André Gide, Les Caves du Vatican - eine sotie des Glaubens?


Hausarbeit (Hauptseminar), 2004

24 Seiten, Note: 2,0


Leseprobe

Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Darstellung religiöser Elemente im Kontext des Romans und der Zeit der Jahrhundertwende
2.1 Anthime Armand-Dubois versus das Universum des Glaubens
2.2 Biblische Anspielungen und Umkehrungen
2.3 Lafcadio und der acte gratuit

3. Satirische Glaubenskritik und ihre Funktion
3.1 Inversionen und korrosiver Humor
3.2 Das Spiel mit der Wahrscheinlichkeit und die Position der Erzählinstanz
3.3 Kritik ohne Alternative?

4. Bibliographie

1. Einleitung

Im Jahr 1914 erschienen in vier Folgen in der Nouvelle Revue Française die «Caves du Vatican» von André Gide unter der Gattungsbezeichnung der ‘sotie’. Die spätmittelalterlich humoristische Dramenform, die diese Bezeichnung geprägt hat, findet ihren Anknüpfungspunkt bei Gide in den gesellschaftskritischen und satirischen Tendenzen. In einem Moment der politischen, ökonomischen und religiösen Krise, die von einem Wertewandel erfasst wird, soll das dabei entstehende „Chaos“ in der Stilhaltung der sotie komisch kompensiert werden. Die karnevalistische Umkehrung der Welt manifestiert sich in den Caves du Vatican auf verschiedenen Ebenen und legt die einzelnen Elemente der Gesellschaft frei. Dabei werden einzelne Versatzstücke aus dem religiösen, naturwissenschaftlichen, literarischen und soziologischen Leben der Jahrhundertwende ausgewählt und in einem ironischen Spiel in Szene gesetzt. Die verschiedenen Formen der Ironie demaskieren die Systematisierung der einzelnen Teilbereiche und kritisieren deren jeweiligen Anspruch auf vollständige Erfassung und Beherrschung der Wirklichkeit.

Der Titel weist bereits auf ein angelegtes Spannungsverhältnis zwischen dem Heiligen und dem Profanen hin. Die Caves symbolisieren die Nachtseiten des Vatikans, d. h. die verborgenen Auswirkungen, die die katholische Weltanschauung bedingt. Inwiefern deren Darstellung nun dem beschriebenen Modell der sotie entspricht, soll im Laufe der Arbeit untersucht werden. Im zweiten Kapitel wird die Beschreibung der verschiedenen religiösen Elemente und Anschauungen zu einer Analyse ihrer Darstellung in den Caves du Vatican führen und deren jeweilige Funktion im Hinblick auf den Modus der sotie beleuchtet werden. Die religiöse Kritik soll im Rahmen der histoire interpretiert und auch auf der sekundären Ebene des discours untersucht werden. Die Ergebnisse werden in dem Kontext des entworfenen Mikrokosmoses[1] der Caves du Vatican als monde subverti charakterisiert und im dritten Kapitel geordnet. Die Frage nach der Auflösung der sotie wird am Ende der Arbeit zur Diskussion gebracht und soll zu einer abschließenden Bewertung der satirischen Glaubenskritik im Hinblick auf die ironische Verknüpfung mit dem Textganzen führen.

