Wenn man von Fußball spricht, denkt man hauptsächlich an männliche Spieler. In Zeiten der Emanzipation und Diskussionen über Gehaltsunterschiede von Mann und Frau stellt sich die Frage, ob Frauenfußball die gleiche Aufmerksamkeit zukommt wie Männerfußball? Diese Arbeit soll den Frauenfußball näher beleuchten und einen kleinen Beitrag dazu leisten, ihn populärer zu machen. Der Schwerpunkt liegt dabei im Bereich Sponsoring und in den Entwicklungsmöglichkeiten, die im Frauenfußball bestehen. Ziel der Arbeit ist die Beantwortung der Fragen, wie die Verfügbarkeit von Sponsoren im Frauenfußball aussieht und wie es um das allgemeine Interesse am Frauenfußball bestellt ist. In welchen Bereichen hat der Frauenfußball noch Entwicklungspotenzial?
Frauenfußball kann auf eine lange und spannende Geschichte zurückblicken. Frauen mussten einen sehr langen Weg gehen, bis ihre Sportart von der Gesellschaft anerkannt wurde. Erst im Jahr 1970 erlaubte der DFB den Frauenfußball. Heute kann der Frauenfußball auf eine lange Erfolgsgeschichte zurückblicken. Es waren Frauen, die 2001 den Europameistertitel sowie 2003 und 2007 den Weltmeistertitel holten. Dennoch bekamen sie nicht die entsprechende Aufmerksamkeit.
Inhaltsverzeichnis
1 Einleitung
2 Was ist Sponsoring ?
2.1 Welche Arten von Sponsoring gibt es
2.2 Bedeutung von Sponsoring
2.3 Sponsoring in anderen Sportarten
2.4 Ziele von Sponsoring
3 Geschichte und Entwicklung des Frauenfußballs
3.1 Image des Frauenfußballs
3.2 Unterschiede zum Männerfußball und Entwicklungspotenzial
4 Sportsponsoring im Frauenfußball
4.1 Welche Wirkung hat Sportsponsoring für das Unternehmen
4.2 Welche Vorteile bringt Sportsponsoring den Sportlerinnen
4.3 Unterschiede im Sportsponsoring zwischen Männer und Frauenfußball
4.4 Entwicklungspotenzial im Sportsponsoring beim Frauenfußball
5 Fazit und Empfehlungen
Zielsetzung & Themen
Diese Bachelorarbeit untersucht die aktuelle Situation sowie die Entwicklungsmöglichkeiten des Sportsponsorings im Frauenfußball, um Wege aufzuzeigen, wie die Diskrepanzen zu den Strukturen des Männerfußballs verringert und die Popularität der Sportart nachhaltig gesteigert werden kann.
- Grundlagen und Definitionen des Sponsoring-Begriffs
- Historische Entwicklung des Frauenfußballs in Deutschland und England
- Analyse des Images des Frauenfußballs und Einstellungsforschung
- Vergleich der strukturellen und finanziellen Unterschiede zum Männerfußball
- Evaluierung der Entwicklungspotenziale und Sponsoring-Wirkung
Auszug aus dem Buch
3.1 Image des Frauenfußballs
Der Imagebegriff ist seit Jahren ein Begriff in unserer Gesellschaft. Auch im Frauenfußball wird der Begriff Image sehr häufig verwendet. Eine eindeutige Definition zu finden ist sehr schwierig, da der Begriff Image ein sehr komplexes Thema darstellt.
Der Begriff ,, Image“ hat sprachwissenschaftlich betrachtet mehrere Wurzeln, diese erstrecken sich vom lateinischen Wort ,,imago“, oder dem griechischen Wort ,, eikon“ bis hin zum deutschen Wort ,, bilde“. Im französischen oder im anglo- amerikanischen lauten die Begriffe l´image bzw. image.
Der Ausdruck Image wurde in vielen Wissenschaften untersucht bevor das Image auch von den Wirtschaftswissenschaften untersucht wurde. Zu Wirtschaftswissenschaften zählt man die Fachgebiete der Biologie, der Philosophie, der Pädagogik und der Soziologie. Gardner und Levy veröffentlichen im Jahr 1955 die Publikation zur Konsumenten- und Absatzforschung „The Product and the Brand“ diese wird als die Einführung des Imagekonstruktes in die Wirtschaftswissenschaften bezeichnet. Der Imagebegriff wurde erstmalig auf Güter und Dienstleistungen angewendet und verbreitete sich rasant in der Wirtschaft. Es wurde verstanden, dass Konsumenten unterschiedliche Vorlieben gegenüber Artikeln bzw. Gegenständen entwickelten, obwohl sich diese in ihren Klassifikationen, der Qualität und dem Preis nicht unterscheiden.
