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Was passiert, wenn ein Kind stirbt? Die Begleitung der trauernden Familie durch die Soziale Arbeit

Titre: Was passiert, wenn ein Kind stirbt? Die Begleitung der trauernden Familie durch die Soziale Arbeit

Thèse de Bachelor , 2018 , 124 Pages , Note: 2.0

Autor:in: Vitarina Koch (Auteur)

Travail Social
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Résumé Extrait Résumé des informations

Unsere Gesellschaft blendet die Tatsache aus, dass auch Kinder unheilbar erkranken können. Auch Kinder bekommen Tumore oder Stoffwechselerkrankungen. Es ist schwierig für die Gesellschaft, den Tod eines Kindes oder jungen Erwachsenen zu akzeptieren. Es entspricht einfach nicht den Normvorstellungen.

Oft ist die Betreuung des erkrankten Kindes sehr aufwendig. Die gesamte Familiensituation ändert sich. Die Geschwister bekommen vielleicht nicht mehr die Aufmerksamkeit, die sie benötigen

Betroffene Familien brauchen in solchen Situationen Unterstützung und Entlastung im Alltag. Aber nicht nur die Eltern sind in solchen Situationen belastet, sondern auch die Geschwisterkinder. Wie können die Geschwister entlastet werden? Wie können die Eltern angemessen begleitet werden? Diese Aspekte münden in die zentrale Frage: Was passiert, wenn ein Kind stirbt? Die Begleitung der trauernden Familie durch die Soziale Arbeit.

Die Arbeit soll die Arbeit eines*r Sozialarbeiter*in näher beleuchten, aber auch die Begleitung der Geschwister, des kranken Kindes und der Eltern. Zudem soll auch das Thema Hospizarbeit ein wenig in der Vordergrund gerückt werden, da ein Hospiz immer mit negativen Eigenschaften verbunden wird.

Extrait


Inhalt

1 Einleitung

2 Methodik

2.1 Leitfadenentwicklung

2.2 Interviewplanung und Durchführung

2.3 Vorstellung der Interviewpartner

2.4 Interviewauswertungsmethode

2.5 Interviewauswertung

3 Theoretische Begriffsklärungen

3.1 Tod

3.2 Sterben und Sterbephasen

3.3 Trauer

3.4 Trauerphasen/Traueraufgaben

3.5 Trauerbegleitung/Trauerarbeit

4 Kinder und Jugendliche trauern anders

5 Hospiz und Palliative Care

5.1 Geschichte von Hospizen und Palliative Care

5.2 Bedürfnisse Sterbender

5.3 Aufnahmekriterien

5.4 Kinderhospize

6 Begleitung der Eltern

6.1 Die veränderte Familiensituation

6.2 Die Begleitung der Eltern

6.3 Die Situation der Mütter und Väter

6.4 Die Bedeutung der Todesursache bei der Begleitung

7 Begleitung der Kinder

7.1 Voraussetzungen bei der Trauerbegleitung von Kindern

7.2 Das unheilbar kranke Kind oder Jugendliche

7.3 Die Geschwister

7.4 Beteiligung und Begleitung

8 Soziale Arbeit im Hospiz

9 Möglichkeiten und Aufgaben der Sozialen Arbeit

9.1 Verortung und Auftrag der Soziale Arbeit

9.2 Zielgruppen

9.3 Handlungsstrategien

9.4 Berufsprofil

9.5 Psychohygiene in diesem Arbeitsfeld

10 Stand der Forschung

11 Fazit

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit untersucht die zentrale Forschungsfrage: „Was passiert, wenn ein Kind stirbt? Die Begleitung der trauernden Familie durch die Soziale Arbeit.“ Ziel ist es, die spezifischen Belastungen von Familien mit unheilbar erkrankten Kindern zu beleuchten und die Rolle der Sozialen Arbeit in diesem Prozess, insbesondere im Kontext der Hospizarbeit und der Begleitung von Eltern und Geschwistern, näher zu definieren.

