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Die Änderungsvorhaben laut Koalitionsvertrag. Welche Hürden erwarten den Arbeitgeber?

Besondere Fokussierung auf die sachgrundlose Befristung nach §14 Abs. 2 TzBfG

Titre: Die Änderungsvorhaben laut Koalitionsvertrag. Welche Hürden erwarten den Arbeitgeber?

Dossier / Travail , 2018 , 23 Pages , Note: 1,3

Autor:in: Tobias Stüwe (Auteur)

Droit - Droit civil / Droit commercial, Droit des sociétés, Droit des cartels, Droit des affaires
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Diese Arbeit befasst sich mit den Plänen der großen Koalition (GroKo) zur sachgrundlosen Befristung von Arbeitsverträgen aus dem Koalitionsvertrag von 2018 zwischen CDU, CSU und SPD. Besonderes Augenmerk liegt dabei auf den Hürden, die sich daraus für Arbeitgeber in Deutschland ergeben können und welche Möglichkeiten Arbeitgebern zur Verfügung stehen, um diese Hürden zu überwinden.

Dabei wird zunächst auf die aktuelle Rechtslage im Bezug auf die sachgrundlose Befristung eingegangen und die Bedeutung für Arbeitgeber in Deutschland herausgearbeitet. Im späteren Verlauf wird dargestellt, wie sich die rechtliche Lage durch eine Umsetzung der Pläne für Arbeitgeber in Deutschland entwickeln könnte.

Ziel dieser Arbeit ist es, einen Überblick über die aktuelle und die zukünftige Situation zur sachgrundlosen Befristung von Arbeitsverträgen zu schaffen, um einschätzen zu können, inwiefern sich die Pläne der großen Koalition für den Arbeitgeber in Zukunft auswirken könnten.

Extrait


Inhaltsverzeichnis

A. Einleitung

B. Begriff der sachgrundlosen Befristung

I. Geschichtlicher Hintergrund

II. Zulässigkeit einer sachgrundlosen Befristung, gem. § 14 TzBfG

1. Voraussetzungen gem. § 14 Abs. 2 S. 1 TzBfG

2. Schriftformerfordernis, gem. § 14 Abs. 4 TzBfG

3. „Vorbeschäftigungsverbot“ § 14 Abs. 2 S. 2 TzBfG

III. Folgen einer unzulässigen Befristung

C. Bedeutung für den Arbeitgeber

I. Rechtliche Bedeutung

II. Planungssicherheit

III. Sicherung der Mitarbeiterqualifikation

D. Befristungspläne der großen Koalition

I. Maximaldauer

II. Verlängerung

III. Die „2,5%-Quote“

IV. Vorbeschäftigung

E. Hürden für den Arbeitgeber

I. Neueinstellungen

II. Sicherstellung der Mitarbeiterqualifikation

III. 18 Monate – Nur noch einmalige Verlängerung

IV. Zwischenfazit

F. Mögliche Lösungsansätze für Arbeitgeber

I. Unternehmensinterne Maßnahmen

1. Überstunden und Arbeitszeitkonten

2. Zeitwertkonten

3. Jobrotation

4. Weiterbildungsmaßnahmen

II. Unternehmensexterne Maßnahmen

1. Arbeitnehmerüberlassung

2. Werk- und Dienstleistungsverträge

G. Offene Fragen

I. Wie wird die 2,5%-Quote umgesetzt?

II. Betrieb oder Unternehmen?

H. Ausblick auf die Zukunft/Anruf beim BMAS

I. Fazit

Zielsetzung & Themen

Die Arbeit untersucht die geplanten Änderungen des Teilzeit- und Befristungsgesetzes (TzBfG) gemäß dem Koalitionsvertrag von 2018 und analysiert die daraus resultierenden Herausforderungen für Arbeitgeber in Deutschland sowie mögliche unternehmensinterne und -externe Anpassungsstrategien.

  • Aktuelle Rechtslage zur sachgrundlosen Befristung
  • Befristungspläne der großen Koalition (GroKo)
  • Hürden für Arbeitgeber bei der Personaleinstellung
  • Lösungsansätze wie Jobrotation und Arbeitszeitmodelle
  • Rechtliche Anforderungen an alternative Vertragsformen

Auszug aus dem Buch

I. Neueinstellungen

Die Neueinstellung von Mitarbeitern würde für Arbeitgeber zunehmend erschwert und wäre mit hohem bürokratischem Aufwand verbunden. Zunächst müsste der Arbeitgeber bei jeder Neueinstellung prüfen, wie viele Beschäftigte zum Zeitpunkt der Neueinstellung sachgrundlos befristet sind, um zu gewährleisten, dass er die 2,5%-Quote nicht überschreitet. Auch wäre es möglich, dass zum Zeitpunkt der Neueinstellung unbefristet beschäftigte Arbeitnehmer aus dem Unternehmen ausgeschieden sind und die Quote sich somit nach oben verschiebt, ohne dass der Arbeitgeber etwas davon mitbekommt. Das könnte zur Folge haben, dass das Arbeitsverhältnis als unbefristet zustande gekommen gilt. Ebenso ist fraglich, wie es sich verhält, wenn ein Unternehmen mehrere Betriebe hat und unabhängig voneinander Neueinstellungen vornimmt und somit die Quote überschreitet. Dann müsste sich der Arbeitgeber überlegen, bei welchem Arbeitnehmer er die sachgrundlose Befristung aufrechterhalten möchte und welchen er unbefristet einstellt. Ein weiteres Problem würde sich ergeben, wenn ein Arbeitgeber einem potenziellen Arbeitnehmer einen Arbeitsvertrag per Post zusendet. Bis der Arbeitsvertrag wieder unterschrieben beim Arbeitgeber ankommt, könnte so viel Zeit vergangen sein, dass sich die Quote wieder geändert hat und er den Arbeitnehmer unbefristet beschäftigen muss.

