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Psychosoziale Gesundheit im Leistungssport

Wie man mit Herausforderungen der psychosozialen Gesundheit im Nachwuchsleistungssport umgeht

Titel: Psychosoziale Gesundheit im Leistungssport

Hausarbeit , 2018 , 17 Seiten , Note: 2,0

Autor:in: Christopher Stein (Autor:in)

Sport - Sportpsychologie
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Zusammenfassung Leseprobe Details

Diese Arbeit untersucht die psychosoziale Gesundheit im Leistungssport. Dabei geht es auch darum, wie man mit Herausforderungen der psychosozialen Gesundheit im Nachwuchsleistungssport umgeht.

Bei dieser Arbeit wird insbesondere auf psychosoziale Gesundheit im Leistungssport eingegangen, denn der Leistungssport schreibt oftmals seine eigenen Regeln, was die Gesundheit und der Umgang mit dieser angeht. Es zählt nicht nur die Sicht der Betroffenen, sondern auch die Meinung des Managements, zu dem alle Verantwortlichen gehören. Sozialer Druck ist ein weiterer Faktor, der den Umgang mit dieser Thematik für alle Akteure beeinflusst. Doch dazu später mehr. Genauer wird nachfolgende Problemfrage bearbeitet: Welche Herausforderungen der psychosozialen Gesundheit ergeben sich bei Nachwuchstalenten im Leistungssport und welche Maßnahmen ergreifen Sportler und Management im Umgang mit diesen? Welche Einflussfaktoren wirken auf die psychosoziale Gesundheit der Leistungssportler? Sollten diese nicht sowieso immer gesund sein? Diese und noch mehr Fragen kommen auf, wenn man über Leistungssportler und das Thema Gesundheit diskutiert.

Was ist Gesundheit, was ist Krankheit? Wann sind wir gesund und wann sind wir krank? Wer bestimmt das und welche Faktoren spielen dabei eine Rolle? Kann man Gesundheit in Bereiche aufteilen oder ist sie als ganzheitliches Konzept zu betrachten?

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Definition Gesundheit

2.1 Gesundheit und Krankheit als soziales Konstrukt

2.2 Psychosoziale Gesundheit

3. Psychosoziale Gesundheit im Leistungssport

3.1 Psychosoziale Gesundheit im Erwachsenenleistungssport

3.2 Psychosoziale Gesundheit im Nachwuchsleistungssport

3.3 Ansätze und Strategien im Nachwuchsleistungssport für die psychosoziale Gesundheit

3.3.1 Ansätze und Strategien aus der Perspektive des Managements

3.3.2 Ansätze und Strategien aus der Perspektive der Trainer

3.3.3 Ansätze und Strategien aus der Perspektive der Sportler

4. Fallbeispiele

4.1 Andreas Toba

4.2 „Musterprofi“

5. Fazit

Zielsetzung & Themen

Diese Arbeit untersucht die Herausforderungen der psychosozialen Gesundheit im Nachwuchsleistungssport. Das primäre Ziel ist es, die Einflussfaktoren auf die psychosoziale Verfassung junger Talente zu identifizieren und aufzuzeigen, welche Maßnahmen von Management, Trainern und Sportlern ergriffen werden können, um ein gesundes Umfeld trotz des hohen Erfolgsdrucks zu fördern.

  • Soziale Konstruktion von Gesundheit und Krankheit
  • Psychosoziale Ressourcen im Leistungssportkontext
  • Spannungsfeld zwischen sportlichem Erfolg und Gesundheit
  • Die Rolle von Management und Trainern bei der Unterstützung junger Athleten
  • Strategien zur Bewältigung der Doppelbelastung durch Schule und Sport

Auszug aus dem Buch

3.3.1 Ansätze und Strategien aus der Perspektive des Managements

Das Ziel des Managements ist der größtmögliche Erfolg und der damit verbundene finanzielle Nutzen. Doch soll dieser auch auf Kosten der Nachwuchstalente erreicht werden? Mayer (vgl. 2009) geht davon aus, dass sich der zu Grunde liegende Zweck der Organisation und die gesellschaftlichen Erwartungen nicht verändern lassen. Was jedoch flexibel ist, sind die Erwartungen der einzelnen Bereiche und Personen. Ziele und Erwartungen können variiert werden. Wie zuvor erwähnt, hat die körperliche Verfassung ebenso Einfluss auf die psychosoziale Gesundheit wie das soziale und psychische Wohlbefinden selbst.

Ein gemeinsamer Nenner des sportlichen Erfolgs und der psychosozialen Gesundheit aus Sicht des Managements ist die körperliche Unversehrtheit. Daraus ergeben sich mögliche Ziele wie: Vermeidung von Rezidivverletzungen, gesundheitlichen Langschäden oder Sportinvalidität. Um die psychosoziale Gesundheit der Nachwuchsleistungssportler weiter zu schonen, können Verantwortungsbereiche der Athleten festgelegt und kritisch hinterfragt werden. Auf diese Weise können psychosoziale Ressourcen bei einem Sportler gestärkt werden und bei einem anderen kann es zu einer Entlastung der Verantwortung kommen.