  • Spezifische Trauerprozesse bei Kindern und Jugendlichen.
  • Die psychosoziale Begleitung der Familie durch Soziale Arbeit.
  • Hospizkonzepte und Palliative Care für Kinder.
  • Unterschiede in der elterlichen Trauerbewältigung.
  • Psychohygiene als notwendige Unterstützung für Mitarbeitende im Hospizbereich.

Auszug aus dem Buch

3.2 Sterben und Sterbephasen

Elisabeth Kübler-Ross beschrieb fünf Phasen des Sterbens.

Das Nicht-Wahrhaben-Wollen und Isolierung

Sie benennt die erste Phase als „Nicht-wahrhaben-wollen und Isolierung“ (Kübler-Ross, 2013. S.66). Viele Betroffene versuchen die Diagnose zu verdrängen. Nach dem erstmaligen Befund holen sich die meisten Erkrankten weitere Meinungen ein, die mit dem ersten Befund übereinstimmen. Gerade diejenigen, die durch einen ihnen nicht bekannten Arzt informiert werden, zeigen diesen Abwehrmechanismus häufig. Auch im späteren Krankheitsverlauf, wenn die Diagnose akzeptiert wurde, wird diese noch oft verdrängt, um noch die lebenswerten Momente genießen zu können. Das Verdrängen der Diagnose kann dem/der Betroffenen insoweit helfen, dass er*sie die Kräfte geistig und emotional sammeln kann. Möchten die Betroffenen in dieser Phase mit jemanden über ihre Situation reden, ist es wichtig, dass der/die Betroffene den ersten Schritt macht. Es ist völlig egal, wann ein Gespräch über den Tod geführt wird. Wurde schon alles zu Lebzeiten des*der Tote*n geregelt, so wissen die Angehörigen, wie sie zu handeln haben. Nach einiger Zeit wird die Diagnose anerkannt, in seltenen Fällen wird die Diagnose bis zum Tod verdrängt. Einige Erkrankte sprechen in dieser Phase wirklichkeitstreu von ihrer Krankheit, können aber auch direkt wieder in Phantasiegedanken abschweifen. Einige sterbenskranke Patienten/innen reagieren auf die tödliche Diagnose mit einem Verhalten, das nicht angemessen für die Diagnose ist. In den ersten Wochen oder Monaten nach der Diagnose wissen eventuell Pflegekräfte oder auch die Familie nicht, wie sie mit dem Verhalten des/der Patienten*in umgehen sollen und meiden diesen. So kommt es zu einer Isolierung des/der Patienten/in. Der*die Patient*in vereinsamt bis zu seinem*ihrem Tod.

Zusammenfassung der Kapitel

1 Einleitung: Einführung in die Thematik der Begleitung trauernder Familien bei Kindern mit lebensverkürzenden Erkrankungen und Skizzierung des Forschungsanliegens.

2 Methodik: Beschreibung des qualitativen Forschungsansatzes mittels problemzentrierter Interviews zur Untersuchung der Begleitungsmöglichkeiten.

3 Theoretische Begriffsklärungen: Definition zentraler Begriffe wie Tod, Sterbephasen nach Kübler-Ross, Trauerformen und Methoden der Trauerbegleitung.

4 Kinder und Jugendliche trauern anders: Darstellung der Besonderheiten kindlicher Trauer und der Bedeutung von Begleitung in diesem Entwicklungsprozess.

5 Hospiz und Palliative Care: Überblick über die Geschichte, Bedürfnisse Sterbender und die spezifischen Ansätze in Kinderhospizen.

6 Begleitung der Eltern: Untersuchung der veränderten Familiensituation sowie der unterschiedlichen Bedürfnisse von Müttern und Vätern in der Trauer.

7 Begleitung der Kinder: Analyse der Voraussetzungen und Ansätze zur Begleitung des kranken Kindes sowie der betroffenen Geschwisterkinder.

8 Soziale Arbeit im Hospiz: Erörterung des Stellenwerts und der Aufgaben der Sozialen Arbeit als Profession im hospizlichen Kontext.

