Die Nationalstaatswerdung Japans


Hausarbeit (Hauptseminar), 2004
15 Seiten, Note: 1,3

Leseprobe

Inhaltsverzeichnis

I Einleitung
1. Abriss der internationalen Forschung

II Hauptteil
2. Nationalstaat und nationale Identität – Versuch einer Begriffsbestimmung
3. Besonderheiten der japanischen Geschichte
4. Die Herrschaft der Familie Tokugawa und ihr Untergang
5. Die Meiji- Restauration und die Entstehung des japanischen Nationalstaates

III Fazit

IV Literaturnachweis

V Erklärung japanischer Begriffe

VI Anhang

I Einleitung

Die Herausbildung der japanischen Nation wich in vielerlei Hinsicht von der Entstehung der europäischen Nationalstaaten ab. Erst gegen Ende des 19. Jahrhunderts kann man von der Existenz einer japanischen Nation sprechen. Das Jahr 1868 markierte hierbei einen bedeutenden Meilenstein auf dem Weg der nationalen Identitätskonstruktion in Japan. Der Begriff „Konstruktion“, dem keineswegs ein negativer Sinngehalt zugewiesen werden soll, wurde hierbei bewusst gewählt, denn „die Nation“ soll in der vorliegenden Arbeit als eine als begrenzt und souverän vorgestellte politische Gemeinschaft im Sinne von Benedict Anderson gedeutet werden.[1]

Die Restauration des Jahres 1868 und die Wiederherstellung der obersten Regierungsgewalt in den Händen des Kaisers, nachdem über ein Jahrtausend lang der tenno zwar eine einzigartige religiöse Verehrung erfuhr, politisch jedoch eine vollkommen bedeutungslose Stellung inne hatte, stellte mehr als einen rein formellen Akt dar. Viel mehr bedeutete es den Übergang Japans von einem zunächst feudalen, dann größtenteils zentralistisch gelenkten und von der übrigen Welt weitestgehend abgeschotteten Staat zu einem modernen Nationalstaat und einer Großmacht westlicher Prägung.

Warum erfolgte die japanische Nationalstaatswerdung erst so spät? Was unterscheidet die japanische von der europäischen Nationalstaatswerdung? Welche gesellschaftlichen Kräfte trugen diese Entwicklung? Wer waren also die treibenden Kräfte, die hinter der Politik standen, die schließlich zum Sturz des bakufu[2] geführt hat? Und wie stark muss man dem ab der Mitte des 19. Jahrhunderts zunehmenden Einfluss des Westens auf diese Entwicklung Tribut zollen? Hätte es auch ohne die Intervention der USA zu einer Reform oder gar einer Revolution in Japan kommen müssen, weil die Auflösungserscheinungen des politischen und sozio- ökonomischen Systems des Shogunats der Familie Tokugawa schon zu weit fortgeschritten war?

Die Beantwortung dieser Fragen soll im Mittelpunkt der Arbeit stehen. Einleitend soll zunächst ein Abriss der internationalen Forschung dargestellt werden.

1. Abriss der internationalen Forschung

Die Historiker haben zur Frage nach der Bedeutung der Meiji- Reformen nach 1868 und den Ursachen des Zusammenbruch des Shogunats keine einvernehmlichen Antworten finden können. Daher ist es erforderlich, die wichtigsten Interpretationsansätze der internationalen Forschung kurz darzustellen.

E. H. Norman eröffnete 1940 die Auseinandersetzung mit der These, dass vor allem samurai der niederen Ränge und Kaufleute das Tokugawa- Shogunat zu Fall gebracht hätten.[3] Auch William G. Beasley vertritt einen ähnlichen Standpunkt, wenn er von einer „valid connection between low rank [...] and rebellion, terrorism, or threat of voilence“[4] spricht. Albert M. Craig widerspricht jedoch dieser Argumentationslinie. Angesichts der sozialen Disparität ihres Standes hätten die samurai nicht als eine einheitliche politische Kraft mit spezifischen Klasseninteressen agieren können.[5] Die aktive Beteiligung von Händlern und Kaufleuten am Untergang des Tokugawa- Regimes ist ebenfalls umstritten. So stellt Conrad Totman fest, dass sich die verschiedenen sozialen Gruppen in allen politischen Lagern wiedergefunden hätten.[6]

