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Innovative Cluster - Chancen und Risiken für KMU

Title: Innovative Cluster - Chancen und Risiken für KMU

Seminar Paper , 2004 , 21 Pages , Grade: 1,3

Autor:in: Tom Sieber (Author)

Leadership and Human Resources - Miscellaneous
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Kleine und mittlere Unternehmungen (KMU) in Deutschland sind in den vergangenen Jahren vermehrt Gegenstand der Diskussion in Politik und Gesellschaft geworden. Sie werden als das Rückgrat der dt. Wirtschaft beschrieben, da sie die Unternehmungen sind, die den Großteil der Arbeitsplätze zur Verfügung stellen und den überwiegenden Teil des BIP produzieren. Aufgrund wirtschaftlicher, gesellschaftlicher und politischer Veränderungen sehen sich die KMU neuen Herausforderungen gegenübergestellt. Vor diesem Hintergrund sei die Frage diskutiert, ob die Zusammenarbeit mehrerer Unternehmungen unter Einschluss örtlicher Institutionen in einem sog. Cluster sinnvoll ist. Im Rahmen dieser Arbeit werden zunächst KMU definiert und das System des Clusters ausführlich vorgestellt. Dabei erscheint es aufgrund seiner hohen volkswirtschaftlichen Bedeutung sinnvoll, auf dendt. Mittelstandabzustellen. Ausgehend von diesen Grundlagen wird der Bezug zu aktuellen Entwicklungen hergestellt, um im Anschluss Vor-und Nachteile einer Clustermitgliedschaft für KMU darzustellen. Abschließend folgt eine Zusammenfassung sowie ein Ausblick auf die künftige Bedeutung der Cluster.

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

1. Problemstellung und Gang der Arbeit

2. Begriffliche Grundlagen

2.1 Die kleinen und mittleren Unternehmungen in Deutschland

2.1.1 Begriff der KMU

2.1.2 Bedeutung und Charakteristika des deutschen Mittelstandes

2.2 Der Cluster

2.2.1 Definition von Clustern

2.2.2 Der innovative Cluster

2.2.3 Entstehung, Entwicklung und Niedergang von Clustern

3. Die KMU als Bestandteil eines Clusters

3.1 Aktuelle Rahmenbedingungen und Entwicklungen

3.2 Positive Aspekte der Clusterzugehörigkeit für die KMU

3.3 Negative Aspekte der Clusterzugehörigkeit für die KMU

3.4 Konsequenzen der Clusterzugehörigkeit für die KMU

4. Fazit und Ausblick

Zielsetzung und Themenfelder

Die vorliegende Arbeit untersucht die Chancen und Risiken, die sich für kleine und mittlere Unternehmen (KMU) aus der Mitgliedschaft in einem innovativen Cluster ergeben, und analysiert, inwieweit Cluster als Antwort auf die Herausforderungen der Globalisierung dienen können.

  • Charakterisierung kleiner und mittlerer Unternehmungen in Deutschland.
  • Konzeptualisierung von Clustern und deren Bedeutung für die Innovationsfähigkeit.
  • Analyse der positiven Wettbewerbseffekte durch Clusterzugehörigkeit.
  • Bewertung potenzieller Risiken wie Abhängigkeit und Kompetenzverlust.
  • Ableitung von Anforderungen an das Management in vernetzten Wirtschaftsstrukturen.

Auszug aus dem Buch

2.2.2 Der innovative Cluster

Zahlreich wurden Porter’s frühe Arbeiten zum Diamanten kritisiert, da sie suggerierten, dass Cluster sich nahezu automatisch entwickeln, wenn am Standort alle vier Elemente existieren. Nach Meinung der Kritiker erklärte er nicht, wie die Elemente interagieren und wie wichtig persönliche Beziehungen, der sog. ‚soziale Kitt’ des Clusters, sind. Aufgrund dieser Kritik wurde durch Kombination der Umweltstruktur des Diamanten (Hardware) und dem verhaltensbezogenen Ansatz des innovativen Milieus (Software) der Ansatz des ‚innovativen Clusters’ entwickelt. Das Resultat ist ein System, in dem die Akteure branchenübergreifend kooperativ-kompetitiv interagieren, enge Kontakte zueinander haben, intensiv kommunizieren, und in dem - getragen von einem Leitbild - ein Sozialisationsprozess stattfindet. Der innovative Cluster stellt somit mehr als ein regionales Netzwerk dar, er ist ein ganzheitliches Wertschöpfungssystem.

Mit diesem Ansatz kann auch die Innovationstätigkeit erklärt werden, die charakteristisch für den Cluster ist und ihm in dieser Sichtweise seinen Namen gibt. Im Cluster findet ein kollektiver Lern-, Innovations- und Wandlungsprozess statt, der Grundlage von Metakompetenzen ist. Diese sind erforderlich zur Bildung von Kernkompetenzen, den dauerhaftesten und transferierbaren Ursachen für Wettbewerbsvorteile. Der Cluster kann daher als metakompetenzförderliche Umwelt angesehen werden, die das Entstehen von Kernkompetenzen fördert. Lern-, Innovations- und Wandlungsfähigkeit ermöglicht Unternehmungen und somit auch dem Cluster, sich rasch an Veränderungen anzupassen und neue Ideen zu generieren. Diese Inventionen können bei ökonomischer Nutzung als Innovationen bezeichnet werden, der Cluster wird zum innovativen Cluster.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Problemstellung und Gang der Arbeit: Einführung in die Bedeutung von KMU für die deutsche Wirtschaft und Darlegung der Zielsetzung, die Zusammenarbeit in Clustern vor dem Hintergrund globaler Herausforderungen zu untersuchen.