9 Möglichkeiten und Aufgaben der Sozialen Arbeit: Vertiefung von Handlungsmethoden, wie Anamnese, Einsatz von Kinderbüchern und Unterstützungsmanagement.

10 Stand der Forschung: Zusammenfassung aktueller Erkenntnisse zu Belastungsfaktoren und psychischer Gesundheit im Arbeitsfeld der Hospizbegleitung.

11 Fazit: Zusammenfassende Betrachtung der Ergebnisse und Notwendigkeit weiterer Aufklärungsarbeit in der Gesellschaft.

Schlüsselwörter

Soziale Arbeit, Kinderhospiz, Palliative Care, Trauerbegleitung, Sterbephasen, Familienbegleitung, Geschwisterarbeit, Psychohygiene, Sterbeort, Tod, Selbsthilfegruppen, psychosoziale Betreuung, Abschiedsrituale, Fallmanagement, lebensverkürzende Erkrankung

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit befasst sich mit der Unterstützung und Begleitung von Familien, in denen ein Kind unheilbar krank ist oder verstirbt, durch die Soziale Arbeit.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Zentrale Themen sind die theoretischen Grundlagen von Tod und Trauer, die spezielle Situation von Kindern und Eltern sowie die konkreten Interventionsmöglichkeiten der Sozialen Arbeit in Hospizen.

Was ist das primäre Ziel der Arbeit?

Ziel ist es, die Rolle der Sozialen Arbeit zu beleuchten und Wege aufzuzeigen, wie betroffene Familien, inklusive Geschwisterkinder, in diesem Ausnahmezustand professionell entlastet werden können.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Es wurde eine Literaturanalyse durchgeführt, die durch qualitative problemzentrierte Interviews mit Experten aus der Praxis ergänzt wurde.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in theoretische Definitionen, die Analyse der Situation von Kindern, Jugendlichen und Eltern sowie eine ausführliche Darstellung der Aufgaben und Handlungsstrategien der Sozialen Arbeit.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Schlüsselbegriffe sind insbesondere Kinderhospizarbeit, psychosoziale Begleitung, Trauerarbeit, Familiensystem und Psychohygiene für Fachkräfte.

Wie unterscheidet sich die elterliche Trauer?

Die Arbeit zeigt, dass Mütter und Väter unterschiedliche Bewältigungsstrategien haben, wobei Väter oft stärker versuchen, ihre Emotionen nicht öffentlich zu zeigen und sich auf die finanzielle Sicherung der Familie konzentrieren.

Welche Rolle spielen Geschwister in diesem Prozess?

Geschwister werden oft vernachlässigt, da sich die Aufmerksamkeit der Eltern auf das kranke Kind konzentriert; sie benötigen daher spezifische Angebote, um nicht isoliert zu werden und eigene Trauer ausdrücken zu können.

Warum ist Psychohygiene im Hospiz so wichtig?

Da Fachkräfte täglich mit dem Verlust nahestehender Menschen konfrontiert sind, ist Psychohygiene essenziell, um die berufliche Stabilität zu wahren und sich selbst vor psychischen Überlastungen zu schützen.

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Résumé des informations

Titre
Was passiert, wenn ein Kind stirbt? Die Begleitung der trauernden Familie durch die Soziale Arbeit
Université
Fresenius University of Applied Sciences Frankfurt
Note
2.0
Auteur
Vitarina Koch (Auteur)
Année de publication
2018
Pages
124
N° de catalogue
V468241
ISBN (ebook)
9783346018038
ISBN (Livre)
9783346018045
Langue
allemand
mots-clé
kind begleitung familie soziale arbeit
Sécurité des produits
GRIN Publishing GmbH
Citation du texte
Vitarina Koch (Auteur), 2018, Was passiert, wenn ein Kind stirbt? Die Begleitung der trauernden Familie durch die Soziale Arbeit, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/468241
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Extrait de  124  pages
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