Die Mitte der 1960er Jahre verfasste und immer wieder neu aufgelegte „Geschichte Japans“ von Inoue Kiyoshi befasst sich derweil mit anderen gesellschaftlichen Kräften, nämlich besonders mit den antifeudalen Elementen in der Bewegung zum Sturz des bakufu. Die Landbevölkerung wird als treibende Kraft der Restaurationsbewegung angesehen. Inoue Kiyoshi schreibt hierzu: „Die feudalistische Gesellschaft Japans, die durch die Abschließung des Landes mit Mühe ihr System hatte aufrecht erhalten können, musste durch seine Öffnung wie eine lange in einem Sarg verschlossene, dann plötzlich der Luft ausgesetzte Mumie zerfallen, sowohl in wirtschaftlichem wie in politischem Sinn.“[7] Die neuere Forschung berücksichtigt wieder zunehmend die Rolle der samurai und, wenn auch nicht alleinig ausschlaggebend, die Intervention der westlichen Staaten als einen bedeutenden Faktor für den Zusammenbruch des Shogunats: „In terms of immediate causation, the sharp increase in popular activism during the 1960s can mostly be traced directly or indirectly to foreign intrusion.“[8] Zur Bedeutung der samurai und zur Verschiedenheit der japanischen Revolution bzw. Restauration von 1868 zu europäischen Revolutionen schreibt Andrew Gordon: „In Europe, members of newly powerful classes, especially the urban bourgeoisie, challenged and sometimes overturned the privileges of long- entrenched aristocrats. By contrast, in Japan of the Meiji era it was members of the elite of the old regime, the samurai, who spearheaded the attack on the old order.”[9]

Es zeigt sich also, dass in der internationalen Forschung weder Konsens über die Ursachen des Niederganges der Shogunats- Herrschaft, noch über die gesellschaftlichen Kräfte, die daran mitwirkten, besteht.

II Hauptteil

2. Nationalstaat und nationale Identität – Versuch einer Begriffsbestimmung

Nationenbildung und Staatenbildung sind wahrscheinlich die wichtigsten politischen und historischen Entwicklungsprozesse in allen Ländern. Aber welchen Sinngehalt haben die Begriffe „Nation“, „Staat“, „Nationalstaat“ oder „nationale Identität“? Dass der Begriff „Nationalstaat“, zusammengesetzt aus den Begriffen „Nation“, also der durch die gemeinsame Sprache, Kultur, Geschichte, Religion und Tradition gekennzeichneten Gefühls- und Willensgemeinschaft, und „Staat“, charakterisiert als die mit Herrschaftsgewalt ausgestattete politische Einheit eines Volkes in einem bestimmten räumlich begrenzten Gebiet, mehr bedeuten muss als die Synthese dieser zwei Begriffsteile, ergibt sich aus der Tatsache, dass keineswegs eine einheitliche Vorstellung des Begriffes „Nationalstaat“ bzw. „Nation“ existiert. Hugh Seton- Watson resümierte daher 1977: „So hat sich mir der Schluss aufgedrängt, dass man keine wissenschaftliche Definition der Nation geben kann; das Phänomen hingegen existiert seit langem und es wird es auch in Zukunft geben.“[10]

Was Nationenbildung bedeutet, kann man mit dem Nationsbegriff von Karl W. Deutsch zusammenfassen, nämlich „Transformation eines Volkes oder einiger ethnischer Elemente innerhalb eines sozialen Mobilisationsprozesses", und zwar so, dass das Volk oder diese Elemente "Kontrolle über einige Institutionen gesellschaftlichen Zwanges gewonnen hat [oder haben], was eventuell zu einem fertigen Nationalstaat führen kann.“[11] Im Falle der japanischen Nationenbildung trifft dies durchaus zu. Hier wurde über die Institution des gesellschaftlichen Zwangs nicht nur die Kontrolle erlangt, sondern das Shogunat wurde gleich vollkommen beseitigt. Nach Deutsch findet die Nationenbildung erst nach einem langen sozialwirtschaftlichen Prozess statt, der die Entwicklung zur kommerziellen Wirtschaft und der Verstädterung durch den Aufbau des Handels beinhaltet. Dies genügt jedoch nicht zur Gründung eines Staates. Erst das Sammeln oder gar Erfinden und die anschließende Sozialisierung einer gemeinsamen Sprache, von Symbolen (Flagge, Wappen, Lieder) und der Geschichte in der weiteren Entwicklung des Nationalisierungsprozesses könne zur Staatsgründung führen.[12] Der Nachteil in Deutschs Argumentationslinie ist jedoch, dass er die Nationenbildung vor der Staatsgründung verortet. Deutsch erkennt aber zutreffend, dass die Bildung verschiedener Organisationen und Institutionen dem Nationalisierungsprozess förderlich sind. So kann der japanische Kaiser wohl zweifelsohne als eine Integrationsfigur angesehen werden.