Zusammenfassung der Kapitel

A. Einleitung: Einführung in die Thematik der geplanten Gesetzesänderungen zur sachgrundlosen Befristung im Koalitionsvertrag von 2018.

B. Begriff der sachgrundlosen Befristung: Historische Herleitung und Erläuterung der geltenden Voraussetzungen sowie Folgen unzulässiger Befristungen.

C. Bedeutung für den Arbeitgeber: Darstellung der Relevanz sachgrundloser Befristungen als Instrument für kurzfristige Planungssicherheit und zur Prüfung der Arbeitnehmerqualifikation.

D. Befristungspläne der großen Koalition: Vorstellung der geplanten Verschärfungen, darunter verkürzte Maximaldauer, einmalige Verlängerung und die Einführung einer 2,5%-Quote.

E. Hürden für den Arbeitgeber: Analyse der bürokratischen und operativen Schwierigkeiten, die sich aus den geplanten Einschränkungen für Arbeitgeber ergeben.

F. Mögliche Lösungsansätze für Arbeitgeber: Erörterung von internen (z.B. Jobrotation, Zeitkonten) und externen Maßnahmen (z.B. Arbeitnehmerüberlassung), um den neuen Hürden zu begegnen.

G. Offene Fragen: Aufarbeitung der noch ungeklärten Details der Reform, insbesondere zur Umsetzung der Quote und der Betriebsbegriffsabgrenzung.

H. Ausblick auf die Zukunft/Anruf beim BMAS: Zusammenfassung der noch fehlenden Informationen seitens der Ministerien zur konkreten Gesetzesgestaltung.

I. Fazit: Einschätzung der Zielsetzung der GroKo im Hinblick auf die Balance zwischen Arbeitnehmer-Planungssicherheit und unternehmerischen Erfordernissen.

Schlüsselwörter

sachgrundlose Befristung, TzBfG, Koalitionsvertrag, Arbeitgeber, Planungssicherheit, Kettenbefristung, 2,5%-Quote, Neueinstellungen, Jobrotation, Weiterbildungsmaßnahmen, Arbeitnehmerüberlassung, Arbeitszeitkonten, Befristungsrecht, Rechtsunsicherheit, Mitarbeiterqualifikation

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser wissenschaftlichen Arbeit grundlegend?

Die Arbeit analysiert die im Koalitionsvertrag 2018 vereinbarten Einschränkungen für die sachgrundlose Befristung von Arbeitsverträgen und deren Auswirkungen auf die betriebliche Praxis.

Welches sind die zentralen Themenfelder der Analyse?

Im Mittelpunkt stehen das geltende Befristungsrecht, die geplanten Gesetzesverschärfungen durch die Regierung und die daraus resultierenden operativen Hürden für Unternehmen.

Was ist das primäre Ziel der Forschungsfrage?

Das Ziel ist zu evaluieren, welche Hürden die geplanten Änderungen für Arbeitgeber darstellen und mit welchen Strategien diese Unternehmen auf die restriktivere Gesetzeslage reagieren können.

Welche wissenschaftliche Methodik wurde angewendet?

Es wurde eine juristische Analyse auf Basis bestehender Gesetze, aktueller Rechtsprechung, Fachliteratur und des Koalitionsvertrages durchgeführt.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in eine Bestandsaufnahme des Ist-Zustands, die detaillierte Darstellung der GroKo-Pläne, eine kritische Hürdenanalyse sowie eine Diskussion praktischer Lösungsansätze für Arbeitgeber.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Untersuchung?

Die Arbeit ist primär durch Begriffe wie TzBfG, sachgrundlose Befristung, 2,5%-Quote und unternehmerische Planungssicherheit geprägt.

Wie unterscheidet sich die Jobrotation laut Autor von anderen Maßnahmen?

Jobrotation wird als arbeitsorganisatorisches Instrument hervorgehoben, das nicht nur Neueinstellungen kompensiert, sondern auch die Weiterqualifikation des bestehenden Personals fördert.

Warum wird die 2,5%-Quote im Dokument kritisch betrachtet?

Sie wird als potenziell bürokratisches Hindernis angesehen, das insbesondere große Unternehmen vor organisatorische Probleme bei der Personalplanung stellt und zu Rechtsunsicherheiten führen kann.

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Résumé des informations

Titre
Die Änderungsvorhaben laut Koalitionsvertrag. Welche Hürden erwarten den Arbeitgeber?
Sous-titre
Besondere Fokussierung auf die sachgrundlose Befristung nach §14 Abs. 2 TzBfG
Université
University of Applied Sciences Bielefeld
Note
1,3
Auteur
Tobias Stüwe (Auteur)
Année de publication
2018
Pages
23
N° de catalogue
V465743
ISBN (ebook)
9783668940277
ISBN (Livre)
9783668940284
Langue
allemand
mots-clé
GroKo TzBfG Befristung Große Koalition Koalitionsvertrag Sachgrundlose Befristung
Sécurité des produits
GRIN Publishing GmbH
Citation du texte
Tobias Stüwe (Auteur), 2018, Die Änderungsvorhaben laut Koalitionsvertrag. Welche Hürden erwarten den Arbeitgeber?, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/465743
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Extrait de  23  pages
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