Wichtig hierbei ist es, dass diese Verantwortlichkeiten festgelegt werden, da ansonsten die Rollenerwartungen bei allen Beteiligten nicht erfüllt werden können. Für die medizinische Abteilung und alle Beteiligten können medizinethische Richtlinien festgelegt werden um fragwürdige Entscheidungen zu vereinfachen. Dies nimmt den Druck vom Management, aber auch von den jungen Sportlern, da von Anfang an eine klare Linie eingeschlagen wird. So können Methoden, die im ethischen Konflikt stehen, abgelehnt oder zugelassen werden ohne mit sich oder seinem sozialen Umfeld in Konflikt treten zu müssen.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Die Einleitung führt in die Thematik der Gesundheit im Leistungssport ein, erläutert die Relevanz der psychosozialen Komponente und formuliert die zentrale Forschungsfrage der Arbeit.

2. Definition Gesundheit: Dieses Kapitel erörtert verschiedene theoretische Definitionsansätze von Gesundheit und betrachtet diese insbesondere als soziales Konstrukt sowie als Teil der psychosozialen Gesundheit.

3. Psychosoziale Gesundheit im Leistungssport: Hier wird der spezifische Kontext des Leistungssports untersucht, wobei zwischen dem Erwachsenen- und dem Nachwuchsleistungssport differenziert und Strategien für verschiedene Akteure analysiert werden.

4. Fallbeispiele: Das Kapitel veranschaulicht die theoretischen Erkenntnisse anhand der konkreten Fallbeispiele von Andreas Toba und einem anonymisierten „Musterprofi“.

5. Fazit: Das Fazit fasst die zentralen Ergebnisse zusammen und betont die Notwendigkeit einer ganzheitlichen Betrachtung der Gesundheit im Nachwuchsleistungssport.

Schlüsselwörter

Psychosoziale Gesundheit, Leistungssport, Nachwuchsleistungssport, Gesundheitsmanagement, Sportpsychologie, Präventivmaßnahmen, Doppelbelastung, soziale Ressourcen, Verletzungsmanagement, Trainerrolle, Talentförderung, Identitätsbildung, Stressbewältigung, Sportethik, Leistungsfähigkeit.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in der Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit beschäftigt sich mit den psychosozialen Herausforderungen, denen sich Nachwuchstalente im Leistungssport gegenübersehen, und wie diese die Gesundheit der Athleten beeinflussen.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Die zentralen Themen sind die Definition von Gesundheit, die Rolle von psychosozialen Ressourcen, das Spannungsfeld zwischen sportlichem Erfolg und körperlichem Wohlbefinden sowie Maßnahmen zur Unterstützung der Athleten.

Was ist das primäre Ziel der Arbeit?

Ziel ist es, Strategien und Lösungswege aufzuzeigen, wie Management, Trainer und Sportler gemeinsam die psychosoziale Gesundheit im Nachwuchsbereich schützen und fördern können.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Arbeit basiert auf einer theoretischen Aufarbeitung aktueller sportwissenschaftlicher Literatur und wird durch eine qualitative Analyse zweier Fallbeispiele ergänzt.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil analysiert die psychosoziale Gesundheit auf verschiedenen Ebenen und untersucht spezifische Strategien für das Management, die Trainer und die Athleten selbst.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Charakteristische Begriffe sind unter anderem Psychosoziale Gesundheit, Nachwuchsleistungssport, Präventivmaßnahmen und das Spannungsfeld zwischen Schule und Sport.

Warum ist das Fallbeispiel Andreas Toba für die Untersuchung relevant?

Es verdeutlicht eindrucksvoll den Zielkonflikt zwischen dem Wunsch nach sportlichem Erfolg und der Notwendigkeit einer verantwortungsbewussten gesundheitlichen Entscheidung.

Welche Bedeutung hat das Entzerren der Doppelbelastung?

Durch die Verzahnung von Schule und Sport soll der psychische Druck auf Jugendliche gemindert und ihre psychosoziale Stabilität gesichert werden, um den Weg zum Profi gesund zu gestalten.

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Details

Titel
Psychosoziale Gesundheit im Leistungssport
Untertitel
Wie man mit Herausforderungen der psychosozialen Gesundheit im Nachwuchsleistungssport umgeht
Hochschule
Georg-August-Universität Göttingen  (Institut für Sportwissenschaften)
Note
2,0
Autor
Christopher Stein (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2018
Seiten
17
Katalognummer
V468108
ISBN (eBook)
9783668943131
ISBN (Buch)
9783668943148
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Leistungssport psychosoziale Gesundheit Nachwuchsleistungssport
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Christopher Stein (Autor:in), 2018, Psychosoziale Gesundheit im Leistungssport, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/468108
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Leseprobe aus  17  Seiten
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