Senghaas ist im Bezug auf die Nationswerdung entgegengesetzter Meinung. Nach ihm folgt die Nationenbildung der Staatenbildung. Im Falle Japans ist dies durchaus nachvollziehbar. Ein politisches Gemeinwesen, also ein Staat (charakterisiert durch Gebiet, Volk und Gewalt), existierte in Japan schon recht früh. Die Historiker stimmen darin überein, dass die politische Einigung in Japan mit großer Wahrscheinlichkeit gegen Ende des dritten bzw. zu Anfang des vierten Jahrhunderts n. Chr. erreicht wurde.[13]

Ähnlich wie Deutsch erklärt Senghaas die Entstehung des nationalen Zugehörigkeitsgefühls als Kompensation des Verlustes von vorher traditionellen Bindungen, der durch die soziale Mobilisierung entstanden ist.[14] Auch dies war im Japan des 19. Jahrhunderts zu beobachten. Die Landflucht vieler Bauern und die Herausbildung großer Ballungsgebiete zeugen eindeutig vom Verlust traditioneller Bindungen. Auch die soziale Degradierung bzw. die Aufhebung der Klasse der samurai im Jahre 1871 können hier angeführt werden.[15]

Kann nun aber behauptet werden, dass vor der Umbruchsphase des Jahres 1868 keine japanische Nation existierte? Meines Erachtens schon, denn es fehlte das subjektive Merkmal des Nations- Begriffes, nämlich das Selbstempfinden der Bevölkerung als „Japaner“, sozusagen die Abgrenzung der eigenen nationalen Identität von der Identität anderer Nationen. So wurde die Selbstbezeichnung als „Japaner“ erst im Laufe der Meiji- Restauration gebräuchlich.[16] Die Nation als eine im Sinne von Benedict Anderson vorgestellte Gemeinschaft scheint in Japan sehr zutreffend verwirklicht.

Um den Prozess der Nationenbildung nachvollziehen zu können, werde ich im Folgenden die historischen Schritte dieser Entwicklung holzschnittartig und ohne Anspruch auf Vollständigkeit skizzieren.

3. Besonderheiten der japanischen Geschichte

Die japanische Geschichte weist zahlreiche Besonderheiten auf, die sie grundlegend von der Geschichte anderer Staaten unterscheidet.

Die geographisch isolierte Lage der japanischen Inseln hat zu einer ungewöhnlich einheitlichen und in sich geschlossenen geschichtlichen Entwicklung beigetragen. Die Bewohner der Inselgruppe lebten während ihrer gesamten Geschichte als einheitliches Volk auf ein und demselben Territorium. Dennoch durchlief Japan im Laufe der Geschichte eine Reihe von grundlegenden Veränderungen, von der primitiven Stammesgemeinschaft bzw. dem primitiven Kollektiv vor dem sechsten Jahrhundert in eine Adelsgesellschaft vom siebten bis zum zwölften Jahrhundert, dann in eine feudalistische Gesellschaft und schließlich die Entwicklung zu einer modernen Nation.

Die Lage am Rande des chinesischen Kulturkreises ermöglichte zum einen die Aufnahme der chinesischen Kultur (Schriftzeichen etc.), zum anderen aber auch das Festhalten an eigenen Werten und Einrichtungen. Es entstand das für Japan typische Nebeneinander von Alt und Neu. Bestimmte Geschlechter oder symbolische Ämter wurden über Jahrhunderte hinweg fortgeführt, auch wenn sie ihrer machtpolitischen Bedeutung weitestgehend beraubt waren. So kann das japanische Kaiserhaus auf die formell längste ununterbrochene Regierungszeit aller Herrscherhäuser weltweit zurückschauen.

Das japanische Volk entging größtenteils der Erfahrung von kolossalen Revolutionen und Fremdinvasionen, wenn man von der Besatzungszeit nach dem Zweiten Weltkrieg einmal absieht. Der langsame und organische Verlauf der sozialen und politischen Entwicklung resultierte aus langen Perioden der Isolierung, vor allem der Abschließung des Landes durch das Shogunat der Familie Tokugawa, dessen Herrschaft und Untergang im folgenden Kapitel Gegenstand des Interesses sein soll.

4. Die Herrschaft der Familie Tokugawa und ihr Untergang

Das Tokugawa- bakufu hatte einen konservativen und restriktiven Charakter. Die Historiker haben dieser Herrschaftsform den Namen baku- han gegeben, womit angedeutet werden soll, dass das politische System auf den dynamischen Spannungen zwischen dem Shogunat (bakufu) und den etwa 250 Daimyaten (han) basierte. Diese besondere Regierungsform war einmalig in der japanischen Geschichte. Sie stellte in gewisser Hinsicht den Reifungsprozess zweier politischer Institutionen dar: dem Shogunat als nationaler Regierung und der daimyo - Herrschaft auf lokaler Ebene. Das Machtprinzip zwischen diesen beiden Ebenen war feudalistisch. Die daimyo hatten ihre Lehen direkt vom shogun erhalten. Als daimyo galten alle Fürsten, die über ein Gebiet mit einem Erntebetrag von mindestens 10.000 koku Reis herrschten. Zahlreiche politische und strategische Aspekte bestimmten ihr Verhältnis.

