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Der Konflikt zwischen Octavian und Antonius

Propagandakrieg der Jahre 41 - 32 v. Chr.

Titre: Der Konflikt zwischen Octavian und Antonius

Dossier / Travail , 2018 , 19 Pages , Note: 1,7

Autor:in: Christopher Horn (Auteur)

Histoire globale - Généralités et Comparaison
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Im Rahmen dieser Hausarbeit soll der Einsatz von propagandistischen Mitteln im Konflikt zwischen dem Caesarerben Octavian und seinem politischen Kontrahenten Marcus Antonius untersucht werden.

Um nachvollziehen zu können, wie Propaganda im alten Rom funktionierte und wie sie von den Parteien eingesetzt wurde, sollen die hier herangezogenen Quellen der beiden antiken Autoren Cassius Dio und Plutarch betrachtet werden. Dabei erfolgen eine Einordnung, sowie ein kurzer Vergleich der Quellen. Diesem Abschnitt schließt sich ein Kapitelan, in dem der Propagandakrieg zwischen Octavian und Antonius im Speziellen behandelt wird.

Zunächst werden einige Schlüsselereignisse betrachtet, die die propagandistischen Konflikte ab dem Jahr 41 vor Christus einleiteten. Im Rahmen dieses Abschnitts soll auch die Rolle von Kleopatra VII. näher untersucht werden. Daraufhin folgt eine intensive Auseinandersetzung mit der Eskalation des Propagandakrieges ab 34 vor Christus bis hin zur Kriegserklärung an Kleopatra durch Octavian. Innerhalb dieser Jahre lässt sich der Einfluss der Propaganda auf Politik und Bevölkerung besonders präzise darstellen. Auch dabei wird die Rolle der Kleopatra noch einmal zum Tragen kommen.

Abschließend soll dann eine Antwort auf die Frage gefunden werden, warum Octavian die taktische Entscheidung traf, im Vorfeld einer militärischen Auseinandersetzung auf den Einsatz von gezielten Propagandaattacken zu setzen, um so seinen Gegner hinsichtlich seines Ansehens innerhalb der römischen Gesellschaft zu schwächen.

Extrait


Inhalt

1. EINLEITUNG

2. BETRACHTUNG DER QUELLEN

2.1. CASSIUS DIO – RÖMISCHE GESCHICHTE BUCH 50

2.2. PLUTARCH – GROßE GRIECHEN UND RÖMER: ANTONIUS

3. DER BEGINN DER AUSEINANDERSETZUNG AB 41 V. CHR.

3.1. KLEOPATRA UND OCTAVIA – ANTONIUS FRAUEN ALS WERKZEUGE DER PROPAGANDA

3.2. SELBSTDARSTELLUNG DURCH VERGÖTTLICHUNG

4. DIE ESKALATION DES PROPAGANDAKRIEGES ZWISCHEN OCTAVIAN UND ANTONIUS AB 34 V. CHR.

4.1. DER AUFTAKT – DIE ALEXANDRINISCHE SCHENKUNG

4.2. DER ENDGÜLTIGE BRUCH ZWISCHEN DEN TRIUMVIRN

4.3. DAS TESTAMENT DES ANTONIUS UND DAS MAUSOLEUM AUGUSTI

4.4. DIE VERSTECKTE KRIEGSERKLÄRUNG ROMS AN MARCUS ANTONIUS

5. FAZIT – WARUM WÄHLTE OCTAVIAN DEN EINSATZ VON PROPAGANDA?

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit untersucht den gezielten Einsatz von Propaganda durch Octavian im Machtkampf gegen Marcus Antonius zwischen 41 und 32 v. Chr. und analysiert, wie diese Strategie dazu diente, Antonius politisch zu diskreditieren und Octavians eigene Position in Rom zu festigen.

  • Rolle antiker Quellen (Cassius Dio und Plutarch) bei der Aufarbeitung des Konflikts.
  • Einsatz von Propaganda und Diskreditierung auf privater und politischer Ebene.
  • Die Rolle Kleopatras VII. als Symbol für die Abwendung Antonius' von römischen Werten.
  • Einfluss der Apotheose und der „Alexandrinischen Schenkungen“ auf das öffentliche Bild.
  • Strategische Nutzung der Kriegserklärung zur Legitimierung der eigenen Machtansprüche.

Auszug aus dem Buch

3.2. Selbstdarstellung durch Vergöttlichung

Ein weiter Ansatzpunkt, der auch späteren Bezug auf Kleopatra nimmt war die so genannte Apotheose des Marcus Antonius und des Octavian. Die Apotheose, also die Vergöttlichung von Herrschern oder Königen, war keine gängige Praxis im römischen Reich. Dennoch hatte sie bereits mit Julius Caesar ihren Anfang genommen und sollte sich nun auch mit Octavian und Antonius fortsetzen.