2. Darstellung religiöser Elemente im Kontext des Romans und der Zeit der Jahrhundertwende

Bereits im ersten Satz der Caves du Vatican wird mit dem Verweis auf das Jahr 1890 und das Pontifikat von Leo XIII die Handlung zeitlich situiert. Anlässlich des 25-jährigen Papstjubiläums drei Jahre später besucht der Schriftsteller Julius de Baraglioul zusammen mit seiner Familie seinen Schwager Anthime Armand-Dubois in Rom. Die letzten drei Bücher spielen im April oder Mai desselben Jahres innerhalb eines kleinen Zeitraums von 10 Tagen.[2] Auch die Intrige des Protos basiert auf einer historischen Begebenheit, die in den Caves auf den Seiten 96–98[3] angeführt wird. Der republikfreundliche, reformatorische Papst Leo XIII übte mit seinen Schriften großen Einfluss auf die gläubige Welt seiner Zeit aus. Er richtete sich polemisch gegen Freimaurer, Juden und eine kleine Sekte mit dem Namen L’œuvre du Sacré-Cœur de Jésus-Pénitent, die seit 1888 die wöchentliche Broschüre Les Annales de Loigny veröffentlichte.[4] Auf S. 97 der Caves findet sich in der Fußnote die Referenz auf eine Ausgabe der Annales aus dem Jahre 1893, die das Gerücht, ein Narrenpapst habe den Heiligen Stuhl usurpiert, verbreitete. Ausgehend von dieser historischen Tatsache erhält die Lügengeschichte des Protos den Status der Fiktion,[5] da sie eine Reihe von fiktiven Ereignissen und Implikationen auf der Handlungsebene der Caves nach sich zieht. Diese beruhen jedoch ebenfalls auf dem geistigen Hintergrund der Gesellschaft der Jahrhundertwende. Die stürmische Entwicklung von Wissenschaft, Technik und Industrie hinterließ bei den Menschen des ausgehenden 19.Jahrhunderts einen tiefen Eindruck. Die Umwertung einer agrarisch bestimmten Gesellschaft in eine patriarchalisch industrialisierte Gesellschaft brachte viele Veränderungen im sozialen Leben mit sich. Auf der einen Seite glaubte man voller Zuversicht alle Welträtsel lösen und somit Seuchen, Hungersnöte und Armut besiegen zu können und auf der anderen Seite fühlten sich viele überrannt von dem Ausmaß und der Geschwindigkeit der Umwälzungen. Der Erkenntnisoptimismus äußerte sich in den Strömungen des Positivismus und des Naturalismus in dem Glauben, eine absolute Formel für die Beschreibung und Beherrschung der Wirklichkeit gefunden zu haben. Das menschliche Dasein wurde in der Wirkung einer religiösen Moral als unzulänglich empfunden, was nur durch die rationalistisch- mechanistische Wissenschaft komplettiert werden konnte. Dennoch geriet das so selbstbewusst gewachsene Theoriengebäude des Fortschritts, das auf alle Bereiche des Lebens übertragen werden sollte, durch neue Ungewissheiten wie die Quantentheorie um 1900 und wirtschaftliche sowie soziale Krisen ins Wanken. Eine Rückkehr zu irrationalen Werten sollte dem fortschreitenden Werteverfall entgegenwirken. Eine der Gegenbewegungen zu dem positivistischen Idealismus und seinem naiven Scientismus ging von der katholischen Kirche aus. Der renouveau catholique unter anderen Barrès, Claudel, Péguy und Mauriac[6] versuchte dem Dekadenzbewusstsein mit Berufung auf die ordnende Instanz der Kirche zu begegnen. Auch André Gide fühlte sich eine Zeitlang dem Katholizismus zugezogen. Er stammte aus einer protestantisch-calvinistischen Familie und wurde puritanisch erzogen. Seine Herkunft prägte weitgehend sein religiöses Denken und sein Ringen um ein Verständnis Gottes. Die Prädestinationslehre des Calvinismus beruht auf dem Glauben, dass das Leben unter dem Aspekt der Erlösung und Verdammung unabhängig vom Menschen a priori festgelegt sei. Diese Systematisierung des Daseins diente ebenso wie die in Opposition zu der religiösen Weltinterpretation stehende naturwissenschaftliche Systematisierung dazu, das Leben erklärbar zu machen und ihm eine Gestalt zu verleihen, die es dem Menschen ermöglicht, mit der Welt, ihren Problemen und Anforderungen des neuen Jahrhunderts zurecht zu kommen.[7]

