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Konstruktion und Beeinflussung von Sicherheitswahrnehmung im europäischen Raum

Mediale Berichterstattung und Nutzungsverhalten

Title: Konstruktion und Beeinflussung von Sicherheitswahrnehmung im europäischen Raum

Research Paper (postgraduate) , 2016 , 37 Pages , Grade: 1,0

Autor:in: Ines Prause (Author)

Communications - Media Economics, Media Management
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Summary Excerpt Details

Die vorliegende Analyse hat zum Ziel, den Konsum von Medien zu dem Sicherheitsgefühl von Individuen in Beziehung zu setzen. Zielsetzung dieser Ausarbeitung ist zu erarbeiten, inwiefern Medien zum gesellschaftlichen Sicherheitsbewusstsein beitragen. Fokussiert wird dazu, im Rahmen einer komparativistischen Analyse, das mediale Konsumverhalten in der Europäischen Union.

Hierbei wird das individuelle Sicherheitsgefühl in physische und ökonomische Sicherheit differenziert. Die kollektive Sicherheitswahrnehmung in der Bevölkerung bedingt sich aus beidem. Genauso wie sich die ökonomische Sicherheit je nach Entwicklung in Bevölkerung und äußeren Einflüssen kontinuierlich ändert, wandelt sich das subjektive Sicherheitsgefühl, unabhängig ob es der Realität entspricht oder nicht. Fühlt man Unsicherheit heißt das nicht zwingend, dass eine reale Bedrohung gegeben ist, genauso ist es möglich, dass nur das Individuum eine Bedrohung wahrnimmt. Eine Person alleine kann ein Bedrohungspotential sehr selten komplett erfassen, wie sicher sich eine Gesellschaft fühlt, ist ein noch vielschichtigerer Prozess.

Einleitend soll die Thematik der im weiteren Verlauf erfolgenden Studie charakterisiert werden. Diese fußt auf einer kommunikationstheoretischen Definition der Medienfunktionen und wird unter Berücksichtigung von sozioökönomischen Faktoren mit subjektiven und objektiven Sicherheitswahrnehmung auf Korrelation untersucht. Folgend wird der Methodische Rahmen und das verwendete Sicherheitsverständnis genauer definiert und die Fallauswahl begründet angeführt. Dem schließt sich im Hauptteil die eigentliche Analyse an. So werden die zugrundeliegenden Erhebungen vorgestellt. Um zu erfassen, inwieweit eine Dependenz von Medienrezeption und Sicherheitswahrnehmung besteht, wird eine auf Aggregat-Daten basierende Analyse durchgeführt und unter weiteren soziokulturellen Faktoren ausgewertet. Abschließend wird resümiert festgestellt, ob der angestrebte Schutz zu personenbezogenen Daten der EU die pluralistischen Interessen der tangierten Branchen und Individuen ausbalanciert. Abschließend wird resümierend festgestellt, ob ein Zusammenhang von Medienrezeption und gesellschaftlicher Sicherheitswahrnehmung im europäischen Ländervergleich erkenntlich ist.

Excerpt


Inhaltsübersicht

1. Einleitende Vorstellung des Erkenntnisinteresses

2. Theoretischer Rahmen

3. Begründete Fallauswahl

4. Analyse zu Mediennutzung und Sicherheitswahrnehmung

5. Resümee

Zielsetzung & Themen

Das Hauptziel dieser Arbeit besteht darin, den Zusammenhang zwischen dem medialen Konsumverhalten von Individuen und ihrem subjektiven Sicherheitsgefühl im europäischen Raum zu untersuchen. Hierbei wird erforscht, inwiefern Informationen aus Massenmedien zur Konstruktion von gesellschaftlichem Sicherheitsbewusstsein beitragen oder durch die Wahrnehmung von Risiken Unsicherheitsgefühle beeinflussen.

  • Analyse des Einflusses von Mediennutzung auf die Sicherheitswahrnehmung.
  • Komparative Untersuchung innerhalb der Europäischen Union.
  • Theoretische Fundierung durch Medienwirkungsforschung (Agenda Setting, Framing, Reinforcement).
  • Empirische Sekundäranalyse aggregierter Daten zu Medienrezeption und Sicherheitsindikatoren.
  • Diskussion der Diskrepanz zwischen realer Bedrohungslage und subjektivem Sicherheitsempfinden.

Auszug aus dem Buch

1. Einleitende Vorstellung des Erkenntnisinteresses

„Was wir über die Gesellschaft, ja über die Welt, in der wir leben, wissen, wissen wir von den Medien“

Inwiefern dieses Zitat für alle Individuen zutreffend sein könnte bleibt unbeantwortet, jedoch ist belegbar, dass sich das Nutzerverhalten von Medien wandelt. Zum einen verstärkt sich die Internetpenetrationsrate, es ist von Digital Natives und Digital Immigrants die Rede und auch die Nutzung von Smartphones, die in einigen Kulturen die Gesamteinwohnerzahl zu übertreffen scheinen, hat sich rasant entwickelt. Medien alleine können keinen Alltag strukturieren, sehr wohl aber die Menschen die sie nutzen. Sie binden diese aktiv in ihren Alltag ein, fühlen sich mittlerweile darauf angewiesen allerorts zugriff auf Informationen haben zu können.

