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Postfeministisch - Postöffentlich - Postnational: Fernsehen im 21. Jahrhundert - Virtual Feminist Audiences

Title: Postfeministisch - Postöffentlich - Postnational: Fernsehen im 21. Jahrhundert - Virtual Feminist Audiences

Presentation (Elaboration) , 2004 , 10 Pages , Grade: 2

Autor:in: Bakk. Andrea Ludwig (Author)

Communications - Movies and Television
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Sex and the City oder Desperate Housewives sind wahnsinnig erfolgreiche Fernsehserien. Feminismus ist out, Postfeminismus ist angesagt. Die heutige Frau ist modebewusst, unabhängig, emanzipiert, steht mit beiden Beinen im Leben, macht und nimmt sich, was sie will. Das bezieht sich auch auf Männer. Fernsehen im 21. Jahrhundert wird kritisch betrachtet. Das Publikum nimmt daran aktiv teil...

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

1. Postfeministisches Fernsehen

1.1.Postöffentlich

2. Fernsehen, Geschlecht und feministische Publikumsforschung

3. Jump the shark-Reaktionen auf Ally Mc Beal und Sex and the city

3.1. Tabelle der Jump the shark-Quote der verzeichneten Stimmen

3.2. Realismus

3.3. Geschlecht/Feminismus

3.4. Fernsehen/Konventionen

4. Fazit

5. Welche Formate gibt es zum postfeministischen Fernsehen?

6. (Post)Feminismus im Netz

6.1. Internetportale für postfeministische Fernsehserien

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit untersucht die Charakteristika des postfeministischen Fernsehens anhand prominenter Serienbeispiele und analysiert, wie das Publikum in Online-Foren auf diese Formate reagiert und welche Erwartungen an moderne Frauenbilder in den Medien gestellt werden.

  • Merkmale postfeministischer Fernsehserien
  • Die Rolle der Geschlechterbilder in der Medienrezeption
  • Analyse von Publikumsreaktionen auf Plattformen wie "Jump the shark"
  • Diskurs um Realismus und Konventionen in Dramedy-Formaten
  • Die Bedeutung von Internetportalen für die Fankultur

Auszug aus dem Buch

1. Postfeministisches Fernsehen

Im postfeministischem Fernsehen gibt es im Gegensatz zur klassischen Seifenoper nur eine Hauptfigur. Weitere typische Merkmale sind, dass alle Charaktere der Mittel- bzw. Ober schicht angehören und alle wichtigen weiblichen wie auch männlichen Charaktere sorgen selbst für ihren Unterhalt. Die Probleme und Themen, die in den Serien behandelt werden, entsprechen dem Trend.

Feministische Anliegen wie das Recht auf Arbeit, nicht diskriminiert zu werden, die Integrität des weiblichen Körpers und das Recht auf freie Sexualität mischen sich mit traditionelleren Anliegen von Frauen wie etwa der Frage der Steigerung der eigenen Attraktivität oder der Möglichkeiten, sich einen Mann zu angeln.

Der Begriff Postfeminismus suggeriert, dass Frauen heutzutage alles haben. Elspeth Probyn vertritt jedoch die Ansicht, dass die aktuelle Choicoissie/Wahlfreiheitchen (Feminismus als Recht zu wählen, nämlich die Mutterschaft) bloß die Rekodierung traditioneller geschlechts spezifischer Werte verschleiert. Es gibt einen unverkennbaren Mangel an Kindern. Doch trotz ausgeprägtem Sexualleben und aufreizendem Aussehen werden die femininen Eigenheiten der Frauen vor einem Hintergrund gezeichnet, der auf Frauenemanzipation und gleiche Rechte hindeutet.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Postfeministisches Fernsehen: Dieses Kapitel definiert die grundlegenden Merkmale postfeministischer Serien und erläutert die Ambivalenz zwischen emanzipatorischen Ansprüchen und traditionellen weiblichen Rollenbildern.

1.1.Postöffentlich: Es wird diskutiert, wie moderne Fernsehserien die Grenze zwischen privaten und öffentlichen Sphären verwischen und den Feminismus als politisches Thema in die Öffentlichkeit tragen.

2. Fernsehen, Geschlecht und feministische Publikumsforschung: Hier wird die Rolle des Internets als Resonanzraum für Zuschauerreaktionen beleuchtet und die geschlechtsspezifische Codierung von Unterhaltungsformaten kritisch hinterfragt.

3. Jump the shark-Reaktionen auf Ally Mc Beal und Sex and the city: Anhand einer quantitativen Analyse von Fan-Kommentaren werden die Erwartungshaltungen des Publikums gegenüber den Handlungsverläufen und Charakterentwicklungen in den Serien untersucht.