2.1 Anthime Armand-Dubois versus das Universum des Glaubens

Das erste der fünf Bücher der Caves du Vatican dreht sich um die Figur Anthime Armand-Dubois. Der einzige Doppelname markiert bereits auf semantischer Ebene, dass es sich um eine Figurenkonzeption handelt, die zwischen zwei Überzeugungen steht. Wegen seines akuten Rheumaleidens fährt Anthime nach Rom, um sich von einem Spezialisten behandeln zu lassen. Die Ambiguität seiner Figur wird bereits im ersten Satz auf S. 9 deutlich. Er wird als Freimaurer, d. h. als Atheist, bezeichnet und zugleich nach Rom, der heiligen Stadt, „berufen“. Das Verb appela im passé simple impliziert eine religiöse Konnotation, bei der an Stelle eines Gläubigen der überzeugte Positivist Anthime steht. Sein Schwager Julius, der versucht ihn zum rechten Glauben zu bekehren, bildet das christliche Pendant zu Anthime. Dessen Versuche lösen bei Anthime aber Mitleid und Spott aus, da er auf seinem individualisierten Glauben (libre pensée S. 16) beharrt. Der eingeschobene Kommentar Le temps peut-être? le secret conseil des saints lieux... (S. 9) eines extradiegetischen Erzählers relativiert bereits andeutungsweise seine Standhaftigkeit. Bis S. 35 vertritt Anthime aber ein geschlossenes wissenschaftliches Weltbild. In dem rationalistischen Universum der Wissenschaft erhebt er sich in seiner Hybris zu einem faux dieu (S. 13). Die Bezeichnung als ‘Moloch’ markiert die Opposition zur christlichen Religion, die einige Sätze zuvor in der Stimme eines ange des Beppo (S. 12) symbolisiert ist. Dabei negiert Anthime Gott nicht, sondern wird zu seinem Konkurrenten (S. 14). Er möchte die letzten Geheimnisse Gottes enträtseln und glaubt, unabhängig dazu fähig zu sein. Das Prinzip des tropisme (S. 13) gilt ihm als gegebenes Faktum, um sich die Welt in allen Bereichen verfügbar zu machen. In seinen Forschungen versucht Anthime den Kräfteverschleiß durch den Gebrauch von Sinnesorganen auf der Waage zu messen, indem er Ratten und Fröschen verschiedene Sinne raubt. Die willenlosen Opfer stehen für ihn bildhaft für Christen, die blind den Vorgaben und Gesetzen des Vatikans folgen. Die Wissenschaftsgläubigkeit von Anthime wird in seiner Darstellung aber nicht bejaht. Bei der Beschreibung seiner Tierversuche wechselt das Bewertungskriterium, das in den Text eingezeichnet ist, mehrfach: Et le patient exténué cherchait-il à récupérer, Anthime, au lieu de le nourrir, le pesait. L'apport de nouveaux éléments eût compliqué par trop l'expérience que voici: six rats jeûnants et ligotés entraient quotidiennement en balance; deux aveugles, deux borgnes, deux y voyant; de ces derniers un petit moulin mécanique fatiguait sans cesse la vue. (S. 14). Der erste Satz impliziert in der Erzählhaltung Mitleid (patient exténué) und indirekte Kritik an Anthimes Vorgehensweise (au lieu de le nourrir), während der zweite Satz die Rechtfertigung des Wissenschaftlers aus Anthimes Perspektive wiedergibt. Nach dem Doppelpunkt wechselt die Darstellung aber erneut zu einem mitleidigen und kritischen Standpunkt gegenüber Anthime. Die emotive Einstellung und Funktion dieser Darstellung bleibt also doppeldeutig und versteckt. Es kann daher auch keine feste Erzählposition erkannt werden, von der aus Anthime bewertet wird.[8] Bei der Schilderung seines Geschwürs am Nacken auf S. 16 wird Anthime wie eines seiner Versuchstiere akribisch genau beschrieben. Der Erzähler nimmt in einer rhetorischen Frage ironisch Bezug zur naturalistischen Literatur, bei der analog zum Positivismus alles Gegebene aufgenommen wird, um es in einem arrangierten Kontext einer Bewertung innerhalb des Systems zuzuführen. Car, tant que je n'aurai pas plus sûrement appris à démêler l'accidentel du nécessaire, qu'exigerais-je de ma plume sinon exactitude et rigueur? (S. 16) Die Beschreibung Anthimes geschieht aus einer Erzählperspektive, die Anthime als Wissenschaftler selbst vertritt. Er erhält auf der Ebene des discours den Status eines Objekts, das ebenfalls der Willkür einer höheren Macht ausgesetzt ist. Diese Inversion, die den Forscher zum erforschten Objekt werden lässt, ironisiert ihn gleichzeitig und baut eine Distanz zu der Figurenkonzeption auf. Selbst in dem Gespräch mit seiner Nichte Julie, die neun Jahre alt ist, errötet der überlegen geglaubte Anthime, als sie ihm keine Antwort auf seinen blasphemischen Kommentar gibt (S. 25). In seiner Darstellung wird das von ihm vertretene Universum der Wissenschaft untergraben, indem Anthime lächerlich erscheint. Nachdem er erfahren hat, dass seine Frau Kerzen für ihn anzündet, fühlt er sich hintergangen und möchte beweisen, dass er keiner Fürbitte bedarf. Selbst in seiner Wut wird er aber nicht ernst genommen, sondern ironisch und abwertend als „Onkel“ bezeichnet. Non, ce n'est pas a son laboratoire que s'est arrêté l'oncle Anthime. (S. 32) Gleich wie Saulus wird Anthime in der folgenden Nacht nach der Zerstörung der Marienstatue in einem Traum von der Jungfrau Maria erleuchtet (S. 35 ff.). Die Erscheinung Marias hebt sein bisheriges Theoriengebäude aus den Angeln. Er kann sie sich weder erklären noch in sein theoretisch positivistisches Weltmuster einordnen, sodass sein ganzes bisheriges Leben in Frage gestellt wird. Die Durchbrechung seiner systematisierten Weltauffassung führt zu einem radikalen Bruch in der Konzeption der Figur. Seine körperlichen Leiden sind verschwunden und Anthime schwört öffentlich von seinen bisherigen Forschungen ab (S. 38 ff.). Als Proselyt begibt er sich ganz in die Rolle eines überzeugten Christen. Er verzichtet auf sein Vermögen und spendet alles, was ihm bleibt, den Armen. Mit seiner Frau Véronique zieht er sich nach Milan zurück und lebt dort als bedürfnisloser „Heiliger“. Von einer Nacht auf die andere hat Anthime seine Überzeugung grundlegend geändert. Er hat das Universum der Wissenschaft verlassen und sich in das der Religion begeben. Sein neues Leitmotiv wird Gott. Der Papst, der dessen Repräsentant auf Erden ist, ist der Garant für die Wahrheit und Unverwerflichkeit der religiösen Welterfassung. Mit der Entführung des Papstes wird für Anthime auch Gottes Existenz in Frage gestellt (S. 238). Anthime befindet sich erneut an einem Punkt, an dem die von ihm geglaubte Einsicht in die Wirklichkeit zerstört wird. Als er von dem falschen Papst erfährt, fällt er in sein altes Hiobsleiden, d. h. in die positivistische Weltsicht, zurück. Anthime ist an dieser Textstelle erneut zum Objekt einer höheren „Erzähl“-Macht geworden, die ihn zwischen den verschiedenen Überzeugungen schwanken lässt. Weder das naturwissenschaftliche noch das religiöse Weltbild präsentiert sich Anthime kohärent und einsichtig. Die Kontrastierung zwischen dem Atheisten Anthime und seiner christlichen Umwelt sowie die radikalen Wechsel manifestieren die Unvereinbarkeit der beiden Positionen. Die Überschneidung der beiden Bereiche innerhalb einer Figur, die an beiden Anschauungen scheitert, karikiert die Absurdität eines Absolutheitsanspruchs einer der beiden Überzeugungen.

