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Nachteilsausgleich und Förderung von SchülerInnen mit Lese-Rechtschreibstörung in NRW

Titre: Nachteilsausgleich und Förderung von SchülerInnen mit Lese-Rechtschreibstörung in NRW

Dossier / Travail de Séminaire , 2018 , 13 Pages , Note: 1,7

Autor:in: Anonym (Auteur)

Pédagogie - Pédagogie curative, Pédagogie spécialisée
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Auf Grund der Aktualität der Thematik beschäftigt sich die vorliegende Arbeit mit dem Nachteilsausgleich und der Förderung von SuS mit Lese-Rechtschreibstörungen in Nordrhein-Westfalen. Im Rahmen der Arbeit soll folglich hinterfragt werden, inwieweit
Fördermaßnahmen und Möglichkeiten zum Nachteilsausgleich in NRW zu einer gelingenden Schulbildung von SuS mit LRS beitragen können.

Schülerinnen und Schüler mit Problemen bzw. Schwierigkeiten beim Erwerb von Lese- und Rechtschreibkompetenzen begegnen Lehrinnen und Lehren immer häufiger in der Schule und dies unabhängig von Alter, Schulform oder Schulstufe der SuS. Die
Ergebnisse von IGLU und PISA zeigen deutlich, dass die SuS in Deutschland „verglichen mit anderen Ländern in der OECD“ deutlich schlechter abschneiden.

Extrait


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Grundlegende Definitionen

2.1 Lese-Rechtschreibstörung

2.2 Nachteilsausgleich

2.2.1 Definition

2.2.2 Rechtliche Grundlagen in NRW

3. Fördermaßnahmen

3.1 Schulische Fördermaßnahmen laut LRS- Erlass

3.2 Umgang mit und Förderung von LRS in Finnland

4. Leistungsbewertung und Nachteilsausgleich

4.1 Leistungsbewertung und Nachteilsausgleich in NRW

4.1.1 Nachteilsausgleich in der Oberstufe

4.1.2 Berücksichtigung von LRS im Zentralabitur

4.2 Leistungsbewertung und Nachteilsausgleich in Bayern

5. Fazit

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit untersucht, inwieweit Fördermaßnahmen und Möglichkeiten zum Nachteilsausgleich in Nordrhein-Westfalen zu einer gelingenden Schulbildung von Schülerinnen und Schülern mit Lese-Rechtschreibstörungen (LRS) beitragen können, wobei das deutsche Modell kritisch mit dem finnischen Ansatz und der bayerischen Regelung verglichen wird.

  • Theoretische Fundierung und Begriffsbestimmung von LRS und Nachteilsausgleich.
  • Analyse schulischer Förderkonzepte nach dem LRS-Erlass in NRW.
  • Vergleichende Betrachtung der LRS-Förderung und Inklusion im finnischen Bildungssystem.
  • Untersuchung der rechtlichen Rahmenbedingungen und Umsetzung des Nachteilsausgleichs in NRW und Bayern.
  • Kritische Bewertung der aktuellen Schulpraxis und Identifikation von Handlungsbedarfen in der Lehrerausbildung.

Auszug aus dem Buch

2.2.1 Definition

Analog zu Schnyder und Jost (2013) wird der Nachteilsausgleich als Anpassung der Bedingungen für die Beurteilung von Lernenden mit einer diagnostizierten Behinderung oder Lernstörung definiert. Die Lernenden haben trotz Beeinträchtigung das Potenzial, die regulären Lernziele zu erreichen. Dem zufolge ist der Begrifflichkeit des Nachteilsausgleiches keine Modifikation der Lernziele immanent. Maßnahmen des Nachteilsausgleiches sollen lediglich dazu dienen behinderungsbedingte Barrieren, welche eine Darstellung des persönlichen Wissens und Könnens verhindern, abzubauen bzw. aufzuheben. „Nachteilsausgleich kommt in Schul- und Berufsbildung sowie entsprechenden Aufnahme- und Qualifikationsverfahren zur Anwendung.“ (Schnyder & Jost, 2013, S.7)

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Die Einleitung beleuchtet die Relevanz der LRS-Problematik im deutschen Schulwesen und legt die Zielsetzung sowie das methodische Vorgehen der Arbeit dar.