3.1. Tabelle der Jump the shark-Quote der verzeichneten Stimmen: Die tabellarische Übersicht stellt die konkreten Kritikpunkte des Publikums gegenüber und dient als empirische Grundlage für die abgeleiteten Thesen.

3.2. Realismus: Dieses Kapitel thematisiert die unterschiedlichen Wahrnehmungen von Authentizität in Fernsehfiktionen und die aggressive Kritik an mangelndem Realismus in den analysierten Serien.

3.3. Geschlecht/Feminismus: Der Fokus liegt hier auf der Kritik der Zuschauer an Körperbildern, stereotypen Darstellungen und dem Umgang mit Feminismus in den Formaten.

3.4. Fernsehen/Konventionen: Es wird analysiert, wie fernsehkundige Zuschauer die Produktion und die inhaltlichen Normen von Serien bewerten und welche Erwartungen an den Stil der Charaktere bestehen.

4. Fazit: Die Schlussfolgerung fasst zusammen, dass die Ablösung traditioneller Weiblichkeitsbilder durch Individualität einen Wandel markiert, der jedoch noch weitergehende feministische Diskurse erfordert.

5. Welche Formate gibt es zum postfeministischen Fernsehen?: Das Kapitel gibt einen Überblick über den Erfolg von Dramedy-Formaten im internationalen und deutschsprachigen Raum und hinterfragt die Ursachen für deren Popularität.

6. (Post)Feminismus im Netz: Hier wird die Rolle des Internets als (un)geschlechtsloser Raum untersucht, wobei die Dominanz männlicher Nutzer und die technologische Einordnung kritisch hinterfragt werden.

6.1. Internetportale für postfeministische Fernsehserien: Dieser Abschnitt bietet einen kurzen Einblick in spezifische Fan-Plattformen und deren Funktion als Austauschort für Fans und Kritiker.

Schlüsselwörter

Postfeminismus, Fernsehen, Geschlechterrollen, Ally McBeal, Sex and the City, Publikumsforschung, Jump the Shark, Dramedy, Feminismus, Internet, Fan-Kultur, Realismus, Medientheorie, Emanzipation, Online-Diskurse.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in der Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit untersucht das Genre des postfeministischen Fernsehens und wie moderne Fernsehserien die Rolle der Frau widerspiegeln und vom Publikum bewertet werden.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Zu den Schwerpunkten zählen der Wandel weiblicher Rollenbilder, die Rezeption von Dramedy-Serien und die Analyse von Publikumsdiskursen in Internetforen.

Was ist die primäre Forschungsfrage?

Die Forschungsfrage konzentriert sich darauf, wie postfeministische Serien gesellschaftliche Realitäten abbilden und welche spezifischen Erwartungen und Anforderungen das Publikum an diese Formate stellt.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Es wird eine medienwissenschaftliche Analyse durchgeführt, die durch die qualitative und quantitative Auswertung von Nutzerkommentaren auf Fan-Portalen ergänzt wird.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil analysiert die Serien "Ally McBeal" und "Sex and the City" sowie die Reaktionen des Publikums auf Aspekte wie Realismus, feministische Inhalte und serielle Konventionen.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Die Arbeit lässt sich maßgeblich durch Begriffe wie Postfeminismus, Publikumsforschung, Dramedy und Geschlechterkonstruktion im digitalen Raum charakterisieren.

Welche Bedeutung kommt der "Jump the shark"-Metapher in der Arbeit zu?

Die Metapher dient als Analysemittel, um anhand von Nutzerkommentaren festzustellen, an welchen erzählerischen Wendepunkten die Zuschauer das Interesse an einer Serie verlieren und welche Erwartungen sie enttäuscht sehen.

Was ist das zentrale Ergebnis bezüglich der Geschlechterrollen im Internet?

Die Arbeit kommt zu dem Schluss, dass das Internet entgegen seiner idealisierten Vorstellung keineswegs ein geschlechtsloser Raum ist, sondern traditionelle Assoziationen zwischen Männlichkeit und Technik weiterhin reproduziert werden.

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Details

Title
Postfeministisch - Postöffentlich - Postnational: Fernsehen im 21. Jahrhundert - Virtual Feminist Audiences
College
University of Vienna  (Publizistik- und Kommunikationswissenschaftsinstitut Wien)
Course
Seminar Feministische Kommunikations- und Medienforschung
Grade
2
Author
Bakk. Andrea Ludwig (Author)
Publication Year
2004
Pages
10
Catalog Number
V46504
ISBN (eBook)
9783638436830
Language
German
Tags
Postfeministisch Postöffentlich Postnational Fernsehen Jahrhundert Virtual Feminist Audiences Seminar Feministische Kommunikations- Medienforschung
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Bakk. Andrea Ludwig (Author), 2004, Postfeministisch - Postöffentlich - Postnational: Fernsehen im 21. Jahrhundert - Virtual Feminist Audiences, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/46504
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