[...]


[1] Die 5 Bücher der Caves du Vatican beginnen mit der Überschrift Anthime Armand-Dubois und enden mit Lafcadio. In Anspielung auf Alpha als erstem Buchstaben bei Anthime und Omega als letztem Buchstaben bei Lafcadio wird die Welt der Caves als eigener Mikrokosmos gedeutet.

[2] Vgl. Alain Goulet: Fiction et vie sociale dans l'oeuvre d'André Gide. Paris: Minard, 1985, S. 99 f..

[3] Diese und alle weiteren Belege und Zitate aus des Caves du Vatican beziehen sich mit verkürztem Titel und/oder Seitenangabe auf folgende Ausgabe: André Gide: Les Caves du Vatican. Paris: Gallimard (Collection Folio; 34), 1922.

[4] Vgl. Alain Goulet: Les Caves du Vatican d'André Gide: étude méthodologique. Paris: Larousse, 1972, S. 160.

[5] Die Einschreibung der Geschichte wird an verschiedenen Textstellen mit historischem Bezug evident gemacht. Damit unterläuft die Darstellung die eigentliche Fiktion, da ihre authentische Grundlage im Text hervorgehoben wird. Das Spiel mit historischen Bezügen und deren fiktiven Weiterentwicklungen erringt die Glaubwürdigkeit des Lesers, indem die Möglichkeiten aufgezeigt werden, wie sich ausgehend von der Realität der Weltenlauf hätte entwickeln können. D'avisés critiques ont considéré le roman comme de l'histoire qui aurait pu être, l'histoire comme un roman qui avait eu lieu. Il faut bien reconnaître, en effet, que l'art du romancier souvent emporte la créance, comme l'événement parfois la défie. (S. 96)

[6] Vgl. Jürgen Grimm (Hrsg.): Französische Literaturgeschichte, unter Mitarbeit von Elisabeth Arend u. a., 4. überarbeitete und aktualisierte Auflage. Stuttgart: Metzler, 1999, S. 282.

[7] Vgl. Catherine H.Savage: André Gide. L’évolution de sa pensée religieuse. Paris: Nizet, 1962, S. 12 ff..

[8] Vgl. Jenny Graf-Bicher: Funktionen der Leerstelle: Untersuchungen zur Kontextbildung im Roman am Beispiel von ‚Les filles de joie’ von Guy des Cars und ‚Les caves du Vatican’ von André Gide. München: Fink, 1983, S. 96 f..

Ende der Leseprobe aus 24 Seiten

Details

Titel
André Gide, Les Caves du Vatican - eine sotie des Glaubens?
Hochschule
Eberhard-Karls-Universität Tübingen  (Romanisches Seminar)
Veranstaltung
« André Gide: Les Caves du Vatican, Les Faux-Monnayeurs »
Note
2,0
Autor
Jahr
2004
Seiten
24
Katalognummer
V46626
ISBN (eBook)
9783638437752
ISBN (Buch)
9783638658966
Dateigröße
628 KB
Sprache
Deutsch
Schlagworte
André, Gide, Caves, Vatican, Glaubens, André, Gide, Caves, Vatican, Faux-Monnayeurs
Arbeit zitieren
Anita Glunz (Autor), 2004, André Gide, Les Caves du Vatican - eine sotie des Glaubens?, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/46626

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