Massenmedien im Allgemeinen sollen gerade in Demokratien Informationen vermitteln, Interessen artikulieren und ebenso Diskurse, z.B. über politisch relevante Themen, in der Öffentlichkeit anregen.

Teilweise werden gesundheitliche Phänomene mit der Mediennutzung verknüpft. So soll Stress auch durch das eigene Medien Nutzungsverhalten oder die konsumierten Themen entstehen. Diese Art der Kommunikationsforschung, geht es um die Beeinflussung von Stimmungen und Gefühlen durch Informationen und Gesellschaft, ist ein recht junges, interdisziplinäres Forschungsfeld.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitende Vorstellung des Erkenntnisinteresses: Einführung in das Forschungsfeld der Medienwirkung auf das Sicherheitsgefühl unter Berücksichtigung aktueller Trends im Nutzerverhalten.

2. Theoretischer Rahmen: Definition des theoretischen Modells, basierend auf einer komparativen Analyse und statistischen Methoden wie der Konkordanzmethode zur Untersuchung gesellschaftlicher Prozesse.

3. Begründete Fallauswahl: Begründung der Auswahl von sieben EU-Ländern für den Vergleich unter Anwendung des „Most Similar System Design“ zur Minimierung von Störfaktoren.

4. Analyse zu Mediennutzung und Sicherheitswahrnehmung: Empirische Untersuchung anhand von Eurobarometer-Daten, bei der das Konsumverhalten verschiedener Medien auf Korrelationen mit dem Sicherheitsgefühl geprüft wird.

5. Resümee: Synthese der Ergebnisse, die zeigt, dass kein direkter linearer Zusammenhang zwischen dem aggregierten Medienkonsum und dem kollektiven Sicherheitsgefühl nachgewiesen werden kann.

Schlüsselwörter

Sicherheitswahrnehmung, Mediennutzung, Europäische Union, Medienwirkungsforschung, Agenda Setting, Framing, Reinforcement Theorie, Sicherheitsgefühl, Kriminalitätsfurcht, Aggregatdaten, Sekundäranalyse, Komparative Analyse, Risikowahrnehmung, Sozialer Konstruktivismus, Europäischer Ländervergleich.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser wissenschaftlichen Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit untersucht, wie das mediale Nutzungsverhalten von Bürgern in verschiedenen europäischen Ländern deren persönliches und kollektives Sicherheitsgefühl beeinflusst.

Welche zentralen Themenfelder stehen im Fokus?

Im Zentrum stehen die Wechselwirkungen zwischen Medienrezeption, der Konstruktion von Sicherheitsbedürfnissen sowie der gesellschaftlichen Wahrnehmung von Kriminalität und Bedrohungen.

Was ist die primäre Forschungsfrage?

Das primäre Ziel ist es zu erarbeiten, inwiefern ein messbarer Zusammenhang zwischen dem Konsum von Massenmedien und dem Sicherheitsbewusstsein von Individuen im europäischen Raum besteht.

Welche wissenschaftliche Methodik wird verwendet?

Es handelt sich um eine komparative, quantitative Sekundäranalyse, die aggregierte Datensätze des Eurobarometers sowie soziokriminologische Indizes für einen Ländervergleich heranzieht.

Welche Aspekte werden im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil befasst sich mit der methodischen Fallauswahl, der Analyse verschiedener Medientypen (TV, Radio, Internet, Print) und deren Korrelation mit Sicherheitsindikatoren in sieben ausgewählten EU-Ländern.

Welche Schlüsselbegriffe charakterisieren die Studie?

Die Studie ist durch Begriffe wie Sicherheitskonstruktion, Agenda Setting, Framing, Europäische Integration und quantitative Regressionsanalyse geprägt.

Warum wurde für die Analyse ein Zeitraum von 2003 bis 2008 gewählt?

Dieser Zeitraum wurde gewählt, um langfristige Entwicklungstendenzen zu erfassen, bevor globale Ereignisse wie die Finanzkrise oder nationale Deregulierungen die Vergleichbarkeit der Daten durch zu starke externe Schocks beeinflussten.

Zu welchem Ergebnis kommt die Autorin hinsichtlich des Medieneinflusses?

Die Autorin kommt zu dem Schluss, dass sich auf Basis der vorliegenden aggregierten Daten kein linearer Zusammenhang zwischen dem allgemeinen Medienkonsum und dem Sicherheitsgefühl belegen lässt.

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Details

Title
Konstruktion und Beeinflussung von Sicherheitswahrnehmung im europäischen Raum
Subtitle
Mediale Berichterstattung und Nutzungsverhalten
College
University of Duisburg-Essen  (Gesellschaftswissenschaften)
Course
Vergleichende Medienforschung
Grade
1,0
Author
Ines Prause (Author)
Publication Year
2016
Pages
37
Catalog Number
V465918
ISBN (eBook)
9783668942554
ISBN (Book)
9783668942561
Language
German
Tags
konstruktion beeinflussung sicherheitswahrnehmung raum mediale berichterstattung nutzungsverhalten
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Ines Prause (Author), 2016, Konstruktion und Beeinflussung von Sicherheitswahrnehmung im europäischen Raum, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/465918
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