Es existierten unterschiedliche Abstufungen des Loyalitätsverhältnisses, die sich aus der jeweiligen Beziehung der daimyo - Geschlechter zum Shogun ergaben. Es gab zunächst die shimpan, Feudalherren die direkt vom shogun Ieyasu Tokugawa abstammten, dessen Familiennamen trugen und Nachfolger des shogun stellen durften. Dem folgten die sogenannten fudai, die „Haus- daimyo“, die der Familie Tokugawa bei der Unterwerfung der übrigen Regionalfürsten Ende des 16. bzw. Anfang des 17. Jahrhunderts zur Seite gestanden hatten und schließlich die tozama, die „außenstehenden Feudalherren“ und ehemaligen, letztlich den Tokugawa unterworfenen, Feinde.[17] Die Familie der Tokugawa selbst herrschte über etwa ein Viertel des Landes. Wenn daimyo mit den Tokugawa in Konflikt gerieten, verloren sie meistens ihre Lehen. Auch wenn keine Erben vorhanden waren, konfiszierten die Tokugawa- Herrscher gerne derartige Ländereien, was zum ständigen Machtzuwachs führte.

[...]


[1] Anderson, Benedict: Die Erfindung der Nation. Zur Karriere eines folgenreichen Konzepts, Frankfurt am

Main, New York, 1988, S. 15.

[2] Zum Verständnis der japanischen Bezeichnungen sei auf den Anhang dieser Arbeit verwiesen.

[3] Norman, E. H.: Japan´s Emergence as a modern state: Political and Economic Problems of the Meiji

Period, New York, 1940, S. 187.

[4] Beasley, William G.: The Meiji Restoration, Stanford/ Calif., 1972, S. 171.

[5] Craig, Albert M.: Cōshū in the Meiji Restoration, Cambridge/ Mass., 1961, S. 112f.

[6] Totman, Conrad: The Collapse of the Tokugawa Bakufu 1862- 1868, Honolulu, 1980, S. 458.

[7] Inoue, Kiyoshi: Geschichte Japans, Frankfurt am Main, 1993, S. 301. Originalausgabe zuerst 1963, 1965

und 1966 unter dem Titel Nihon no rekishi, Tokio.

[8] Totman, Conrad: a.a.O., S. 459.

[9] Gordon, Andrew: A Modern History of Japan. From Tokugawa Times to the Present, New York, Oxford,

2003, S. 62.

[10] Seton- Watson, Hugh: Nations and States. An Enquiry into the Origins of Nations and the Politics of

Nationalism, Boulder/ Colorado, 1977, S. 5.

[11] Deutsch, Karl W.: Nationenbildung - Nationalstaat - Integration, Düsseldorf, 1972, S. 27.

[12] Deutsch, Karl W.: a.a.O., S. 43.

[13] Hall, John Whitney: Das Japanische Kaiserreich, Frankfurt am Main, 1968, S. 30.

[14] Senghaas, Dieter: Wohin driftet die Welt? Über die Zukunft friedlicher Koexistenz, Frankfurt am Main,

1994, S. 54f.

[15] Nachdem ihnen das Recht der Schwertführung aberkannt worden war, erhielten sie eine Jahresrente als

Ausgleich für die einstige Bezahlung durch die daimyo.

[16] Shimada, Shingo: Die Erfindung Japans. Kulturelle Wechselwirkung und nationale Identitätskonstrukt-

ion, Frankfurt am Main, 2000, S. 172.

[17] Hall, John Whitney: a.a.O., S. 165-167.

Ende der Leseprobe aus 15 Seiten

Details

Titel
Die Nationalstaatswerdung Japans
Hochschule
Technische Universität Dresden  (Institut für Geschichte)
Veranstaltung
Nationalstaat und Staatensystem
Note
1,3
Autor
Jahr
2004
Seiten
15
Katalognummer
V46572
ISBN (eBook)
9783638437332
Dateigröße
631 KB
Sprache
Deutsch
Anmerkungen
Die Arbeit befasst sich besonders mit der Darstellung des Feudalsystems in Japan vor Anbruch der Moderne und der beginnenden Meiji-Restauration.
Schlagworte
Nationalstaatswerdung, Japans, Nationalstaat, Staatensystem
Arbeit zitieren
Stephan Fischer (Autor), 2004, Die Nationalstaatswerdung Japans, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/46572

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