2. Begriffliche Grundlagen: Definition von KMU und des Mittelstandsbegriffs sowie theoretische Herleitung des Clusterkonzepts und des innovativen Clusters als Wertschöpfungssystem.

3. Die KMU als Bestandteil eines Clusters: Untersuchung der Rahmenbedingungen, Chancen und Risiken einer Clustermitgliedschaft sowie der notwendigen Konsequenzen für das Management.

4. Fazit und Ausblick: Zusammenfassende Bewertung der Rolle von Clustern als Quelle nachhaltiger Wettbewerbsvorteile und Ausblick auf die Notwendigkeit vernetzten Denkens in der zukünftigen Weltwirtschaft.

Schlüsselwörter

Innovative Cluster, KMU, Mittelstand, Wettbewerbsfähigkeit, Globale Wirtschaft, Regionale Netzwerke, Porter-Diamant, Kernkompetenzen, Innovationstätigkeit, Clustersourcing, Wertschöpfungssystem, Metakompetenzen, Standortwettbewerb, Wissensdiffusion, Standortvorteile.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit befasst sich mit der ökonomischen Bedeutung von Clustern für kleine und mittlere Unternehmen (KMU) in Deutschland und analysiert, wie diese Netzwerke zur Steigerung der Wettbewerbsfähigkeit beitragen können.

Was sind die zentralen Themenfelder der Publikation?

Zentrale Themen sind die Definition von KMU und Clustern, die Vorteile der räumlichen Nähe, die Risiken der Abhängigkeit innerhalb eines Clusters sowie die Anforderungen an das Management in einer vernetzten Welt.

Was ist die primäre Zielsetzung der Arbeit?

Das Ziel ist es, zu diskutieren, ob die Zusammenarbeit in Clustern unter Einbeziehung regionaler Institutionen ein sinnvolles Instrument für KMU ist, um den Herausforderungen der Globalisierung zu begegnen.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Arbeit basiert auf einer theoretischen Analyse und Zusammenführung wissenschaftlicher Literatur zum Thema Mittelstand, Clustertheorien (insb. Porter) und strategischem Management in Netzwerken.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die begrifflichen Grundlagen, die Analyse aktueller Rahmenbedingungen der Globalisierung und die detaillierte Abwägung von Chancen und Risiken der Clusterzugehörigkeit für KMU.

Welche Begriffe charakterisieren die Arbeit am stärksten?

Die Arbeit wird durch Begriffe wie innovative Cluster, regionale Netzwerke, Kernkompetenzen, Wettbewerbsvorteile und den Strukturwandel im Mittelstand charakterisiert.

Was unterscheidet einen innovativen Cluster von einem einfachen regionalen Netzwerk?

Ein innovativer Cluster ist nicht nur ein loses Netzwerk, sondern ein ganzheitliches Wertschöpfungssystem, in dem kooperativ-kompetitive Interaktionen und ein intensiver Lern- sowie Innovationsprozess stattfinden.

Warum stellt die Abhängigkeit ein spezifisches Risiko für KMU in Clustern dar?

Da KMU im Cluster oft Funktionen auslagern (Clustersourcing), besteht bei einem Niedergang des gesamten Clusters die Gefahr, dass die einzelne Unternehmung ihre eigene Wettbewerbsfähigkeit verliert oder durch Konzentrationsrisiken stark geschädigt wird.

Welche Rolle spielt das Management für den Erfolg im Cluster?

Das Management ist gefordert, über die eigene Unternehmung hinauszudenken, enge Beziehungen zu anderen Teilnehmern aufzubauen und den Cluster aktiv als Ressource zu pflegen, um Standortvorteile in eigene Wettbewerbsvorteile umzuwandeln.

Wie verändert die Globalisierung die Bedeutung des Standorts?

Paradoxerweise führt die Globalisierung dazu, dass regionale Standorte als Quelle für nachhaltige Wettbewerbsvorteile wichtiger werden, da Wissen und Innovationen oftmals geographisch konzentriert entstehen.

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Details

Title
Innovative Cluster - Chancen und Risiken für KMU
College
Justus-Liebig-University Giessen  (Lehrstuhl für Organisation und Führung)
Grade
1,3
Author
Tom Sieber (Author)
Publication Year
2004
Pages
21
Catalog Number
V46716
ISBN (eBook)
9783638438520
Language
German
Tags
Innovative Cluster Chancen Risiken
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Tom Sieber (Author), 2004, Innovative Cluster - Chancen und Risiken für KMU, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/46716
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