildungspotential von Spielhandlungen erkannte: „Denn die Tätigkeit des Kindes ist sein Spiel“ (Schmutzler, 1991, S. 32). Er sah das Spiel also als ein der Natur des Kindes entspringendes Mittel, sich mit seiner Umwelt auseinander zu setzen. Aus dieser Erkenntnis heraus entstanden auch die von Fröbel selbst gestalteten Spielmaterialien, die sogenannten Fröbelgaben, welche ein pädagogisches Mittel darstellen, um schon die Eigentätigkeit der kleinen Kinder anzuregen und herauszufordern (vgl. Ebert, 2012).

Zusammenfassung der Kapitel

B.I. Kindbilder: Dieses Kapitel erläutert, wie das Verständnis vom Kind als Akteur seiner eigenen Entwicklung die pädagogische Praxis maßgeblich bestimmt.

B.I.1. Das Bild des Kindes bei Friedrich Fröbel: Fröbel wird als Schöpfer des Kindergartens porträtiert, dessen Fokus auf der angeborenen Aktivität des Kindes und der Entwicklung vom Unbewussten zum Bewussten liegt.

B.I.2. Das Bild des Kindes bei Maria Montessori: Hier wird das Kind als „Baumeister seiner Selbst“ beschrieben, wobei der Fokus auf den sogenannten sensiblen Phasen liegt.

B.I.3. Das Bild des Kindes bei Rudolf Steiner: Steiner betrachtet das Kind als „Sinnesorgan“, dessen Lernen primär durch Nachahmung und die Entwicklung zur Freiheit geprägt ist.

B.I.4. Kurzer Vergleich der Ansätze: Ein Vergleich der Ansätze zeigt die Gemeinsamkeiten hinsichtlich der Sicht auf das forschende Kind und die Bedeutung der Selbstbildung.

B.II. Rollen der ErzieherInnen: Es wird analysiert, welche pädagogische Grundhaltung und Aufgaben sich aus den jeweiligen Kindbildern für die Fachkräfte ergeben.

B.II.1. Die Rolle der Fröbel-PädagogInnen: Die Rolle ist geprägt durch Beobachtung, Begleitung und die Nutzung von Spielgaben als Mittel zur Orientierung.

B.II.2. Die Rolle der Montessori-PädagogInnen: Der Fokus liegt auf der Beobachtung und der Gestaltung einer vorbereiteten Umgebung, um die Selbsttätigkeit des Kindes zu fördern.

B.II.3. Die Rolle der Waldorf-PädagogInnen: Die Erzieherin fungiert hier als Vorbild, das durch Nachahmung zur Entwicklung des Kindes beiträgt.

B.II.4. Kurzer Vergleich der Ansätze: Abschließend werden die geringfügigen Unterschiede in der Ausgestaltung der unterstützenden Rolle der Pädagogen gegenübergestellt.

C. Einfluss auf die heutige Bildungslandschaft und Ausblick: Das Kapitel reflektiert, wie die untersuchten Ansätze Eingang in den Bayerischen Bildungsplan gefunden haben und heute wieder an Bedeutung gewinnen.

Schlüsselwörter

Frühpädagogik, Friedrich Fröbel, Maria Montessori, Rudolf Steiner, Kindbild, Erzieherrolle, Spielpädagogik, Selbstbildung, Tätigkeitstrieb, Vorbereitete Umgebung, Nachahmung, Bildungsplan, Reformpädagogik, Entwicklungsprozess, Ko-Konstruktion

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit befasst sich mit den theoretischen Fundamenten der frühkindlichen Bildung basierend auf drei einflussreichen reformpädagogischen Ansätzen.

Was sind die zentralen Themenfelder der Arbeit?

Die zentralen Themenfelder sind die unterschiedlichen Bilder vom Kind sowie die daraus abgeleiteten Rollen und Aufgaben der pädagogischen Fachkräfte.

Was ist das primäre Ziel oder die Forschungsfrage?

Ziel ist es, die pädagogischen Vorstellungen von Fröbel, Montessori und Steiner zu vergleichen und deren Relevanz für aktuelle Bildungskontexte, wie den Bayerischen Bildungsplan, aufzuzeigen.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Arbeit nutzt eine vergleichende Literaturanalyse, um die verschiedenen erziehungswissenschaftlichen Ansätze systematisch gegenüberzustellen.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Im Hauptteil werden detailliert die Kindbilder und die spezifischen Rollen der Erzieherinnen bei Fröbel, Montessori und Steiner analysiert und abschließend kurz verglichen.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Zu den wesentlichen Begriffen zählen Kindbild, Erzieherrolle, Reformpädagogik, Selbstbildung und frühkindliche Förderung.

Was versteht Friedrich Fröbel unter dem Begriff der „Fröbelgaben“?

Es handelt sich um von Fröbel entwickelte Spielmaterialien, die als pädagogisches Mittel dienen, um die Eigenaktivität und das forschende Tun der Kinder anzuregen.

Wie definiert Maria Montessori die „sensiblen Phasen“?

Sensible Phasen sind laut Montessori zeitlich begrenzte Abschnitte natürlicher Lernbereitschaft, in denen Kinder bestimmte Fähigkeiten, wie z. B. Sprache oder Sozialverhalten, besonders leicht erwerben können.

Warum bezeichnet Rudolf Steiner das Kind als „Sinnesorgan“?

Steiner prägte diesen Begriff, weil das Kind in der frühen Phase besonders empfänglich für Sinneseindrücke aus seiner Umgebung ist, da es noch über keinen „Filter“ verfügt.

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Details

Titel
Das Bild des Kindes und die Rolle der Erzieherin in verschiedenen pädagogischen Ansätzen frühkindlicher Bildung
Hochschule
Ludwig-Maximilians-Universität München
Note
1,3
Autor
Isabella Bart (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2013
Seiten
11
Katalognummer
V464966
ISBN (eBook)
9783668933217
ISBN (Buch)
9783668933224
Sprache
Deutsch
Schlagworte
bild kindes rolle erzieherin ansätzen bildung
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Isabella Bart (Autor:in), 2013, Das Bild des Kindes und die Rolle der Erzieherin in verschiedenen pädagogischen Ansätzen frühkindlicher Bildung, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/464966
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Leseprobe aus  11  Seiten
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