Zusammenfassung der Kapitel
1 Einleitung: Die Einleitung beleuchtet die aktuelle gesellschaftliche Wahrnehmung des Frauenfußballs und formuliert die Forschungsfragen bezüglich Sponsoring-Potenzialen.
2 Was ist Sponsoring ?: Dieses Kapitel definiert die Grundlagen des Sponsorings, erläutert dessen verschiedene Arten, Erscheinungsformen und das magische Dreieck der Beziehungsstrukturen.
3 Geschichte und Entwicklung des Frauenfußballs: Der historische Abriss dokumentiert den langen Weg der Akzeptanz für Frauen im Fußball, die Entwicklung von Verbänden und das Image der Sportart.
4 Sportsponsoring im Frauenfußball: Dieser Teil analysiert die aktuelle Praxis des Sportsponsorings im Frauenbereich, zeigt Wirkungskontrollen auf und vergleicht die ökonomischen Bedingungen mit dem Männerfußball.
5 Fazit und Empfehlungen: Das Fazit fasst die Ergebnisse zusammen und gibt Handlungsempfehlungen, wie der Frauenfußball durch professionellere Strukturen und kreative Konzepte Sponsoren langfristig binden kann.
Schlüsselwörter
Frauenfußball, Sportsponsoring, Marketing, Image, Sponsoring, Unternehmensförderung, Professionalisierung, Zielgruppen, Sponsoring-Pool, Trikotsponsoring, Branding, Medieninteresse, Entwicklungspotenzial, Wirtschaftsförderung, Kommunikation.
Häufig gestellte Fragen
Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?
Die Arbeit untersucht die Entwicklung und die Potenziale des Sportsponsorings speziell im Frauenfußball und analysiert die Gründe für die bestehende Diskrepanz zum Männerfußball.
Was sind die zentralen Themenfelder?
Die zentralen Themen umfassen die Definition von Sponsoring, die historische Entwicklung des Frauenfußballs, das Image der Sportart sowie die finanzielle und strukturelle Analyse des Sponsorings in der Frauen-Bundesliga.
Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?
Das primäre Ziel ist es, den Frauenfußball durch die Analyse von Sponsoring-Potenzialen populärer zu machen und Wege aufzuzeigen, wie eine bessere professionelle Anbindung an Unternehmen gelingen kann.
Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?
Es handelt sich um eine Literaturanalyse, die theoretische Sponsoring-Modelle auf den Frauenfußball überträgt und durch Sekundärdaten (Studien, Marktanalysen) sowie Vergleiche zum Männerfußball ergänzt.
Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?
Im Hauptteil werden neben den theoretischen Sponsoring-Grundlagen die Historie des Frauenfußballs, die Bedeutung von Image und Einstellung sowie die konkrete Praxis und die Unterschiede im Sponsoring zwischen Männern und Frauen detailliert dargelegt.
Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?
Die Arbeit wird durch Begriffe wie Sportsponsoring, Frauenfußball, Imagetransfer, Marketing-Mix und strukturelle Entwicklungspotenziale charakterisiert.
Warum gibt es ein so großes Gefälle in den Sponsoreinnahmen zwischen Männern und Frauen?
Dies begründet sich primär durch das deutlich geringere Medieninteresse, die niedrigeren Zuschauerzahlen und eine historisch gewachsene geringere Akzeptanz des Frauenfußballs als gesellschaftliche Männerdomäne.
Welche Rolle spielt die Professionalisierung für die Zukunft des Frauenfußballs?
Die Professionalisierung ist essenziell, da sie nicht nur das Sponsoring betrifft, sondern den kompletten Verein umfasst. Nur durch hauptamtliche Strukturen und hohe Qualität gegenüber Interessengruppen kann die Sportart für Investoren dauerhaft attraktiv werden.
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- Lukas Brück (Author), 2018, Entwicklung und Potential des Sportsponsorings im Frauenfußball, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/465776