2. Grundlegende Definitionen: In diesem Kapitel werden zentrale Fachbegriffe wie LRS und Nachteilsausgleich definiert und die rechtlichen Grundlagen für das Bundesland NRW skizziert.

3. Fördermaßnahmen: Dieses Kapitel erläutert die verschiedenen Förderstufen gemäß LRS-Erlass in NRW und stellt diese dem finnischen Inklusions- und Förderansatz gegenüber.

4. Leistungsbewertung und Nachteilsausgleich: Hier werden die spezifischen Verfahren des Nachteilsausgleichs in NRW, insbesondere in der Oberstufe und im Zentralabitur, mit den Regelungen in Bayern verglichen.

5. Fazit: Das Fazit fasst die Ergebnisse zusammen und konstatiert, dass trotz bestehender Maßnahmen ein deutlicher Handlungsbedarf in der Lehrerausbildung und bei der Weiterentwicklung inklusiver Konzepte besteht.

Schlüsselwörter

Lese-Rechtschreibstörung, LRS, Nachteilsausgleich, Inklusion, Schulerfolg, Fördermaßnahmen, Leistungsbewertung, Nordrhein-Westfalen, Bayern, Finnland, Bildungsrecht, Legasthenie, Teilleistungsstörung, Schulbildung, Lehrerausbildung

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit thematisiert die Möglichkeiten des Nachteilsausgleichs und der Förderung von Schülerinnen und Schülern mit Lese-Rechtschreibstörungen (LRS) innerhalb des Schulsystems.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Die zentralen Themen umfassen die rechtlichen Rahmenbedingungen in NRW, verschiedene schulische Förderstrategien, den internationalen Vergleich mit Finnland sowie die Praxis des Notenschutzes.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Das Ziel ist es, zu hinterfragen, ob die aktuellen Förderkonzepte und Nachteilsausgleichsregelungen in NRW eine gelingende Schulbildung für betroffene Kinder ausreichend unterstützen.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Arbeit basiert auf einer theoretischen Analyse von Gesetzesgrundlagen, Erlassen und Fachliteratur, ergänzt durch einen vergleichenden Blick auf andere Bundesländer und das Ausland.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil konzentriert sich auf die Definitionen von LRS, die Differenzierung von Fördermaßnahmen in NRW, den Vergleich zum finnischen Modell sowie die rechtliche Umsetzung des Nachteilsausgleichs.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Die wichtigsten Begriffe sind LRS, Nachteilsausgleich, Inklusion, Fördermaßnahmen und Leistungsbewertung.

Wie unterscheidet sich die Diagnose von LRS in Bayern von der in NRW?

Ein wesentlicher Unterschied ist, dass in Bayern Mediziner in den Diagnoseprozess einbezogen werden, während in anderen Bundesländern die Schule eine stärkere Rolle einnimmt.

Welche Kritik äußert die Arbeit an den "Kann-Bestimmungen" im LRS-Erlass von NRW?

Die Arbeit weist darauf hin, dass diese Bestimmungen zwar pädagogische Flexibilität bieten, jedoch die Gefahr der Beliebigkeit in der Anwendung durch Lehrkräfte bergen.

Welche Rolle spielt die Vorschule im finnischen Modell im Vergleich zu Deutschland?

Finnland nutzt den obligatorischen Vorschulbesuch als Instrument der Frühförderung, ein Aspekt, der in Deutschland in diesem Umfang nicht existiert und als strukturelles Defizit hervorgehoben wird.

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Titre
Nachteilsausgleich und Förderung von SchülerInnen mit Lese-Rechtschreibstörung in NRW
Université
University of Cologne
Note
1,7
Auteur
Anonym (Auteur)
Année de publication
2018
Pages
13
N° de catalogue
V466448
ISBN (ebook)
9783668941199
ISBN (Livre)
9783668941205
Langue
allemand
mots-clé
nachteilsausgleich förderung schülerinnen lese-rechtschreibstörung
Sécurité des produits
GRIN Publishing GmbH
Citation du texte
Anonym (Auteur), 2018, Nachteilsausgleich und Förderung von SchülerInnen mit Lese-Rechtschreibstörung in NRW, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/466448
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