Marcus Antonius wurde gerade von der Bevölkerung der östlichen Gebiete eher als hellenistischer Herrscher betrachtet und nicht als römischer Politiker oder Triumvir, da er unangefochtener Alleinherrscher über den orientalischen Raum des römischen Reiches war. Durch seine Erfolge im Osten wurden Antonius unter anderem in Ephesos die für hellenistische Ansichten üblichen göttlichen Ehren zuteil, indem er auch den Titel des Neos Dionysos zugeschrieben bekam. Der Vergleich mit dem Gott Dionysos ließ Parallelen zu Alexander dem Großen entstehen, der bei seinem Feldzug gegen Indien als Dionysos aufgetreten sein soll. Der Bezug zu Alexander brachte für Antonius weitere Vorteile bei der Herrschaft über das östliche Römische Reich mit sich.

Zusammenfassung der Kapitel

1. EINLEITUNG: Die Arbeit skizziert den Ursprung des Konflikts zwischen Octavian und Antonius nach Caesars Tod und formuliert das Ziel, den Einsatz propagandistischer Mittel zu untersuchen.

2. BETRACHTUNG DER QUELLEN: Dieser Abschnitt ordnet die antiken Geschichtsschreiber Cassius Dio und Plutarch ein und beleuchtet deren unterschiedliche Perspektiven und Ansätze.

3. DER BEGINN DER AUSEINANDERSETZUNG AB 41 V. CHR.: Es wird analysiert, wie Propaganda zur Rufschädigung eingesetzt wurde, wobei besonders die Frauen in Antonius' Leben als Instrumente dienten.

4. DIE ESKALATION DES PROPAGANDAKRIEGES ZWISCHEN OCTAVIAN UND ANTONIUS AB 34 V. CHR.: Die Analyse konzentriert sich auf die Alexandrinischen Schenkungen, das Testament des Antonius und die schließliche Kriegserklärung durch Octavian.

5. FAZIT – WARUM WÄHLTE OCTAVIAN DEN EINSATZ VON PROPAGANDA?: Das Fazit resümiert, dass die Propaganda entscheidend dazu beitrug, Antonius als „Römerhasser“ zu stigmatisieren und so Octavians eigenen Aufstieg zu sichern.

Schlüsselwörter

Octavian, Marcus Antonius, Kleopatra VII., Propaganda, Triumvirat, Alexandrinische Schenkung, Apotheose, Römische Geschichte, Machtkampf, Bürgerkrieg, Cassius Dio, Plutarch, Kaisertum, Augustus, Identitätspolitik.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in der Arbeit grundlegend?

Die Arbeit behandelt den Propagandakrieg zwischen Octavian und Marcus Antonius im Zeitraum von 41 bis 32 v. Chr. und untersucht, wie Octavian durch gezielte Desinformation seine politische Vormachtstellung erreichte.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Zentrale Themen sind die antike Propaganda, die Instrumentalisierung privater Lebensumstände für politische Zwecke sowie die Rolle der ägyptischen Königin Kleopatra als Projektionsfläche für römische Ängste.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Das primäre Ziel ist es, nachzuvollziehen, warum Octavian den taktischen Einsatz von Propaganda wählte, um seinen Gegner Antonius in der römischen Gesellschaft zu diskreditieren und seine eigene Legitimation aufzubauen.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Arbeit stützt sich auf eine quellenkritische Analyse der Schriften von Cassius Dio und Plutarch, ergänzt durch die Auswertung moderner historischer Fachliteratur.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil befasst sich mit dem Beginn der propagandistischen Auseinandersetzung, der Bedeutung von Kleopatra und Octavia für das öffentliche Ansehen, sowie der Eskalation ab 34 v. Chr. durch die Alexandrinischen Schenkungen und die Veröffentlichung des Testaments.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Wichtige Begriffe sind Propaganda, Machtkampf, Kleopatra, Triumvirat, Apotheose und die politische Transformation Roms zum Kaisertum.

Warum war das Testament des Antonius ein Wendepunkt in der Propaganda?

Die Veröffentlichung des Testaments durch Octavian diente als Beweis für seine Behauptungen, dass Antonius sich vollständig dem hellenistischen Orient unterworfen habe und seine römischen Pflichten vernachlässige.

Warum erklärte Octavian Kleopatra den Krieg und nicht direkt Antonius?

Octavian wollte den Anschein eines neuen Bürgerkrieges vermeiden und legitimierte den Krieg offiziell als Verteidigung gegen eine äußere Bedrohung durch eine fremde Königin, anstatt einen römischen Feldherrn zum Staatsfeind zu erklären.

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Résumé des informations

Titre
Der Konflikt zwischen Octavian und Antonius
Sous-titre
Propagandakrieg der Jahre 41 - 32 v. Chr.
Université
University of Koblenz-Landau  (Geschichte)
Cours
Proseminar
Note
1,7
Auteur
Christopher Horn (Auteur)
Année de publication
2018
Pages
19
N° de catalogue
V468089
ISBN (ebook)
9783668935044
ISBN (Livre)
9783668935051
Langue
allemand
mots-clé
Kleopatra Octavian Antonius Propaganda Rom Römisches Reich
Sécurité des produits
GRIN Publishing GmbH
Citation du texte
Christopher Horn (Auteur), 2018, Der Konflikt zwischen Octavian und Antonius, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/468089
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Extrait de  19  pages
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